{"id":561836,"date":"2026-04-14T23:06:05","date_gmt":"2026-04-14T21:06:05","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-1-zivilsenat-beschluss-vom-26-03-2026-i-za-5-25\/"},"modified":"2026-04-14T23:20:48","modified_gmt":"2026-04-14T21:20:48","slug":"bgh-1-zivilsenat-beschluss-vom-26-03-2026-i-za-5-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/en\/jurisprudences\/bgh-1-zivilsenat-beschluss-vom-26-03-2026-i-za-5-25\/","title":{"rendered":"BGH 1. Zivilsenat, Beschluss vom 26.03.2026, I ZA 5\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen den Senatsbeschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 wird auf Kosten der Antragstellerin zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Antrag der Antragstellerin auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Vers\u00e4umung der Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde wird als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 25.\u00a0Senats (Marken-Beschwerdesenats) des Bundespatentgerichts vom 1.\u00a0Oktober 2025 wird auf Kosten der Antragstellerin als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Eingabe der Antragstellerin vom 10.\u00a0Februar 2026 in Verbindung mit ihrer Antragsschrift vom 6.\u00a0November 2025 hat keinen Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Die mit Schriftsatz vom 10.\u00a0Februar 2026 erhobene Anh\u00f6rungsr\u00fcge der Antragstellerin bleibt erfolglos.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge ist gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a089a Satz\u00a01 MarkenG statthaft und auch im \u00dcbrigen zul\u00e4ssig. Die Zweiwochenfrist des \u00a7\u00a089a Satz\u00a03 MarkenG, \u00a7\u00a0321a Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 ZPO ist gewahrt. Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen die Ablehnung der Bestellung eines Notanwalts unterliegt nicht dem Anwaltszwang (BGH, Beschluss vom 5.\u00a0Februar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a098\/25, juris Rn.\u00a04 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge ist jedoch unbegr\u00fcndet. Der Senat hat mit seiner Entscheidung vom 15.\u00a0Januar 2026, den Antrag der Antragstellerin auf Beiordnung eines Notanwalts f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Rechtsbeschwerdeverfahrens gegen den Beschluss des Bundespatentgerichts vom 1.\u00a0Oktober 2025 abzulehnen, weder ihren Anspruch auf Gew\u00e4hrung rechtlichen Geh\u00f6rs (Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 GG) verletzt (\u00a7\u00a089a Satz\u00a01 MarkenG) noch gegen andere Verfahrensgrundrechte der Antragstellerin versto\u00dfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Der Senat hat dem von der Antragstellerin formulierten Antrag schon deshalb den Erfolg abgesprochen, weil sie die Beiordnung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Notanwalts an unzul\u00e4ssige Bedingungen gekn\u00fcpft hat (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a02). Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge f\u00fchrt vergeblich an, der Senat habe ihre Begr\u00fcndungen zu den sechs aufgestellten Bedingungen &#8211;\u00a0insbesondere zu der mit Blick auf die unionsrechtliche Pflicht zum Schutz von Gesch\u00e4ftsgeheimnissen geforderten Geheimhaltungsvereinbarung\u00a0&#8211; ignoriert (R\u00fcgen\u00a01 und 9).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat den Vortrag der Antragstellerin in seine Erw\u00e4gungen einbezogen. Er hat ihre Vorgabe, dass der beizuordnende Notanwalt eine inhaltlich ihren Vorstellungen entsprechende Rechtsbeschwerdebegr\u00fcndung verfasse, allerdings als mit der anwaltlichen Eigenverantwortung der beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanw\u00e4lte unvereinbar erachtet (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a02). Diese Ausf\u00fchrungen beziehen sich erkennbar auf die von der Antragstellerin formulierte Auflage, dass der beizuordnende Rechtsanwalt bestimmte rechtliche Beanstandungen in seine Rechtsbeschwerdebegr\u00fcndung aufnehme. Der Senat hat angenommen, dass es der selbstst\u00e4ndigen Pr\u00fcfung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts \u00fcberlassen bleiben muss, ob er die von der Antragstellerin als zentral angesehenen Rechtsfragen im Rahmen des statthaften Rechtsmittels als aussichtsreiche R\u00fcgen ansieht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge macht vergeblich geltend, der Senat habe die Geh\u00f6rsr\u00fcge der Antragstellerin au\u00dfer Acht gelassen, das Bundespatentgericht habe ihren substantiierten Vortrag zu der fehlenden Parteif\u00e4higkeit der Antragsgegnerin und dem von dieser begangenen vors\u00e4tzlichen Prozessbetrug \u00fcbergangen. Die Antragstellerin habe in ihrem Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts dargelegt, dass die Parteif\u00e4higkeit in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu pr\u00fcfen sei (R\u00fcge\u00a010).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat eine Geh\u00f6rsr\u00fcge nach \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 Nr.\u00a03 MarkenG f\u00fcr unbegr\u00fcndet erachtet, weil das Bundespatentgericht &#8211;\u00a0zu Recht\u00a0&#8211; angenommen hat, die Antragstellerin k\u00f6nne nach \u00a7\u00a082 Abs.\u00a01 MarkenG, \u00a7\u00a0579 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 ZPO ihren Nichtigkeitsantrag nicht auf eine gesetzeswidrige Vertretung der Antragsgegnerin st\u00fctzen. Auf dieser Grundlage musste das Bundespatentgericht die fehlende Parteif\u00e4higkeit der Antragsgegnerin nicht pr\u00fcfen (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a013). Dass die Anh\u00f6rungsr\u00fcge die Sichtweise des Bundespatentgerichts f\u00fcr rechtsfehlerhaft h\u00e4lt, begr\u00fcndet keinen Geh\u00f6rsrechtsversto\u00df. Aus Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 GG ergibt sich keine Pflicht der Gerichte, der von einer Partei vertretenen Rechtsansicht zu folgen (BVerfG, NJW 2023, 1803 [juris Rn.\u00a019]; NZA 2026, 35 [juris Rn.\u00a020]; BGH, Beschluss vom 10.\u00a0M\u00e4rz 2025 &#8211;\u00a0KRB\u00a0101\/23, WuW 2025, 485 [juris Rn.\u00a04]; Beschluss vom 11.\u00a0November 2025 &#8211;\u00a0AnwZ\u00a0(Brfg)\u00a028\/25, juris Rn.\u00a04; Beschluss vom 29.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a037\/25, juris Rn.\u00a014).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge beanstandet ohne Erfolg, auch der Senat habe den Vortrag der Antragstellerin zur fehlenden Rechts- und Parteif\u00e4higkeit der Antragsgegnerin \u00fcbergangen. Die Antragstellerin habe dargelegt, warum die Antragsgegnerin nach kalifornischem Gesellschaftsrecht nicht existent sei und es sich bei der Entscheidung des Bundespatentgerichts daher um ein Scheinurteil handele. Hierauf sei der Senat nicht eingegangen (R\u00fcge\u00a04).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat den Vortrag der Antragstellerin f\u00fcr rechtlich unerheblich erachtet, weil sich daraus kein Verfahrensmangel im Sinne von \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG ergibt (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a07 bis 12). Soweit die Anh\u00f6rungsr\u00fcge meint, entgegen der Ansicht des Senats sei die Parteif\u00e4higkeit in jeder Lage des Verfahrens und damit auch in einem zulassungsfreien Rechtsbeschwerdeverfahren von Amts wegen zu pr\u00fcfen, macht sie keinen Geh\u00f6rsrechtsversto\u00df geltend, sondern beruft sich auf einen aus ihrer Sicht vorliegenden Rechtsfehler des Senats.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>d) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge f\u00fchrt vergeblich an, der Senat sei nicht auf die von der Antragstellerin vorgebrachten Argumente eingegangen, warum die T\u00e4uschung der Antragsgegnerin \u00fcber ihre Vertretungsverh\u00e4ltnisse und ihre Parteif\u00e4higkeit sowie der dadurch begangene vors\u00e4tzliche Prozessbetrug einen eigenst\u00e4ndigen Rechtsbeschwerdegrund &#8211;\u00a0unter anderem zur Kl\u00e4rung einer Rechtsfrage von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung und zur Rechtsfortbildung\u00a0&#8211; darstelle (R\u00fcge\u00a02).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat ausgef\u00fchrt, dass die zulassungsfreie Rechtsbeschwerde nur auf die in \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG angef\u00fchrten Verfahrensm\u00e4ngel gest\u00fctzt werden kann (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a07). Er hat die Beanstandung der Antragstellerin deshalb unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels nach \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 Nr.\u00a04 MarkenG gepr\u00fcft. Dabei hat er sich mit den von der Antragstellerin vorgebrachten Argumenten auseinandergesetzt. Er hat allerdings angenommen, dass eine nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfe Vertretung des Gegners wegen des Schutzzwecks des \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 Nr.\u00a04 MarkenG und der Entscheidung des deutschen Gesetzgebers zur Beschr\u00e4nkung der Verfahrensr\u00fcgen auch mit Blick auf den Grundsatz effektiven Rechtsschutzes (Art.\u00a019 Abs.\u00a04 GG) nicht geltend gemacht werden kann (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a08 bis 11).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>e) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge beanstandet erfolglos, der Senat habe den Vortrag der Antragstellerin \u00fcbergangen, sie habe, vertreten durch ihren Zustellungsbevollm\u00e4chtigten, vor dem Gericht der Europ\u00e4ischen Union eine Klage erhoben, mit der sie sich gegen die Ablehnung der vollst\u00e4ndigen L\u00f6schung der Unionsbildmarke Nr.\u00a0010505113 &#8220;B.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0&#8221; der Antragsgegnerin durch das Amt der Euro-p\u00e4ischen Union f\u00fcr geistiges Eigentum (EUIPO) wende und mit der sie ebenfalls r\u00fcge, die Antragstellerin sei nicht wirksam vertreten und nicht parteif\u00e4hig. Dass ein erfahrener und fachkundiger Rechtsanwalt wie ihr Zustellungsbevollm\u00e4chtigter die hierauf gest\u00fctzte Rechtsverfolgung f\u00fcr aussichtsreich halte, widerlege die vom Senat angenommene Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung, verletze den Grundsatz der Koh\u00e4renz des Unionsrechts und begr\u00fcnde die &#8211;\u00a0durch ein Vorabentscheidungsersuchen aufzul\u00f6sende\u00a0&#8211; Gefahr einer Divergenz (R\u00fcge\u00a07).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat angenommen, dass die von der Antragstellerin angef\u00fchrte Unwirksamkeit der Vertretung der Antragsgegnerin und deren fehlende Parteif\u00e4higkeit einer Pr\u00fcfung im zulassungsfreien Rechtsbeschwerdeverfahren nicht zug\u00e4nglich sind, weil diese Gesichtspunkte keinen Verfahrensmangel nach \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG begr\u00fcnden k\u00f6nnen (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a08 bis 13). Dann aber hatte der Senat keinen Anlass, darauf einzugehen, ob die R\u00fcgen der Antragstellerin in der Sache berechtigt sein k\u00f6nnen, und scheidet eine unterschiedliche Beurteilung dieser Gesichtspunkte durch den Senat und das Gericht der Europ\u00e4ischen Union von vornherein aus.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>f) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge f\u00fchrt vergeblich an, der Senat sei nicht auf den Vortrag der Antragstellerin eingegangen, wegen der Singularzulassung beim Bundesgerichtshof sei aus verfassungsrechtlichen Gr\u00fcnden der Pr\u00fcfungsma\u00dfstab f\u00fcr eine Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung im Sinne von \u00a7\u00a078b Abs.\u00a01 ZPO abzusenken, weil der Antragstellerin andernfalls der Zugang zum Bundesgerichtshof als letztinstanzlichem Gericht verschlossen bleibe (R\u00fcge\u00a03). Au\u00dferdem habe der Senat bei der Pr\u00fcfung der Aussichtslosigkeit im Sinne von \u00a7\u00a078b Abs.\u00a01 ZPO einen falschen Ma\u00dfstab angelegt. Er habe sich nicht auf die Pr\u00fcfung der ganz offensichtlichen Aussichtslosigkeit des beabsichtigten Rechtsmittels beschr\u00e4nkt, sondern unter Vorwegnahme der Hauptsache eine vollst\u00e4ndige Sachpr\u00fcfung s\u00e4mtlicher Rechtsbeschwerdegr\u00fcnde vorgenommen und die materiellen Rechtsfragen abschlie\u00dfend entschieden. Dabei habe er au\u00dfer Acht gelassen, dass die Beiordnung eines Notanwalts nicht abgelehnt werden d\u00fcrfe, wenn eine Rechtsfrage weder durch die h\u00f6chstrichterliche Rechtsprechung gekl\u00e4rt noch eindeutig zu beantworten sei. Dies verletze den Anspruch der Antragstellerin auf effektiven Rechtsschutz und ihr Recht auf Gleichbehandlung mit einer anwaltlich vertretenen Partei (R\u00fcge\u00a05). Ferner habe der Senat bei seiner Pr\u00fcfung nicht ber\u00fccksichtigt, dass die Antragstellerin den Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts ohne fachkundige anwaltliche Unterst\u00fctzung gestellt habe und ein ihr beigeordneter Rechtsanwalt die vorzubringenden Argumente gegebenenfalls fachkundig h\u00e4tte aufbereiten k\u00f6nnen. Dadurch habe er ihr die M\u00f6glichkeit zur effektiven Einflussnahme auf eine Rechtsbeschwerdeentscheidung genommen, ihren Anspruch auf effektiven Rechtsschutz verletzt und sie ohne sachlichen Grund wie eine anwaltlich vertretene Partei behandelt (R\u00fcge\u00a08).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Es kann offenbleiben, ob mit der Anh\u00f6rungsr\u00fcge in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von \u00a7\u00a089a Satz\u00a01 MarkenG die Verletzung anderer Verfahrensgrundrechte als des Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r beanstandet werden kann (zu \u00a7\u00a0321a Abs.\u00a01 Satz\u00a01 ZPO verneinend BGH, Beschluss vom 27.\u00a0April 2017 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a034\/15, GRUR-RR 2017, 416 [juris Rn.\u00a05]; Beschluss vom 17.\u00a0April 2025 &#8211;\u00a0X\u00a0ZR\u00a010\/23, juris Rn.\u00a022; offenlassend BGH, Beschluss vom 4.\u00a0M\u00e4rz 2011 &#8211;\u00a0V\u00a0ZR\u00a0123\/10, NJW 2011, 1516 [juris Rn.\u00a010]; Beschluss vom 24.\u00a0Mai 2023 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a018\/23, juris Rn.\u00a03; Beschluss vom 11.\u00a0November 2024 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a054\/24, juris Rn.\u00a03). Jedenfalls hat der Senat die Verfahrensgrundrechte der Antragstellerin nicht verletzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat die Beiordnung eines Notanwalts abgelehnt, weil die Antragstellerin mit der zulassungsfreien Rechtsbeschwerde eine Aufhebung der Entscheidung des Bundespatentgerichts auch bei anwaltlicher Beratung ganz offensichtlich nicht erreichen kann (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a06). F\u00fcr eine Absenkung dieses Ma\u00dfstabs mit Blick auf die Singularzulassung der beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanw\u00e4lte hat er keinen Anlass gesehen, weil der Grundsatz effektiven Rechtsschutzes nicht die Einrichtung einer uneingeschr\u00e4nkten weiteren Instanz gebietet (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a011). Der Senat hat die Erfolgsaussicht einer zulassungsfreien Rechtsbeschwerde auch nicht verneint, weil die Darlegungen der Antragstellerin nicht den Anforderungen an eine anwaltlich verfasste Rechtsbeschwerdebegr\u00fcndung gen\u00fcgten. Er hat auf der Grundlage des Vortrags der Antragstellerin und nach Aktenlage gepr\u00fcft, ob die Entscheidung des Bundespatentgerichts m\u00f6glicherweise an einem Verfahrensmangel im Sinne von \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG leidet. Eine solche M\u00f6glichkeit hat der Senat ausgeschlossen, ohne dass er die sich stellenden Rechtsfragen als ungekl\u00e4rt oder nicht eindeutig zu beantworten angesehen hat. Vielmehr hat er unter Verweis auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs angenommen, dass eine fehlende Parteif\u00e4higkeit der Antragsgegnerin auch im Fall eines vors\u00e4tzlichen Prozessbetrugs sowie die von der Antragstellerin aufgeworfenen unionsrechtlichen Fragen einen Verfahrensmangel im Sinne von \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG zweifellos nicht begr\u00fcnden k\u00f6nnen (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a08 bis 14).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>g) Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge macht erfolglos geltend, der Senat sei nicht auf die von der Antragstellerin formulierten und begr\u00fcndeten unionsrechtlichen Fragen eingegangen, die eine Vorlage an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union geb\u00f6ten. Dadurch habe er den Anspruch der Antragstellerin auf rechtliches Geh\u00f6r verletzt und ihr den gesetzlichen Richter entzogen (R\u00fcge\u00a06).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Selbst wenn mit der Anh\u00f6rungsr\u00fcge neben der Geh\u00f6rsrechtsverletzung auch ein Versto\u00df gegen Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG ger\u00fcgt werden k\u00f6nnte, liegen solche Verst\u00f6\u00dfe nicht vor. Soweit die von der Antragstellerin formulierten Vorlagefragen die Entscheidung des Bundespatentgerichts betreffen, hat der Senat keinen Zweifel daran, dass eine (unterstellte) Verletzung der Pflicht zur Vorlage an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union als solche keinen Verfahrensmangel im Sinne von \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 MarkenG begr\u00fcnden kann (vgl. BGH, Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a014 unter Verweis auf die Ausf\u00fchrungen in BGH, Beschluss vom 3.\u00a0April 2014 &#8211;\u00a0I\u00a0ZB\u00a06\/12, GRUR 2014, 1132 [juris Rn.\u00a015 bis 18] =\u00a0WRP 2014, 1320 &#8211;\u00a0Schwarzw\u00e4lder Schinken\u00a0I). Soweit die Vorlagefragen die Entscheidung des Senats betreffen, h\u00e4lt er die Regelungen der \u00a7\u00a078 Abs.\u00a01 Satz\u00a03, \u00a7\u00a078b Abs.\u00a01 ZPO unzweifelhaft f\u00fcr vereinbar mit den Grundrechten der Antragstellerin (zur Verfassungskonformit\u00e4t vgl. BVerfGE 106, 216 [juris Rn.\u00a015]; BVerfGK 13, 354 [juris Rn.\u00a040]; BVerfG, NJW 2017, 2670 [juris Rn.\u00a012]; BGH, Beschluss vom 23.\u00a0Juli 2020 &#8211;\u00a0I\u00a0ZR\u00a073\/20, GRUR-RR 2020, 509 [juris Rn.\u00a012\u00a0f. und 16]; Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0I\u00a0ZA\u00a05\/25, juris Rn.\u00a05).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Der Antrag der Antragstellerin auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Vers\u00e4umung der Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde bleibt ohne Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Die Antragstellerin hat mit Schriftsatz vom 6.\u00a0November 2025 hilfsweise beantragt, ihr Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew\u00e4hren, falls die Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde als vers\u00e4umt angesehen werden sollte. Der Senat hat diesen Antrag entgegen der Beanstandung der Anh\u00f6rungsr\u00fcge (R\u00fcge\u00a011) zur Kenntnis genommen. Er hat ihn allerdings dahin ausgelegt, dass die Antragstellerin aus Kostengr\u00fcnden zun\u00e4chst lediglich die Beiordnung eines Notanwalts beantragt und einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Vers\u00e4umung der Rechtsbeschwerdefrist &#8211;\u00a0verbunden mit der formgerechten Einlegung einer Rechtsbeschwerde\u00a0&#8211; f\u00fcr den Fall angek\u00fcndigt hat, dass ein ihr beigeordneter Rechtsanwalt nach Fristablauf Rechtsbeschwerde einlegen wird (vgl. BGH, Beschluss vom 25.\u00a0September 2001 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZA\u00a06\/01, NJW-RR 2002, 204 [juris Rn.\u00a05]; zur Prozesskostenhilfe vgl. BGH, Beschluss vom 25.\u00a0Oktober 2017 &#8211;\u00a0IV\u00a0ZB\u00a022\/16, NJW-RR 2018, 61 [juris Rn.\u00a014]).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Antragstellerin hat mit Schriftsatz vom 10.\u00a0Februar 2026 klargestellt, dass sie am 6.\u00a0November 2025 hilfsweise die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt hat, und die Bescheidung dieses Antrags begehrt. Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Vers\u00e4umung der Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde ist als unzul\u00e4ssig zu verwerfen, weil er nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gestellt worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 11.\u00a0September 2025 &#8211;\u00a0IX\u00a0ZA\u00a08\/25, juris Rn.\u00a03; zur Nichtzulassungsbeschwerde vgl. BGH, Beschluss vom 26.\u00a0Oktober 2021 &#8211;\u00a0VIII\u00a0ZR\u00a0215\/21, juris Rn.\u00a04). Nach \u00a7\u00a088 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 MarkenG, \u00a7\u00a0236 Abs.\u00a01 ZPO richtet sich die Form des Antrags auf Wiedereinsetzung nach den Vorschriften, die f\u00fcr die vers\u00e4umte Prozesshandlung gelten. Gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a078 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 ZPO muss sich eine Partei bei der Einlegung einer Rechtsbeschwerde durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>III. Soweit die Anh\u00f6rungsr\u00fcge erneut Vorlagefragen formuliert und hilfsweise deren Vorlage an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union beantragt, sieht der Senat hierzu nach wie vor keinen Anlass. Er hat aus den im Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2026 und in diesem Beschluss dargelegten Gr\u00fcnden keinen Zweifel daran, dass die von der Antragstellerin vorgegebene Vertraulichkeitsvereinbarung nicht entscheidungserheblich ist, die fehlende Anwendbarkeit des \u00a7\u00a083 Abs.\u00a03 Nr.\u00a04 MarkenG auf den nicht vorschriftsgem\u00e4\u00df vertretenen Gegner auch im Fall eines vors\u00e4tzlichen Prozessbetrugs unionsrechtskonform ist und die Anwendung der \u00a7\u00a078 Abs.\u00a01 Satz\u00a03, \u00a7\u00a078b Abs.\u00a01 ZPO mit dem Unionsrecht in Einklang steht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>IV. Nachdem die Antragstellerin klargestellt hat, dass sie Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt hat, war auch \u00fcber ihre in diesem Zusammenhang eingelegte Rechtsbeschwerde zu befinden. Die Antragstellerin hat in ihrem Schriftsatz vom 6.\u00a0November 2025 erkl\u00e4rt, die vorliegende Rechtsbeschwerde werde an diesem Tag eingelegt und sei damit fristgerecht. Durch die mit diesem Schriftsatz eingelegte Rechtsbeschwerde hole sie die vers\u00e4umte Handlung nach. Die Rechtsbeschwerde der Antragstellerin ist unzul\u00e4ssig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (\u00a7\u00a078 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 ZPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>V. Die Kostenentscheidung beruht, soweit die Anh\u00f6rungsr\u00fcge zur\u00fcckzuweisen ist, auf \u00a7\u00a090 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 MarkenG analog und, soweit die Rechtsbeschwerde als unzul\u00e4ssig zu verwerfen ist, auf \u00a7\u00a090 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 MarkenG.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Koch\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Feddersen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Pohl<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Schmaltz\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Wille<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE706232026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_I_ZA_5-25_KORE706232026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen den Senatsbeschluss vom 15. 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