{"id":876192,"date":"2026-05-10T13:04:04","date_gmt":"2026-05-10T11:04:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-strafsenat-beschluss-2016-12-20-1-str-505-16\/"},"modified":"2026-05-10T13:04:04","modified_gmt":"2026-05-10T11:04:04","slug":"bundesgerichtshof-1-strafsenat-beschluss-2016-12-20-1-str-505-16","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/en\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-strafsenat-beschluss-2016-12-20-1-str-505-16\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 1. Strafsenat, Beschluss, 2016-12-20, 1 StR 505\/16"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Stade vom 8. Juni 2016 im Strafausspruch mit den zugeh\u00f6rigen Feststellungen aufgehoben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die weitergehende Revision des Angeklagten wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung in sechs F\u00e4llen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gegen dieses Urteil wendet sich der Angeklagte mit seiner auf die allgemeine Sachr\u00fcge gest\u00fctzten Revision. Das Rechtsmittel hat in dem aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Umfang Erfolg (\u00a7 349 Abs. 4 StPO); im \u00dcbrigen ist es unbegr\u00fcndet (\u00a7 349 Abs. 2 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat im Wesentlichen folgende Feststellungen und Wertungen getroffen:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Angeklagte betrieb in L.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0von 1996 bis 2010 das Restaurant \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c mit Caf\u00e9-Betrieb in zentraler Lage der L.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0er Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Das Lokal verf\u00fcgte auf zwei Etagen im Innenbereich \u00fcber ca. 100 und im Au\u00dfenbereich \u00fcber ca. 120 Pl\u00e4tze und hatte sich sp\u00e4testens ab dem Jahr 2002 als sehr beliebtes Restaurant (\u201eSzenelokal\u201c) in L.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0etabliert. Im Jahr 2005 \u00fcbernahm der Angeklagte zus\u00e4tzlich das ebenfalls in der L.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0er Fu\u00dfg\u00e4ngerzone befindliche Restaurant \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c mit einem Angebot von Speisen und Getr\u00e4nken. Hieraus erzielte der Angeklagte Eink\u00fcnfte aus Gewerbebetrieb (\u00a7 15 EStG). Zudem bot der Angeklagte mit dem im selben Jahr er\u00f6ffneten weiteren Restaurant \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c italienische Speisen an, das von der P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0GmbH (nachfolgend: \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u201c) betrieben wurde, deren Alleingesellschafter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Angeklagte war.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Angeklagte reichte seine Einkommensteuererkl\u00e4rung und die Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererkl\u00e4rungen f\u00fcr das Einzelunternehmen f\u00fcr die Jahre 2004 bis 2009 jeweils gemeinsam beim zust\u00e4ndigen Finanzamt ein. Das Finanzamt setzte die Steuern antragsgem\u00e4\u00df fest.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>In den eingereichten Steuererkl\u00e4rungen waren Anteile von Speisen und Getr\u00e4nken nicht enthalten, die der Angeklagte ohne Dokumentation in der Buchhaltung eingekauft und in seinen Restaurants neben dem ordentlich erkl\u00e4rten Wareneinsatz vertrieben hatte. So wurden bei einem Gro\u00dfh\u00e4ndler in H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0unter einer Scheinfirma Speisen f\u00fcr die Jahre 2004 bis 2009 in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von ca. 20.000 Euro pro Jahr erworben. Weitere Feststellungen zu Schwarzeink\u00e4ufen konnte das Landgericht ebenso wenig treffen wie zu konkreten Manipulationsmethoden der Kassenf\u00fchrung. Da der Angeklagte zwar einger\u00e4umt hatte, dass es \u201eSchwarzeink\u00e4ufe\u201c gegeben habe, die zu (nicht erkl\u00e4rten) Erl\u00f6sen gef\u00fchrt h\u00e4tten, er aber zur H\u00f6he der nicht erkl\u00e4rten Erl\u00f6se keine Angaben machen k\u00f6nne, da er in den relevanten Jahren jeglichen \u00dcberblick verloren habe, sch\u00e4tzte das Landgericht die Besteuerungsgrundlagen sowohl hinsichtlich des Einzelunternehmens als auch der GmbH (UA S. 5, 10).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen erfolgte unter Heranziehung der Richtwerte f\u00fcr Rohgewinnaufschlags\u00e4tze aus der Richtsatzsammlung des Bundesministeriums der Finanzen. Hinsichtlich des Einzelunternehmens mit den Restaurants \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c und \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c ging das Landgericht f\u00fcr die Jahre 2004, 2005 und 2006 von einem Rohgewinnaufschlagssatz von 263 % und f\u00fcr die Jahre 2007, 2008 und 2009 von 283 % aus. Das Landgericht schlug jeweils 50 % auf den mittleren Wert aus der Richtsatzsammlung auf (UA S. 14). Der Aufschlag ergebe sich angesichts des attraktiven Standortes des \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c und der \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c, der durchgehend guten Auslastung des \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c sowie der dortigen Anzahl der Pl\u00e4tze und der st\u00e4ndigen Pr\u00e4senz des Angeklagten im Unternehmen (UA S. 12 und 14).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Hinsichtlich der GmbH ging das Landgericht davon aus, dass die Schwarzeink\u00e4ufe beim \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c 10 % des Wareneinkaufs betrugen, mithin der Angeklagte in allen Jahren 90 % seines Wareneinkaufs erkl\u00e4rt hatte (UA S. 16). Hinsichtlich des Rohgewinnaufschlagsatzes nahm das Landgericht hier an, dass dieser dem jeweiligen Mittelwert der amtlichen Richtsatzsammlung entsprach. Die festgestellten Mehrgewinne rechnete es dem Angeklagten im Rahmen des Halbeink\u00fcnfteverfahrens als Eink\u00fcnfte aus Kapitalverm\u00f6gen zu (\u00a7 20 EStG).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ausgehend von diesen Sch\u00e4tzungsgrundlagen errechnete das Landgericht f\u00fcr die Veranlagungszeitr\u00e4ume 2004 bis 2009 Verk\u00fcrzungen von Einkommensteuer einschlie\u00dflich Solidarit\u00e4tszuschlag, von Gewerbesteuer und von Umsatzsteuer im Umfang von insgesamt 1.038.342 Euro.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die vom Landgericht getroffenen Feststellungen tragen zwar den Schuldspruch, der Strafausspruch h\u00e4lt jedoch revisionsgerichtlicher \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Beim Straftatbestand der Steuerhinterziehung l\u00e4sst es den Schuldspruch grunds\u00e4tzlich unber\u00fchrt, wenn lediglich der Verk\u00fcrzungsumfang, etwa durch eine fehlerhafte Sch\u00e4tzung, unrichtig bestimmt ist, die Verwirklichung des Tatbestandes aber sicher von den Feststellungen getragen wird (vgl. BGH, Urteil vom 22. Mai 2012 \u2013 1 StR 103\/12 Rn. 28, NZWiSt 2012, 299; Beschluss vom 24. Mai 2007 \u2013 5 StR 58\/07, wistra 2007, 345). Dies ist hier der Fall. Auf Grund der vom Landgericht rechtsfehlerfrei festgestellten und vom Angeklagten auch einger\u00e4umten \u201eSchwarzeink\u00e4ufe\u201c, schlie\u00dft der Senat jeweils aus, dass durch die verfahrensgegenst\u00e4ndlichen Taten keine Steuerverk\u00fcrzung eingetreten ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Der Strafausspruch hat jedoch keinen Bestand, weil das Landgericht den Umfang der Steuerverk\u00fcrzungen nicht rechtsfehlerfrei bestimmt hat. Die vom Landgericht vorgenommene Sch\u00e4tzung enth\u00e4lt durchgreifende Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Vorliegend war das Landgericht zur Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen berechtigt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Im Steuerstrafverfahren ist die Sch\u00e4tzung von Besteuerungsgrundlagen zul\u00e4ssig, wenn zwar feststeht, dass der Steuerpflichtige einen Besteuerungstatbestand erf\u00fcllt hat, die tats\u00e4chlichen Besteuerungsgrundlagen aber ungewiss sind (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschl\u00fcsse vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15, NStZ 2016, 728; vom 29. Januar 2014 \u2013 1 StR 561\/13, wistra 2014, 276; vom 4. Februar 1992 \u2013 5 StR 655\/91, wistra 1992, 147 und vom 10. September 1985 \u2013 4 StR 487\/85, wistra 1986, 65).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>So verh\u00e4lt es sich hier. Das Landgericht durfte aufgrund der unvollst\u00e4ndig und bewusst \u2013 ohne die Schwarzeink\u00e4ufe \u2013 zu niedrig angesetzten steuerpflichtigen Ums\u00e4tze und Einnahmen, die der Angeklagte dem Grunde nach f\u00fcr das Einzelunternehmen und die GmbH auch einger\u00e4umt hatte, seine \u00dcberzeugung vom Umfang der Besteuerungsgrundlagen aufgrund eigener Sch\u00e4tzung bilden. Eine konkrete Berechnung der Besteuerungsgrundlagen war bei den hier vorliegenden Gastronomiebetrieben ausgeschlossen, weil die Buchf\u00fchrung wegen unvollst\u00e4ndig erfassten Betriebseinnahmen formell und materiell unvollst\u00e4ndig war.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Ist eine konkrete Berechnung der Ums\u00e4tze und Gewinne nicht m\u00f6glich und kommen ausgehend von der vorhandenen Tatsachenbasis andere Sch\u00e4tzungsmethoden nicht in Betracht, darf das Tatgericht die Besteuerungsgrundlagen gest\u00fctzt auf die Richtwerte f\u00fcr Rohgewinnaufschlags\u00e4tze aus der Richtsatzsammlung des Bundesministeriums der Finanzen pauschal sch\u00e4tzen (BGH, Beschl\u00fcsse vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15, NZWiSt 2016, 354 und vom 29. Januar 2014 \u2013 1 StR 561\/13, NStZ 2014, 337; Urteil vom 28. Juli 2010 \u2013 1 StR 643\/09, NStZ 2011, 233; Beschluss vom 24. Mai 2007 \u2013 5 StR 58\/07, wistra 2007, 345). Da es sich bei der Anwendung der Richts\u00e4tze aber um ein eher grobes Sch\u00e4tzungsverfahren handelt (vgl. BFH, Urteil vom 26. April 1983 \u2013 VIII R 38\/82, BFHE 138, 323, BStBl II 1983, 618; Seer in Tipke\/Kruse, AO\/FGO, Stand: Januar 2017, \u00a7 162 AO, Rn. 56; Buciek in: Beermann\/Gosch, AO\/FGO, Stand: 1. Juli 2010, \u00a7 162 AO 1977, Rn. 143), m\u00fcssen auch bei dieser Sch\u00e4tzungsmethode die festgestellten Umst\u00e4nde des Einzelfalls in den Blick genommen werden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Deshalb muss sich das Tatgericht bei der Beweisw\u00fcrdigung zum Rohgewinnaufschlagsatz zwar einerseits nicht zugunsten eines Angeklagten an den unteren Werten der in der Richtsatzsammlung genannten Spannen orientieren, wenn sich Anhaltspunkte f\u00fcr eine positivere Ertragslage ergeben (BGH, Beschluss vom 29. Januar 2014 \u2013 1 StR 561\/13, NStZ 2014, 337; Urteil vom 28. Juli 2010 \u2013 1 StR 643\/09, NStZ 2011, 233). Soweit Zweifel verbleiben, darf das Tatgericht aber andererseits auch nicht ohne Weiteres einen als wahrscheinlich angesehenen Wert aus der Richtsatzsammlung zugrunde legen, sondern muss einen als erwiesen angesehenen Mindestschuldumfang feststellen (vgl. BGH, Beschluss vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15 Rn. 20, NStZ 2016, 728). Auch bei Zugrundelegung des Mittelsatzes aus der amtlichen Richtsatzsammlung muss das Tatgericht daher in den Urteilsgr\u00fcnden ausf\u00fchren, aufgrund welcher Ankn\u00fcpfungstatsachen es davon \u00fcberzeugt ist, dass es sich um einen Betrieb handelt, bei dem jedenfalls dieser Mittelsatz erreicht ist. Zwar handelt es sich bei dem Mittelsatz um das gewogene Mittel aus den gepr\u00fcften Betrieben einer Gewerbeklasse (vgl. Richtsatzsammlung f\u00fcr das Kalenderjahr 2015 Rn. 6), weshalb die Anwendung der Mittels\u00e4tze bei der Sch\u00e4tzung nach Richts\u00e4tzen im Allgemeinen zu dem Ergebnis f\u00fchrt, dass die Sch\u00e4tzung mit der gr\u00f6\u00dften Wahrscheinlichkeit den tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnissen am n\u00e4chsten kommt (vgl. Richtsatzsammlung f\u00fcr das Kalenderjahr 2015 Rn. 10.2.1). Auch die Richtsatzsammlung geht aber davon aus, dass ein Abweichen durch besondere betriebliche oder pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnisse begr\u00fcndet sein kann (Richtsatzsammlung f\u00fcr das Kalenderjahr 2015 aaO). Da die in der Richtsatzsammlung enthaltenen Rohgewinnaufschlags\u00e4tze auf bundesweite Pr\u00fcfungsergebnisse zur\u00fcckgehen, muss das Tatgericht deshalb bei Anwendung der Richtsatzsammlung f\u00fcr die Sch\u00e4tzung im Strafprozess erkennen lassen, dass es die \u00f6rtlichen Verh\u00e4ltnisse und \u2013 soweit vorhanden \u2013 die Besonderheiten des Gewerbebetriebes in den Blick genommen hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Diesen Anforderungen werden die Sch\u00e4tzungen des Landgerichts nicht ausreichend gerecht. Der Senat kann nicht ausschlie\u00dfen, dass sich dies auf das Ergebnis der Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen und in der Folge zum Nachteil des Angeklagten auf den Strafausspruch ausgewirkt hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Hinsichtlich des Lokals \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u201c hat das Landgericht ohne n\u00e4here Begr\u00fcndung den Mittelwert der Rohgewinnaufschlags\u00e4tze der einschl\u00e4gigen Gewerbeklasse zu Grunde gelegt. Den \u00f6rtlichen Verh\u00e4ltnissen hat es dabei ersichtlich keine Bedeutung beigemessen. Der Tatrichter muss aber bei Zugrundelegung eines Mittelsatzes aus der amtlichen Richtsatzsammlung seine \u00dcberzeugung begr\u00fcnden, aus welchen Umst\u00e4nden er geschlossen hat, dass es sich um einen Betrieb handelt, bei dem jedenfalls dieser Mittelwert erreicht ist (BFH, Urteile vom 12. September 1990 \u2013 I R 122\/85, BFH\/NV 1991, 573 und vom 2. Februar 1982 \u2013 VIII R 65\/80, BFHE 135, 158, BStBl II 1982, 409). Nach den Feststellungen des Landgerichts handelte es sich bei dem \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c um ein weniger erfolgreiches Restaurant, das erst ein systemgastronomisches Konzept verfolgte, das von der L.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0er Kundschaft nicht angenommen wurde, weshalb auch eine Umstellung auf Tischbedienung erforderlich wurde (UA S. 4). Gleichwohl hat das Landgericht ohne weitergehende Feststellungen der Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen f\u00fcr dieses Restaurant hinsichtlich der nicht erkl\u00e4rten Ums\u00e4tze einen Rohgewinnaufschlag in H\u00f6he der jeweiligen Mittelwerte zu Grunde gelegt, \u201eda besondere betriebliche Verh\u00e4ltnisse, welche eine Abweichung vom Mittelwert gerechtfertigt h\u00e4tten, nicht feststellbar waren\u201c (UA S. 16). Dies h\u00e4lt rechtlicher Nachpr\u00fcfung nicht stand, weil das Landgericht die f\u00fcr das Restaurant \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u201c festgestellten besonderen Umst\u00e4nde bei der Sch\u00e4tzung anhand der Richtsatzsammlung au\u00dfer Betracht gelassen hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Bei den Restaurants \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c und \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c liegt zwar dieser Rechtsfehler nicht vor; denn das Landgericht hat im Rahmen der Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen die sich insbesondere aus der Lage dieser Restaurants ergebenden Besonderheiten ausdr\u00fccklich ber\u00fccksichtigt (UA S. 12). Allerdings hat das Landgericht bei diesen Gastronomiebetrieben jeweils um 50 % \u00fcber den jeweiligen Mittels\u00e4tzen der Richtsatzsammlung liegende Rohgewinnaufschlags\u00e4tze f\u00fcr zutreffend erachtet, die es beim Lokal \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u201c zugrunde gelegt hat. Der Senat kann daher nicht ausschlie\u00dfen, dass diese Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Restaurants \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c und \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c in Relation zu derjenigen beim Lokal \u201eP.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c erfolgt sind und infolgedessen die rechtsfehlerhafte Sch\u00e4tzung f\u00fcr dieses Restaurant sich auch auf die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die beiden weiteren Restaurants ausgewirkt hat. Der Strafausspruch kann daher auch insoweit keinen Bestand haben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der Senat hebt den Strafausspruch mit den Feststellungen auf, weil die Feststellungen zu den Besteuerungsgrundlagen von der rechtsfehlerhaften Sch\u00e4tzung betroffen sind. Die Feststellungen zu den Schwarzeink\u00e4ufen bleiben allerdings bestehen, da sie vom aufgezeigten Rechtsfehler nicht betroffen sind und den Schuldspruch rechtfertigen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im Hinblick auf die neue Hauptverhandlung bemerkt der Senat:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Der Tatrichter darf zwar aufgrund der mangelhaften Buchf\u00fchrung, die der Angeklagte hier dem Grunde nach f\u00fcr das Einzelunternehmen und die GmbH auch einger\u00e4umt hatte, seine \u00dcberzeugung aufgrund eigener Sch\u00e4tzung bilden (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 28. Juli 2015 \u2013 1 StR 602\/14, NZWiSt 2016, 26; vom 6. Oktober 2014 \u2013 1 StR 214\/14, NZWiSt 2015, 108 und vom 29. Januar 2014 \u2013 1 StR 561\/13, wistra 2014, 276; Urteil vom 28. Juli 2010 &#8211; 1 StR 643\/09, NStZ 2011, 233; Beschluss vom 24. Mai 2007 \u2013 5 StR 58\/07, wistra 2007, 345). Allerdings muss er in diesem Fall in den Urteilsgr\u00fcnden f\u00fcr das Revisionsgericht nachvollziehbar darlegen, dass keine konkretere und damit genauere Sch\u00e4tzungsmethode zur Verf\u00fcgung steht als die pauschale Heranziehung der Richtwerte f\u00fcr Rohgewinnaufschlags\u00e4tze aus der Richtsatzsammlung des Bundesministeriums der Finanzen (BGH, Beschluss vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15, NStZ 2016, 728).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Erst wenn sich eine konkrete Ermittlung oder Sch\u00e4tzung der tats\u00e4chlichen Ums\u00e4tze von vorneherein oder nach entsprechenden Berechnungsversuchen als nicht m\u00f6glich erweist, kann pauschal gesch\u00e4tzt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 29. Januar 2014 \u2013 1 StR 561\/13, wistra 2014, 276; Urteil vom 28. Juli 2010 \u2013 1 StR 643\/09, NStZ 2011, 233; Beschluss vom 24. Mai 2007 \u2013 5 StR 58\/07, wistra 2007, 345). Denn soweit Tatsachen zur \u00dcberzeugung des Tatrichters feststehen, hat er diese der Sch\u00e4tzung zugrunde zu legen (BGH, Beschluss vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15, NStZ 2016, 728). Da es sich bei der Anwendung der Richts\u00e4tze um ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig grobes Sch\u00e4tzungsverfahren handelt, muss sich die Sch\u00e4tzung soweit wie m\u00f6glich an den feststellbaren Daten des konkreten Einzelfalls orientieren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ist eine konkrete Ermittlung oder Sch\u00e4tzung nach dem Vorgesagten nicht m\u00f6glich, darf der Tatrichter \u00fcberdies nicht lediglich einen wahrscheinlichen Wert aus der Richtsatzsammlung zugrunde legen, sondern muss einen als erwiesen angesehenen Mindestschuldumfang feststellen (\u00a7 261 StPO; vgl. BGH, Beschluss vom 6. April 2016 \u2013 1 StR 523\/15 Rn. 20, NStZ 2016, 728). Er muss daher auch bei Zugrundelegung des Mittelsatzes aus der amtlichen Richtsatzsammlung seine \u00dcberzeugung begr\u00fcnden, welche Anhaltspunkte daf\u00fcr bestehen, dass es sich um einen Betrieb handelt, bei dem jedenfalls dieser Mittelsatz erreicht ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_26\">26<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Bei seiner Sch\u00e4tzung wird das Landgericht in den Blick zu nehmen haben, ob hinsichtlich der Restaurants \u201eM.\u00a0\u00a0\u201c und \u201eB.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201c Unterschiede bestehen, die eine getrennte Sch\u00e4tzung der Besteuerungsgrundlagen f\u00fcr beide Restaurants erforderlich machen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_27\">27<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Im Hinblick auf die Bestimmung der H\u00f6he verdeckter Gewinnaussch\u00fcttungen geben die R\u00fcgen der Revision Anlass zu folgendem Hinweis: Ma\u00dfgeblich ist der Betrag, der dem Gesellschafter im Rahmen der verdeckten Gewinnaussch\u00fcttung zugeflossen ist (BFH, Urteile vom 19. Juni 2007 \u2013 VIII R 54\/05, BFHE 218, 244, BStBl II 2007, 830 und vom 20. August 2008 \u2013 I R 29\/07, BFH\/NV 2008, 2133).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_28\">28<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Im Hinblick auf die Bestimmung der H\u00f6he eines nicht gerechtfertigten Steuervorteils im Sinne von \u00a7 370 Abs. 1 AO (hier f\u00fcr den Veranlagungszeitraum 2009) weist der Senat auf seinen Beschluss vom 2. November 2010 (1 StR 544\/09, NStZ 2011, 294) hin. Danach k\u00f6nnen die steuerlichen Auswirkungen eines festgestellten Verlustes im Rahmen der Strafzumessung Bedeutung erlangen. Hierzu bedarf es gegebenenfalls Feststellungen zum Verlustabzug gem\u00e4\u00df \u00a7 10d EStG.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Raum\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">J\u00e4ger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Cirener<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Mosbacher\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">B\u00e4r\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE600232017&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_1_StR_505-16_KORE600232017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Stade vom 8. Juni 2016 im Strafausspruch mit den zugeh\u00f6rigen Feststellungen aufgehoben. 2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts zur\u00fcckverwiesen. 3. Die weitergehende Revision des Angeklagten wird verworfen. 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Strafsenat, Beschluss, 2016-12-20, 1 StR 505\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/en\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-strafsenat-beschluss-2016-12-20-1-str-505-16\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 1. Strafsenat, Beschluss, 2016-12-20, 1 StR 505\/16\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Stade vom 8. Juni 2016 im Strafausspruch mit den zugeh\u00f6rigen Feststellungen aufgehoben. 2. 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