{"id":567946,"date":"2026-04-15T12:17:05","date_gmt":"2026-04-15T10:17:05","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/"},"modified":"2026-04-15T12:17:05","modified_gmt":"2026-04-15T10:17:05","slug":"bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/","title":{"rendered":"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Beschwerde der Beschwerdef\u00fchrerin wird der Beschluss des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 05.06.2025 &#8212; 16 S 16126\/25 aufgehoben und die Sache an das Finanzgericht zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Dem Finanzgericht wird die Entscheidung \u00fcber die Kosten des gesamten Verfahrens \u00fcbertragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align:center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beteiligten streiten \u00fcber die Festsetzung eines Zwangsgelds beziehungsweise von Zwangshaft zur Durchsetzung einer Auskunftsverpflichtung nach Art.\u00a015 der Verordnung (EU) 2016\/679 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 zum Schutz nat\u00fcrlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95\/46\/EG (Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Union 2016, Nr.\u00a0L\u00a0119, 1) &#8212;Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)&#8212;.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Gl\u00e4ubigerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Beschwerdef\u00fchrerin) hatte ein Auskunftsrecht gerichtlich geltend gemacht. Das Finanzgericht (FG) verpflichtete den Schuldner und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8212;FA&#8212;) durch Urteil vom 12.02.2025\u00a0&#8212; 16\u00a0K\u00a02086\/23, der Beschwerdef\u00fchrerin &#171;eine Datenauskunft im Sinne des Art.\u00a015 Abs.\u00a01 und 2 DSGVO zu den bei ihm \u00fcber die Kl\u00e4gerin vorhandenen personenbezogenen Daten sowie den Informationen nach Art.\u00a015 Abs.\u00a01 Halbsatz\u00a02 und Abs.\u00a02 DSGVO zu erteilen&#187;. Das Urteil wurde der Beschwerdef\u00fchrerin am 26.04.2025 und dem FA am 24.04.2025 zugestellt. Es wurde rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zur Erf\u00fcllung der aus dem Urteil resultierenden Pflichten erteilte das FA mit Schreiben vom 28.05.2025 der Beschwerdef\u00fchrerin eine Auskunft, einleitend mit der Formulierung: &#171;in o.g. Sache wird unter Beachtung der hinsichtlich Inhalt und Umfang bestehenden Beschr\u00e4nkungen nach Art.\u00a023 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0e und i DSGVO folgende Auskunft nach Art.\u00a015 Abs.\u00a01 und 2 DSGVO erteilt.&#187; Es \u00fcbersandte eine Grunddaten-\u00dcbersicht, eine Bescheiddaten-\u00dcbersicht und eine eDaten-\u00dcbersicht. Die Daten seien von (\u2026) \u00fcbermittelt worden. Eine Daten\u00fcbermittlung in Drittl\u00e4nder finde nicht statt. Im \u00dcbrigen verwies es f\u00fcr weitere Informationen auf das Portal &#171;Mein ELSTER&#187; und auf ein anliegendes allgemeines Informationsschreiben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ebenfalls mit Schreiben vom 28.05.2025 beantragte die Beschwerdef\u00fchrerin, der das vorgenannte Schreiben des FA zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlag, beim FG die Vollstreckung des Urteils &#171;nach \u00a7\u00a0888 Abs.\u00a01 ZPO i.V.m. \u00a7\u00a0151 FGO&#187;. Zudem regte sie an, &#171;den Beklagten in Erzwingungshaft zu nehmen&#187;. Sie habe dem FA mit Schreiben vom 29.04.2025 die Zwangsvollstreckung angek\u00fcndigt. Das FA habe bislang nicht geleistet. Eine vollstreckbare Ausfertigung des Urteils lag dem Antrag nicht bei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach Eingang des Schreibens des FA vom 28.05.2025 bei der Beschwerdef\u00fchrerin r\u00fcgte diese mit Schreiben vom 03.06.2025 gegen\u00fcber dem FG, die Auskunft sei unvollst\u00e4ndig, weil das FA lediglich allgemein auf Art.\u00a023 DSGVO verwiesen habe, ohne konkrete Rechtsgrundlagen zu benennen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit Schreiben vom 05.06.2025 versandte das FG das Schreiben der Beschwerdef\u00fchrerin vom 03.06.2025 an das FA und bat um Stellungnahme binnen zweier Wochen. Zeitgleich wies es durch Beschluss vom 05.06.2025\u00a0&#8212; 16\u00a0S\u00a016126\/25 den Antrag der Beschwerdef\u00fchrerin zur\u00fcck. Der Festsetzung von Zwangsmitteln stehe der Erf\u00fcllungseinwand entgegen. Mit dem Schreiben vom 28.05.2025 habe das FA den Auskunftsanspruch erf\u00fcllt. Die Auskunft sei ernst gemeint gewesen und stelle nach dem gesamten Erscheinungsbild die beabsichtigte Auskunft im Gesamtumfang dar, sie sei auch nicht \u00e4u\u00dferlich unvollst\u00e4ndig. Der materielle Anspruch auf erg\u00e4nzende Auskunft sei in einem Hauptsacheverfahren, also durch eine neue Klage, geltend zu machen, nicht im Rahmen der Verh\u00e4ngung von Zwangsmitteln gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0888 der Zivilprozessordnung (ZPO). Es k\u00f6nne offenbleiben, ob der Antrag auch mangels Vorliegens einer vollstreckbaren Ausfertigung zur\u00fcckzuweisen w\u00e4re.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerdef\u00fchrerin reichte, obwohl sie vom FG mit Schreiben vom 02.06.2025 unter Fristsetzung von zwei Wochen hierzu aufgefordert worden war, keine vollstreckbare Ausfertigung des Urteils ein.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gegen den Beschluss vom 05.06.2025\u00a0&#8212; 16\u00a0S\u00a016126\/25 hat diese Beschwerde eingelegt. Das FG hat der Beschwerde durch Beschluss vom 30.06.2025\u00a0&#8212; 16\u00a0S\u00a016126\/25 nicht abgeholfen, sondern die Sache dem Bundesfinanzhof (BFH) vorgelegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerdef\u00fchrerin beantragt sinngem\u00e4\u00df,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und das FG anzuweisen, die Vollstreckung bis zur Vollst\u00e4ndigkeit durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das FA h\u00e4lt die Beschwerde f\u00fcr unbegr\u00fcndet und schlie\u00dft sich den Ausf\u00fchrungen des FG an.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align:center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die gesetzlich nicht ausgeschlossene und daher nach \u00a7\u00a0128 Abs.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zul\u00e4ssige Beschwerde ist begr\u00fcndet. Das FG hat den Erf\u00fcllungseinwand zu Unrecht als gegeben angesehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Soll im Anwendungsbereich der Finanzgerichtsordnung gegen die \u00f6ffentliche Hand vollstreckt werden, so gilt gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0151 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 FGO das Achte Buch der Zivilprozessordnung \u00fcber die Zwangsvollstreckung (\u00a7\u00a7\u00a0704\u00a0ff. ZPO) sinngem\u00e4\u00df, wobei das FG Vollstreckungsgericht ist (\u00a7\u00a0151 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 FGO). Diese Generalverweisung gilt aber nur insoweit, als sich aus den nachfolgenden Sondervorschriften (\u00a7\u00a0151 Abs.\u00a02 bis 4, \u00a7\u00a7\u00a0152 bis 154 FGO) nichts Gegenteiliges ergibt (Senatsbeschluss vom 16.05.2000\u00a0&#8212; VII\u00a0B\u00a0200\/98, BFHE 192, 8, BStBl II 2000, 541, unter 1., m.w.N.). Die Vollstreckung findet hiernach nur aus den in \u00a7\u00a0151 Abs.\u00a02 FGO abschlie\u00dfend aufgef\u00fchrten Titeln statt. Au\u00dferdem muss der in Betracht kommende Titel einen vollstreckungsf\u00e4higen Inhalt haben (Senatsbeschluss vom 16.05.2000\u00a0&#8212; VII\u00a0B\u00a0200\/98, BFHE 192, 8, BStBl II 2000, 541, unter 1.).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Im Streitfall liegt ein rechtskr\u00e4ftiges Urteil des FG vor, kraft dessen das FA als Beh\u00f6rde eines Landes zur Auskunft nach Art.\u00a015 DSGVO verpflichtet worden ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Da es sich bei der Klage auf Auskunft um eine Verpflichtungsklage handelt (BFH-Urteil vom 06.05.2025\u00a0&#8212; IX\u00a0R\u00a02\/23, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung bestimmt, Rz\u00a011), ist die Sondervorschrift des \u00a7\u00a0154 FGO einschl\u00e4gig. Diese Sondervorschrift entfaltet f\u00fcr Zwangsma\u00dfnahmen gegen die \u00f6ffentliche Hand zur Erzwingung anderer Leistungen als Geldleistungen &#8212;regelm\u00e4\u00dfig nicht vertretbare Handlungen, die ausschlie\u00dflich vom Willen des Schuldners abh\u00e4ngig sind&#8212; gegen\u00fcber der einschl\u00e4gigen allgemeinen Vorschrift aus dem Achten Buch der Zivilprozessordnung (\u00a7\u00a0888 ZPO) eine Sperrwirkung in mehrfacher Hinsicht (Senatsbeschluss vom 21.10.1999\u00a0&#8212; VII\u00a0B\u00a0197\/99, BFH\/NV 2000, 221, unter 2.). Insbesondere ist die von der Beschwerdef\u00fchrerin begehrte Verh\u00e4ngung einer Zwangshaft gegen die \u00f6ffentliche Hand, das hei\u00dft gegen die f\u00fcr die jeweilige K\u00f6rperschaft oder Beh\u00f6rde handelnden Personen, nicht vorgesehen. Kommt die Finanzbeh\u00f6rde im Fall des \u00a7\u00a0101 FGO der ihr im Urteil auferlegten Verpflichtung nicht nach, so kann das FG gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0154 Satz\u00a01 und 2 FGO auf Antrag unter Fristsetzung gegen sie ein Zwangsgeld bis 1.000\u00a0\u20ac durch Beschluss androhen, nach fruchtlosem Fristablauf festsetzen und von Amts wegen vollstrecken. Zudem bedarf es zur Durchf\u00fchrung der Vollstreckung, anders als in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a0153 FGO, einer Vollstreckungsklausel (Gr\u00e4ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 9.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0154 Rz\u00a01; Hardenbicker in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler &#8212;HHSp&#8212;, \u00a7\u00a0154 FGO Rz\u00a016).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Das FG hat im Streitfall unzutreffend angenommen, dass es sich bei der dem Vollstreckungsantrag zugrunde liegenden Auskunftsklage um eine Leistungsklage handelte, und demzufolge die Voraussetzungen des \u00a7\u00a0888 ZPO gepr\u00fcft. Das Urteil vom 06.05.2025\u00a0&#8212; IX\u00a0R\u00a02\/23, in dem der BFH &#8212;im Anschluss an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts&#8212; erstmals klargestellt hat, dass der Auskunftsanspruch nach Art.\u00a015 DSGVO im Wege der Verpflichtungsklage geltend zu machen ist, konnte das FG in seinem Ablehnungsbeschluss vom 05.06.2025\u00a0&#8212; 16\u00a0S\u00a016126\/25 noch nicht ber\u00fccksichtigen, weil die BFH-Entscheidung erst am 12.06.2025 ver\u00f6ffentlicht worden ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zudem lag und liegt bislang keine vollstreckbare Ausfertigung vor, die nach \u00a7\u00a0151 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 FGO i.V.m. \u00a7\u00a0724 Abs.\u00a01 ZPO Voraussetzung f\u00fcr eine Vollstreckung ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Schlie\u00dflich sind die Ausf\u00fchrungen des FG zum Erf\u00fcllungseinwand nicht frei von Rechtsfehlern.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Zwar kann durchaus auch im Rahmen des \u00a7\u00a0154 FGO der Erf\u00fcllungseinwand geltend gemacht werden (Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 07.03.2024\u00a0&#8212; I\u00a0ZB\u00a040\/23, Rz\u00a022, m.w.N., zu \u00a7\u00a0888 ZPO). Voraussetzung ist, dass die Finanzbeh\u00f6rde angeh\u00f6rt wird und eine angemessene Frist seit Rechtskraft verstrichen ist (vgl. Brandt in Gosch, FGO \u00a7\u00a0154 Rz\u00a016; Hardenbicker in HHSp, \u00a7\u00a0154 FGO Rz\u00a016a).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Materiell-rechtlich ist nach der Rechtsprechung des BFH ein Auskunftsanspruch grunds\u00e4tzlich dann erf\u00fcllt, wenn die Angaben des Auskunftsschuldners nach seinem erkl\u00e4rten Willen die Auskunft im geschuldeten Gesamtumfang darstellen (vgl. BFH-Urteile vom 14.01.2025\u00a0&#8212; IX\u00a0R\u00a025\/22, BFHE 287, 337, Rz\u00a052, und vom 11.03.2025\u00a0&#8212; IX\u00a0R\u00a024\/22, Rz\u00a046). Wesentlich f\u00fcr die Erf\u00fcllung des Auskunftsanspruchs ist die &#8212;gegebenenfalls konkludente&#8212; Erkl\u00e4rung des Auskunftsschuldners, dass die Auskunft vollst\u00e4ndig ist. Die Annahme eines derartigen Erkl\u00e4rungsinhalts setzt voraus, dass die erteilte Auskunft erkennbar den Gegenstand des berechtigten Auskunftsbegehrens vollst\u00e4ndig abdecken soll. Daran fehlt es beispielsweise, wenn sich der Auskunftsschuldner hinsichtlich einer bestimmten Kategorie von Auskunftsgegenst\u00e4nden nicht erkl\u00e4rt hat, etwa weil er irrigerweise davon ausgeht, er sei hinsichtlich dieser Gegenst\u00e4nde nicht zur Auskunft verpflichtet. Erfolgen Schw\u00e4rzungen, muss im Rahmen der Vollst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung des Verantwortlichen dargelegt werden, warum diese vorgenommen worden sind. Denn mit Blick auf die dem Grunde nach bestehende Pflicht zur Auskunftserteilung nach Art.\u00a015 DSGVO folgt, dass der Auskunftsschuldner die Gr\u00fcnde darlegen muss, aus denen er Teile der personenbezogenen Daten nicht mitteilt (BFH-Urteil vom 11.03.2025\u00a0&#8212; IX\u00a0R\u00a024\/22, Rz\u00a050). Fehlt es hieran, kann der Auskunftsberechtigte eine Erg\u00e4nzung der Auskunft verlangen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben kann sich das FA nicht auf Erf\u00fcllung berufen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das FG hat zwar einerseits mit Schreiben vom 05.06.2025 dem FA eine Frist zur Stellungnahme von zwei Wochen einger\u00e4umt, dessen ungeachtet jedoch bereits am gleichen Tage \u00fcber den Antrag entschieden und sich ausschlie\u00dflich auf die mit Schreiben vom 28.05.2025 erteilte Auskunft bezogen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Andererseits hat das FA in seinem Schreiben vom 28.05.2025 eine Einschr\u00e4nkung der Auskunft vorgenommen, indem es eingangs formuliert hat: &#171;in o.g. Sache wird unter Beachtung der hinsichtlich Inhalt und Umfang bestehenden Beschr\u00e4nkungen nach Art.\u00a023 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0e und i DSGVO folgende Auskunft nach Art.\u00a015 Abs.\u00a01 und 2 DSGVO erteilt.&#187; Da jegliche weitere Ausf\u00fchrungen hierzu fehlen, durfte das FG nach den obigen Grunds\u00e4tzen nicht annehmen, die Auskunft sei vollst\u00e4ndig erteilt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Der Senat entscheidet nicht selbst \u00fcber den Antrag auf Vollstreckung, sondern verweist die Sache an das FG zur weiteren Sachaufkl\u00e4rung zur\u00fcck. Eine Zur\u00fcckverweisung ist grunds\u00e4tzlich auch im Beschwerdeverfahren zul\u00e4ssig (BFH-Beschluss vom 26.09.2023\u00a0&#8212; V\u00a0B\u00a023\/22\u00a0(AdV), BFHE 282, 73, BStBl II 2025, 177, Rz\u00a016; Bergkemper in HHSp, \u00a7\u00a0132 FGO Rz\u00a026).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem FA wird im zweiten Rechtsgang Gelegenheit gegeben, sich zu den Einschr\u00e4nkungen der am 28.05.2025 erteilten Auskunft zu erkl\u00e4ren, dies jedoch unter der Ma\u00dfgabe, dass ein Vollstreckungsantrag jedenfalls keinen Erfolg haben kann, wenn keine Vollstreckungsklausel nach \u00a7\u00a0724 ZPO vorliegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>5. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7\u00a0143 Abs.\u00a02 FGO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-STRE202650056&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BFH_VII_B_129-25_STRE202650056.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 11.12.2025 VII B 128\/25 &#8212; Zwangsma\u00dfnahmen zur Durchsetzung einer Auskunftsverpflichtung nach Art. 15 DSGVO &#8212; Die Entscheidung ist aufgrund einer Anfrage zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt worden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8473],"kji_chamber":[9577],"kji_year":[8463],"kji_subject":[7646],"kji_keyword":[7808,8476,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-567946","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesfinanzhof","kji_chamber-7-senat","kji_year-8463","kji_subject-divers","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-senat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"ru_RU\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 11.12.2025 VII B 128\/25 - Zwangsma\u00dfnahmen zur Durchsetzung einer Auskunftsverpflichtung nach Art. 15 DSGVO - Die Entscheidung ist aufgrund einer Anfrage zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt worden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u041f\u0440\u0438\u043c\u0435\u0440\u043d\u043e\u0435 \u0432\u0440\u0435\u043c\u044f \u0434\u043b\u044f \u0447\u0442\u0435\u043d\u0438\u044f\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8 \u043c\u0438\u043d\u0443\u0442\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\\\/\",\"name\":\"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\\\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-15T10:17:05+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"ru-RU\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/avocats-en-droit-penal-a-paris-conseil-et-defense-strategique\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\\\/25\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"ru-RU\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"ru-RU\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"width\":2114,\"height\":1253,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/","og_locale":"ru_RU","og_type":"article","og_title":"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25","og_description":"Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 11.12.2025 VII B 128\/25 - Zwangsma\u00dfnahmen zur Durchsetzung einer Auskunftsverpflichtung nach Art. 15 DSGVO - Die Entscheidung ist aufgrund einer Anfrage zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt worden.","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u041f\u0440\u0438\u043c\u0435\u0440\u043d\u043e\u0435 \u0432\u0440\u0435\u043c\u044f \u0434\u043b\u044f \u0447\u0442\u0435\u043d\u0438\u044f":"8 \u043c\u0438\u043d\u0443\u0442"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/","name":"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#website"},"datePublished":"2026-04-15T10:17:05+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/#breadcrumb"},"inLanguage":"ru-RU","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bfh-7-senat-beschluss-vom-11-12-2025-vii-b-129-25\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/avocats-en-droit-penal-a-paris-conseil-et-defense-strategique\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"BFH 7. Senat, Beschluss vom 11.12.2025, VII B 129\/25"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"ru-RU"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"ru-RU","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","width":2114,"height":1253,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/567946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=567946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=567946"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=567946"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=567946"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=567946"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=567946"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=567946"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=567946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}