{"id":659297,"date":"2026-04-23T13:06:36","date_gmt":"2026-04-23T11:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2022-09-08-3-str-177-22\/"},"modified":"2026-04-23T13:06:36","modified_gmt":"2026-04-23T11:06:36","slug":"bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2022-09-08-3-str-177-22","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2022-09-08-3-str-177-22\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2022-09-08, 3 StR 177\/22"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1. Auf die Revision des Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0wird das Urteil des Landgerichts M\u00f6nchengladbach vom 29. September 2021 &#8212; auch soweit es den Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0betrifft &#8212;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">a) im Schuldspruch dahin neu gefasst, dass schuldig sind<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:54pt\">aa) der Angeklagte G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0des Bandenhandels mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei F\u00e4llen;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:54pt\">bb) der Angeklagte I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0des Bandenhandels mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei F\u00e4llen sowie des unerlaubten Besitzes einer halbautomatischen Kurzwaffe in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz von Munition;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">b) im Ausspruch \u00fcber die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen dahin erg\u00e4nzt, dass beide Angeklagte als Gesamtschuldner haften.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2. Auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft und, soweit es den Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0betrifft, dessen Revision wird das Urteil im Ausspruch \u00fcber die Reihenfolge der Vollstreckung dahin ge\u00e4ndert, dass vor der Unterbringung der Angeklagten in einer Entziehungsanstalt jeweils von den Gesamtfreiheitsstrafen zu vollziehen sind<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">a) beim Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0zwei Jahre und zwei Wochen;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">b) beim Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0ein Jahr und neun Monate.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die weitergehenden Revisionen werden verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>4. Der Angeklagte G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Die Kosten der Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft und die beiden Angeklagten dadurch entstandenen notwendigen Auslagen fallen der Staatskasse zur Last.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0wegen &#171;unerlaubten bandenm\u00e4\u00dfigen Handeltreibens mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei F\u00e4llen&#187; zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und drei Monaten verurteilt, seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet und bestimmt, dass ein Jahr, vier Monate und zwei Wochen der Strafe vor Beginn der Ma\u00dfregel zu vollziehen sind. Den Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0hat es wegen &#171;unerlaubten bandenm\u00e4\u00dfigen Handeltreibens mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei F\u00e4llen in Tatmehrheit mit unerlaubtem Besitz einer halbautomatischen Kurzwaffe zum Verschie\u00dfen von Patronenmunition, letzteres in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz von Munition&#187;, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt, seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet und auf einen Vorwegvollzug der Strafe von einem Jahr und einem Monat erkannt. F\u00fcr beide Angeklagte hat es zudem eine Einziehungsentscheidung getroffen. Der Angeklagte G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0r\u00fcgt mit seiner Revision die Verletzung formellen und materiellen Rechts, wobei er die Anordnung der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt von seinem Rechtsmittelangriff ausgenommen hat. Die Staatsanwaltschaft beanstandet mit ihren auf die Sachbeschwerde gest\u00fctzten Revisionen in erster Linie die Anordnung dieser Ma\u00dfregel gegen die Angeklagten und daneben eine fehlerhafte Berechnung der jeweiligen Dauer des Vorwegvollzugs.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Rechtsmittel haben den aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Teilerfolg, dasjenige des Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0teilweise gem\u00e4\u00df \u00a7 357 StPO auch zugunsten des Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0. Im \u00dcbrigen sind sie unbegr\u00fcndet im Sinne des \u00a7 349 Abs. 2 StPO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Revisionen der Staatsanwaltschaft<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Rechtsmittel sind ausweislich des Aufhebungsantrags (&#171;soweit angefochten&#187;) und ihrer Begr\u00fcndung auf den Ma\u00dfregelausspruch sowie die Dauer des Vorwegvollzugs beschr\u00e4nkt. Die Anordnung der Unterbringung der Angeklagten in einer Entziehungsanstalt begegnet aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts genannten Gr\u00fcnden keinen durchgreifenden rechtlichen Bedenken. Die Rechtsmittel f\u00fchren allerdings zur \u00c4nderung der jeweiligen Dauer des Vorwegvollzugs.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat f\u00fcr beide Angeklagte die L\u00e4nge des Vorwegvollzugs eines Teils der Gesamtfreiheitsstrafen vor ihrer Unterbringung in einer Entziehungsanstalt rechtsfehlerhaft berechnet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Es ist zwar im Ausgangspunkt zutreffend davon ausgegangen, dass nach \u00a7 67 Abs. 2 Satz 1 und 3 StGB jeweils der Teil der vor der angeordneten Ma\u00dfregel zu vollstreckenden Strafe so zu bemessen ist, dass nach seiner Vollziehung und einer anschlie\u00dfenden Unterbringung gem\u00e4\u00df \u00a7 67 Abs. 5 Satz 1 StGB eine Aussetzung des Strafrests zur Bew\u00e4hrung nach Erledigung der H\u00e4lfte der Strafe m\u00f6glich ist. Jedoch hat die Strafkammer von der H\u00e4lfte der Gesamtfreiheitsstrafen die Zeit der bis zum Ende der Hauptverhandlung verb\u00fc\u00dften Untersuchungshaft von acht Monaten abgezogen und daher die Dauer des Vorwegvollzugs falsch bestimmt: beim Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0nicht auf zwei Jahre und zwei Wochen, sondern auf ein Jahr, vier Monate und zwei Wochen; beim Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0nicht auf ein Jahr und neun Monate, sondern auf ein Jahr und einen Monat. Dies ist rechtsfehlerhaft; denn die von den Angeklagten insgesamt erlittene Untersuchungshaft ist erst im Rahmen der Vollstreckung auf den Zeitraum des vor der Unterbringung zu vollziehenden Teils der Strafe anzurechnen (s. BGH, Beschl\u00fcsse vom 14. Januar 2014 &#8212; 1 StR 531\/13, BGHR StGB \u00a7 67 Abs. 2 Satz 3 Berechnung 2 Rn. 7; vom 10. August 2021 &#8212; 3 StR 250\/21, juris Rn. 2).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Da die Strafkammer die Grundlagen f\u00fcr den Vorwegvollzug rechtsfehlerfrei festgestellt hat, kann der Senat dessen Dauer in entsprechender Anwendung des \u00a7 354 Abs. 1 StPO neu bemessen und den Ausspruch entsprechend \u00e4ndern. Er kann gem\u00e4\u00df \u00a7 349 Abs. 4 StPO durch Beschluss entscheiden, weil die Anordnung auch zur Sicherung des Therapieerfolgs und damit zu Gunsten der Angeklagten ergeht (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Februar 2022 &#8212; 3 StR 458\/21, NStZ-RR 2022, 139, 140 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Revision des Angeklagten G.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Rechtsmittel ist weitgehend unbegr\u00fcndet. Die R\u00fcge der Verletzung formellen Rechts ist nicht ausgef\u00fchrt und damit unzul\u00e4ssig (\u00a7 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Die auf die nicht n\u00e4her begr\u00fcndete Sachr\u00fcge gebotene materiell-rechtliche \u00dcberpr\u00fcfung des Urteils hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Allerdings bedarf der Schuldspruch der aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Korrektur; denn hinsichtlich der abgeurteilten Bet\u00e4ubungsmittelstraftaten ist die Bezeichnung als &#171;unerlaubt&#187; entbehrlich (s. BGH, Beschl\u00fcsse vom 23. M\u00e4rz 2021 &#8212; 3 StR 19\/21, NStZ 2022, 301 Rn. 10; vom 8. Februar 2022 &#8212; 3 StR 458\/21, NStZ-RR 2022, 139).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Das Rechtsmittel f\u00fchrt aus den bereits dargelegten Gr\u00fcnden ebenfalls zur \u00c4nderung der Dauer des Vorwegvollzugs beim Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0. Dieser hat zwar die Anordnung der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt von seiner Revision ausgenommen, nicht aber die Frage des Vorwegvollzugs. Das Verschlechterungsverbot nach \u00a7 358 Abs. 2 Satz 1 StPO hindert den Senat nicht daran, eine Entscheidung \u00fcber den Vorwegvollzug auf eine Angeklagtenrevision hin zu treffen (s. BGH, Beschluss vom 8. Februar 2022 &#8212; 3 StR 458\/21, NStZ-RR 2022, 139, 140).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die Wertersatzeinziehung der von den Angeklagten gemeinsam vereinnahmten Erl\u00f6se aus den Bet\u00e4ubungsmittelgesch\u00e4ften begegnet keinen rechtlichen Bedenken. Um eine doppelte Inanspruchnahme zu vermeiden, ist jedoch die gesamtschuldnerische Haftung in der Entscheidungsformel zu kennzeichnen (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 13. Oktober 2020 &#8212; 3 StR 289\/20, juris Rn. 5; vom 12. Januar 2021 &#8212; 3 StR 428\/20, wistra 2021, 238 Rn. 2). Dies holt der Senat in entsprechender Anwendung des \u00a7 354 Abs. 1 StPO nach.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. In Durchbrechung der Rechtskraft sind die Schuldspruchkorrektur und die \u00c4nderung des Ausspruchs \u00fcber die Einziehung nach \u00a7 357 StPO auf den Angeklagten I.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0zu erstrecken.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>III. Die Kostenentscheidung folgt hinsichtlich der Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft aus \u00a7 473 Abs. 1 und 2 Satz 2 StPO und bez\u00fcglich desjenigen des Angeklagten G.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0aus \u00a7 473 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 StPO. Angesichts des geringen Teilerfolgs seiner Revision ist es nicht unbillig, ihn mit den gesamten Kosten des Rechtsmittels zu belasten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Berg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Paul\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Erbguth<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Kreicker\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Voigt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE676912022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_3_StR_177-22_KORE676912022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten G. wird das Urteil des Landgerichts M\u00f6nchengladbach vom 29. September 2021 &#8212; auch soweit es den Angeklagten I. betrifft &#8212; a) im Schuldspruch dahin neu gefasst, dass schuldig sind aa) der Angeklagte G. des Bandenhandels mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge in drei F\u00e4llen; bb) der Angeklagte I. des Bandenhandels mit Bet\u00e4ubungsmitteln in&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[9169],"kji_year":[32183],"kji_subject":[7632],"kji_keyword":[7808,7806,8712,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-659297","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-3-strafsenat","kji_year-32183","kji_subject-penal","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-strafsenat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2022-09-08, 3 StR 177\/22 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2022-09-08-3-str-177-22\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"ru_RU\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2022-09-08, 3 StR 177\/22\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten G. wird das Urteil des Landgerichts M\u00f6nchengladbach vom 29. 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