{"id":762450,"date":"2026-04-29T21:12:00","date_gmt":"2026-04-29T19:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/"},"modified":"2026-04-29T21:12:00","modified_gmt":"2026-04-29T19:12:00","slug":"bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/","title":{"rendered":"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Beschwerde des Kl\u00e4gers wird das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 25. Oktober 2018 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Der Kl\u00e4ger ist mit seinem Antrag auf Versorgung mit dem Arzneimittel Seroquel Prolong 400 mg retard ohne Begrenzung auf den Festbetrag bei der beklagten Krankenkasse und den Vorinstanzen ohne Erfolg geblieben <em>(Bescheid vom 23.9.2015, Widerspruchsbescheid vom 2.12.2015, SG-Urteil vom 8.11.2016 und LSG-Urteil vom 25.10.2018)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger wendet sich mit seiner Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im LSG-Urteil. Er r\u00fcgt, das LSG sei nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig besetzt gewesen. An dem LSG-Urteil habe die an das LSG abgeordnete Richterin am SG Dr. B mitgewirkt. Ein den verfassungsrechtlichen Anforderungen entsprechender zwingender Grund f\u00fcr das Fortdauern der Abordnung bei der Mitwirkung der Richterin habe nicht vorgelegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Die zul\u00e4ssige Beschwerde des Kl\u00e4gers ist begr\u00fcndet. Das LSG-Urteil beruht auf einem Verfahrensfehler <em>(Revisionszulassungsgrund des \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG; dazu 2.)<\/em>, den der Kl\u00e4ger entsprechend den Anforderungen des \u00a7 160a Abs 2 S 3 SGG bezeichnet <em>(dazu 1.)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Nach \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG ist die Revision nur zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen kann. Der Kl\u00e4ger bezeichnet den Verfahrensmangel der unvorschriftsm\u00e4\u00dfigen Besetzung des Berufungsgerichts hinreichend. Er untermauert mit der Stellungnahme des Pr\u00e4sidenten des Bayerischen LSG detailliert, warum es keine zwingenden Gr\u00fcnde im Rechtssinne daf\u00fcr gegeben habe, Richterin am Sozialgericht Dr. B vom 1.1.2018 bis zum 30.4.2019 an das LSG abzuordnen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Der zul\u00e4ssig ger\u00fcgte Verfahrensfehler des LSG liegt auch vor. Das LSG war in der m\u00fcndlichen Verhandlung vom 25.10.2018 nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig besetzt <em>(\u00a7 547 Nr 1 ZPO iVm \u00a7 202 S 1 SGG)<\/em>. Nach der Rspr des BVerfG <em>(BVerfG &lt;Kammer&gt; Beschluss vom 13.11.1997 &#8212; 2 BvR 2269\/93 &#8212; NJW 1998, 1053; BVerfG &lt;Kammer&gt; Beschluss vom 23.1.1996 &#8212; 1 BvR 1551\/95 &#8212; DtZ 1996, 175; BVerfGE 87, 68 mwN; BVerfGE 14, 156, 162 ff = Juris RdNr 12 ff)<\/em> sowie der obersten Gerichtsh\u00f6fe des Bundes <em>(vgl ua BSG Beschluss vom 23.10.2018 &#8212; B 11 AL 43\/18 B &#8212; Juris RdNr 6; BSG Beschluss vom 25.5.2018 &#8212; B 13 R 217\/17 B &#8212; Juris RdNr 8 ff; BSG Beschluss vom 25.4.2018 &#8212; B 14 AS 157\/17 B &#8212; Juris RdNr 6; BGHZ 162, 333; BGHZ 130, 304; BGHZ 95, 22; BGHZ 22, 142, 145; BVerwGE 102, 7; BAG Beschluss vom 18.6.2015 &#8212; 8 AZN 881\/14 &#8212; Juris RdNr 5; BAGE 123, 46)<\/em> sehen das Grundgesetz und die Gerichtsverfassung im Interesse der sachlichen und pers\u00f6nlichen Unabh\u00e4ngigkeit der Richter vor, dass ihr Amt grunds\u00e4tzlich von bei dem betreffenden Gericht planm\u00e4\u00dfig und auf Lebenszeit ernannten Richtern ausge\u00fcbt wird. Richter sind nach Art 97 Abs 1 GG weisungsunabh\u00e4ngig; ihre sachliche Unabh\u00e4ngigkeit wird durch die Garantie der pers\u00f6nlichen Unabh\u00e4ngigkeit in Art 97 Abs 2 GG institutionell gesichert. Auch Art 92 GG setzt als Normalfall Richter voraus, die unversetzbar und unabsetzbar sind <em>(BVerfGE 14, 156, 162 f = Juris RdNr 12 f)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Einsatz von nicht planm\u00e4\u00dfigen Richtern bei einem Gericht ist deshalb auf das zwingend gebotene Ma\u00df zu beschr\u00e4nken. Die Notwendigkeiten, die eine solche Verwendung rechtfertigen, k\u00f6nnen in den einzelnen Gerichtszweigen, bei den einzelnen Gerichten und bei ihren Kammern oder Senaten \u00f6rtlich und zeitlich verschieden sein; daher h\u00e4ngt es von den jeweiligen besonderen Umst\u00e4nden ab, ob und in welchem Ma\u00df im Einzelfall die Besetzung der erkennenden Gerichte mit nicht planm\u00e4\u00dfigen Richtern zul\u00e4ssig ist. In jedem Fall muss es sich um unumg\u00e4ngliche Bed\u00fcrfnisse der Rechtspflege handeln. Das Grundgesetz beschr\u00e4nkt eine solche Verwendung auf das zwingend gebotene Ma\u00df <em>(BVerfGE 14, 156, 163 = Juris RdNr 15)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zwingende Gr\u00fcnde f\u00fcr den Einsatz planm\u00e4\u00dfiger Richter unterer Gerichte in Abordnung an obere Gerichte sind zB die Eignungserprobung und die Notwendigkeit, Nachwuchs heranzubilden oder Beurteilungsgrundlagen f\u00fcr ein richterliches Bef\u00f6rderungsamt zu schaffen <em>(BVerfG &lt;Kammer&gt; Beschluss vom 22.6.2006 &#8212; 2 BvR 957\/05 &#8212; Juris RdNr 7 mwN; BVerfGE 14, 156, 164 = Juris RdNr 17)<\/em>. Zudem liegen zwingende Gr\u00fcnde f\u00fcr einen Einsatz nicht planm\u00e4\u00dfiger Richter an oberen Gerichten vor, wenn vor\u00fcbergehend ausfallende planm\u00e4\u00dfige Richter, deren Arbeit von den im Gesch\u00e4ftsverteilungsplan bestimmten Vertretern neben den eigenen Aufgaben nicht bew\u00e4ltigt werden kann, vertreten werden m\u00fcssen oder wenn ein zeitweiliger au\u00dfergew\u00f6hnlicher Arbeitsanfall aufzuarbeiten ist. Auch in solchen F\u00e4llen ist die Verwendung von nicht planm\u00e4\u00dfigen Richtern aber nicht gerechtfertigt, wenn die Arbeitslast des Gerichts deshalb nicht bew\u00e4ltigt werden kann, weil es unzureichend mit Planstellen ausgestattet ist, oder weil die Justizverwaltung es verabs\u00e4umt hat, offene Planstellen binnen angemessener Frist zu besetzen <em>(BVerfGE 14, 156, 164 f = Juris RdNr 17; BSG Beschluss vom 25.5.2018 &#8212; B 13 R 217\/17 B &#8212; Juris RdNr 11)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ausgehend von diesen Ma\u00dfst\u00e4ben hat ein zwingender Grund f\u00fcr das T\u00e4tigwerden der Richterin am SG Dr. B statt eines planm\u00e4\u00dfigen Richters am LSG nicht vorgelegen. Aus der Stellungnahme des Pr\u00e4sidenten des Bayerischen LSG vom 22.1.2019 ergibt sich, dass sich bereits im Jahr 2017 deutlich abgezeichnet hat, dass das LSG zum Jahr 2018 wegen der Entwicklung des Verfahrensbestandes, der \u00dcbertragung neuer Zust\u00e4ndigkeiten und der Mehrung von Verwaltungsaufgaben einen zus\u00e4tzlichen nicht nur vor\u00fcbergehenden Personalbedarf hatte. Rechtsgr\u00fcnde, die daran gehindert h\u00e4tten, diesen Stellenbedarf in den Haushalt 2018 einzubringen, sind weder vorgetragen noch sonst ersichtlich. Zwar datiert das Haushaltsgesetz 2017\/2018 vom 20.12.2016 <em>(GVBl BY 2016, 399 und 2017, 5).<\/em> Es ist aber m\u00f6glich und ggf zur Garantie des gesetzlichen Richters auch geboten, ein Haushaltsgesetz wegen ge\u00e4nderten Bedarfs durch ein Nachtragshaushaltsgesetz zu \u00e4ndern. So hat der parlamentarische Gesetzgeber des Freistaats Bayern auch zwei Nachtragshaushaltsgesetze f\u00fcr das Jahr 2018 erlassen <em>(vgl \u00a7 1 Gesetz vom 22.3.2018, GVBl BY 2018, 162, und \u00a7 1 Gesetz vom 24.7.2018, GVBl BY 2018, 613)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die unvorschriftsm\u00e4\u00dfige Besetzung des Berufungsgerichts ist ein absoluter Revisionsgrund <em>(\u00a7 547 Nr 1 ZPO iVm \u00a7 202 S 1 SGG)<\/em>. Dessen Entscheidung ist in einem solchen Fall stets als auf einer Verletzung des Rechts beruhend anzusehen <em>(vgl BSG Beschluss vom 17.11.2015 &#8212; B 1 KR 65\/15 B &#8212; Juris RdNr 6 mwN; R\u00f6hl in Zeihe\/Hauck, SGG, Stand Oktober 2018, Anhang 8, Anm 1b zu \u00a7 547 ZPO)<\/em>. Unerheblich ist, dass der Kl\u00e4ger die nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfige Besetzung des LSG nicht bereits im Berufungsverfahren ger\u00fcgt hat. Denn die Besetzungsr\u00fcge ist nicht nach \u00a7 295 Abs 1 ZPO iVm \u00a7 202 S 1 SGG ausgeschlossen, weil auf die Einhaltung der Vorschriften \u00fcber die Besetzung des Gerichts nicht wirksam iS von \u00a7 295 Abs 2 ZPO verzichtet werden kann <em>(vgl BSG Urteil vom 12.5.1993 &#8212; 6 RKa 25\/92 &#8212; Juris RdNr 16)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Nach \u00a7 160a Abs 5 SGG kann das BSG in dem Beschluss \u00fcber die Nichtzulassungsbeschwerde das angefochtene Urteil aufheben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das LSG zur\u00fcckverweisen, wenn die Voraussetzungen des \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG vorliegen, was &#8212; wie ausgef\u00fchrt &#8212; hier der Fall ist. Der Senat macht von dieser M\u00f6glichkeit Gebrauch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Die Kostenentscheidung bleibt dem LSG vorbehalten.\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KSRE150121218&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BSG_B_1_KR_92-18_B_KSRE150121218.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Auf die Beschwerde des Kl\u00e4gers wird das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 25. Oktober 2018 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zur\u00fcckverwiesen. Gr\u00fcnde 1 I. Der Kl\u00e4ger ist mit seinem Antrag auf Versorgung mit dem Arzneimittel Seroquel Prolong 400 mg retard ohne Begrenzung auf den Festbetrag bei der beklagten Krankenkasse und den Vorinstanzen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[9722],"kji_chamber":[10722],"kji_year":[45029],"kji_subject":[7712],"kji_keyword":[7808,9723,8476,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-762450","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundessozialgericht","kji_chamber-1-senat","kji_year-45029","kji_subject-social","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundessozialgericht","kji_keyword-senat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"ru_RU\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Auf die Beschwerde des Kl\u00e4gers wird das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 25. Oktober 2018 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zur\u00fcckverwiesen. Gr\u00fcnde 1 I. Der Kl\u00e4ger ist mit seinem Antrag auf Versorgung mit dem Arzneimittel Seroquel Prolong 400 mg retard ohne Begrenzung auf den Festbetrag bei der beklagten Krankenkasse und den Vorinstanzen...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u041f\u0440\u0438\u043c\u0435\u0440\u043d\u043e\u0435 \u0432\u0440\u0435\u043c\u044f \u0434\u043b\u044f \u0447\u0442\u0435\u043d\u0438\u044f\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"5 \u043c\u0438\u043d\u0443\u0442\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\\\/\",\"name\":\"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\\\/18 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-29T19:12:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"ru-RU\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/avocats-en-droit-penal-a-paris-conseil-et-defense-strategique\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\\\/18 B\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"ru-RU\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"ru-RU\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"width\":2114,\"height\":1253,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/ru\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/","og_locale":"ru_RU","og_type":"article","og_title":"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B","og_description":"Tenor Auf die Beschwerde des Kl\u00e4gers wird das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 25. Oktober 2018 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zur\u00fcckverwiesen. Gr\u00fcnde 1 I. Der Kl\u00e4ger ist mit seinem Antrag auf Versorgung mit dem Arzneimittel Seroquel Prolong 400 mg retard ohne Begrenzung auf den Festbetrag bei der beklagten Krankenkasse und den Vorinstanzen...","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u041f\u0440\u0438\u043c\u0435\u0440\u043d\u043e\u0435 \u0432\u0440\u0435\u043c\u044f \u0434\u043b\u044f \u0447\u0442\u0435\u043d\u0438\u044f":"5 \u043c\u0438\u043d\u0443\u0442"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/","name":"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#website"},"datePublished":"2026-04-29T19:12:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/#breadcrumb"},"inLanguage":"ru-RU","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundessozialgericht-1-senat-beschluss-2019-07-30-b-1-kr-92-18-b\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/avocats-en-droit-penal-a-paris-conseil-et-defense-strategique\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Bundessozialgericht, 1. Senat, Beschluss, 2019-07-30, B 1 KR 92\/18 B"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"ru-RU"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"ru-RU","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","width":2114,"height":1253,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/762450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=762450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=762450"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=762450"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=762450"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=762450"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=762450"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=762450"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=762450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}