{"id":782837,"date":"2026-04-30T15:11:29","date_gmt":"2026-04-30T13:11:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/beschluss-vom-13-marz-2025-4\/"},"modified":"2026-04-30T15:11:29","modified_gmt":"2026-04-30T13:11:29","slug":"beschluss-vom-13-marz-2025-4","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/beschluss-vom-13-marz-2025-4\/","title":{"rendered":"Beschluss vom 13. M\u00e4rz 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<div class=\"bverfg-rubrum\">\n<p>BUNDESVERFASSUNGSGERICHT<\/p>\n<p><\/p>\n<p>&#8212; 2 BvE 5\/25 &#8212;<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Alt-Bundestag III<\/p>\n<h2 class=\"has-eagle\"><strong>IM NAMEN DES VOLKES<\/strong><\/h2>\n<p class=\"center\"><strong>In dem Verfahren<\/strong><br \/>\n<strong>\u00fcber<\/strong><br \/>\n<strong>die Antr\u00e4ge festzustellen,<\/strong><\/p>\n<p>1. \u00a0 \u00a0dass die Antragsgegnerin durch die am 6. M\u00e4rz 2025 erfolgte Verk\u00fcndung der Einberufung der au\u00dferordentlichen Sitzung des 20. Deutschen Bundestages<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0a) \u00a0 \u00a0f\u00fcr den 13. M\u00e4rz 2025, 12:00 Uhr (erste Lesung),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0b) \u00a0 \u00a0f\u00fcr den 18. M\u00e4rz 2025, 10:00 Uhr (zweite\/dritte Lesung)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>die Antragstellerin zu 1. und den 20. Deutschen Bundestag jeweils im Beteiligungs- und Mitwirkungsrecht und dem Recht zur Parlamentsautonomie, insbesondere dem Recht \u00fcber die Bestimmung seiner Verfahrensabl\u00e4ufe und dem Selbstorganisations- und Selbstversammlungsrecht, aus Artikel 20 Absatz 1, Absatz 2, Absatz 3, Artikel 38 Absatz 1, Artikel 39, Artikel 40, Artikel 42 Absatz 2, Artikel 76, Artikel 77 und Artikel 79 Grundgesetz verletzt hat,<\/p>\n<p>2. \u00a0 \u00a0dass die Antragsgegnerin durch die am 6. M\u00e4rz 2025 erfolgte Verk\u00fcndung der Einberufung der au\u00dferordentlichen Sitzung des 20. Deutschen Bundestages<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0a) \u00a0 \u00a0f\u00fcr den 13. M\u00e4rz 2025, 12:00 Uhr (erste Lesung),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0b) \u00a0 \u00a0f\u00fcr den 18. M\u00e4rz 2025, 10:00 Uhr (zweite\/dritte Lesung)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>den Antragsteller zu 2. in seinem Recht auf das freie Mandat, insbesondere dem Recht auf Teilhabe an der parlamentarischen Willensbildung, aus Artikel 38 Absatz 1 Grundgesetz verletzt hat,<\/p>\n<p>3. \u00a0 \u00a0dass die Antragsgegnerin<\/p>\n<p><\/p>\n<p>a) \u00a0durch die am 6. M\u00e4rz 2025 erfolgte Verk\u00fcndung der Einberufung zur au\u00dferordentlichen Sitzung des 20. Deutschen Bundestages<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 aa) f\u00fcr den 13. M\u00e4rz 2025, 12:00 Uhr (erste Lesung),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 bb) f\u00fcr den 18. M\u00e4rz 2025, 10:00 Uhr (zweite\/dritte Lesung),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>b) \u00a0hilfsweise durch die bis zum heutigen Tag (10. M\u00e4rz 2025), \u00e4u\u00dferst hilfsweise<br \/>\nbis zum Ablauf des Tages, an dem das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 verk\u00fcndet wird, unterlassene Einberufung des 21. Deutschen Bundestages zur ersten, zusammentretenden Sitzung<\/p>\n<p>\nden Antragsteller zu 2. und die Antragstellerin zu 3. jeweils in ihren Rechten auf das freie Mandat, insbesondere dem Recht auf Teilhabe an der parlamentarischen Willensbildung, aus Artikel 38 Absatz 1 Grundgesetz verletzt hat,<\/p>\n<p>4. \u00a0 \u00a0dass den Antragstellern die notwendigen Auslagen des Organstreitverfahrens erstattet werden<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Antragstellende:<br \/>\n\u00a01. \u00a0 \u00a0 \u00a0AfD-Fraktion im 20. Deutschen Bundestag,\u00a0<br \/>\nvertreten durch die Fraktionsvorsitzenden Dr. Alice Weidel, MdB,\u00a0<br \/>\nund Tino Chrupalla, MdB,<br \/>\nPlatz der Republik 1, 11011 Berlin,<\/p>\n<p>\u00a02. \u00a0 \u00a0 \u00a0Stephan Brandner, MdB,<br \/>\nPlatz der Republik 1, 11011 Berlin,<\/p>\n<p>\u00a03. \u00a0 \u00a0 \u00a0Dr. Anna Leonore Labitzke Rathert,\u00a0<br \/>\nPlatz der Republik 1, 11011 Berlin,<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>&#8212; Bevollm\u00e4chtigte: (\u2026) &#8212;<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>Antragsgegnerin:<br \/>\nPr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages,<br \/>\nB\u00e4rbel Bas,<br \/>\nPlatz der Republik 1, 11011 Berlin<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>&#8212; Bevollm\u00e4chtigter: Prof. Dr. Frank Schorkopf &#8212;<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>und \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Antr\u00e4ge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung<\/p>\n<p>hat das Bundesverfassungsgericht &#8212; Zweiter Senat &#8212;<br \/>\nunter Mitwirkung der Richterinnen und Richter<br \/>\nVizepr\u00e4sidentin K\u00f6nig,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nMaidowski,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nLangenfeld,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nWallrabenstein,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nFetzer,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nOffenloch,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nFrank,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nW\u00f6ckel<\/p>\n<p>am 13. M\u00e4rz 2025 gem\u00e4\u00df \u00a7 24 BVerfGG einstimmig beschlossen:<\/p>\n<\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<p><strong>1. Die Antr\u00e4ge werden verworfen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Die Antr\u00e4ge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung werden damit gegenstandslos.<\/strong><\/p>\n<p><strong>3. Der Antrag auf Erstattung der notwendigen Auslagen wird abgelehnt.<\/strong><\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p class=\"center\"><strong>G r \u00fc n d e :<\/strong><\/p>\n<h3>A.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"1\">1<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Antragstellende zu\u00a01. ist eine Fraktion des 20.\u00a0Deutschen Bundestages. Der Antragstellende zu 2. ist Abgeordneter des 20.\u00a0Deutschen Bundestages und nach dem vorl\u00e4ufigen amtlichen Endergebnis gew\u00e4hlter Abgeordneter des 21.\u00a0Deutschen Bundestages. Die Antragstellende zu\u00a03. ist nach dem vorl\u00e4ufigen amtlichen Endergebnis gew\u00e4hlte Abgeordnete des 21.\u00a0Deutschen Bundestages. Die Antragstellenden wenden sich mit ihrer Organklage und ihren Antr\u00e4gen auf Erlass einer einstweiligen Anordnung unter anderem gegen die Anberaumung und Durchf\u00fchrung konkreter Sondersitzungen des 20.\u00a0Deutschen Bundestages zur \u00c4nderung des Grundgesetzes nach der bereits erfolgten Wahl zum 21.\u00a0Deutschen Bundestag, in denen \u00fcber m\u00f6gliche Grundgesetz\u00e4nderungen beraten werden soll (vgl. zum Sachverhalt BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 13.\u00a0M\u00e4rz\u00a02025 &#8212;\u00a02\u00a0BvE 3\/25\u00a0-, Rn.\u00a02\u00a0ff. \u2013 Alt-Bundestag I).<\/p>\n<h3>I.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"2\">2<\/p>\n<p class=\"justify\">Zur Begr\u00fcndung ihrer Antr\u00e4ge tragen die Antragstellenden vor, die Antragsgegnerin d\u00fcrfe sich nicht \u00fcber die Aufl\u00f6sung des 20.\u00a0Deutschen Bundestages durch den Bundespr\u00e4si\u00addenten hinwegsetzen. Ihr Einberufungsrecht aus Art.\u00a039 Abs.\u00a03 S\u00e4tze\u00a02 und 3\u00a0GG gehe allenfalls dahin, den 21.\u00a0Deutschen Bundestag einzuberufen. Dies sei aus Gr\u00fcnden der Legitimit\u00e4t notwendig, sobald es \u2013\u00a0wie hier\u00a0\u2013 technisch m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"3\">3<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Einberufung des 20.\u00a0Deutschen Bundestages verletze dessen Selbstversammlungsrecht. Sie sei auch deswegen unzul\u00e4ssig, weil das Quorum f\u00fcr ein Einberufungsverlangen nach Art.\u00a039 Abs.\u00a03 Satz\u00a03\u00a0GG durch das lediglich von zwei Fraktionen ge\u00e4u\u00dferte Ersuchen nicht erf\u00fcllt werde.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"4\">4<\/p>\n<p class=\"justify\">Es stehe dem 20.\u00a0Deutschen Bundestag generell nicht mehr zu, ohne besondere Eilbed\u00fcrftigkeit \u00fcber \u00c4nderungen des Grundgesetzes zu beschlie\u00dfen. Dies versto\u00dfe gegen das Demokratieprinzip in seiner besonderen Ausformung der Wahrung der sachlichen und personellen Diskontinuit\u00e4t, jedenfalls im Fall einer Aufl\u00f6sung des Parlaments nach Art.\u00a068 Abs.\u00a01 Satz\u00a01\u00a0GG.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"5\">5<\/p>\n<p class=\"justify\">Die nach Ansicht der Antragstellenden verfassungswidrig einberufenen Sondersitzungen des 20.\u00a0Deutschen Bundestages br\u00e4chten dessen Abgeordnete in einen Gewissenskonflikt und verletzten ihre Rechte aus Art.\u00a038 Abs.\u00a01 Satz\u00a02\u00a0GG. Die unterlassene Einberufung des 21.\u00a0Deutschen Bundestages hindere dessen Abgeordnete an der Aus\u00fcbung ihrer entsprechenden Rechte.<\/p>\n<h3>II.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"6\">6<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Antragsgegnerin und die Bundesregierung haben Stellung genommen. Der Bundespr\u00e4sident und der Bundesrat hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/p>\n<h3>B.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"7\">7<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Antr\u00e4ge im Organklageverfahren sind offensichtlich unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"8\">8<\/p>\n<p class=\"justify\">Weder einzelne Abgeordnete noch Fraktionen des 20.\u00a0Deutschen Bundestages noch \u2013\u00a0soweit dessen Rechte im Wege der Prozessstandschaft geltend gemacht werden sollten\u00a0\u2013 der 20.\u00a0Deutsche Bundestag selbst k\u00f6nnen sich auf ein verfassungsm\u00e4\u00dfiges Recht berufen, dass der Bundestag nicht zu Sitzungen zusammentritt (vgl. dazu BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 13.\u00a0M\u00e4rz\u00a02025 &#8212;\u00a02 BvE\u00a02\/25\u00a0-, Rn.\u00a09 \u2013 Alt-Bundestag II).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"9\">9<\/p>\n<p class=\"justify\">Soweit die Antragstellenden zu\u00a02. und 3. Rechtsverletzungen dadurch geltend machen, dass die Antragsgegnerin nicht den 21.\u00a0Deutschen Bundestag einberufe, wird auf den Beschluss des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 13.\u00a0M\u00e4rz\u00a02025 &#8212;\u00a02\u00a0BvE\u00a03\/25 -\u200d, Rn.\u00a015, verwiesen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"10\">10<\/p>\n<p class=\"justify\">Dem 20.\u00a0Deutschen Bundestag fehlt es nicht an verfassungsrechtlicher Legitimation. Nach Art.\u00a039 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG endet die Wahlperiode mit dem Zusammentritt des neuen Bundestages. Damit wird sichergestellt, dass die Wahlperioden l\u00fcckenlos aneinander anschlie\u00dfen und der Staat zu keinem Zeitpunkt ohne ein handlungsf\u00e4higes Parlament ist (vgl. Schliesky, in: Huber\/Vo\u00dfkuhle, GG, Bd.\u00a02, 8.\u00a0Aufl.\u00a02024, Art.\u00a039 Rn.\u00a03; Groh, in: v. M\u00fcnch\/Kunig, GG, Bd.\u00a01, 7.\u00a0Aufl.\u00a02021, Art.\u00a039 Rn.\u00a013). Bis zum Zusammentritt des neuen Bundestages, der nach Art.\u00a039 Abs.\u00a02 GG sp\u00e4testens am 30.\u00a0Tag nach der Wahl erfolgen muss, ist der alte Bundestag in seinen Handlungsm\u00f6glichkeiten nicht beschr\u00e4nkt (vgl. Kochsiek, Der Alt-Bun\u00addestag, 2002, S.\u00a0167\u00a0f.; Kluth, in: Schmidt-Bleibtreu, GG, 15.\u00a0Aufl.\u00a02022, Art.\u00a039 Rn.\u00a019; Brocker, in: Epping\/Hillgruber, BeckOK GG, Art.\u00a039 Rn.\u00a010 &lt;Dez.\u00a02024&gt;). Dies gilt auch bei einer Aufl\u00f6sung des Parlaments nach Art.\u00a068 Abs.\u00a01 GG (vgl. Groh, in: v. M\u00fcnch\/Kunig, GG, Bd.\u00a01, 7.\u00a0Aufl.\u00a02021, Art.\u00a039 Rn.\u00a012).<\/p>\n<h3>C.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"11\">11<\/p>\n<p class=\"justify\">Mit der Ablehnung der Antr\u00e4ge im Organklageverfahren werden die Antr\u00e4ge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos.<\/p>\n<h3>D.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"12\">12<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Antrag auf Erstattung der notwendigen Auslagen ist abzulehnen. Die Auslagenerstattung richtet sich im Organstreitverfahren nach \u00a7\u00a034a Abs.\u00a03 BVerfGG und kommt nur ausnahmsweise in Betracht, wenn besondere Billigkeitsgr\u00fcnde vorliegen (vgl. BVerfGE\u00a020, 119 &lt;133\u00a0f.&gt;; 162, 207 &lt;269 Rn.\u00a0186&gt; \u2013\u00a0\u00c4u\u00dferungsbefugnisse der Bundeskanzlerin; stRspr). Solche Gr\u00fcnde liegen hier nicht vor.<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2025\/03\/es20250313_2bve000525.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/2025\/03\/es20250313_2bve000525.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolglose Antr\u00e4ge gegen Einberufung des alten Bundestages vor Zusammentritt des neu gew\u00e4hlten Bundestages<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8477],"kji_chamber":[],"kji_year":[8463],"kji_subject":[7660],"kji_keyword":[7808,8479],"kji_language":[7805],"class_list":["post-782837","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesverfassungsgericht","kji_year-8463","kji_subject-constitutionnel","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesverfassungsgericht","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Beschluss vom 13. 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