{"id":876184,"date":"2026-05-10T13:03:45","date_gmt":"2026-05-10T11:03:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-urteil-2016-12-21-2-str-199-16\/"},"modified":"2026-05-10T13:03:45","modified_gmt":"2026-05-10T11:03:45","slug":"bundesgerichtshof-2-strafsenat-urteil-2016-12-21-2-str-199-16","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-urteil-2016-12-21-2-str-199-16\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Urteil, 2016-12-21, 2 StR 199\/16"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 26. Oktober 2015 wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Staatskasse tr\u00e4gt die Kosten des Rechtsmittels und die dem Angeklagten hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Bestechung zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt und ihn im \u00dcbrigen freigesprochen. Gegen die Freisprechung richtet sich die auf die Sachr\u00fcge gest\u00fctzte Revision der Staatsanwaltschaft. Das Rechtsmittel hat keinen Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Nach der unver\u00e4ndert zur Hauptverhandlung zugelassenen Anklageschrift stellte der Angeklagte im Mai 2014 in der Justizvollzugsanstalt A.\u00a0\u00a0dem damaligen Mitgefangenen F.\u00a0\u00a0\u00a0eine Zahlung von 10.000 Euro daf\u00fcr in Aussicht, dass er Dritte dazu veranlassen werde, die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0zu entf\u00fchren, sie unter Drogen zu setzen und zur Prostitution zu zwingen. Dadurch sollte die Zeugin gehindert werden, weiterhin den Angeklagten belastende Angaben zu machen. Im Wesentlichen aufgrund ihrer Zeugenaussage war der Angeklagte n\u00e4mlich wegen Vergewaltigung in sechzehn F\u00e4llen u.a. zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Er hatte dagegen Revision eingelegt, \u00fcber die zurzeit der versuchten Anstiftung zum Verbrechen noch nicht entschieden war.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Nach den vom Landgericht getroffenen Feststellungen beruhte die vorangegangene Verurteilung des Angeklagten tats\u00e4chlich vor allem auf den Angaben der Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0. Der Angeklagte befand sich im Mai 2014 deshalb in Untersuchungshaft und die Zeugen F.\u00a0\u00a0\u00a0und J.\u00a0\u00a0\u00a0waren in derselben Justizvollzugsanstalt inhaftiert. Diese wandten sich am 3. Juni 2014 telefonisch an die Ermittlungsbeh\u00f6rden und wurden am gleichen Tag vernommen. Dabei machten sie Angaben im Sinne des Anklagevorwurfs.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Das Landgericht hat offen gelassen, ob den Bekundungen der Zeugen dahin gefolgt werden k\u00f6nne, dass der Angeklagte mit dem Ansinnen auf sie zugekommen sei die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0zu entf\u00fchren. Jedenfalls k\u00f6nne nicht sicher festgestellt werden, dass die Gespr\u00e4che des Angeklagten mit den Zeugen auf ein Verbrechen gerichtet gewesen seien. Konkret k\u00f6nne die Strafkammer \u201enicht feststellen, dass &#8212; \u00fcber die reine Entf\u00fchrung hinaus &#8212; die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0get\u00f6tet (\u00a7 211 Abs. 2 letzte Var. StGB), unter Drogen gesetzt (\u00a7 239 Abs. 3 Nr. 2 StGB), zur Prostitution gezwungen (\u00a7 232 Abs. 4 Nr. 2 StGB) oder l\u00e4nger als eine Woche der Freiheit beraubt (\u00a7 239 Abs. 3 Nr. 1, \u00a7 239b Abs. 1 StGB) werden sollte.\u201c<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zwar h\u00e4tten die Zeugen F.\u00a0\u00a0\u00a0und J.\u00a0\u00a0\u00a0in ihren Vernehmungen durch die Polizei jeweils angegeben, die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0habe entf\u00fchrt, drogenabh\u00e4ngig gemacht und auf den Strich geschickt werden sollen, bevor sie habe \u201eentsorgt\u201c werden sollen. Bei der staatsanwaltschaftlichen Vernehmung habe der Zeuge F.\u00a0\u00a0\u00a0aber nur noch davon gesprochen, dass die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201eerst mal so gepackt\u201c und bedroht werden solle. Sp\u00e4ter habe er behauptet, der Angeklagte habe ge\u00e4u\u00dfert, es sei ihm egal, was die T\u00e4ter mit dem M\u00e4dchen machen w\u00fcrden. Dann sei von \u201eAnschaffen\u201c und \u201evoll auf Drogen bringen\u201c die Rede gewesen. Zu einer T\u00f6tung (\u201eentsorgen\u201c) habe sich der Zeuge F.\u00a0\u00a0\u00a0nicht mehr ge\u00e4u\u00dfert. In der Hauptverhandlung habe er angegeben, dass die Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0an den Angeklagten habe ausgeliefert werden sollen, nachdem er sich aus der Untersuchungshaft befreit haben w\u00fcrde. Der Zeuge J.\u00a0\u00a0\u00a0habe in der Hauptverhandlung nur noch eine Entf\u00fchrung als Gegenstand der Gespr\u00e4che genannt. Auf Nachfrage habe er zwar erg\u00e4nzt, dass auch \u201edas komplette Verschwinden des M\u00e4dchens\u201c ein Thema gewesen sei. Allerdings habe der Zeuge F.\u00a0\u00a0\u00a0dazu nur gesagt, dass dies teuer w\u00fcrde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision der Staatsanwaltschaft ist unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Wird der Angeklagte aus tats\u00e4chlichen Gr\u00fcnden freigesprochen, m\u00fcssen nach Mitteilung des Anklagevorwurfs im Urteil zun\u00e4chst die Tatsachen festgestellt werden, die der Tatrichter f\u00fcr erwiesen h\u00e4lt. Erst hiernach ist gegebenenfalls in der Beweisw\u00fcrdigung darzulegen, aus welchen Gr\u00fcnden die f\u00fcr einen Schuldspruch erforderlichen zus\u00e4tzlichen Feststellungen nicht getroffen werden k\u00f6nnen. Nur hierdurch wird das Revisionsgericht in die Lage versetzt zu pr\u00fcfen, ob der Freispruch auf rechtlich bedenkenfreien Erw\u00e4gungen beruht (vgl. BGH, Urteil vom 5. Februar 2013 &#8212; 1 StR 405\/12, NJW 2013, 1106). Diesen Anforderungen wird das angefochtene Urteil gerecht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht, das eine \u201ereine Entf\u00fchrung\u201c als Gegenstand von Gespr\u00e4chen zwischen dem Angeklagten sowie den Zeugen F.\u00a0\u00a0\u00a0und J.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0offen gelassen hat, hat Mindestfeststellungen zum Rahmengeschehen getroffen. Es konnte keine weiter gehenden Feststellungen zu einem Gespr\u00e4ch zwischen dem Angeklagten und den Zeugen F.\u00a0\u00a0\u00a0und J.\u00a0\u00a0\u00a0\u00fcber geplante Straftaten treffen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Auch die Beweisw\u00fcrdigung des Landgerichts ist nicht rechtsfehlerhaft.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Es hat eine \u201ereine Freiheitsberaubung\u201c als Gegenstand von Er\u00f6rterungen f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, sich aber jedenfalls nicht die sichere \u00dcberzeugung davon verschaffen k\u00f6nnen, dass den Zeugen die Begehung eines Verbrechens angetragen wurde. Das ist rechtlich unbedenklich, weil dem generelle Bedenken gegen die Glaubhaftigkeit der den Angeklagten belastenden Zeugenaussagen zu Grunde lagen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gab das wechselnde Aussageverhalten der Zeugen F.\u00a0\u00a0\u00a0und J.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Grund zu der Annahme, dass ihre &#8212; eigenn\u00fctzig gemachten &#8212; Angaben zu einem Gespr\u00e4ch mit dem Angeklagten \u00fcber die Begehung von Straftaten zum Nachteil der Zeugin K.\u00a0\u00a0\u00a0insgesamt in Zweifel zu ziehen sind, kam es auf die in den Raum gestellte M\u00f6glichkeit eines Gespr\u00e4chs \u00fcber \u201ereine Freiheitsberaubung\u201c nicht an.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Aus demselben Grund ist auszuschlie\u00dfen, dass das Landgericht die Mindestfeststellungen aufgrund einer fehlerhaften rechtlichen Bewertung getroffen hat. Der Senat versteht im \u00dcbrigen die Bemerkung des Landgerichts, es habe eine \u201ebeabsichtigte Freiheitsberaubung f\u00fcr l\u00e4nger als eine Woche\u201c nicht feststellen k\u00f6nnen, nicht dahin, dass es die rechtliche M\u00f6glichkeit einer Anstiftung zu einem Verbrechen mit zumindest bedingtem Vorsatz \u00fcbersehen hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Vors.RiBGH Prof. Dr. Fischer<br \/>ist wegen Krankheit an der<br \/>Unterschrift gehindert.<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Appl\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Eschelbach<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">Appl<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0Zeng\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Grube\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE612872017&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_2_StR_199-16_KORE612872017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 26. Oktober 2015 wird verworfen. Die Staatskasse tr\u00e4gt die Kosten des Rechtsmittels und die dem Angeklagten hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen. Von Rechts wegen Gr\u00fcnde 1 Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Bestechung zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt und ihn im \u00dcbrigen freigesprochen. 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Strafsenat, Urteil, 2016-12-21, 2 StR 199\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/ru\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-urteil-2016-12-21-2-str-199-16\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"ru_RU\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Urteil, 2016-12-21, 2 StR 199\/16\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 26. Oktober 2015 wird verworfen. Die Staatskasse tr\u00e4gt die Kosten des Rechtsmittels und die dem Angeklagten hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen. 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