{"id":563027,"date":"2026-04-15T00:42:28","date_gmt":"2026-04-14T22:42:28","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-1-strafsenat-beschluss-vom-05-03-2026-1-str-279-25\/"},"modified":"2026-04-15T00:42:28","modified_gmt":"2026-04-14T22:42:28","slug":"bgh-1-strafsenat-beschluss-vom-05-03-2026-1-str-279-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-1-strafsenat-beschluss-vom-05-03-2026-1-str-279-25\/","title":{"rendered":"BGH 1. Strafsenat, Beschluss vom 05.03.2026, 1 StR 279\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1.\u00a0Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Ulm vom 12. M\u00e4rz 2025 dahin abge\u00e4ndert, dass der Angeklagte im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu einer Einzelgeldstrafe von 90 Tagess\u00e4tzen zu je einem Euro verurteilt wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2.\u00a0Die weitergehende Revision wird als unbegr\u00fcndet verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3.\u00a0Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenkl\u00e4gerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in sieben F\u00e4llen, jeweils in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und mit Herstellen kinderpornographischer Schriften zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von f\u00fcnf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Hiergegen wendet sich der Angeklagte mit seiner auf die R\u00fcge der Verletzung materiellen Rechts gest\u00fctzten Revision. Das Rechtsmittel hat den aus der Beschlussformel ersichtlichen Teilerfolg (\u00a7\u00a0349\u00a0Abs.\u00a04\u00a0StPO) und ist im \u00dcbrigen unbegr\u00fcndet (\u00a7\u00a0349 Abs. 2 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat \u2013 soweit hier von Bedeutung \u2013 zu Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde folgende Feststellungen und Wertungen getroffen:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Zu einem nicht n\u00e4her bekannten Zeitpunkt im Jahr 2015 forderte der Angeklagte entweder im Haus der Familie in M. oder im Auto w\u00e4hrend einer Einkaufs- oder Ausflugsfahrt seine sechs oder sieben Jahre alte Tochter auf, sich zu entkleiden und sich selbst einen Kugeldildo in ihre Scheide einzuf\u00fchren. Das Kind kam der Aufforderung des Angeklagten nach. Der Angeklagte handelte dabei zur Steigerung seiner eigenen Lust.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Das Landgericht hat dies als schweren sexuellen Missbrauch von Kindern gem\u00e4\u00df \u00a7 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB in der vom 27. Januar 2015 bis 12.\u00a0M\u00e4rz\u00a02020 geltenden Fassung (im Folgenden: aF) und sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen gem\u00e4\u00df \u00a7 174 Abs. 1 Nr. 3 StGB in der vom 27.\u00a0Januar\u00a02015 bis 30. Juni 2021 geltenden Fassung (im Folgenden: aF) gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die rechtliche Nachpr\u00fcfung des angefochtenen Urteils aufgrund der Sachr\u00fcge hat im Wesentlichen keinen Rechtsfehler zu Lasten des Angeklagten ergeben. Lediglich im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde ist der Schuldspruch wie aus der Beschlussformel ersichtlich zu korrigieren und durch den Senat eine neue Einzelstrafe zuzumessen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Soweit der Angeklagte nach den Urteilsfeststellungen seine sechs- oder siebenj\u00e4hrige Tochter dazu bestimmte, sich selbst einen Kugeldildo in die Scheide einzuf\u00fchren (Ziffer II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde), erf\u00fcllt das nicht die Qualifikation des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0176a\u00a0Abs.\u00a02\u00a0Nr.\u00a01\u00a0StGB\u00a0aF, sondern den Tatbestand des Bestimmens eines Kindes zur Vornahme sexueller Handlungen gem\u00e4\u00df \u00a7 176 Abs. 4 Nr. 2 StGB aF. Auch tragen die Feststellungen insoweit nicht eine Strafbarkeit gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0174\u00a0Abs.\u00a01\u00a0Nr.\u00a03\u00a0StGB\u00a0aF, sondern gem\u00e4\u00df \u00a7 174 Abs. 3 Nr. 2 StGB aF.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Da nach den Feststellungen eine Bestimmung der Tatzeit nur insoweit m\u00f6glich war, als der Angeklagte die Tat im Jahr 2015 beging, hat das Landgericht im Ausgangspunkt zutreffend \u00a7\u00a0176a Abs. 2 Nr. 1 StGB aF angewendet, der mit der vorhergehenden wie auch mit den nachfolgenden Fassungen sowie mit der der zum 1. Juli 2021 in Kraft getretenen Nachfolgevorschrift des \u00a7\u00a0176c Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst. a\u00a0StGB inhaltlich \u00fcbereinstimmt. Es hat dabei jedoch verkannt, dass \u00a7\u00a0176a\u00a0Abs.\u00a02\u00a0Nr.\u00a01\u00a0StGB aF nach dem Gesetzeswortlaut nur eine Qualifikation der \u00a7\u00a0176 Abs.\u00a01 und 2 StGB, nicht aber des \u00a7\u00a0176 Abs.\u00a04 StGB ist. Mit einer erh\u00f6hten Strafe bedroht sind mithin solche mit einem Eindringen verbundene sexuelle Handlungen, die eine Person \u00fcber achtzehn Jahren an einem Kind vornimmt oder von einem Kind an sich vornehmen l\u00e4sst. Voraussetzung ist, dass es dabei zu einem K\u00f6rperkontakt zwischen dem T\u00e4ter und dem Opfer kommt (vgl. BGH, Beschluss vom 23. August 2022 \u2013 3 StR 197\/22 Rn. 4 mwN). Da es sich bei \u00a7\u00a0176\u00a0Abs.\u00a01\u00a0StGB um ein \u201eeigenh\u00e4ndiges Delikt\u201c handelt (BGH, Urteil vom 7.\u00a0September 1995 \u2013 1\u00a0StR\u00a0236\/95 Rn. 6 ff., BGHSt 41, 242, 243 ff.; Beschl\u00fcsse vom 24. September 2025 \u2013 4 StR 205\/25 Rn. 11 [zur Ver\u00f6ffentlichung in BGHSt vorgesehen], 5. November 2024 \u2013 6 StR 338\/24 Rn. 9 und vom 29.\u00a0M\u00e4rz 2022 \u2013\u00a02\u00a0StR\u00a0490\/21\u00a0Rn.\u00a011 mwN), scheidet eine Tatbegehung in mittelbarer T\u00e4terschaft aus. Vielmehr wird das Bestimmen eines Kindes, sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen, von \u00a7\u00a0176 Abs.\u00a04 Nr.\u00a02 StGB aF erfasst. Diese Tatbestandsalternative hat der Gesetzgeber jedoch bewusst nicht der Qualifikation des \u00a7\u00a0176a\u00a0Abs.\u00a02\u00a0StGB\u00a0aF unterstellt (BT-Drucks. 15\/350, S. 18; siehe auch BGH, Beschluss vom 4.\u00a0April\u00a02023\u00a0\u2013\u00a01\u00a0StR 451\/23\u00a0Rn. 2).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dies zugrunde gelegt hat sich der Angeklagte im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0176\u00a0Abs.\u00a04\u00a0Nr.\u00a02\u00a0StGB\u00a0aF strafbar gemacht, weil er die Gesch\u00e4digte dazu bestimmte, sich den Kugeldildo selbst einzuf\u00fchren, und ein K\u00f6rperkontakt zwischen dem Angeklagten und der Gesch\u00e4digten nicht stattfand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Ebenso rechtsfehlerhaft ist das Landgericht davon ausgegangen, dass die Handlung des Angeklagten den Tatbestand des \u00a7\u00a0174\u00a0Abs.\u00a01\u00a0Nr.\u00a03\u00a0StGB aF erf\u00fcllt, der inhaltlich mit der vorhergehenden und den nachfolgenden Fassungen \u00fcbereinstimmt. Auch diese Vorschrift setzt voraus, dass entweder der T\u00e4ter eigenh\u00e4ndig (vgl. BGH, Urteil vom 7. September 1995 \u2013\u00a01\u00a0StR 236\/95 Rn.\u00a06 ff., BGHSt\u00a041, 242, 243 ff.) eine sexuelle Handlung am Schutzbefohlenen vornimmt oder er den Schutzbefohlenen eine solche an sich, mithin am T\u00e4ter, vornehmen l\u00e4sst. Daran fehlt es, wie bereits ausgef\u00fchrt. Das Bestimmen eines schutzbefohlenen Kindes \u2013 hier der leiblichen Tochter des Angeklagten \u2013 zur Vornahme von sexuellen Handlungen an sich selbst unterf\u00e4llt jedoch \u00a7\u00a0174\u00a0Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 StGB in der Fassung vom 1. April 2004 bis 26. Januar\u00a02015, wenn der T\u00e4ter \u2013\u00a0wie hier der Angeklagte\u00a0\u2013 handelt, um sich sexuell zu erregen, beziehungsweise \u00a7\u00a0174\u00a0Abs.\u00a03\u00a0Nr.\u00a02\u00a0StGB\u00a0in den nachfolgenden Fassungen, wobei die seit 1. Juli 2021 geltende Fassung vorgenannte Zweckbestimmung nicht mehr enth\u00e4lt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Der Senat \u00e4ndert den Schuldspruch im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde dahin ab, dass der Angeklagte des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen schuldig ist. \u00a7\u00a0265 Abs.\u00a01 StPO steht dem nicht entgegen, weil der Angeklagte sich nicht wirksamer als geschehen h\u00e4tte verteidigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die \u00c4nderung des Schuldspruchs f\u00fchrt zum Wegfall der im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde verh\u00e4ngten Einzelstrafe von zwei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe. Das Landgericht hat seiner Strafzumessung \u2013\u00a0wie oben dargelegt\u00a0\u2013 den nicht einschl\u00e4gigen Strafrahmen aus \u00a7\u00a0176a Abs. 2 StGB aF zugrunde gelegt, der Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren vorsieht. Demgegen\u00fcber er\u00f6ffnet \u00a7\u00a0176 Abs. 4 StGB in allen vom 5. November 2008 bis 30. Juni 2021 geltenden Fassungen einen Strafrahmen von drei Monaten bis zu f\u00fcnf Jahren Freiheitsstrafe. Auf diesem Rechtsfehler beruht das Urteil, da nicht auszuschlie\u00dfen ist, dass das Landgericht bei Annahme des zutreffenden Strafrahmens im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde eine niedrigere Einzelstrafe verh\u00e4ngt h\u00e4tte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Um jegliche Benachteiligung des Angeklagten auszuschlie\u00dfen, \u00e4ndert der Senat die Einzelstrafe im Fall II. 5. gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0354 Abs. 1 StPO analog auf die gesetzlich niedrigste Strafe in H\u00f6he von 90 Tagess\u00e4tzen Geldstrafe zu je einem Euro ab (\u00a7\u00a047 Abs. 2 Satz 2, \u00a7\u00a040 Abs. 2 Satz 3 StGB).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Gesamtfreiheitsstrafe bleibt davon jedoch unber\u00fchrt. Mit Blick auf die \u00fcbrigen Einzelfreiheitsstrafen von drei Jahren und sechs Monaten (Fall II. 1. der Urteilsgr\u00fcnde), dreimal zwei Jahren und sechs Monaten (F\u00e4lle II. 2. bis 4. der Urteilsgr\u00fcnde), zweimal zwei Jahren und drei Monaten (F\u00e4lle II. 7. und II. 8. der Urteilsgr\u00fcnde) und einem Jahr und sechs Monaten (Fall II. 6. der Urteilsgr\u00fcnde) sowie deren \u00e4u\u00dferst straffen Zusammenzug ist auszuschlie\u00dfen, dass das Landgericht unter Ansatz der gesetzlich niedrigsten Strafe im Fall\u00a0II.\u00a05. der Urteilsgr\u00fcnde zu einer anderen als der verh\u00e4ngten Gesamtfreiheitsstrafe von f\u00fcnf Jahren und sechs Monaten gelangt w\u00e4re.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der geringe Erfolg der Revision l\u00e4sst es nicht unbillig erscheinen, den Angeklagten mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (\u00a7\u00a0473\u00a0Abs. 4 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">Fischer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Wimmer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Leplow<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Allgayer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Welnhofer-Zeitler<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE706432026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_1_StR_279-25_KORE706432026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Ulm vom 12. M\u00e4rz 2025 dahin abge\u00e4ndert, dass der Angeklagte im Fall II. 5. der Urteilsgr\u00fcnde wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu einer Einzelgeldstrafe von 90 Tagess\u00e4tzen zu je einem Euro verurteilt wird. 2. 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Strafsenat, Beschluss vom 05.03.2026, 1 StR 279\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-1-strafsenat-beschluss-vom-05-03-2026-1-str-279-25\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BGH 1. Strafsenat, Beschluss vom 05.03.2026, 1 StR 279\/25\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Ulm vom 12. 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