{"id":563130,"date":"2026-04-15T00:57:22","date_gmt":"2026-04-14T22:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-senat-fur-anwaltssachen-beschluss-vom-02-03-2026-anwz-brfg-37-25\/"},"modified":"2026-04-15T00:57:22","modified_gmt":"2026-04-14T22:57:22","slug":"bgh-senat-fur-anwaltssachen-beschluss-vom-02-03-2026-anwz-brfg-37-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-senat-fur-anwaltssachen-beschluss-vom-02-03-2026-anwz-brfg-37-25\/","title":{"rendered":"BGH Senat f\u00fcr Anwaltssachen, Beschluss vom 02.03.2026, AnwZ (Brfg) 37\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\n                  <span style=\"color: rgb(0, 0, 0)\">Der Antrag des Kl\u00e4gers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des ersten Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 19. September 2025 wird abgelehnt.<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\n                  <span style=\"color: rgb(0, 0, 0)\">Der Kl\u00e4ger tr\u00e4gt die Kosten des Zulassungsverfahrens.<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\n                  <span style=\"color: rgb(0, 0, 0)\">Der Wert des Zulassungsverfahrens wird auf 50.000 \u20ac festgesetzt.<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der im Jahr 1967 geborene Kl\u00e4ger wurde im Jahr 1998 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und war zuletzt im Bezirk der Beklagten als Einzelanwalt mit Kanzleisitz in W.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und einer Zweigstelle in D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 t\u00e4tig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nachdem die Beklagte den Kl\u00e4ger mit Schreiben vom 15.\u00a0November 2023 unter \u00dcbersendung einer Aufstellung von dreizehn Forderungen, bez\u00fcglich derer \u00fcberwiegend bereits Vollstreckungsma\u00dfnahmen gegen ihn eingeleitet worden waren, zur Stellungnahme und vollst\u00e4ndigen Darlegung seiner wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse aufgefordert hatte, entwickelte sich ein l\u00e4ngerer Schriftwechsel zwischen den Parteien, in dessen Verlauf der Kl\u00e4ger die Tilgung einiger Forderungen nachwies. Zugleich wurden der Beklagten jedoch laufend neue Forderungen und Vollstreckungsma\u00dfnahmen gegen den Kl\u00e4ger bekannt, zu denen er wiederum von ihr angeh\u00f6rt wurde. Nachdem der Kl\u00e4ger zuletzt einer Aufforderung der Beklagten vom 20. M\u00e4rz 2025 zur Stellungnahme zu einer beigef\u00fcgten aktuellen Forderungsaufstellung und Vorlage von Belegen trotz wiederholter Fristverl\u00e4ngerungen nicht nachgekommen war, widerrief die Beklagte seine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft mit Bescheid vom 12. Juni 2025 wegen Verm\u00f6gensverfalls (\u00a7 14 Abs. 2 Nr.\u00a07 BRAO). Zur Begr\u00fcndung verwies sie auf eine aktuelle Forderungsaufstellung vom 12. Juni 2025, in der sechs Forderungen und Vollstreckungsma\u00dfnahmen gegen den Kl\u00e4ger (Nr. 22, 29, 40, 42, 43, 44) aufgef\u00fchrt waren, sowie auf den Gesamtverlauf seiner wirtschaftlichen Situation in den letzten Jahren. Diese hinreichenden Beweisanzeichen f\u00fcr einen Verm\u00f6gensverfall habe der Kl\u00e4ger nicht zu entkr\u00e4ften vermocht. Auch ein Ausnahmefall, in dem mangels Gef\u00e4hrdung der Interessen der Rechtsuchenden ein Widerruf wegen Verm\u00f6gensverfalls unterbleiben k\u00f6nne, liege nicht vor.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger hat gegen den Widerrufsbescheid Klage erhoben, die der Anwaltsgerichtshof am 19.\u00a0September 2025 nach Zur\u00fcckweisung eines Terminverlegungsantrags des Kl\u00e4gers und Verhandlung in Abwesenheit der Parteien mit am Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung verk\u00fcndetem Urteil abgewiesen hat. Der Kl\u00e4ger beantragt nunmehr die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Anwaltsgerichtshofs.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Zulassungsantrag hat in der Sache keinen Erfolg. Ein Zulassungsgrund nach \u00a7 124 Abs. 2 VwGO ist nicht gegeben (vgl. \u00a7 112e Satz\u00a02 BRAO, \u00a7\u00a0124a Abs. 5 Satz 2 VwGO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des angefochtenen Urteils bestehen nicht (\u00a7\u00a0112e Satz\u00a02 BRAO, \u00a7\u00a0124 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 VwGO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dieser Zulassungsgrund setzt voraus, dass ein einzelner tragender Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung mit schl\u00fcssigen Argumenten in Frage gestellt wird (st. Rspr.; vgl. Senat, Beschluss vom 27.\u00a0Oktober 2025 &#8211; AnwZ (Brfg) 24\/25, juris Rn. 4 mwN). Zweifel an der Richtigkeit einzelner Rechtss\u00e4tze oder tats\u00e4chlicher Feststellungen f\u00fcllen den Zulassungsgrund dann nicht aus, wenn sie nicht die Richtigkeit des Ergebnisses erfassen (st. Rspr.; vgl. Senat, Beschluss vom 24. Oktober 2025 &#8211; AnwZ (Brfg) 32\/25, juris Rn. 3 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Danach besteht hier kein Grund f\u00fcr eine Zulassung der Berufung. Der Anwaltsgerichtshof hat die Voraussetzungen f\u00fcr einen Widerruf der Zulassung des Kl\u00e4gers zur Rechtsanwaltschaft am 12. Juni 2025 wegen Verm\u00f6gensverfalls gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs.\u00a02 Nr. 7 zu Recht bejaht. Die Einw\u00e4nde des Kl\u00e4gers begr\u00fcnden keine ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Nach \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO ist die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft zu widerrufen, wenn der Rechtsanwalt in Verm\u00f6gensverfall geraten ist, es sei denn, dass dadurch die Interessen der Rechtsuchenden nicht gef\u00e4hrdet sind.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>F\u00fcr die Beurteilung der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Widerrufs einer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ist allein auf den Zeitpunkt des Abschlusses des beh\u00f6rdlichen Widerrufsverfahrens, hier also den Erlass des Widerrufsbescheids am 12.\u00a0Juni 2025, abzustellen; die Beurteilung danach eintretender Entwicklungen ist einem Wiederzulassungsverfahren vorbehalten (grundlegend Senat, Beschluss vom 29. Juni 2011 &#8211; AnwZ (Brfg) 11\/10, BGHZ 190, 187 Rn.\u00a09\u00a0ff.; siehe zuletzt etwa Senat, Beschl\u00fcsse vom 4. M\u00e4rz 2019 &#8211; AnwZ (Brfg) 47\/18, juris Rn.\u00a04 und vom 18. August 2025 &#8211; AnwZ (Brfg) 23\/25, juris Rn. 5 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ein Verm\u00f6gensverfall gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a014 Abs.\u00a02 Nr.\u00a07 BRAO liegt vor, wenn der Rechtsanwalt in ungeordnete, schlechte finanzielle Verh\u00e4ltnisse geraten ist, die er in absehbarer Zeit nicht ordnen kann, und au\u00dferstande ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Beweisanzeichen hierf\u00fcr sind offene Forderungen, Schuldtitel und Vollstreckungsma\u00dfnahmen, die sich gegen den Rechtsanwalt richten (st. Rspr., vgl. nur Senat, Beschluss vom 16. Mai 2025 &#8211; AnwZ (Brfg) 5\/25, juris Rn. 7 mwN). Gibt es solche Beweisanzeichen, die den Schluss auf den Eintritt des Verm\u00f6gensverfalls zulassen, kann der betroffene Rechtsanwalt diesen Schluss nur dadurch entkr\u00e4ften, dass er umfassend darlegt, welche Forderungen im ma\u00dfgeblichen Zeitpunkt des Widerrufsbescheids gegen ihn bestanden und wie er sie &#8211; bezogen auf diesen Zeitpunkt &#8211; zur\u00fcckf\u00fchren oder anderweitig regulieren wollte. Dazu bedarf es der Vorlage eines vollst\u00e4ndigen und detaillierten Verzeichnisses der Gl\u00e4ubiger und Verbindlichkeiten und konkreten Darlegung nachhaltig geordneter Verm\u00f6gens- und Einkommensverh\u00e4ltnisse (st. Rspr., vgl. nur Senat, Beschluss vom 16. Mai 2025, aaO Rn. 7 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Ausgehend davon hat der Anwaltsgerichtshof den Verm\u00f6gensverfall des Kl\u00e4gers zu Recht bejaht. Zum Zeitpunkt des Widerrufs lagen hinreichende Beweisanzeichen in Form mehrerer offener Forderungen aus der Forderungsaufstellung der Beklagten vom 12. Juni 2025 und diesbez\u00fcglicher Zwangsvollstreckungsma\u00dfnahmen gegen ihn vor, die den Schluss auf seinen Verm\u00f6gensverfall zulie\u00dfen bzw. zulassen und vom Kl\u00e4ger auch mit seinem Vorbringen im Zulassungsverfahren nicht entkr\u00e4ftet worden sind.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Der Einwand des Kl\u00e4gers, der Anwaltsgerichtshof habe seine Entscheidung zu Unrecht auch auf die Positionen 42 bis 44 der Forderungsaufstellung vom 12. Juni 2025 gest\u00fctzt, weil er offenbar f\u00e4lschlich davon ausgegangen sei, dass die Beklagte ihn vor dem Widerruf auch zu dieser aktuellen Aufstellung angeh\u00f6rt habe, trifft nicht zu.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Anwaltsgerichtshof hat nicht verkannt, dass der Kl\u00e4ger vor dem Widerruf nicht mehr zu den Positionen 42 bis 44 der letzten Forderungsaufstellung angeh\u00f6rt worden ist. Die vom Kl\u00e4ger hierzu angef\u00fchrte Formulierung des Anwaltsgerichtshofs im Tatbestand der angefochtenen Entscheidung (&#8220;Die Positionen 22, 29, 40, 42, 43 und 44 wurden n\u00e4her erl\u00e4utert.&#8221;) bezieht sich nicht auf das letzte Anh\u00f6rungsschreiben der Beklagten vom 20.\u00a0M\u00e4rz 2025, sondern auf den Widerrufsbescheid, in dem alle sechs genannten Positionen aufgef\u00fchrt und erl\u00e4utert wurden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Anwaltsgerichtshof hat diese Positionen auch (gleichwohl) zu Recht bei seiner W\u00fcrdigung einbezogen. Denn der in der unterlassenen Anh\u00f6rung des Kl\u00e4gers liegende Verfahrensversto\u00df der Beklagten gegen \u00a7 32 Abs. 1 Satz 1 BRAO, \u00a7 28 Abs. 1 VwVfG ist dadurch geheilt, dass der Kl\u00e4ger im gerichtlichen Verfahren, sp\u00e4testens vor dem Senat, ausreichend rechtliches Geh\u00f6r (auch) zu diesen Positionen erhalten hat (vgl. Senat, Beschluss vom 15. Oktober 2019 &#8211;\u00a0AnwZ (Brfg) 6\/19, juris Rn. 49 mwN). Diese M\u00f6glichkeit zur Stellungnahme hat er indes im Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof nicht genutzt, sondern seine Klage (entgegen seiner Ank\u00fcndigung in der Klageschrift) nicht begr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Die vom Kl\u00e4ger nunmehr mit seinem Zulassungsantrag vorgebrachten Einw\u00e4nde gegen die sechs Forderungen bzw. Vollstreckungsma\u00dfnahmen aus der Forderungsaufstellung vom 12. Juni 2025 sind nur hinsichtlich einer Position (Nr. 43) begr\u00fcndet. Die Indizwirkung der \u00fcbrigen f\u00fcnf Positionen, die f\u00fcr sich genommen bereits den Schluss auf einen Verm\u00f6gensverfall des Kl\u00e4gers rechtfertigen, wird durch sein Vorbringen nicht ernstlich in Frage gestellt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Die den Vollstreckungsma\u00dfnahmen der Positionen 40, 42 und 44 zugrunde liegenden Forderungen hat der Kl\u00e4ger nach seinem eigenen Vortrag s\u00e4mtlich erst nach Erlass des Widerrufsbescheids am 12. Juni 2025 und damit erst nach dem f\u00fcr die Feststellung der Widerrufsvoraussetzungen ma\u00dfgeblichen Beurteilungszeitpunkt erf\u00fcllt. Einen triftigen Grund f\u00fcr diese versp\u00e4teten Zahlungen hat er auch im Zulassungsverfahren nicht dargetan und belegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>&#8211; Die Erkl\u00e4rung des Kl\u00e4gers zu Position 40, einem Kostenfestsetzungsbeschluss des Amtsgerichts W.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vom 29. August 2024 \u00fcber 1.125,77 \u20ac, er habe noch die abschlie\u00dfenden Kosten aus dieser Position eruieren wollen, die er mit einer weiteren Forderung aus der Hauptforderung am 23. Juli 2025 umf\u00e4nglich beglichen habe, kann seine versp\u00e4tete Zahlung nicht rechtfertigen. Insbesondere auch in Anbetracht des Umstands, dass die Beklagte ihn bereits mit Schreiben vom 20.\u00a0M\u00e4rz 2025 unter Fristsetzung zur Vorlage eines Erledigungsnachweises\/Zahlungsbelegs bis 30. April 2025 zu dieser Position angeh\u00f6rt hatte, erschlie\u00dft sich nicht, warum der Kl\u00e4ger, sollten seine finanziellen Verh\u00e4ltnisse geordnet sein, nicht schon fr\u00fcher entsprechend t\u00e4tig geworden ist. Auch sein weiterer Einwand, es habe sich lediglich um eine geringf\u00fcgige Forderung gehandelt, mindert den Indizwert dieser Position nicht. Der Umstand, dass ein Rechtsanwalt es sogar wegen vergleichsweise geringf\u00fcgiger Forderungen zu Zwangsvollstreckungsma\u00dfnahmen hat kommen lassen, spricht eher f\u00fcr und nicht gegen das Vorliegen eines Verm\u00f6gensverfalls (vgl. Senat, Beschluss vom 2.\u00a0Februar 2024 &#8211;\u00a0AnwZ (Brfg) 41\/23, juris Rn. 16 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>&#8211; Zu Position 44, einem Vollstreckungsauftrag des Versorgungswerks der Rechtsanw\u00e4lte im Lande NRW wegen einer Forderung in H\u00f6he von 6.171,68 \u20ac, tr\u00e4gt der Kl\u00e4ger nur vor, er sei hierzu von der Beklagten nicht angeh\u00f6rt worden und habe die Forderung am 8. Juli 2025 beglichen. Einen Grund, warum er es auch bei dieser schon seit l\u00e4ngerem offenen Forderung (die vollstreckbare Ausfertigung datiert vom 2. April 2025) zu einer Vollstreckung hat kommen lassen, hat er nicht angegeben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>&#8211; Bez\u00fcglich der &#8211; vom Anwaltsgerichtshof nicht tragend ber\u00fccksichtigten &#8211; Position 42 macht der Kl\u00e4ger ebenfalls (nur) geltend, dass ihm die dort aufgef\u00fchrten Vollstreckungsma\u00dfnahmen der Gl\u00e4ubigerin (Mitteilung vom 17.\u00a0April 2025 \u00fcber einen Vollstreckungsauftrag \u00fcber 14.000 \u20ac, 703,60 \u20ac und 19.362,14 \u20ac, jeweils nebst Zinsen, aufgrund eines Teilanerkenntnis- und Schlussurteils vom 23. Juli 2024 sowie weitere Mitteilung vom 7. Mai 2025 \u00fcber einen entsprechenden Pf\u00e4ndungs- und \u00dcberweisungsbeschluss \u00fcber insgesamt 40.411,85 \u20ac) zum Zeitpunkt des Widerrufs \u201caufgrund des Rechtsmittelverfahrens und der Verhandlungen mit den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern\u201c der Gl\u00e4ubigerin nicht bekannt gewesen seien; bei gebotener Anh\u00f6rung h\u00e4tte er mitgeteilt, dass er die Forderungen aus seinen liquiden Mitteln im Wege der Einmalzahlung begleichen k\u00f6nne, was er auch bereits drei Tage nach Erhalt des Widerrufsbescheids mit einer \u00dcberweisung von 41.551,03 \u20ac am 20. Juni 2025 getan habe.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Auch diese zeitnahe Begleichung nach Erhalt des Widerrufsbescheids l\u00e4sst indes, anders als vom Anwaltsgerichtshof angenommen, die Indizwirkung dieser Position nicht entfallen. Auch wenn der Kl\u00e4ger zuvor von dem Vollstreckungsauftrag der Gl\u00e4ubigerin und dem von ihr erwirkten Pf\u00e4ndungs- und \u00dcberweisungsbeschluss keine Kenntnis gehabt haben sollte, verbleibt es dabei, dass er auf das bereits am 23. Juli 2024 gegen ihn ergangene Teilanerkenntnis- und Schlussurteil, mithin nahezu ein Jahr lang, offenbar keine Zahlungen geleistet und die Forderung erst unter dem Druck der Vollstreckung beglichen hat. Die von ihm als Begr\u00fcndung angef\u00fchrten \u201cRechtsmittelverfahren\u201c und Verhandlungen mit den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der Gl\u00e4ubigerin hat er nicht n\u00e4her erl\u00e4utert, geschweige denn belegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zwar kann auch bei Erf\u00fcllung von Forderungen im Zuge einer Beitreibung nicht ohne Weiteres von ungeordneten Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen ausgegangen werden (vgl. Senat, Beschluss vom 2. Juli 2007 &#8211; AnwZ (B) 59\/06, AnwBl 2006, 67 f.). Anderes gilt jedoch, wenn, wie hier ausweislich des dem Schriftwechsel der Parteien seit November 2023 zu entnehmenden Gesamtverlaufs der Verschuldung des Kl\u00e4gers, wiederholt Forderungen in der hier in Rede stehenden Gr\u00f6\u00dfenordnung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum erst unter dem Eindruck von Zwangsvollstreckungsma\u00dfnahmen oder gar nicht beglichen werden (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Mai 2024\u00a0&#8211; AnwZ (Brfg) 12\/24, juris Rn.\u00a023). Die Behauptung des Kl\u00e4gers, er habe die Forderungen lediglich \u201caus Nachl\u00e4ssigkeit und einer dauerhaften \u00dcberlastungssituation\u201c teilweise erst im Rahmen der Vollstreckung ausgeglichen, ist angesichts der ihm vor Augen stehenden Konsequenzen f\u00fcr seine Zulassung als Rechtsanwalt und seines sich \u00fcber Jahre erstreckenden Zahlungsverhaltens nicht glaubhaft.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Soweit der Kl\u00e4ger zu den Positionen 22 und 29 auf anh\u00e4ngige Rechtsmittelverfahren bzw. deren Verlauf verweist, gibt auch das keinen Anlass zu einer anderen Beurteilung.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>&#8211; Zu Position 22 macht der Kl\u00e4ger geltend, er habe der Beklagten bereits mit Schreiben vom 30. Juli 2024 mitgeteilt, dass diesbez\u00fcglich noch ein Rechtsstreit in der Berufungsinstanz anh\u00e4ngig und die Vollstreckung aus einem erstinstanzlichen Vers\u00e4umnisurteil nach dem &#8220;gr\u00f6\u00dftenteils obsiegenden&#8221; Urteil des Landgerichts D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 eingestellt worden sei; Termin zur Fortsetzung der m\u00fcndlichen Verhandlung sei nunmehr auf den 10. Juli 2026 bestimmt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dazu ergibt sich aus dem vom Kl\u00e4ger im Widerrufsverfahren vorgelegten Urteil des Landgerichts D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0, dass damit ein Vers\u00e4umnisurteil gegen den Kl\u00e4ger (\u00fcber urspr\u00fcnglich insgesamt 80.387,98 \u20ac) in H\u00f6he von 31.593 \u20ac sowie weiteren 1.626,49 \u20ac aufrechterhalten worden ist. Den &#8211; vom Kl\u00e4ger insoweit nicht angegriffenen &#8211; Angaben der Beklagten im Widerrufsbescheid ist allerdings nur zu entnehmen, dass der Gl\u00e4ubiger gegen dieses Urteil Berufung eingelegt hat, mit der er \u00fcber den bereits titulierten Betrag hinaus eine Zahlung von weiteren 45.817 \u20ac nebst Zinsen abz\u00fcglich zweier Zahlungen des Kl\u00e4gers in H\u00f6he von insgesamt 18.108,82 \u20ac begehrt. Dass auch der Kl\u00e4ger (wie von ihm mit Schreiben vom 22. M\u00e4rz 2024 angek\u00fcndigt) ein Rechtsmittel gegen seine Verurteilung eingelegt hat, ist dagegen weder dargetan noch belegt. Der vom Landgericht titulierte Betrag von insgesamt 33.219,49 \u20ac ist mit seinen bereits geleisteten Zahlungen von 18.108,82 \u20ac auch noch nicht vollst\u00e4ndig beglichen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>&#8211; Zu Position 29, einem Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgerichts D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcber 6.926,09 \u20ac, tr\u00e4gt der Kl\u00e4ger nunmehr unter Berufung auf das Zeugnis seines Prozessbevollm\u00e4chtigten vor, der dem zugrunde liegende Rechtsstreit sei in zweiter Instanz entsprechend einem terminvorbereitenden Vergleichsvorschlag des Berufungsgerichts vom 21. M\u00e4rz 2025 beendet worden, weswegen die Vollstreckung gem\u00e4\u00df Position 29 angesichts der Einigung und neuen Kostenentscheidung hinf\u00e4llig sei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_26\">26<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem ist bereits nicht zu entnehmen, dass die behauptete Einigung noch vor Erlass des Widerrufsbescheids erzielt worden ist. Auch wenn man das unterstellt, ergibt sich aus dem vom Kl\u00e4ger vorgelegten Vergleichsvorschlag des Gerichts, dass er danach an den dortigen Kl\u00e4ger einen Betrag in H\u00f6he von 25.000\u00a0\u20ac (zum Ausgleich aller wechselseitigen Anspr\u00fcche aus seiner anwaltlichen Beratung) zu zahlen hat und die Kosten des Rechtsstreits und Vergleichs von den Parteien jeweils h\u00e4lftig zu tragen sind. Dass er die danach gegen ihn bestehende Forderung von 25.000 \u20ac nebst auf ihn entfallenden Kosten vor dem Widerruf seiner Zulassung beglichen habe oder wie er sie zu diesem Zeitpunkt zu regulieren beabsichtigte, hat er weder dargetan noch belegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_27\">27<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(3) Der Einwand des Kl\u00e4gers gegen die in Position 43 aufgef\u00fchrte Drittschuldnererkl\u00e4rung der \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bank vom 13. Mai 2025 \u00fcber vorrangige Pf\u00e4ndungen in H\u00f6he von insgesamt 137.400 \u20ac, ihm sei nie mitgeteilt worden, um welchen Gl\u00e4ubiger bzw. welche Forderung es sich bei diesen vorrangigen Pf\u00e4ndungen handeln solle, weswegen er den Inhalt und die Richtigkeit der Drittschuldnererkl\u00e4rung ausdr\u00fccklich bestreite, ist hingegen berechtigt. Der Akte ist nicht zu entnehmen, dass die Drittschuldnererkl\u00e4rung dem Kl\u00e4ger bislang einschlie\u00dflich der darin enthaltenen Gl\u00e4ubigerauflistung zur Kenntnis gebracht worden w\u00e4re.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_28\">28<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der darin liegende Geh\u00f6rsversto\u00df ist aber nicht entscheidungserheblich, weil mit den oben genannten Positionen bereits hinreichende Indizien vorliegen, die den Schluss auf einen Verm\u00f6gensverfall des Kl\u00e4gers selbst\u00e4ndig tragen. Die Richtigkeit der Drittschuldnererkl\u00e4rung bzw. die Berechtigung der darin genannten weiteren Pf\u00e4ndungen kann damit dahinstehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_29\">29<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Lediglich erg\u00e4nzend ist daher anzumerken, dass auch nach dem Vortrag des Kl\u00e4gers zu einer &#8220;unberechtigten&#8221; Pf\u00e4ndung des Finanzamts D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0, auf die er am 3. Mai 2025 aus liquiden Mitteln eine Zahlung von 54.441,55\u00a0\u20ac geleistet und bereits am 12.\u00a0Mai 2025 insgesamt 34.003,98 \u20ac zur\u00fcckerstattet erhalten habe, eine immer noch berechtigte Pf\u00e4ndung des Finanzamts in H\u00f6he von 20.437,57 \u20ac verbleibt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_30\">30<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Den aus den obigen Beweisanzeichen folgenden Schluss auf seinen Verm\u00f6gensverfall im Zeitpunkt der Widerrufsentscheidung hat der Kl\u00e4ger nicht entkr\u00e4ftet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_31\">31<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Der Kl\u00e4ger hat weder im Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof noch mit seinem Zulassungsantrag ein vollst\u00e4ndiges und detailliertes Verzeichnis seiner damaligen Gl\u00e4ubiger und Verbindlichkeiten vorgelegt und dargetan, wie er diese Verbindlichkeiten &#8211; bezogen auf den damaligen Zeitpunkt &#8211; zur\u00fcckf\u00fchren oder anderweitig regulieren wollte, noch hat er konkret dargelegt, dass seine Einkommens- und Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse damals geordnet waren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_32\">32<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Der Einwand des Kl\u00e4gers, er habe hinreichend nachgewiesen, dass er durchgehend \u00fcber ausreichende Barverm\u00f6gen verf\u00fcgt habe, um seine Verpflichtungen zu begleichen, was auch durch seine erheblichen Zahlungen auf die Position 42 im Juni 2025 und auf die (unberechtigte) Forderung des Finanzamts D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sowie deren Erstattung im Mai 2025 belegt werde, greift nicht durch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_33\">33<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Soweit der Kl\u00e4ger zum Beleg seines Barverm\u00f6gens auf mit Schreiben vom 22.\u00a0August 2022 vorgelegte Nachweise f\u00fcr seine damaligen Kontost\u00e4nde verweist, waren diese zum Zeitpunkt des Widerrufs nahezu drei Jahre sp\u00e4ter ersichtlich nicht mehr aussagekr\u00e4ftig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_34\">34<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das vom Kl\u00e4ger im Widerrufsverfahren mit Schreiben vom 22. M\u00e4rz 2024 vorgelegte Anlagenkonvolut enthielt zwar mit Kontoausz\u00fcgen von Ende Februar\/Anfang M\u00e4rz aktuellere Belege auch \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Guthaben bzw. Verm\u00f6genswerte (Kontoausz\u00fcge f\u00fcr Ende Februar 2024 mit 11.119,50 \u20ac Guthaben bei der \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und 164.618,46 \u20ac Guthaben auf dem \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 [allerdings ohne einger\u00e4umten Dispositionskredit] sowie vom 6. M\u00e4rz bzw. 5. Februar 2024 \u00fcber Guthaben auf drei Konten bei der \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 in H\u00f6he von 34.304,86 \u20ac, 8.275,98 \u20ac und 7.844,88 \u20ac; au\u00dferdem Belege f\u00fcr eine\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0-Lebensversicherung mit Policenwert von 19.348,75 \u20ac im November 2023 und einen Bausparvertrag mit Kontostand 14.517,85 \u20ac im Januar 2024). Einen Kontennachweis f\u00fcr Juni 2025 hat der Kl\u00e4ger weder im Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof noch mit seinem Zulassungsantrag vorgelegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_35\">35<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon erm\u00f6glicht der lediglich punktuelle Nachweis verschiedener Kontenst\u00e4nde aber auch nicht die grunds\u00e4tzlich erforderliche Gesamtbeurteilung der Einkommensverh\u00e4ltnisse des Kl\u00e4gers in Form einer Gegen\u00fcberstellung seiner liquiden Mittel mit seinen bestehenden und zu bedienenden Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Widerrufs. Ohne eine solche Gesamtbetrachtung l\u00e4sst sich nicht belastbar feststellen, dass seine Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse &#8211; trotz der laufend gegen ihn erhobenen und mit Vollstreckungsma\u00dfnahmen beigetriebenen &#8211; Forderungen insgesamt nachhaltig geordnet waren und er eigentlich in der Lage gewesen w\u00e4re, s\u00e4mtliche seiner Verpflichtungen (auch \u00fcber die der Beklagten bekannt gewordenen Vollstreckungsma\u00dfnahmen hinaus) zum Widerrufszeitpunkt sicher zu erf\u00fcllen oder anderweitig zu regulieren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_36\">36<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(3) Zu Recht beanstandet der Kl\u00e4ger zwar, dass der Anwaltsgerichtshof bei der Pr\u00fcfung, ob zum Zeitpunkt des Widerrufs angenommen werden konnte, dass er seine finanziellen Verh\u00e4ltnisse in absehbarer Zeit w\u00fcrde nachhaltig ordnen k\u00f6nnen, zu Lasten des Kl\u00e4gers auch auf die Anklagen der Staatsanwaltschaft D.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vom 25. November 2024 und vom 17.\u00a0Dezember 2024 verwiesen hat. Dem steht, da das daraufhin er\u00f6ffnete Strafverfahren gegen den Kl\u00e4ger am Amtsgericht immer noch anh\u00e4ngig ist, die f\u00fcr den Kl\u00e4ger sprechende Unschuldsvermutung entgegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_37\">37<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das wirkt sich aber auf die Richtigkeit der Entscheidung des Anwaltsgerichtshofs nicht aus, da sich die negative Prognose, wie auch der Anwaltsgerichthof angenommen hat, unabh\u00e4ngig von diesen Anklagen bereits aus den oben genannten Beweisanzeichen und der sich \u00fcber Jahre erstreckenden Entwicklung der finanziellen Situation des Kl\u00e4gers ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Mai 2024 &#8211; AnwZ (Brfg) 12\/24, juris Rn. 24 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_38\">38<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Besondere Umst\u00e4nde, aufgrund derer die durch den Verm\u00f6gensverfall des Kl\u00e4gers indizierte Gef\u00e4hrdung der Interessen Rechtsuchender ausnahmsweise ausgeschlossen werden k\u00f6nnte, liegen nicht vor.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_39\">39<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im Zeitpunkt des Widerrufs war der Kl\u00e4ger als Einzelanwalt t\u00e4tig, so dass der Sonderfall einer nur noch f\u00fcr eine Rechtsanwaltssoziet\u00e4t ausge\u00fcbten anwaltlichen T\u00e4tigkeit mit Vereinbarung rechtlich abgesicherter Ma\u00dfnahmen zum effektiven Schutz der Verm\u00f6gensinteressen der Mandanten nicht in Betracht kommt. Selbst auferlegte Beschr\u00e4nkungen des in Verm\u00f6gensverfall geratenen Rechtsanwalts sind dagegen grunds\u00e4tzlich nicht geeignet, eine Gef\u00e4hrdung der Rechtsuchenden auszuschlie\u00dfen (vgl. nur Senat, Beschluss vom 18. August 2025 &#8211;\u00a0AnwZ (Brfg) 23\/25, juris Rn. 13 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_40\">40<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Verweis des Kl\u00e4gers auf durchg\u00e4ngig vorhandenes ausreichendes liquides Barverm\u00f6gen gibt auch hier keinen Anlass zu einer anderen Beurteilung. Der Umstand, dass der Kl\u00e4ger es \u00fcber Jahre hinweg zu Vollstreckungsma\u00dfnahmen gegen sich hat kommen lassen, belegt jedenfalls die Gefahr, dass seine Gl\u00e4ubiger im Wege der Pf\u00e4ndung auf Gelder zugreifen, die f\u00fcr seine Mandanten bestimmt sind (vgl. Schmidt-R\u00e4ntsch in Gaier\/Wolf\/G\u00f6cken, Anwaltliches Berufsrecht, 3. Aufl., \u00a7\u00a014 BRAO Rn. 39).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_41\">41<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Auch hier beanstandet der Kl\u00e4ger zwar zu Recht, dass der Anwaltsgerichtshof (ebenso wie die Beklagte) bei Pr\u00fcfung einer etwaigen Ausnahmesituation auch auf die gegen ihn zugelassenen Anklagen der Staatsanwaltschaft abgestellt hat. Dieser Fehler ist aber auch hier nicht entscheidungserheblich, weil ein ausnahmsweiser Ausschluss der Gef\u00e4hrdung der Interessen der Rechtsuchenden auch ohne Ber\u00fccksichtigung diese Anklagen nicht in Betracht kommt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_42\">42<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Dem Anwaltsgerichtshof ist kein Verfahrensfehler unterlaufen, auf dem sein Urteil beruhen kann (\u00a7 112e Satz 2 BRAO, \u00a7 124 Abs.\u00a02 Nr. 5 VwGO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_43\">43<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ohne Erfolg beruft sich der Kl\u00e4ger darauf, der Anwaltsgerichtshof habe sein rechtliches Geh\u00f6r (Art.\u00a0103 Abs.\u00a01\u00a0GG) verletzt, indem er trotz seines Terminverlegungsantrags vom 17. September 2025 am 19. September 2025 in seiner Abwesenheit verhandelt und seine Klage abgewiesen habe. Ein Verfahrensfehler liegt insoweit nicht vor.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_44\">44<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Der Kl\u00e4ger bzw. sein Prozessbevollm\u00e4chtigter ist mit der Ladung zum Termin gem\u00e4\u00df \u00a7 112c Abs. 1 BRAO, \u00a7 102 Abs. 2 VwGO ordnungsgem\u00e4\u00df darauf hingewiesen worden, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt und entschieden werden kann.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_45\">45<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Eine Verlegung des Verhandlungstermins aufgrund des Antrags des Kl\u00e4gers vom 17. September 2025 war nicht geboten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_46\">46<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7\u00a0227 Abs.\u00a01 ZPO in Verbindung mit \u00a7\u00a0112c Abs.\u00a01 BRAO, \u00a7\u00a0173 Satz\u00a01\u00a0VwGO ist Voraussetzung einer Terminverlegung, dass ein erheblicher Grund vorliegt und dem Gericht unterbreitet wird. Das war hier nicht der Fall.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_47\">47<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der anwaltlich vertretene Kl\u00e4ger hatte den von ihm pers\u00f6nlich gestellten Verlegungsantrag mit seiner &#8220;schwerwiegenden Erkrankung nach Urlaubsr\u00fcckkehr und damit verbundener Verhandlungsunf\u00e4higkeit&#8221; begr\u00fcndet und wegen eines &#8220;m\u00f6glichen operativen Eingriffs aufgrund einer \u2026 schweren \u2026 Darmentz\u00fcndung&#8221; um Neuterminierung erst ab dem 1. November 2025 gebeten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_48\">48<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Verhinderung eines durch einen Prozessbevollm\u00e4chtigten vertretenen Beteiligten ist indes in der Regel kein Grund f\u00fcr eine Terminverlegung, wenn nicht substantiiert gewichtige Gr\u00fcnde vorgetragen werden, weshalb die pers\u00f6nliche Anwesenheit des Beteiligten erforderlich ist (Senat, Beschl\u00fcsse vom 8.\u00a0Dezember 2014 &#8211;\u00a0AnwZ\u00a0(Brfg)\u00a045\/14, juris Rn.\u00a06 und vom 6.\u00a0Mai 2021 &#8211;\u00a0AnwZ\u00a0(Brfg) 38\/20, ZInsO 2021, 1437 Rn. 19; BVerwG, D\u00d6V 1983, 247, 248; Beschluss vom 4. August 1998 &#8211; 7 B 127\/98, juris Rn. 2; Schmidt-R\u00e4ntsch in Gaier\/Wolf\/G\u00f6cken, Anwaltliches Berufsrecht, 3. Aufl., \u00a7\u00a0112c BRAO Rn. 253; Weyland\/Kilimann, BRAO, 11. Aufl., \u00a7 112c Rn. 245; BeckOK VwGO\/Br\u00fcning, \u00a7\u00a0102 Rn. 8.2 [Stand: 1. Januar 2026]). Das blo\u00dfe Anwesenheitsinteresse einer anwaltlich vertretenen Partei ist durch ihren Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r nicht gesch\u00fctzt (BVerwG, Beschluss vom 4.\u00a0August 1998, aaO mwN.; BeckOK VwGO\/Br\u00fcning, aaO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_49\">49<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Hier war von Seiten des Prozessbevollm\u00e4chtigten des Kl\u00e4gers keine Verlegung beantragt worden. Das pers\u00f6nliche Erscheinen des Kl\u00e4gers war nicht angeordnet. Gewichtige Gr\u00fcnde, aus denen seine pers\u00f6nliche Anwesenheit gleichwohl neben derjenigen seines Prozessbevollm\u00e4chtigten erforderlich (gewesen) sein sollte, hat der Kl\u00e4ger weder mit seinem Verlegungsantrag noch mit seinem nach der m\u00fcndlichen Verhandlung eingereichten, vom Anwaltsgerichtshof mit Beschluss vom 30. Oktober 2025 zur\u00fcckgewiesenen Antrag auf &#8220;Wiedereinsetzung in den vorigen Stand&#8221; oder seinem Antrag auf Zulassung der Berufung dargetan.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_50\">50<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Soweit der Kl\u00e4ger mit seinem Zulassungsantrag geltend macht, &#8220;angesichts der streitgegenst\u00e4ndlichen, h\u00f6chstpers\u00f6nlichen finanziellen Verh\u00e4ltnisse \u00e4u\u00dfersten Wert&#8221; darauf gelegt zu haben, an der m\u00fcndlichen Verhandlung pers\u00f6nlich teilzunehmen, geht dies \u00fcber das allgemeine Interesse einer Partei an der Teilnahme am Verhandlungstermin nicht hinaus und l\u00e4sst insbesondere nicht erkennen, dass sein Prozessbevollm\u00e4chtigter ohne ihn nicht zur angemessenen und effektiven Wahrnehmung seiner Rechte in der Lage gewesen w\u00e4re. Allein die erhebliche Bedeutung, die dem Verfahren f\u00fcr die berufliche Existenz des Kl\u00e4gers zukam, rechtfertigt bei anwaltlicher Vertretung noch nicht eine Terminverlegung wegen seiner pers\u00f6nlichen Verhinderung. Sie liegt in der Natur des Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft begr\u00fcndet und war ohnehin in jeder Phase des gerichtlichen Verfahrens zu ber\u00fccksichtigen (vgl. Senat, Beschluss vom 8. Dezember 2014 &#8211;\u00a0AnwZ (Brfg) 45\/14, juris Rn. 7; Schmidt-R\u00e4ntsch in Gaier\/Wolf\/G\u00f6cken, Anwaltliches Berufsrecht, 3. Aufl., \u00a7\u00a0112c BRAO Rn. 253).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_51\">51<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ob der Kl\u00e4ger seine krankheitsbedingte Verhandlungsunf\u00e4higkeit mit seiner eigenen anwaltlichen und eidesstattlichen Versicherung in seinem Verlegungsantrag \u00fcberhaupt hinreichend gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0112c Abs.\u00a01 Satz\u00a01 BRAO, \u00a7\u00a0173 Satz\u00a01 VwGO, \u00a7\u00a0227 Abs. 2 ZPO glaubhaft gemacht hat, kann damit dahinstehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_52\">52<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, \u00a7 154 Abs. 2 VwGO, die Streitwertfestsetzung auf \u00a7 194 Abs. 2 Satz 1 BRAO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">Limperg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Remmert\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Gr\u00fcneberg<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Merk\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Schmittmann<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE705662026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_Senat_f%C3%BCr_Anwaltssachen_AnwZ__Brfg__37-25_KORE705662026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Der Antrag des Kl\u00e4gers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des ersten Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 19. 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