{"id":563247,"date":"2026-04-15T01:17:38","date_gmt":"2026-04-14T23:17:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-11-zivilsenat-urteil-vom-03-03-2026-xi-zr-20-24\/"},"modified":"2026-04-15T01:17:38","modified_gmt":"2026-04-14T23:17:38","slug":"bgh-11-zivilsenat-urteil-vom-03-03-2026-xi-zr-20-24","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-11-zivilsenat-urteil-vom-03-03-2026-xi-zr-20-24\/","title":{"rendered":"BGH 11. Zivilsenat, Urteil vom 03.03.2026, XI ZR 20\/24"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Leitsatz<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Eine starke Kundenauthentifizierung im Sinne von \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a04 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 BGB erfordert im manuellen chipTAN-Verfahren nicht die Angabe des Namens des Zahlungsempf\u00e4ngers im Display des TAN-Generators.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision des Kl\u00e4gers gegen das Urteil des 5.\u00a0Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 10.\u00a0Januar 2024 in der Fassung des Beschlusses vom 28.\u00a0Februar 2024 wird auf seine Kosten zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger verlangt von der beklagten Sparkasse, vier Belastungsbuchungen auf seinem Girokonto r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der als selbst\u00e4ndiger Handwerker t\u00e4tige Kl\u00e4ger unterh\u00e4lt bei der Beklagten seit 2003 ein Gesch\u00e4ftsgirokonto. Die Ehefrau des Kl\u00e4gers ist seitdem \u00fcber das Konto verf\u00fcgungsberechtigt und k\u00fcmmert sich um den Zahlungsverkehr des Betriebs des Kl\u00e4gers. Am 28.\u00a0Juni 2004 vereinbarten die Parteien die Teilnahme des Kl\u00e4gers am Online-Banking mit PIN und TAN. Die anf\u00e4ngliche Verwendung von auf zugesandten Listen vermerkten Transaktionsnummern (TAN) wurde abgel\u00f6st durch das sogenannte chipTAN-Verfahren, bei dem die TAN mittels eines gesonderten Ger\u00e4ts, eines TAN-Generators, generiert und im Online-Banking eingegeben wird. F\u00fcr \u00dcberweisungen war ein Tageslimit von 10.000\u00a0\u20ac vereinbart. Der Nutzung des Online-Banking liegen die &#8220;Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking&#8221; der Beklagten zugrunde. Nr.\u00a07 (&#8220;Sorgfaltspflichten des Teilnehmers&#8221;) der im Zeitpunkt der streitgegenst\u00e4ndlichen Buchungen geltenden Fassung dieser Bedingungen enth\u00e4lt unter Nr. 7.1 (&#8220;Schutz der Authentifizierungselemente&#8221;) Abs.\u00a02 Buchst. b Spiegelstrich\u00a05 die folgende Regelung:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px !important\">\n                  <span>&#8220;(b)<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>Besitzelemente, wie z.B. die Sparkassen-Card mit TAN-Generator oder ein mobiles Endger\u00e4t, sind vor Missbrauch zu sch\u00fctzen, insbesondere<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 80px !important\">[\u2026]<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 80px !important\">\n                  <span>&#8211; <\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>d\u00fcrfen die Nachweise des Besitzelements (z.B. TAN) nicht au\u00dferhalb des Online-Banking m\u00fcndlich (z.B. per Telefon) oder in Textform (z.B. per E-Mail, Messenger-Dienst) weitergegeben werden [\u2026]&#8221;<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Am 30.\u00a0Oktober 2020 bemerkte die Ehefrau des Kl\u00e4gers bei dem Versuch, sich im Online-Banking der Beklagten einzuloggen, eine Meldung, dass der TAN-Generator &#8220;neu konfiguriert&#8221; werden m\u00fcsse. Sodann loggte sie sich in den E-Mail-Account des Kl\u00e4gers ein und \u00f6ffnete dort eine E-Mail des Absenders &#8220;<span style=\"color: rgb(0, 0, 0)\">noreply@r.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0-markt.gmbh<\/span>&#8221; vom 27. Oktober 2020. Die E-Mail mit dem Logo der Beklagten im Textfeld enthielt die Mitteilung:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px !important\">&#8220;mit unserer Online-Nachricht heute informieren wir Sie \u00fcber wichtige \u00c4nderungen im Onlineerlebnis Ihrer Sparkasse. ab dem 30.10.2020 erhalten Sie ein einheitlich abgestimmtes neues System, kurz CISC, (Covid Intelligence Spa Connect). [\u2026] Diese Umstellung ist eine Pflichtumstellung.&#8221;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Ehefrau des Kl\u00e4gers klickte auf den in der E-Mail enthaltenen Button &#8220;Weiter zur Registration&#8221;. Auf der sich \u00f6ffnenden Internetseite gab sie Nachname, Geburtsdatum sowie die letzten vier Ziffern und das Ablaufdatum der Sparkassenkarte des Kl\u00e4gers ein. Danach erhielt der Kl\u00e4ger eine weitere E-Mail, nach der sich in K\u00fcrze ein Kundenberater melden w\u00fcrde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Am Samstag, dem 31.\u00a0Oktober 2020, ging zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr auf dem Festnetztelefon ein Anruf unter der Telefonnummer der Beklagten ein. Der Anrufer stellte sich als Mitarbeiter der Beklagten vor. Auf seine Aufforderung hin dr\u00fcckte die Ehefrau des Kl\u00e4gers die Tasten 1 und 2 auf dem TAN-Generator gleichzeitig drei Sekunden lang. Danach folgte sie den weiteren Anweisungen des Anrufers. Sie steckte die Sparkassenkarte in den TAN-Generator. Der Anrufer teilte einen &#8220;Start-Code&#8221; mit. Diesen tippte sie ein und best\u00e4tigte mit &#8220;OK&#8221;. Danach teilte der Anrufer weitere Ziffernfolgen mit, die sie ebenfalls mit &#8220;OK&#8221; best\u00e4tigte. Anschlie\u00dfend erschien im TAN-Generator eine sechsstellige Nummer, die die Ehefrau des Kl\u00e4gers dem Anrufer mitteilte. Diesen Vorgang wiederholte sie auf Weisung des Anrufers, weil dieser mitteilte, dass &#8220;es technische Probleme gegeben habe&#8221;. Schlie\u00dflich k\u00fcndigte der Anrufer an, am Sonntag noch einmal anzurufen, um alle Vorg\u00e4nge ordnungsgem\u00e4\u00df abzuschlie\u00dfen. Am Sonntag, dem 1. November 2020, rief er nochmals an und lie\u00df die Ehefrau des Kl\u00e4gers erneut die beschriebenen Vorg\u00e4nge wiederholt durchf\u00fchren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ausweislich der von der Beklagten vorgelegten Transaktionsprotokolle wurden in Bezug auf das Gesch\u00e4ftsgirokonto des Kl\u00e4gers per Online-Banking im Wege des manuellen chipTAN-Verfahrens am 31.\u00a0Oktober 2020 eine tempor\u00e4re Limit\u00e4nderung auf 94.999\u00a0\u20ac und zwei Echtzeit-\u00dcberweisungen in H\u00f6he von 7.222\u00a0\u20ac und 7.445\u00a0\u20ac sowie am 1.\u00a0November 2020 eine tempor\u00e4re Limit\u00e4nderung auf 80.000\u00a0\u20ac und zwei Echtzeit-\u00dcberweisungen in H\u00f6he von 8.787\u00a0\u20ac und 16.000\u00a0\u20ac durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit seiner Klage begehrt der Kl\u00e4ger, seinem Girokonto wertm\u00e4\u00dfig 7.222\u00a0\u20ac und 7.445\u00a0\u20ac zum 31.\u00a0Oktober 2020 sowie 8.787\u00a0\u20ac und 16.000\u00a0\u20ac zum 1.\u00a0November 2020 gutzuschreiben. Das Landgericht hat der Klage nach Vernehmung der Ehefrau des Kl\u00e4gers als Zeugin stattgegeben (LG Halle, Urteil vom 23.\u00a0Juni 2023 &#8211;\u00a04\u00a0O 133\/22, juris). Auf die Berufung der Beklagten hat das Berufungsgericht nach Vernehmung der Ehefrau des Kl\u00e4gers und eines bei der Beklagten besch\u00e4ftigten Mitarbeiters als Zeugen die Klage abgewiesen. Mit der vom Senat zugelassenen Revision erstrebt der Kl\u00e4ger die Wiederherstellung des landgerichtlichen Urteils.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision ist unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat zur Begr\u00fcndung seiner Entscheidung (OLG Naumburg, Urteil vom 10.\u00a0Januar 2024 &#8211;\u00a05\u00a0U 83\/23, juris) im Wesentlichen ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger habe zwar gegen die Beklagte einen Anspruch aus \u00a7\u00a0675u Satz\u00a02 BGB, weil die den streitgegenst\u00e4ndlichen Belastungsbuchungen in H\u00f6he von insgesamt 39.454\u00a0\u20ac zugrundeliegenden \u00dcberweisungen nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0675j Abs.\u00a01 Satz 1 BGB durch den Kl\u00e4ger autorisiert worden seien. Das Berufungsgericht sei nach der Beweisaufnahme davon \u00fcberzeugt, dass ein unbefugter Dritter, der aufgrund der Angaben der Ehefrau des Kl\u00e4gers im Rahmen der &#8220;Registration&#8221; oder aufgrund eines vorangegangenen und unbemerkt gebliebenen Angriffs die Online-Banking-Zugangsdaten des Kl\u00e4gers gekannt habe, im Online-Banking jeweils mittels der von der arglosen Ehefrau des Kl\u00e4gers erzeugten TANs die Erh\u00f6hungen des \u00dcberweisungslimits und die Echtzeit-\u00dcberweisungen auf das Konto einer unbekannten Person best\u00e4tigt habe.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem Anspruch aus \u00a7\u00a0675u Satz 2 BGB k\u00f6nne die Beklagte jedoch gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0242 BGB einen Schadensersatzanspruch gegen den Kl\u00e4ger aus \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a03 Nr.\u00a02 Buchst. b BGB in gleicher H\u00f6he entgegenhalten. Von dem Kunden, der am Online-Banking teilnehme, sei zu erwarten, dass er die Authentifizierungselemente, wie unter Nr.\u00a07 der Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking vorgesehen, sch\u00fctze. Bei Weitergabe personalisierter Sicherheitsmerkmale am Telefon oder per E-Mail liege stets ein Sorgfaltspflichtversto\u00df vor und &#8211;\u00a0abh\u00e4ngig von den Besonderheiten des Einzelfalls, insbesondere subjektiven Gesichtspunkten\u00a0&#8211; der Vorwurf grob fahrl\u00e4ssigen Verhaltens nahe. Hier habe der Kl\u00e4ger durch das ihm zuzurechnende Verhalten seiner Ehefrau grob fahrl\u00e4ssig gegen seine Sorgfaltspflichten aus Nr.\u00a07.1 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b Spiegelstrich\u00a05 der Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking versto\u00dfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Ehefrau des Kl\u00e4gers h\u00e4tte bei sorgf\u00e4ltiger Kontrolle auffallen m\u00fcssen, dass die E-Mail vom 27.\u00a0Oktober 2020 nicht von der Beklagten gestammt und mehrere Rechtschreibfehler beinhaltet habe. Auch das darin in Aussicht gestellte &#8220;neue einheitlich abgestimmte System Covid Intelligence Spa Connect&#8221; h\u00e4tte die Ehefrau des Kl\u00e4gers stutzig machen m\u00fcssen, zumal in der E-Mail &#8211;\u00a0anders als in der vorangegangenen Meldung\u00a0&#8211; keinerlei Hinweise zu einer vermeintlichen &#8220;Neukonfigurierung des TAN-Generators&#8221; enthalten gewesen seien. Auch wenn dem Kl\u00e4ger und seiner Ehefrau die M\u00f6glichkeit, eine Anrufernummer vorzut\u00e4uschen (Call-ID-Spoofing), nicht bekannt gewesen sein sollte, h\u00e4tten sie die Anrufzeiten am Samstag und Sonntag au\u00dferhalb \u00fcblicher Bankgesch\u00e4ftszeiten ebenfalls stutzig machen m\u00fcssen. Dem Kl\u00e4ger h\u00e4tte es bei Wahrung der erforderlichen Sorgfalt oblegen, sich durch einen Anruf bei der Beklagten zu vergewissern, dass es sich bei dem Anrufer tats\u00e4chlich um einen Mitarbeiter der Beklagten handele. H\u00e4tte der Kl\u00e4ger sich im Internet informiert, h\u00e4tte er \u00fcberdies festgestellt, dass sich dort diverse Hinweise der Sparkassen zum Online-Banking, aber keine zur Erforderlichkeit einer &#8220;Neukonfigurierung des TAN-Generators&#8221; finden lie\u00dfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem Kl\u00e4ger sei vorzuwerfen, dass sich seine Ehefrau auf die Vorgaben des Anrufers eingelassen, TANs erzeugt und an den Anrufer weitergegeben habe, obwohl er schon in den Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking dazu angehalten worden sei, die TAN ausschlie\u00dflich im Online-Banking zu verwenden und weder m\u00fcndlich noch in Textform weiterzugeben. \u00dcberdies sei aufgrund der umfangreichen Berichterstattung in den \u00f6ffentlichen Medien zu den vielfachen und mannigfaltigen Angriffen beim Online-Banking allgemein bekannt, dass die TAN niemals au\u00dfer zur Best\u00e4tigung eines in Auftrag gegebenen Vorgangs verwendet werden solle. Der Kl\u00e4ger nutze den TAN-Generator bereits seit Jahren und sei nie zuvor aufgefordert worden, diesen &#8220;neu zu konfigurieren&#8221;.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Schlie\u00dflich h\u00e4tte die Ehefrau des Kl\u00e4gers erkennen k\u00f6nnen, dass sie TANs erzeuge und an den Anrufer weitergebe, auch wenn ihr nicht bekannt gewesen sein sollte, dass im Online-Banking das Tageslimit erh\u00f6ht werden k\u00f6nne, und sie bisher nur das optische chipTAN-Verfahren genutzt habe, w\u00e4hrend ihr das manuelle chipTAN-Verfahren nicht bekannt gewesen sei. Aufgrund der Angaben des Zeugen sei das Berufungsgericht davon \u00fcberzeugt, dass im Zusammenhang mit den Limiterh\u00f6hungen die Ehefrau des Kl\u00e4gers nach Eingabe des ihr mitgeteilten Startcodes jeweils die TAN-Taste bet\u00e4tigt und die ihr daraufhin mit der Bezeichnung &#8220;TAN&#8221; angezeigte sechsstellige Nummer weitergegeben habe. Im Zusammenhang mit den \u00dcberweisungen seien jeweils nacheinander IBAN, Betrag und TAN im Display des TAN-Generators angezeigt worden und die Ehefrau des Kl\u00e4gers habe jeweils IBAN und Betrag in den TAN-Generator eingegeben, die TAN erzeugt und diese an den Anrufer weitergegeben. Der als Zeuge vernommene Mitarbeiter der Beklagten habe schl\u00fcssig den Ablauf des manuellen chipTAN-Verfahrens geschildert und dies in Gegenwart der Ehefrau des Kl\u00e4gers anschaulich in der Verhandlung demonstriert. Eine M\u00f6glichkeit, Zahlen in den TAN-Generator einzugeben, ohne dass erkennbar sei, worum es sich handele, gebe es nicht. Davon habe sich das Berufungsgericht w\u00e4hrend der Demonstration im Echtbetrieb \u00fcberzeugt. Die Ehefrau des Kl\u00e4gers habe ganz naheliegende \u00dcberlegungen nicht angestellt und jegliche Vorsicht vermissen lassen. Bei der erforderlichen Gesamtbetrachtung stelle sich ihr Handeln, welches sich der Kl\u00e4ger zurechnen lassen m\u00fcsse, als objektiv schwerwiegender und subjektiv nicht entschuldbarer Versto\u00df gegen die Anforderungen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt dar.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Schadensersatzanspruch der Beklagten sei nicht nach \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a04 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 BGB ausgeschlossen. Die Anforderungen an eine starke Kundenauthentifizierung f\u00fcr einen elektronischen Fernzahlungsvorgang erg\u00e4ben sich aus \u00a7\u00a01 Abs.\u00a024, \u00a7\u00a055 Abs.\u00a02 ZAG sowie aus Art.\u00a04 und 5 der Delegierten Verordnung (EU) 2018\/389 der Kommission vom 27.\u00a0November 2017 zur Erg\u00e4nzung der Richtlinie (EU) 2015\/2366 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards f\u00fcr eine starke Kundenauthentifizierung und f\u00fcr sichere offene Standards f\u00fcr die Kommunikation (ABl. 2018, L\u00a069, S.\u00a023, berichtigt in ABl. 2020, L\u00a088, S.\u00a011, k\u00fcnftig: Delegierte VO (EU) 2018\/389). Das hier bei den streitgegenst\u00e4ndlichen \u00dcberweisungen zur Anwendung gelangte chipTAN-Verfahren entspreche diesen Anforderungen. Entgegen der Ansicht des Landgerichts sei nicht erforderlich, dass Zahlungsbetrag und Zahlungsempf\u00e4nger dem Zahler in allen Phasen der Authentifizierung angezeigt werden. Denn Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0a der Delegierten VO (EU) 2018\/389 gebe keinen Zeitpunkt f\u00fcr die Anzeige von Zahlungsbetrag und -empf\u00e4nger vor. Aus der Regelung in Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0b der Delegierten VO (EU) 2018\/389 folge, dass Zahlungsbetrag und -empf\u00e4nger zum Zeitpunkt des Ausl\u00f6sens des Vorgangs anzuzeigen seien. Bei Verwendung eines TAN-Generators erfolge diese Anzeige mangels Verbindung des Generators mit dem Internet jedenfalls stets im Online-Banking, in dem der Zahlungsvorgang ausgel\u00f6st werde. Ein anderes Ergebnis folge auch nicht aus Art.\u00a05 Abs.\u00a02 der Delegierten VO (EU) 2018\/389, nach dem die Zahlungsdienstleister Sicherheitsma\u00dfnahmen vorzusehen haben, die die Vertraulichkeit, die Authentizit\u00e4t und die Integrit\u00e4t der genannten Angaben gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diese Ausf\u00fchrungen halten einer revisionsrechtlichen \u00dcberpr\u00fcfung stand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Rechtsfehlerfrei ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass dem Kl\u00e4ger ein Anspruch gegen die Beklagte aus \u00a7\u00a0675u Satz\u00a02 BGB zusteht. Im Fall eines nicht autorisierten Zahlungsvorgangs, der zur Belastung des Zahlungskontos des Zahlers gef\u00fchrt hat, ist der Zahlungsdienstleister nach \u00a7\u00a0675u Satz\u00a02 Halbsatz\u00a02 BGB verpflichtet, das Zahlungskonto wieder auf den Stand zu bringen, auf dem es sich ohne die Belastung durch den nicht autorisierten Zahlungsvorgang befunden h\u00e4tte. Das Berufungsgericht hat in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise (vgl. Senatsurteile vom 5.\u00a0M\u00e4rz 2024 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 107\/22, BGHZ 240, 23 Rn.\u00a046 mwN und vom 22.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 107\/24, WM 2025, 1592 Rn.\u00a021) angenommen, dass die streitgegenst\u00e4ndlichen \u00dcberweisungen nicht vom Kl\u00e4ger &#8211;\u00a0auch nicht in ihm zuzurechnender Weise durch seine Ehefrau\u00a0&#8211; autorisiert worden sind. Gegen diese Beurteilung hat auch die Beklagte in der Revisionsinstanz nichts erinnert.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Beklagte kann aber, wie das Berufungsgericht ebenfalls rechtsfehlerfrei angenommen hat, dem Anspruch des Kl\u00e4gers aus \u00a7\u00a0675u Satz\u00a02 BGB gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0242 BGB entgegenhalten, dass ihr wegen der nicht autorisierten Zahlungsvorg\u00e4nge ein Schadensersatzanspruch gegen den Kl\u00e4ger zusteht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Auch wenn \u00a7\u00a0675u Satz\u00a01 und 2 BGB Anspr\u00fcche des Zahlungsdienstleisters ausschlie\u00dft, die als Folge einer fehlenden Autorisierung in der Sache darauf gerichtet sind, dem Zahlungsdienstleister einen Anspruch auf Erstattung seiner Aufwendungen gegen den Zahler zu gew\u00e4hren, k\u00f6nnen gleichwohl bei fehlender Autorisierung Schadensersatzanspr\u00fcche des Zahlungsdienstleisters gegen den Zahler bestehen, selbst wenn sie wirtschaftlich vollst\u00e4ndig an die Stelle des nach \u00a7\u00a0675u Satz\u00a01 BGB entfallenden Aufwendungsersatzanspruchs treten. Besteht ein Schadensersatzanspruch des Zahlungsdienstleisters, kann letzterer in H\u00f6he dieses Anspruchs die Erf\u00fcllung des Anspruchs des Zahlers aus \u00a7\u00a0675u Satz\u00a02 BGB gem\u00e4\u00df den Grunds\u00e4tzen von Treu und Glauben verweigern (Senatsurteile vom 17.\u00a0November 2020 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 294\/19, BGHZ 227, 343 Rn.\u00a023\u00a0ff., vom 5.\u00a0M\u00e4rz 2024 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 107\/22, BGHZ 240, 23 Rn.\u00a050 und vom 22.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 107\/24, WM 2025, 1592 Rn.\u00a023).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die Auffassung des Berufungsgerichts, dass die Voraussetzungen f\u00fcr einen Schadensersatzanspruch der Beklagten wegen der nicht autorisierten \u00dcberweisungen aus \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a03 Nr.\u00a02 BGB gegeben sind, begegnet keinen revisionsrechtlichen Bedenken.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a03 Nr.\u00a02 BGB ist der Zahler seinem Zahlungsdienstleister zum Ersatz des gesamten Schadens verpflichtet, der infolge eines nicht autorisierten Zahlungsvorgangs entstanden ist, wenn der Zahler den Schaden durch vors\u00e4tzliche oder grob fahrl\u00e4ssige Verletzung einer oder mehrerer Pflichten gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0675l Abs.\u00a01 BGB oder einer oder mehrerer vereinbarter Bedingungen f\u00fcr die Ausgabe und Nutzung des Zahlungsinstruments herbeigef\u00fchrt hat. Nach den &#8211; im Revisionsverfahren nicht angegriffenen\u00a0&#8211; Feststellungen des Berufungsgerichts war in Nr.\u00a07.1 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b Spiegelstrich\u00a05 der im Zeitpunkt der streitgegenst\u00e4ndlichen Verf\u00fcgungen f\u00fcr das Vertragsverh\u00e4ltnis zwischen den Parteien geltenden Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking bestimmt, dass Besitzelemente, wie z.B. die Sparkassen-Card mit TAN-Generator, vor Missbrauch zu sch\u00fctzen sind und insbesondere die Nachweise des Besitzelements (z.B. TAN) nicht au\u00dferhalb des Online-Banking m\u00fcndlich (z.B. per Telefon) oder in Textform (z.B. per E-Mail, Messenger-Dienst) weitergegeben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Annahme des Berufungsgerichts, der Kl\u00e4ger habe durch das ihm zuzurechnende Verhalten seiner Ehefrau grob fahrl\u00e4ssig gegen diese Sorgfaltspflicht versto\u00dfen, indem jene im Rahmen der Telefonate am 31.\u00a0Oktober 2020 und 1.\u00a0November 2020, die au\u00dferhalb \u00fcblicher Bankarbeitszeiten an einem Wochenende erfolgten, mehrere TANs erzeugt und an den ihr unbekannten Anrufer weitergegeben hat, ist nicht zu beanstanden. Grobe Fahrl\u00e4ssigkeit erfordert einen in objektiver Hinsicht schweren und in subjektiver Hinsicht nicht entschuldbaren Versto\u00df gegen die Anforderungen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt. Ob die Fahrl\u00e4ssigkeit im Einzelfall als einfach oder grob zu werten ist, unterliegt der tatrichterlichen W\u00fcrdigung, die mit der Revision nur beschr\u00e4nkt angreifbar und vom Revisionsgericht nur daraufhin zu \u00fcberpr\u00fcfen ist, ob der Tatrichter den Rechtsbegriff der groben Fahrl\u00e4ssigkeit verkannt oder bei der Beurteilung des Grades der Fahrl\u00e4ssigkeit wesentliche Umst\u00e4nde au\u00dfer Betracht gelassen hat (st. Rspr., vgl. nur Senatsurteil vom 22.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0XI\u00a0ZR 107\/24, WM 2025, 1592 Rn.\u00a027 mwN). Solche Fehler sind hier nicht ersichtlich und die Revision erhebt diesbez\u00fcglich auch keine Einw\u00e4nde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Der Schadensersatzanspruch der Beklagten ist nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a04 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 BGB ausgeschlossen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Zahler ist nach dieser Vorschrift seinem Zahlungsdienstleister abweichend von \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a01 und 3 BGB nicht zum Schadensersatz verpflichtet, wenn letzterer eine starke Kundenauthentifizierung im Sinne des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a024 ZAG nicht verlangt. Dies ist hier nach den Feststellungen des Berufungsgerichts zu den streitgegenst\u00e4ndlichen \u00dcberweisungen nicht der Fall.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Nach \u00a7\u00a01 Abs.\u00a024 ZAG ist eine starke Kundenauthentifizierung eine Authentifizierung, die so ausgestaltet ist, dass die Vertraulichkeit der Authentifizierungsdaten gesch\u00fctzt ist, und die unter Heranziehung von mindestens zwei der folgenden, in dem Sinne voneinander unabh\u00e4ngigen Elementen geschieht, dass die Nichterf\u00fcllung eines Kriteriums die Zuverl\u00e4ssigkeit der anderen nicht in Frage stellt: 1.\u00a0Kategorie Wissen, also etwas, das nur der Nutzer wei\u00df, 2.\u00a0Kategorie Besitz, also etwas, das nur der Nutzer besitzt, oder 3.\u00a0Kategorie Inh\u00e4renz, also etwas, das der Nutzer ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_26\">26<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>F\u00fcr einen elektronischen Fernzahlungsvorgang im Sinne von \u00a7\u00a01 Abs.\u00a019, \u00a7\u00a055 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 ZAG, wie eine \u00dcberweisung im Online-Banking, schreibt \u00a7\u00a055 Abs.\u00a02 ZAG zus\u00e4tzlich vor, dass die starke Kundenauthentifizierung Elemente umfasst, die den Zahlungsvorgang dynamisch mit einem bestimmten Betrag und einem bestimmten Zahlungsempf\u00e4nger verkn\u00fcpfen. Hierf\u00fcr ist gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a055 Abs.\u00a05 ZAG i.V.m. Art.\u00a05 Abs.\u00a01 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 erforderlich, dass Zahlungsbetrag und Zahlungsempf\u00e4nger dem Zahler angezeigt werden, dass der generierte Authentifizierungscode speziell f\u00fcr den Zahlungsbetrag und den Zahlungsempf\u00e4nger gilt, denen der Zahler beim Ausl\u00f6sen des Vorgangs zugestimmt hat, dass der vom Zahlungsdienstleister akzeptierte Authentifizierungscode dem urspr\u00fcnglichen spezifischen Zahlungsbetrag und der Identit\u00e4t des Zahlungsempf\u00e4ngers entspricht, denen der Zahler zugestimmt hat, und dass jede \u00c4nderung beim Betrag oder Zahlungsempf\u00e4nger die Ung\u00fcltigkeit des generierten Authentifizierungscodes nach sich zieht. Zudem hat der Zahlungsdienstleister nach Art.\u00a05 Abs.\u00a02 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 Sicherheitsma\u00dfnahmen vorzusehen, die die Vertraulichkeit, die Authentizit\u00e4t und die Integrit\u00e4t der in der Vorschrift genannten Angaben gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_27\">27<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Das hier f\u00fcr das Ausl\u00f6sen der streitgegenst\u00e4ndlichen \u00dcberweisungen eingesetzte sogenannte manuelle chipTAN-Verfahren gen\u00fcgt diesen Anforderungen, so dass dahinstehen kann, ob der in \u00a7\u00a0675v Abs.\u00a04 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 BGB geregelte Ausschluss der Haftung des Zahlers auch die Einhaltung der zus\u00e4tzlichen Anforderungen aus \u00a7\u00a055 Abs.\u00a02 ZAG erfordert (so z.B. OLG Naumburg, NJW-RR 2025, 561 Rn.\u00a043\u00a0ff.; Staudinger\/Omlor, BGB, Neubearb. 2020, \u00a7\u00a0675v Rn.\u00a037; B\u00f6ger in Baas\/Buck-Heeb\/Werner, Anlegerschutzgesetze, Dritter Teil \u00a7\u00a0675m Rn.\u00a070\u00a0ff., \u00a7\u00a0675v Rn.\u00a024; aA Maihold in Ellenberger\/Bunte, Bankrechts-Handbuch, 6.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a033 Rn.\u00a0393\u00a0f.; OLG Schleswig, Beschluss vom 11.\u00a0September 2024 &#8211;\u00a05\u00a0U 99\/24, juris Rn.\u00a083\u00a0ff.).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_28\">28<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Das Berufungsgericht (OLG Naumburg, Urteil vom 10.\u00a0Januar 2024 &#8211;\u00a05\u00a0U 83\/23, juris Rn.\u00a015, 56) hat zum Ablauf des hier eingesetzten manuellen chipTAN-Verfahrens festgestellt, dass der Nutzer sich bei der Verwendung dieses Verfahrens mit seinem Anmeldenamen sowie seiner pers\u00f6nlichen PIN in sein Online-Banking-Konto einloggen und dort den \u00dcberweisungsauftrag erstellen m\u00fcsse. Anschlie\u00dfend m\u00fcsse in den TAN-Generator, in den die Chipkarte &#8211;\u00a0hier die Sparkassenkarte\u00a0&#8211; eingesteckt werde, ein sogenannter Startcode, der aus acht Ziffern bestehe, eingegeben werden, um die korrekte Auftragsart in die TAN-Erzeugung einflie\u00dfen zu lassen. Dieser Startcode sei bei jeder neuen \u00dcberweisung unterschiedlich und werde beim Online-Banking auf der Website vom System vorgegeben. Anschlie\u00dfend werde der Nutzer im Display des TAN-Generators aufgefordert, erst die IBAN des Empf\u00e4ngers einzugeben, die anschlie\u00dfend mit der Taste &#8220;OK&#8221; best\u00e4tigt werde, und dann den Betrag einzugeben, der mit der Taste &#8220;OK&#8221; best\u00e4tigt werde. Nach Eingabe und Best\u00e4tigung der manuell eingegebenen Daten in den TAN-Generator errechne der TAN-Generator auf Grundlage der an ihn zuvor \u00fcbermittelten Daten sowie auf Basis der von der Chipkarte ausgelesenen Kartennummer und Kundenkontonummer eine auf die konkrete \u00dcberweisung bezogene sechsstellige TAN, die im entsprechenden Feld auf der Website des Online-Banking eingegeben werden m\u00fcsse. Au\u00dferdem hat das Berufungsgericht festgestellt, dass die Ehefrau des Kl\u00e4gers jeweils IBAN und Betrag in den TAN-Generator eingegeben, dann durch Bet\u00e4tigung der TAN-Taste die TAN erzeugt und die mit der Bezeichnung &#8220;TAN&#8221; angezeigte sechsstellige Nummer an den Anrufer weitergegeben habe (OLG Naumburg, aaO Rn.\u00a055).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_29\">29<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Dieses Verfahren erf\u00fcllt die Anforderungen an eine starke Kundenauthentifizierung, die zudem den Zahlungsvorgang dynamisch mit einem bestimmten Betrag und einem bestimmten Zahlungsempf\u00e4nger verkn\u00fcpft (vgl. Maihold in Ellenberger\/Bunte, Bankrechts-Handbuch, 6.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a033 Rn.\u00a021\u00a0f., 36\u00a0ff., 89, 387\u00a0ff.; Staudinger\/Omlor, BGB, Neubearb. 2020, \u00a7\u00a0675v Rn.\u00a042; Omlor in Sch\u00e4fer\/Omlor\/Mimberg, ZAG, 2.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a055 Rn.\u00a040; Zahrte in Bunte\/Zahrte, AGB-Banken, AGB-Sparkassen, Sonderbedingungen, 6.\u00a0Aufl., SB Online Rn.\u00a016, 17b; ders. in Casper\/Terlau, ZAG, 3.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a055 Rn.\u00a058; Omlor, RdZ 2020, 20, 23; Steiner, jurisPR-BKR 10\/2025 Anm.\u00a05; Zahrte, MMR 2013, 207\u00a0f.; BT-Drucks. 18\/11495, S.\u00a0140).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_30\">30<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(3) Entgegen der Auffassung der Revision (wohl ebenso Schulte am H\u00fclse\/Steinsd\u00f6rfer, VuR 2025, 172, 173, 174\u00a0f., 176) kann aus \u00a7\u00a055 Abs.\u00a02, 5 ZAG, Art.\u00a05 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 nicht abgeleitet werden, dass bei Verwendung des manuellen chipTAN-Verfahrens eine dynamische Verkn\u00fcpfung des Zahlungsvorgangs mit einem bestimmten Zahlungsempf\u00e4nger nur dann gegeben ist, wenn auf dem Display des TAN-Generators der Name des Zahlungsempf\u00e4ngers angezeigt wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_31\">31<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Insoweit kann dahinstehen, ob die &#8220;Anzeige des Zahlungsempf\u00e4ngers&#8221; im Sinne von Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst. a der Delegierten VO (EU) 2018\/389 die Anzeige von dessen Namen erfordert oder ob die Anzeige seiner IBAN gen\u00fcgt (so z.B. OLG Dresden, WM 2025, 1733 Rn.\u00a0127, 130), zumal nach Art.\u00a05 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0a i.V.m. Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0a des Anhangs der Verordnung (EU) Nr.\u00a0260\/2012 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 14.\u00a0M\u00e4rz 2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Gesch\u00e4ftsanforderungen f\u00fcr \u00dcberweisungen und Lastschriften in Euro und zur \u00c4nderung der Verordnung (EG) Nr.\u00a0924\/2009 (ABl. 2012, L\u00a094, S.\u00a022) der Zahler dem Zahlungsdienstleister f\u00fcr die Durchf\u00fchrung einer \u00dcberweisung zwingend die IBAN des Zahlungskontos des Zahlungsempf\u00e4ngers, dessen Namen aber nur &#8220;sofern verf\u00fcgbar&#8221; \u00fcbermitteln muss (vgl. Nasarek in Casper\/Terlau, ZAG, 3.\u00a0Aufl., Anh. \u00a7\u00a055 Rn.\u00a0101).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_32\">32<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Denn selbst wenn die Anzeige des Namens erforderlich sein sollte, schreibt Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0a der Delegierten VO (EU) 2018\/389 nicht vor, dass bei dem hier in Rede stehenden Einsatz eines TAN-Generators zus\u00e4tzlich zu oder anstelle der Anzeige der IBAN im Display des TAN-Generators dort (auch) der Name angezeigt werden muss. Nach dieser Vorschrift haben die Zahlungsdienstleister zwar Sicherheitsma\u00dfnahmen zu ergreifen, die unter anderem die Anforderung erf\u00fcllen, dass dem Zahler Zahlungsbetrag und Zahlungsempf\u00e4nger angezeigt werden. Allerdings enth\u00e4lt Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0a der Delegierten VO (EU) 2018\/389 keine konkreten Vorgaben in Bezug auf bestimmte Authentifizierungsverfahren und schreibt weder vor, wo genau bzw. wie die Anzeige des Zahlungsempf\u00e4ngers zu erfolgen hat, noch dass diese Anzeige unabh\u00e4ngig davon erfolgen muss, ob der Zahler sich selbst vertragswidrig verh\u00e4lt. Insoweit ist hier von Bedeutung, dass der von der Ehefrau des Kl\u00e4gers verwendete TAN-Generator dazu dient, eine TAN zu erzeugen, die sodann im Online-Banking eingegeben wird, und dass nach den zwischen den Parteien vereinbarten Bedingungen f\u00fcr das Online-Banking mit dem TAN-Generator erzeugte TANs nicht au\u00dferhalb des Online-Banking m\u00fcndlich, z.B. per Telefon, weitergegeben werden d\u00fcrfen. Damit sind bei der Pr\u00fcfung, ob der Zahlungsdienstleister hier eine starke Kundenauthentifizierung verlangt hat, nicht nur die auf dem Display des TAN-Generators angezeigten Informationen, sondern auch diejenigen, die bei vereinbarungsgem\u00e4\u00dfer Verwendung des TAN-Generators im Online-Banking angezeigt werden, zu ber\u00fccksichtigen. Die Revision macht nicht geltend, dass im Fall der Verwendung des TAN-Generators durch den Kunden zusammen mit dem Online-Banking der Name des Zahlungsempf\u00e4ngers auch im Online-Banking nicht angezeigt worden w\u00e4re. Entgegen der Ansicht der Revision ist unerheblich, dass es rein tats\u00e4chlich im manuellen chipTAN-Verfahren m\u00f6glich ist, \u00fcber den TAN-Generator eine TAN zu erzeugen, ohne dass hierzu von dem Zahler auf das Online-Banking Zugriff genommen werden muss.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_33\">33<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision beruft sich auch ohne Erfolg auf Art.\u00a05 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0a der Delegierten VO (EU) 2018\/389. Denn nach dieser Vorschrift hat der Zahlungsdienstleister zwar Sicherheitsma\u00dfnahmen vorzusehen, die die Vertraulichkeit, die Authentizit\u00e4t und die Integrit\u00e4t der Angaben von Zahlungsbetrag und Zahlungsempf\u00e4nger in allen Phasen der Authentifizierung gew\u00e4hrleisten. Damit werden aber keine \u00fcber Art.\u00a05 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0a der Delegierten Verordnung (EU) 2018\/389 hinausgehenden Anforderungen an die Anzeige von Zahlungsbetrag und -empf\u00e4nger aufgestellt. Aus der englischen und franz\u00f6sischen Fassung von Art.\u00a05 Abs.\u00a01 und 2 dieser Verordnung ergeben sich keine Anhaltspunkte f\u00fcr ein anderes Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_34\">34<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Entgegen der Ansicht der Revision ist eine Vorlage an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union gem\u00e4\u00df Art.\u00a0267 Abs.\u00a03 AEUV nicht geboten. Die f\u00fcr die Entscheidung des vorliegenden Falls erforderliche Auslegung von Art.\u00a05 Abs.\u00a01 und 2 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 ist derart offenkundig, dass f\u00fcr vern\u00fcnftige Zweifel kein Raum bleibt (&#8220;acte clair&#8221;, vgl. EuGH, Urteile vom 6.\u00a0Oktober 1982 &#8211;\u00a0283\/81, Slg. 1982, 3415 Rn.\u00a016 &#8211;\u00a0C.I.L.F.I.T., vom 9.\u00a0September 2015 &#8211;\u00a0C-160\/14, EuZW 2016, 111 Rn.\u00a038\u00a0f. und vom 6.\u00a0Oktober 2021 &#8211;\u00a0C-561\/19, NJW 2021, 3303 Rn.\u00a039\u00a0ff., 66). Wie bereits ausgef\u00fchrt, ergeben sich aus Wortlaut und Regelungssystematik von Art.\u00a05 Abs.\u00a01 und 2 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass bei Einsatz des manuellen chipTAN-Verfahrens neben oder anstelle der Anzeige der IBAN des Zahlungsempf\u00e4ngers im Display des TAN-Generators die Anzeige seines Namens in diesem Display erforderlich sein und nicht die Anzeige des Namens im Online-Banking gen\u00fcgen soll.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_35\">35<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Derartige Anhaltspunkte folgen auch nicht aus dem letzten Satz von Erw\u00e4gungsgrund 95 der Richtlinie (EU) 2015\/2366 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 25.\u00a0November 2015 \u00fcber Zahlungsdienste im Binnenmarkt (ABl. 2015, L\u00a0337, S.\u00a035, berichtigt in ABl. 2016, L\u00a0169, S.\u00a018, ABl. 2018, L\u00a0102, S.\u00a097 und ABl. 2018, L\u00a0126, S.\u00a010). Danach sollten zwar Zahlungsdienste, die \u00fcber das Internet oder \u00fcber andere Fernkommunikationskan\u00e4le angeboten werden und nicht davon abh\u00e4ngig sind, an welchem Ort sich das f\u00fcr die Ausl\u00f6sung des Zahlungsvorgangs verwendete Ger\u00e4t oder das verwendete Zahlungsinstrument tats\u00e4chlich befinden, die Authentifizierung von Zahlungsvorg\u00e4ngen durch dynamische Codes enthalten, damit der Nutzer stets Klarheit \u00fcber den Betrag und \u00fcber den Empf\u00e4nger der Zahlung hat, die er veranlasst. Abgesehen davon, dass es sich nur um einen Erw\u00e4gungsgrund handelt und Art.\u00a05 Abs.\u00a01 und 2 der Delegierten VO (EU) 2018\/389 davon abweichend formuliert ist, ergibt sich aus dieser Forderung nicht, dass dem Zahlungsdienstleister daraus auch f\u00fcr den Fall Pflichten erwachsen, dass der Zahler das manuelle chipTAN-Verfahren anwendet und mit seinem TAN-Generator eine TAN generiert, ohne selbst im Online-Banking angemeldet zu sein und dort einen Vorgang ausgel\u00f6st zu haben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Ellenberger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Gr\u00fcneberg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Derstadt<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Sturm\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ettl<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE705502026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_XI_ZR_20-24_KORE705502026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine starke Kundenauthentifizierung im Sinne von \u00a7 675v Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BGB erfordert im manuellen chipTAN-Verfahren nicht die Angabe des Namens des Zahlungsempf\u00e4ngers im Display des TAN-Generators.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[9636],"kji_year":[7610],"kji_subject":[7724],"kji_keyword":[8215,8017,7807],"kji_language":[7805],"class_list":["post-563247","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-11-zivilsenat","kji_year-7610","kji_subject-civil","kji_keyword-leitsatz","kji_keyword-urteil","kji_keyword-zivilsenat","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.4 (Yoast SEO v27.4) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>BGH 11. 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