{"id":563686,"date":"2026-04-15T02:23:18","date_gmt":"2026-04-15T00:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-6-zivilsenat-versaumnisurteil-vom-24-02-2026-vi-zr-136-25\/"},"modified":"2026-04-16T09:59:26","modified_gmt":"2026-04-16T07:59:26","slug":"bgh-6-zivilsenat-versaumnisurteil-vom-24-02-2026-vi-zr-136-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-6-zivilsenat-versaumnisurteil-vom-24-02-2026-vi-zr-136-25\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 6. Zivilsenat, Vers\u00e4umnisurteil, 2026-02-24, VI ZR 136\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Leitsatz<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Zur Umsatzsteuer als Schaden der Bundesrepublik Deutschland bei der Beseitigung von Unfallsch\u00e4den an einer Autobahn beim sogenannten &#8220;A-Modell&#8221;.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Revision der Kl\u00e4gerin wird das Urteil der 6.\u00a0Zivilkammer des\u00a0Landgerichts K\u00f6ln vom 10.\u00a0April 2025 aufgehoben. Auf die Berufung der Kl\u00e4gerin wird das Urteil des Amtsgerichts K\u00f6ln vom 30.\u00a0April 2024 abge\u00e4ndert.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beklagte wird verurteilt, an die Kl\u00e4gerin 2.161,61\u00a0\u20ac nebst Zinsen in H\u00f6he von f\u00fcnf Prozentpunkten \u00fcber dem jeweiligen Basiszinssatz hieraus ab 20.\u00a0Dezember 2023 zu zahlen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kosten des Rechtsstreits tr\u00e4gt die Beklagte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Das Urteil ist vorl\u00e4ufig vollstreckbar.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin verlangt vom beklagten Haftpflichtversicherer die Erstattung von Umsatzsteuer als Schadensersatz aus abgetretenem Recht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Bundesrepublik Deutschland als Eigent\u00fcmerin der Bundesautobahn A\u00a08 schloss mit der autobahnplus A8 GmbH (im Folgenden: Konzessionsnehmerin) einen Konzessionsvertrag mit dem Titel &#8220;Betreibermodell BAB A\u00a08 West (A-Modell) \/ M\u00fcnchen &#8211; Augsburg&#8221;. Darin verpflichtete sich die Konzessionsnehmerin gegen Entgelt zum Bau bzw. Ausbau sowie Erhalt des genannten Autobahnabschnitts. Die Konzessionsnehmerin schloss mit der Kl\u00e4gerin einen Vertrag mit dem Titel &#8220;Betreibermodell BAB A\u00a08 (A-Modell) \/ O&amp;M Vertrag&#8221; (im Folgenden: O&amp;M-Vertrag), in dem sich die Kl\u00e4gerin (im Vertrag &#8220;O&amp;M GmbH&#8221; genannt) verpflichtete, den Betrieb und das Erhaltungsmanagement dieses Autobahnabschnitts zu \u00fcbernehmen (der Wortlaut des Konzessions- und O&amp;M-Vertrags ist auszugsweise wiedergegeben in den Senatsurteilen vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a02-4 und VI ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a02-4).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Etwaige Schadensersatzanspr\u00fcche gegen Dritte aufgrund der Besch\u00e4digung dieses Autobahnabschnitts hat die Bundesrepublik Deutschland an die Konzessionsnehmerin abgetreten, die diese wiederum an die Kl\u00e4gerin abgetreten hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ende Oktober 2020 besch\u00e4digte ein bei der Beklagten haftpflichtversichertes Kraftfahrzeug einen Aufpralld\u00e4mpfer an der Bundesautobahn A\u00a08 zwischen Augsburg und M\u00fcnchen. Die volle Einstandspflicht der Beklagten dem Grunde nach steht au\u00dfer Streit. Die Kl\u00e4gerin stellte f\u00fcr durchgef\u00fchrte Absicherungs-, Reinigungs- und Instandsetzungsma\u00dfnahmen 13.510,08\u00a0\u20ac netto in Rechnung, die von der Beklagten beglichen wurden. Vor dem Hintergrund eines Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) an die Obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder vom 30.\u00a0M\u00e4rz 2022 (Gz. III C\u00a02 &#8211;\u00a0S\u00a07100\/20\/10002 :001; auszugsweise wiedergegeben in den Senatsurteilen vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a06 und VI\u00a0ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a06) verlangt die Kl\u00e4gerin von der Beklagten weiteren Schadensersatz in H\u00f6he der Umsatzsteuer auf den bezahlten Betrag.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Amtsgericht hat die auf Zahlung von 2.161,61\u00a0\u20ac nebst Verzugszinsen und vorgerichtlichen Rechtsverfolgungskosten gerichtete Klage abgewiesen. Das Landgericht hat die Berufung der Kl\u00e4gerin zur\u00fcckgewiesen. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt die Kl\u00e4gerin ihr Klagebegehren im Umfang des geforderten Umsatzsteuerbetrags nebst Prozesszinsen weiter.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat zur Begr\u00fcndung seiner Entscheidung im Wesentlichen ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ein Anspruch der Kl\u00e4gerin auf Zahlung von Umsatzsteuer auf die erbrachten Schadensbeseitigungsma\u00dfnahmen aus \u00a7\u00a07 StVG, \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a01 BGB, \u00a7\u00a0115 VVG iVm \u00a7\u00a0398\u00a0BGB bestehe nicht. Auch unter Zugrundelegung des Schreibens des BMF vom 30.\u00a0M\u00e4rz 2022 sei keine Mehrwertsteuer angefallen, die von der Beklagten im Rahmen des Schadensausgleiches der Kl\u00e4gerin zu ersetzen w\u00e4re. Es habe eine Schadensverlagerung stattgefunden. Der Eigent\u00fcmerin des Konzessionsgegenstands sei aufgrund der \u00dcbertragung der Instandsetzungspflicht auf die Kl\u00e4gerin infolge des Unfalls kein Schaden entstanden. Die vorsteuerabzugsberechtigte Kl\u00e4gerin mache im Rahmen des an sie abgetretenen Schadensersatzanspruchs einen eigenen Schaden gegen\u00fcber der Beklagten geltend. Insoweit k\u00f6nne die Tatsache, dass die Bundesrepublik nicht vorsteuerabzugsberechtigt sei, keinen Umsatzsteuerschaden der Kl\u00e4gerin begr\u00fcnden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diese Erw\u00e4gungen halten der revisionsrechtlichen \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand. Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts steht der Kl\u00e4gerin die geltend gemachte Umsatzsteuer als weiterer Schadensersatz aus abgetretenem Recht zu.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. \u00dcber die Revision der Kl\u00e4gerin ist antragsgem\u00e4\u00df durch Vers\u00e4umnisurteil zu entscheiden, nachdem die Beklagte in der m\u00fcndlichen Verhandlung trotz ordnungsgem\u00e4\u00dfer Ladung zum Termin nicht anwaltlich vertreten gewesen ist. Inhaltlich beruht das Urteil jedoch nicht auf der S\u00e4umnis, sondern auf einer Sachpr\u00fcfung (vgl. BGH, Urteil vom 4.\u00a0April 1962 &#8211;\u00a0V\u00a0ZR 110\/60, BGHZ 37, 79, juris Rn.\u00a011\u00a0ff.; Senatsurteil vom 12.\u00a0Oktober 2021 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 513\/19, NJW 2022, 543 Rn.\u00a07).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Der Bundesrepublik Deutschland ist durch die Besch\u00e4digung ihres Eigentums ein Schaden entstanden. Dass die Konzessionsnehmerin nach dem Konzessionsvertrag und die Kl\u00e4gerin nach dem O&amp;M-Vertrag verpflichtet waren, die Autobahn wieder instand zu setzen, \u00e4ndert am Eintritt einer Verm\u00f6genseinbu\u00dfe bei der Konzessionsgeberin durch die Besch\u00e4digung ihres Eigentums &#8211;\u00a0entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts\u00a0&#8211; nichts. Denn die Instandsetzung erfolgte nicht ohne Gegenleistung der gesch\u00e4digten Bundesrepublik Deutschland. Aus dem Konzessionsvertrag ergibt sich, dass die Bundesrepublik Deutschland im Gegenzug f\u00fcr die Instandsetzung die ihr zustehenden Schadensersatzanspr\u00fcche gegen Dritte an die Konzessionsnehmerin abgetreten hat (vgl. Senatsurteil vom 13.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 77\/25, juris Rn.\u00a09; mit n\u00e4herer Begr\u00fcndung Senatsurteile vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a017-23 und VI\u00a0ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a012-17).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die geforderte Umsatzsteuer ist als Schaden der Bundesrepublik Deutschland im Sinne des \u00a7\u00a0249 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 BGB angefallen. Der Konzessionsgegenstand ist auf Veranlassung der Konzessionsnehmerin tats\u00e4chlich instandgesetzt worden. Mit der Instandsetzung hat die Kl\u00e4gerin nicht nur ihre eigene vertragliche Verpflichtung aus dem O&amp;M-Vertrag erf\u00fcllt, sie hat zugleich die von der Konzessionsnehmerin im Rahmen des Konzessionsvertrags \u00fcbernommene Vertragspflicht erf\u00fcllt. Die durchgef\u00fchrte Instandsetzung stellt eine der Umsatzsteuer nach \u00a7\u00a01 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 Satz\u00a01 UStG unterliegende Leistung der Konzessionsnehmerin gegen\u00fcber der gesch\u00e4digten Bundesrepublik Deutschland dar (so bereits Senatsurteile vom 13.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 77\/25, juris Rn.\u00a010; vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a026 und VI\u00a0ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a020). Bei den abgetretenen Schadensersatzanspr\u00fcchen handelt es sich um das von der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr die Instandsetzung ihres Eigentums der Konzessionsnehmerin im Streitfall versprochene &#8220;Entgelt&#8221; (vgl. Senatsurteil vom 13.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 77\/25, juris Rn.\u00a011; mit n\u00e4herer Begr\u00fcndung Senatsurteile vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a027-30 und VI\u00a0ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a021-24).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Die gesch\u00e4digte Bundesrepublik Deutschland ist nicht zum Vorsteuerabzug nach \u00a7\u00a015 UStG berechtigt. Darauf, ob die Kl\u00e4gerin nach \u00a7\u00a015 UStG vorsteuerabzugsberechtigt ist, kommt es entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts im Streitfall nicht an (vgl. Senatsurteil vom 13.\u00a0Januar 2026 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 77\/25, juris Rn.\u00a013; mit n\u00e4herer Begr\u00fcndung Senatsurteile vom 1.\u00a0Juli 2025 &#8211;\u00a0VI\u00a0ZR 147\/24, VersR 2025, 1465 Rn.\u00a032 und VI\u00a0ZR 278\/24, r+s 2025, 1054 Rn.\u00a026).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Da weitere Feststellungen nicht zu treffen sind, hat der Senat gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0563 Abs.\u00a03 ZPO in der Sache selbst zu entscheiden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">\n                  <strong>Rechtsbehelfsbelehrung<\/strong>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Gegen dieses Vers\u00e4umnisurteil steht der s\u00e4umigen Partei der Einspruch zu. Dieser ist von einem bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt binnen einer Notfrist von zwei Wochen ab der Zustellung des Vers\u00e4umnisurteils bei dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe durch Einreichung einer Einspruchsschrift einzulegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\n                  <span>Seiters<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>von\u00a0Pentz<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>Oehler<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>M\u00fcller<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>Linder<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE706372026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_VI_ZR_136-25_KORE706372026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Umsatzsteuer als Schaden der Bundesrepublik Deutschland bei der Beseitigung von Unfallsch\u00e4den an einer Autobahn beim sogenannten &#8220;A-Modell&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[8214],"kji_year":[7610],"kji_subject":[7724],"kji_keyword":[7806,8215,10436,7807],"kji_language":[7805],"class_list":["post-563686","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-6-zivilsenat","kji_year-7610","kji_subject-civil","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-leitsatz","kji_keyword-versaumnisurteil","kji_keyword-zivilsenat","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, 6. 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