{"id":563928,"date":"2026-04-15T02:57:51","date_gmt":"2026-04-15T00:57:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-3-strafsenat-beschluss-vom-17-02-2026-3-str-564-25\/"},"modified":"2026-04-15T02:57:51","modified_gmt":"2026-04-15T00:57:51","slug":"bgh-3-strafsenat-beschluss-vom-17-02-2026-3-str-564-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-3-strafsenat-beschluss-vom-17-02-2026-3-str-564-25\/","title":{"rendered":"BGH 3. Strafsenat, Beschluss vom 17.02.2026, 3 StR 564\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1.\u00a0Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Krefeld vom 16.\u00a0Juni 2025 aufgehoben in den Ausspr\u00fcchen \u00fcber<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px !important\">a)\u00a0die Einzelstrafen zu den Taten\u00a03. bis 16. sowie 18. bis\u00a023. unter E.\u00a0III. der Urteilsgr\u00fcnde und die Gesamtstrafe,<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px !important\">b)\u00a0die Einziehung von \u201eWertersatz\u201c;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>jedoch bleiben die jeweils zugeh\u00f6rigen Feststellungen mit Ausnahme derjenigen zur Schadenswiedergutmachung aufrechterhalten; diese werden aufgehoben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2.\u00a0Die weitergehende Revision wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 50\u00a0F\u00e4llen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Zudem hat es die Einziehung von \u201eWertersatz\u201c in H\u00f6he von 1.161.071,02\u00a0\u20ac angeordnet. Der Angeklagte beanstandet mit seiner Revision die Verletzung formellen und materiellen Rechts. Das Rechtsmittel hat den aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Teilerfolg; im \u00dcbrigen ist es unbegr\u00fcndet (\u00a7\u00a0349 Abs.\u00a02 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1.\u00a0Nach den vom Landgericht getroffenen Feststellungen war der Angeklagte als Bauunternehmer mit eigenen weisungsgebundenen Arbeitnehmern t\u00e4tig. Da er nicht \u00fcber eine angemeldete Firma verf\u00fcgte, nutzte er die Dienste von zwei Gesellschaften, die kein operatives Gesch\u00e4ft, sondern nur den Zweck hatten, Schwarzarbeit zu verschleiern und zu finanzieren. Bei diesen lie\u00df er sich und zumindest 15 namentlich aufgef\u00fchrte Arbeitnehmer zum Schein mit zu geringen Stundenzahlen und L\u00f6hnen anmelden. Der dar\u00fcberhinausgehende Lohn wurde bar ausgezahlt und weder den Sozialversicherungstr\u00e4gern noch dem Finanzamt gemeldet. So wurden in 50\u00a0Monaten zwischen September 2015 und August 2020 insgesamt 590.924,35\u00a0\u20ac Arbeitnehmer- und 570.146,67\u00a0\u20ac Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung weder mitgeteilt noch gezahlt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2.\u00a0Die Verfahrensbeanstandungen gen\u00fcgen, wie in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts n\u00e4her dargelegt, nicht den Anforderungen des \u00a7\u00a0344 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 StPO. Im \u00dcbrigen liegt die Verfahrensvoraussetzung einer wirksamen Anklageerhebung vor; die Umgrenzungsfunktion ist gewahrt (vgl. etwa BGH, Urteil vom 11.\u00a0M\u00e4rz 2020 \u2013 2\u00a0StR 478\/19, BGHR StPO \u00a7\u00a0200 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Tat\u00a028).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3.\u00a0Die materiellrechtliche Nachpr\u00fcfung aufgrund der Sachr\u00fcge hat in Bezug auf den Schuldspruch keinen durchgreifenden Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben. Allerdings hat der Rechtsfolgenausspruch in verschiedener Hinsicht keinen Bestand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a)\u00a0Die vom Landgericht getroffenen Feststellungen sind durch die Beweisw\u00fcrdigung belegt und tragen die rechtliche Wertung (\u00a7\u00a0266a Abs.\u00a01 und\u00a02 StGB).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zwar begegnet die Ermittlung der H\u00f6he der nicht abgef\u00fchrten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile Bedenken, weil die Strafkammer bei der Berechnung nicht die individuellen Daten der namentlich bekannten Arbeitnehmer, beispielsweise zur zust\u00e4ndigen Krankenkasse und zu etwaigen Kinderfreibetr\u00e4gen, herangezogen hat (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 22.\u00a0September 2021 \u2013\u00a01\u00a0StR\u00a086\/21, NZWiSt\u00a02022, 201 Rn.\u00a019; vom 7.\u00a0Februar 2023 \u2013 2\u00a0StR 67\/22, NStZ-RR 2023, 207; vom 13.\u00a0Juni 2023 \u2013 1\u00a0StR 126\/23, NStZ\u00a02024, 96 Rn.\u00a011). Es ist aber nach den konkreten Umst\u00e4nden angesichts der \u00e4u\u00dferst vorsichtigen Sch\u00e4tzung des gezahlten Lohns auszuschlie\u00dfen, dass sich dies im Ergebnis zu Lasten des Angeklagten ausgewirkt hat. Denn das Landgericht hat zur Berechnung des gezahlten Schwarzlohns eine Nettolohnquote von 66,66\u00a0Prozent herangezogen (s. dazu BGH, Beschl\u00fcsse vom 26.\u00a0Juli 2022 \u2013 1\u00a0StR 11\/22, wistra\u00a02023, 162 Rn.\u00a06; vom 18.\u00a0November 2024 \u2013 5\u00a0StR 375\/24, wistra 2025, 200 Rn.\u00a05 mwN), obschon nach den Feststellungen zuvor bereits durch die Gesellschaften alle Betriebsausgaben wie Material, Fahrzeuge, Unterk\u00fcnfte sowie Fahrtkosten gezahlt worden waren und diese Posten mithin nicht mehr von dem zur Verf\u00fcgung stehenden Schwarzgeld bestritten werden mussten (vgl. auch BGH, Beschluss vom 13.\u00a0Juni 2023 \u2013 1\u00a0StR 126\/23, NStZ\u00a02024, 96 Rn.\u00a010).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b)\u00a0Der Strafausspruch ist in Bezug auf die Taten\u00a03. bis\u00a016. sowie 18.\u00a0bis\u00a023. der Urteilsgr\u00fcnde und die Gesamtstrafe nicht ohne Rechtsfehler.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat jeweils angenommen, dass der Angeklagte im Sinne des \u00a7\u00a0266a Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Nr.\u00a03 StGB fortgesetzt Beitr\u00e4ge vorenthalten und sich zur Verschleierung der tats\u00e4chlichen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse unrichtige, nachgemachte oder verf\u00e4lschte Belege von einem Dritten verschafft habe, der diese gewerbsm\u00e4\u00dfig angeboten habe. Es hat daher den Strafrahmen des \u00a7\u00a0266a Abs.\u00a04 Satz\u00a01 StGB f\u00fcr die Rechtsfolgenentscheidung zugrunde gelegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Den Urteilsgr\u00fcnden ist noch hinreichend zu entnehmen, dass sich der Angeklagte die \u00fcber die Gesellschaften erstellten inhaltlich unrichtigen Belege selbst verschaffte (vgl. zum Begriff des Verschaffens BT-Drucks.\u00a018\/11272 S.\u00a032; M\u00fcKoStGB\/Radtke, 5.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0266a Rn.\u00a0112b) und auch die weiteren Tatbestandsvoraussetzungen des \u00a7\u00a0266a Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Nr.\u00a03 StGB vorliegen. Indes ist dieses Regelbeispiel erst durch das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens vom 17.\u00a0August 2017 (BGBl.\u00a0I S.\u00a03202) mit Wirkung vom 24.\u00a0August 2017, also erst nach Beendigung der Taten\u00a03. bis 16. sowie 18. bis\u00a023., eingef\u00fchrt worden. Auf diese Taten ist es somit nicht anwendbar (\u00a7\u00a02 Abs.\u00a01, 3 StGB). Die Verwirklichung anderer Regelbeispiele ergibt sich nicht. Die Pr\u00fcfung, ob ungeachtet dessen derselbe Strafrahmen aufgrund eines unbenannten besonders schweren Falls nach \u00a7\u00a0266a Abs.\u00a04 Satz\u00a01 StGB in Betracht kommt, obliegt dem Tatgericht (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 7.\u00a0August 2018 \u2013 3\u00a0StR 47\/18, NStZ-RR\u00a02018, 313, 314; vom 28.\u00a0November 2024 \u2013 1\u00a0StR 376\/24, wistra\u00a02025, 467 Rn.\u00a025).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die danach erforderliche Aufhebung der 20\u00a0Einzelstrafen entzieht der Gesamtstrafe ihre Grundlage. Die jeweils zugeh\u00f6rigen Feststellungen sind davon ebenso wenig betroffen wie die weiteren Einzelstrafen f\u00fcr die nach der Gesetzes\u00e4nderung liegenden Taten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c)\u00a0Die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen (\u00a7\u00a073 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a073c Satz\u00a01 StGB) bedarf erneuter tatgerichtlicher Pr\u00fcfung, da nach den Urteilsgr\u00fcnden ein Ausschluss der Einziehung (\u00a7\u00a073e Abs.\u00a01 Satz\u00a01 StGB) in Betracht kommt, dazu aber keine n\u00e4heren Feststellungen getroffen worden sind. Mithin bleibt unklar, in welcher H\u00f6he die Einziehung (vgl. allgemein zu ersparten Aufwendungen bei \u00a7\u00a0266a StGB BGH, Beschluss vom 23.\u00a0Dezember 2020 \u2013 1\u00a0StR 310\/20, BGHR StGB \u00a7\u00a073c Abs.\u00a01 Erlangtes\u00a02) zurecht angeordnet worden ist. So hat das Landgericht im Rahmen der Strafzumessung ausgef\u00fchrt, \u201edass aufgrund der Pf\u00e4ndung des Kontoguthabens und eines Teils des Geldes aus dem Hausverkauf des Angeklagten eine Schadenswiedergutmachung von ca.\u00a0160.000,00\u00a0EUR erfolgen konnte\u201c. Soweit danach die vorenthaltenen Beitr\u00e4ge der Einzugsstelle letztlich wirksam zugeflossen sein sollten, st\u00fcnde dies der Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen entgegen (vgl. entsprechend zu Steuern BGH, Beschluss vom 24.\u00a0Oktober 2019 \u2013 1\u00a0StR 173\/19, NStZ-RR\u00a02020, 46). Eine \u00c4nderung der Entscheidung durch den Senat scheidet bereits deshalb aus, weil der genaue Betrag der \u201eSchadenswiedergutmachung\u201c offen ist. Zu diesem Vorgang sind insgesamt neue pr\u00e4zisere Feststellungen zu treffen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>Berg<\/span><br \/>\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>Hohoff<\/span><br \/>\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0Anst\u00f6tz<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>RinBGH Munk befindet sich<br \/>im Urlaub und ist deshalb<br \/>gehindert zu unterschreiben.<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>Voigt<\/span><br \/>\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\n                           <span>Berg<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\n                           <span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\n                        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE705562026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_3_StR_564-25_KORE705562026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Krefeld vom 16. Juni 2025 aufgehoben in den Ausspr\u00fcchen \u00fcber a) die Einzelstrafen zu den Taten 3. bis 16. sowie 18. bis 23. unter E. 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Strafsenat, Beschluss vom 17.02.2026, 3 StR 564\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-3-strafsenat-beschluss-vom-17-02-2026-3-str-564-25\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BGH 3. Strafsenat, Beschluss vom 17.02.2026, 3 StR 564\/25\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Krefeld vom 16. Juni 2025 aufgehoben in den Ausspr\u00fcchen \u00fcber a) die Einzelstrafen zu den Taten 3. bis 16. sowie 18. bis 23. unter E. 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