{"id":564083,"date":"2026-04-15T03:15:33","date_gmt":"2026-04-15T01:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bgh-2-strafsenat-beschluss-vom-11-02-2026-2-str-764-25\/"},"modified":"2026-04-15T03:15:33","modified_gmt":"2026-04-15T01:15:33","slug":"bgh-2-strafsenat-beschluss-vom-11-02-2026-2-str-764-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-2-strafsenat-beschluss-vom-11-02-2026-2-str-764-25\/","title":{"rendered":"BGH 2. Strafsenat, Beschluss vom 11.02.2026, 2 StR 764\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Gie\u00dfen vom 27.\u00a0August 2025 nicht zur\u00fcckgenommen hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Die Revision des Beschuldigten gegen das vorgenannte Urteil wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den an einer paranoiden Schizophrenie, differenzialdiagnostisch an einer wahnhaften St\u00f6rung leidenden Beschuldigten im Sicherungsverfahren in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gegen dieses Urteil hat der Beschuldigte durch seinen Verteidiger am 2.\u00a0September\u00a02025 Revision eingelegt und das Rechtsmittel am 23.\u00a0Oktober 2025 begr\u00fcndet. Er selbst hat mit Schreiben vom 5.\u00a0September 2025 erkl\u00e4rt, dass er die \u201eRevision\u201c zur\u00fcckziehe und stattdessen \u201eBerufung\u201c zur \u201eNeubewertung der Situation\u201c einlege. Zur Begr\u00fcndung hat er ausgef\u00fchrt, dass er eine Neubegutachtung seiner Person durch einen anderen Psychiater anstrebe. In einem Schreiben vom 15.\u00a0September 2025 hat er betont, dass er das angegriffene Urteil f\u00fcr \u201eunzutreffend\u201c halte, und seine sofortige Freilassung beantragt. Gleichzeitig hat er neuerlich ge\u00e4u\u00dfert, dass er \u201eBerufung\u201c einlege und seine \u201e\u201aRevision\u2018 obsolet\u201c werde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Auf einen erl\u00e4uternden Hinweis der Staatsanwaltschaft zur Rechtswirkung der R\u00fccknahme einer Revision hat der Beschuldigte mit Schreiben vom 10.\u00a0Oktober 2025 mitgeteilt, dass \u201edie R\u00fccknahme der Revision [\u2026] bestehen [bleibe] und die Berufung zwecks sachlicher Korrektur des [Urteils] [\u2026] beantragt\u201c sei. Er werde \u201edie L\u00fcgen in den Papieren [\u2026] niemals akzeptieren\u201c. Mit Schreiben vom 23.\u00a0Oktober 2025 hat er seine Darstellung vertieft und neuerlich seine sofortige Freilassung verlangt. Mit Schreiben vom 12.\u00a0November 2025 hat er das angegriffene Urteil unter Beif\u00fcgung einer \u201eKurz\u00fcbersicht\u201c zu den Ereignissen als \u201eabsolut inakzeptabel\u201c bezeichnet, auf die eingelegte Berufung verwiesen und wiederum seine Freilassung gefordert. Am 18.\u00a0Dezember 2025 hat er sich unter dem Betreff \u201eBest\u00e4tigung: R\u00fccknahme der \u201aRevision\u2018\u201c neuerlich an das Landgericht gewandt und wiederum mitgeteilt, er \u201eziehe [\u2026] die \u201aRevision\u2018 zur\u00fcck\u201c. Auf die daraufhin veranlasste Nachfrage der stellvertretenden Vorsitzenden der Strafkammer hat der Verteidiger des Beschuldigten erkl\u00e4rt, dass dieses Vorgehen nicht mit ihm abgesprochen sei und er nicht davon ausgehe, dass dem Beschuldigten die Bedeutung der R\u00fccknahmeerkl\u00e4rung bewusst sei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die wirksam eingelegte und fristgem\u00e4\u00df begr\u00fcndete Revision des Beschuldigten ist nicht zur\u00fcckgenommen. Da hier\u00fcber Zweifel bestehen, stellt der Senat dies durch deklaratorischen Beschluss fest (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 23.\u00a0Mai 2023 \u2013\u00a02\u00a0StR 469\/22, NStZ\u00a02023, 699, 700 Rn.\u00a02 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Es obliegt dem Senat, \u00fcber die Frage der Wirksamkeit der Revisionsr\u00fccknahme zu entscheiden. Seine Zust\u00e4ndigkeit ist auch in den F\u00e4llen begr\u00fcndet, in denen \u2013\u00a0wie hier\u00a0\u2013 die Frage der Wirksamkeit der Revisionsr\u00fccknahme aufgeworfen wird, bevor die Akten dem Revisionsgericht zur Entscheidung vorgelegt worden sind (vgl. BGH, Beschluss vom 11.\u00a0Oktober 2023 \u2013\u00a04\u00a0StR 226\/23, BGHR\u00a0StPO \u00a7\u00a0302 Abs.\u00a01 R\u00fccknahme\u00a011 Rn.\u00a04\u00a0ff.).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Den wiederholten Erkl\u00e4rungen des Beschuldigten, dass er die Revision zur\u00fccknehme, kann bei verst\u00e4ndiger W\u00fcrdigung nicht der Erkl\u00e4rungswert beigemessen werden, dass er von einer Anfechtung des von ihm kritisierten Urteils Abstand nehmen und das von seinem Verteidiger eingelegte Rechtsmittel zur\u00fccknehmen wolle.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) \u00dcber den Inhalt einer prozessualen Erkl\u00e4rung, die verfahrensgestaltende Wirkungen entfaltet, entscheidet auch im Strafprozessrecht der objektive Erkl\u00e4rungssinn. Dieser ist gegebenenfalls durch Auslegung zu ermitteln. Dabei ist das Gesamtverhalten des Erkl\u00e4renden einschlie\u00dflich aller erkennbar hervorgetretenen Nebenumst\u00e4nde zu ber\u00fccksichtigen (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 10.\u00a0Juli 1984\u00a0\u2013\u00a01\u00a0StR 13\/84, BGHSt\u00a032, 394, 400, und vom 26.\u00a0September 2019\u00a0\u2013\u00a05\u00a0StR 206\/19, BGHSt\u00a064, 209, 213 Rn.\u00a014).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Hieran gemessen ist unter Ber\u00fccksichtigung der gesamten Korrespondenz den mehrfachen Erkl\u00e4rungen des Beschuldigten, er nehme die Revision zur\u00fcck, nicht der objektive Erkl\u00e4rungssinn zu entnehmen, dass er von dem Rechtsmittel in G\u00e4nze Abstand nehmen will. Vielmehr bringt er im Kontext der jeweiligen Schreiben stets zum Ausdruck, dass er seine Unterbringung im Ma\u00dfregelvollzug angreifen will und seine sofortige Freilassung erstrebt. Seine Fehlvorstellung \u00fcber das gegen das landgerichtliche Urteil statthafte und allein m\u00f6gliche Rechtsmittel der Revision steht diesem Erkl\u00e4rungswert nicht entgegen. Vielmehr erstrebt er eine \u00dcberpr\u00fcfung des Urteils in tats\u00e4chlicher und rechtlicher Hinsicht. Soweit er dabei \u00fcber den \u00dcberpr\u00fcfungsumfang des Rechtsmittels gegen das landgerichtliche Urteil irrt und parallel hierzu das rechtlich m\u00f6gliche Rechtsmittel unzutreffend bezeichnet, ist dies unsch\u00e4dlich (vgl. \u00a7\u00a0300 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Mangels prozessgestaltender Wirkung kommt es auf die von der Verteidigung thematisierte Frage der prozessualen Handlungsf\u00e4higkeit des Beschuldigten bei seinen Erkl\u00e4rungen (vgl. hierzu BGH, Beschl\u00fcsse vom 23.\u00a0Mai 2023 \u2013\u00a02\u00a0StR 469\/22, NStZ\u00a02023, 699, 700 Rn.\u00a05, und vom 21.\u00a0Mai 2024 \u2013\u00a05\u00a0StR 222\/24, Rn.\u00a06, jeweils mwN) nicht mehr an.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die auf die Sachr\u00fcge veranlasste \u00dcberpr\u00fcfung des Urteils hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Beschuldigten ergeben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kostenentscheidung folgt aus \u00a7\u00a0473 Abs.\u00a01 StPO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">Menges\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Appl\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Zeng<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Grube\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Schmidt<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE705382026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_2_StR_764-25_KORE705382026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Gie\u00dfen vom 27. August 2025 nicht zur\u00fcckgenommen hat. 2. Die Revision des Beschuldigten gegen das vorgenannte Urteil wird verworfen. 3. Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. 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Strafsenat, Beschluss vom 11.02.2026, 2 StR 764\/25 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bgh-2-strafsenat-beschluss-vom-11-02-2026-2-str-764-25\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BGH 2. Strafsenat, Beschluss vom 11.02.2026, 2 StR 764\/25\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Gie\u00dfen vom 27. August 2025 nicht zur\u00fcckgenommen hat. 2. Die Revision des Beschuldigten gegen das vorgenannte Urteil wird verworfen. 3. Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. 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