{"id":564439,"date":"2026-04-15T04:00:36","date_gmt":"2026-04-15T02:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2026-02-03-via-zr-908-22\/"},"modified":"2026-04-15T04:00:36","modified_gmt":"2026-04-15T02:00:36","slug":"bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2026-02-03-via-zr-908-22","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2026-02-03-via-zr-908-22\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Urteil, 2026-02-03, VIa ZR 908\/22"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Revision des Kl\u00e4gers wird das Urteil des 25.\u00a0Zivilsenats in Kassel des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 27.\u00a0Mai 2022 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als das Berufungsgericht hinsichtlich einer deliktischen Sch\u00e4digung des Kl\u00e4gers durch das Inverkehrbringen des erworbenen Fahrzeugs zu seinem Nachteil erkannt hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Streitwert f\u00fcr das Revisionsverfahren wird auf bis 22.000\u00a0\u20ac festgesetzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger nimmt die Beklagte wegen der Verwendung unzul\u00e4ssiger Abschalteinrichtungen in einem Kraftfahrzeug auf Schadensersatz in Anspruch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Er erwarb im M\u00e4rz 2017 einen von der Beklagten hergestellten gebrauchten Mercedes-Benz GLK\u00a0220 CDI 4Matic, der mit einem Dieselmotor der Baureihe OM\u00a0651 (Schadstoffklasse Euro\u00a05) ausger\u00fcstet ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger hat zuletzt beantragt, die Beklagte zur Zahlung von Schadensersatz in H\u00f6he des Kaufpreises abz\u00fcglich einer Nutzungsentsch\u00e4digung nebst Zinsen Zug um Zug gegen Herausgabe und \u00dcbereignung des Fahrzeugs zu verurteilen. Er hat ferner die Feststellung der Teilerledigung des Rechtsstreits wegen zwischenzeitlich gezogener Nutzungen und des Annahmeverzugs der Beklagten sowie die Erstattung von Finanzierungskosten und weiteren Aufwendungen und die Freistellung von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten begehrt. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Die Berufung des Kl\u00e4gers ist erfolglos geblieben. Mit der vom Senat zugelassenen Revision verfolgt der Kl\u00e4ger seine Antr\u00e4ge im tenorierten Umfang weiter.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision des Kl\u00e4gers hat Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung &#8211;\u00a0soweit f\u00fcr das Revisionsverfahren von Bedeutung\u00a0&#8211; im Wesentlichen wie folgt begr\u00fcndet:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem Kl\u00e4ger stehe kein Schadensersatzanspruch aus \u00a7\u00a7\u00a0826, 31 BGB zu. Das Vorhandensein einer K\u00fchlmittel-Solltemperatur-Regelung gen\u00fcge f\u00fcr sich genommen nicht f\u00fcr die Annahme eines sittenwidrigen Handelns, da keine konkreten Anhaltspunkte f\u00fcr einen Pr\u00fcfstandsbezug dieser Funktion vorgetragen worden seien. Insbesondere habe der Kl\u00e4ger nicht dargelegt, weshalb das Kraftfahrt-Bundesamt trotz Beanstandung des streitgegenst\u00e4ndlichen Motorentyps einen solchen Pr\u00fcfstandsbezug explizit verneint habe. Auch die Verwendung eines Thermofensters k\u00f6nne f\u00fcr sich genommen den Vorwurf eines sittenwidrigen Handelns nicht begr\u00fcnden, da diese Funktion auf dem Pr\u00fcfstand und im Realbetrieb in gleicher Weise arbeite. Konkrete Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass die f\u00fcr die Beklagte handelnden Personen bei der Verwendung des Thermofensters in dem Bewusstsein gehandelt h\u00e4tten, eine unzul\u00e4ssige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesversto\u00df billigend in Kauf genommen h\u00e4tten, habe der Kl\u00e4ger nicht dargelegt. Einem Anspruch aus \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a02 BGB in Verbindung mit \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 EG-FGV stehe der fehlende Schutzgesetzcharakter dieser Vorschriften entgegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diese Erw\u00e4gungen halten der \u00dcberpr\u00fcfung im Revisionsverfahren nicht in allen Punkten stand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Es begegnet keinen revisionsrechtlichen Bedenken, dass das Berufungsgericht eine Haftung der Beklagten aus \u00a7\u00a7\u00a0826, 31 BGB wegen sittenwidriger vors\u00e4tzlicher Sch\u00e4digung verneint hat. Die darauf bezogenen Verfahrensr\u00fcgen der Revision hat der Senat gepr\u00fcft, aber nicht f\u00fcr durchgreifend erachtet. Von einer Begr\u00fcndung wird gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0564 Satz\u00a01 ZPO abgesehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Revision wendet sich jedoch mit Erfolg dagegen, dass das Berufungsgericht eine Haftung der Beklagten nach \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a02 BGB in Verbindung mit \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 EG-FGV aus Rechtsgr\u00fcnden abgelehnt hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Wie der Senat nach Erlass des angefochtenen Urteils entschieden hat, sind die Bestimmungen der \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 EG-FGV Schutzgesetze im Sinne des \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a02 BGB, die das Interesse des Fahrzeugk\u00e4ufers gegen\u00fcber dem Fahrzeughersteller wahren, nicht durch den Kaufvertragsabschluss eine Verm\u00f6genseinbu\u00dfe im Sinne der Differenzhypothese zu erleiden, weil das Fahrzeug entgegen der \u00dcbereinstimmungsbescheinigung eine unzul\u00e4ssige Abschalteinrichtung im Sinne des Art.\u00a05 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 der Verordnung (EG) Nr.\u00a0715\/2007 aufweist (vgl. BGH, Urteil vom 26.\u00a0Juni 2023 &#8211;\u00a0VIa\u00a0ZR 335\/21, BGHZ 237, 245 Rn.\u00a029 bis\u00a032).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat daher zwar zu Recht einen Anspruch des Kl\u00e4gers auf die Gew\u00e4hrung sogenannten &#8220;gro\u00dfen&#8221; Schadensersatzes verneint (vgl. BGH, Urteil vom 26.\u00a0Juni 2023 &#8211;\u00a0VIa\u00a0ZR 335\/21, BGHZ 237, 245 Rn.\u00a022 bis\u00a027). Es hat jedoch nicht ber\u00fccksichtigt, dass dem Kl\u00e4ger nach \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a02 BGB in Verbindung mit \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 EG-FGV ein Anspruch auf Ersatz eines erlittenen Differenzschadens zustehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 26.\u00a0Juni 2023, aaO, Rn.\u00a028 bis\u00a032; ebenso BGH, Urteile vom 20.\u00a0Juli 2023 &#8211;\u00a0III\u00a0ZR 267\/20, WM 2023, 1839 Rn.\u00a021\u00a0ff.; &#8211;\u00a0III\u00a0ZR\u00a0303\/20, juris Rn.\u00a016\u00a0f.; Urteil vom 12.\u00a0Oktober 2023 &#8211;\u00a0VII\u00a0ZR 412\/21, juris Rn.\u00a020). Demzufolge hat das Berufungsgericht &#8211;\u00a0von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig\u00a0&#8211; weder dem Kl\u00e4ger Gelegenheit zur Darlegung eines solchen Schadens gegeben, noch hat es Feststellungen zu einer deliktischen Haftung der Beklagten wegen des zumindest fahrl\u00e4ssigen Einbaus einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung getroffen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Berufungsentscheidung ist demnach im tenorierten Umfang aufzuheben (\u00a7\u00a0562 Abs.\u00a01 ZPO), weil sie sich insoweit auch nicht aus anderen Gr\u00fcnden als richtig darstellt (\u00a7\u00a0561 ZPO). Die Sache ist daher <span style=\"color: rgb(0, 0, 0)\">im Umfang der Aufhebung <\/span>zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zur\u00fcckzuverweisen (\u00a7\u00a0563 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 ZPO). Das Berufungsgericht wird auf der Grundlage der mit Urteil des Senats vom 26.\u00a0Juni 2023 in der Sache VIa\u00a0ZR 335\/21 aufgestellten Grunds\u00e4tze die erforderlichen Feststellungen zu einer Haftung der Beklagten nach \u00a7\u00a0823 Abs.\u00a02 BGB in Verbindung mit \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 EG-FGV zu treffen haben, nachdem es dem Kl\u00e4ger Gelegenheit gegeben hat, den Differenzschaden zu berechnen und dazu vorzutragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\n                  <span>C. Fischer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Brenneisen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Katzenstein<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>Ostwaldt<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<span>Tausch<\/span>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE702372026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_6a__Zivilsenat_VIa_ZR_908-22_KORE702372026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Auf die Revision des Kl\u00e4gers wird das Urteil des 25. 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Zivilsenat, Urteil, 2026-02-03, VIa ZR 908\/22 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2026-02-03-via-zr-908-22\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Urteil, 2026-02-03, VIa ZR 908\/22\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Auf die Revision des Kl\u00e4gers wird das Urteil des 25. Zivilsenats in Kassel des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 27. 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