{"id":564951,"date":"2026-04-15T05:16:11","date_gmt":"2026-04-15T03:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bag-2-senat-beschluss-vom-31-03-2026-2-azn-588-25\/"},"modified":"2026-04-16T09:24:19","modified_gmt":"2026-04-16T07:24:19","slug":"bag-2-senat-beschluss-vom-31-03-2026-2-azn-588-25","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bag-2-senat-beschluss-vom-31-03-2026-2-azn-588-25\/","title":{"rendered":"Bundesarbeitsgericht, 2. Senat, Beschluss, 2026-03-31, 2 AZN 588\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:54pt\">1. Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 12.\u00a0November 2025 &#8211;\u00a03\u00a0SLa 254\/24\u00a0&#8211; wird auf seine Kosten als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:54pt\">2. Der Wert des Beschwerdegegenstands wird auf 2.008.465,79\u00a0Euro festgesetzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerde ist unzul\u00e4ssig. Ihre Begr\u00fcndung gen\u00fcgt nicht den gesetzlichen Anforderungen <em>(\u00a7\u00a072a Abs.\u00a03 Satz\u00a02 ArbGG)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Die Revision ist nicht wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage grunds\u00e4tzlicher Bedeutung <em>(\u00a7\u00a072 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 ArbGG)<\/em> zuzulassen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Dabei kann dahinstehen, ob die von der Beschwerde unter\u00a0D\u00a0I auf Seite\u00a018 der Beschwerdebegr\u00fcndung formulierte Fragestellung<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">\u201eM\u00fcssen Begleitumst\u00e4nde im Rahmen der Pr\u00fcfung, ob eine \u00c4u\u00dferung von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, mit vollem Gewicht in eine Gesamtw\u00fcrdigung eingestellt werden anstatt sie isoliert abzuhandeln?\u201c<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>eine Rechtsfrage iSv. \u00a7\u00a072 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 ArbGG ist, die die Wirksamkeit, den Geltungsbereich, die Anwendbarkeit oder den Inhalt einer Norm zum Gegenstand hat <em>(vgl. BAG 19.\u00a0Januar 2022 &#8211;\u00a03\u00a0AZN 774\/21\u00a0&#8211; Rn.\u00a02) <\/em>und prinzipiell mit \u201eJa\u201c oder \u201eNein\u201c beantwortet werden kann <em>(vgl. BAG 31.\u00a0Juli 2018 &#8211;\u00a03\u00a0AZN 320\/18\u00a0&#8211; Rn.\u00a027, BAGE\u00a0163, 183)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Beschwerde hat jedenfalls deren Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit nicht dargelegt <em>(zu den Anforderungen vgl. zB BAG 28.\u00a0Februar 2023 &#8211;\u00a02\u00a0AZN 22\/23\u00a0&#8211; Rn.\u00a03; 20.\u00a0November 2018 &#8211;\u00a06\u00a0AZN 569\/18\u00a0&#8211; Rn.\u00a02; BGH 3.\u00a0Juli 2018 &#8211;\u00a0VIII\u00a0ZR 227\/16\u00a0&#8211; Rn.\u00a04 mwN)<\/em>. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob eine eindeutige Rechtslage gegeben ist oder ob unterschiedliche Auffassungen vertreten werden und die Beantwortung der Rechtsfrage deshalb zweifelhaft ist <em>(vgl. GK-ArbGG\/Ahrendt Stand Dezember 2025 \u00a7\u00a072 Rn.\u00a034)<\/em>. Die Beschwerde hat daher darzulegen, aus welchen Gr\u00fcnden, in welchem Umfang und von welcher Seite die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig sein soll. Hierf\u00fcr ist es unzureichend, wie die Beschwerde auf Seite\u00a020\u00a0ff. der Beschwerdebegr\u00fcndung, lediglich geltend zu machen, dass die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 31.\u00a0Juli 2014 <em>(-\u00a02\u00a0AZR 505\/13\u00a0&#8211; BAGE\u00a0149, 1)<\/em> die aufgeworfene Frage nicht gekl\u00e4rt habe und eine h\u00f6chstrichterliche Kl\u00e4rung noch ausstehe. Liegt &#8211;\u00a0wie hier <em>(vgl. BAG 31.\u00a0Juli 2014 &#8211;\u00a02\u00a0AZR 505\/13\u00a0&#8211; Rn.\u00a045, aaO)<\/em>\u00a0&#8211; bereits einschl\u00e4gige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts vor, so muss die Beschwerde darlegen, warum dennoch Kl\u00e4rungsbedarf besteht. So k\u00f6nnen gegen die Beantwortung der Frage durch das Bundesarbeitsgericht zwischenzeitlich in Rechtsprechung oder Schrifttum gewichtige Gesichtspunkte vorgebracht worden sein, die von der Beschwerde aufzuzeigen sind <em>(vgl. BAG 17.\u00a0Oktober 2017 &#8211;\u00a010\u00a0AZN 533\/17\u00a0&#8211; Rn.\u00a08; Ulrich in Schwab\/Weth ArbGG 7.\u00a0Aufl. online-Stand 3\/2026 \u00a7\u00a072a Rn.\u00a056)<\/em>. Durch die an sich einschl\u00e4gige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts k\u00f6nnen auch bestimmte Einzelaspekte nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt worden sein, die &#8211;\u00a0einschlie\u00dflich ihrer Entscheidungserheblichkeit im konkreten Fall\u00a0&#8211; von der Beschwerde konkret herausgearbeitet werden m\u00fcssen. Diesen Anforderungen gen\u00fcgen die Ausf\u00fchrungen der Beschwerde nicht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Insofern legt die Beschwerdebegr\u00fcndung auch die Entscheidungserheblichkeit der von ihr formulierten Frage nicht dar. Entscheidungserheblich ist die Rechtsfrage, wenn sich das Landesarbeitsgericht mit ihr befasst und sie beantwortet hat und seine Entscheidung von der Beantwortung abhing. Es gen\u00fcgt nicht, dass sich das Landesarbeitsgericht nach Auffassung des Beschwerdef\u00fchrers mit der Frage h\u00e4tte befassen m\u00fcssen <em>(BAG 21.\u00a0April 2020 &#8211;\u00a07\u00a0ABN 79\/19\u00a0&#8211; Rn.\u00a022 mwN)<\/em>. Die Beschwerde zitiert auf Seite\u00a017 der Begr\u00fcndung selbst die Ausf\u00fchrungen des Landesarbeitsgerichts unter\u00a0I\u00a01\u00a0a\u00a0cc\u00a0bbb\u00a0(4) der Gr\u00fcnde, wonach es eine \u201eGesamtschau unter Ber\u00fccksichtigung des Posts vom 1.\u00a0November 2023 und der zuvor und danach abgegebenen Erkl\u00e4rungen des Kl\u00e4gers\u201c vorgenommen habe. Eine Beantwortung der abstrakten Frage dahingehend, dass das Landesarbeitsgericht etwa die Notwendigkeit einer isolierten Abhandlung von Begleitumst\u00e4nden &#8211;\u00a0ohne eine Gesamtw\u00fcrdigung\u00a0&#8211; f\u00fcr erforderlich erachtet, ist damit nicht dargetan.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Ankn\u00fcpfend daran und unabh\u00e4ngig davon hat die Beschwerde auch die allgemeine Bedeutung der von ihr aufgeworfenen Frage f\u00fcr die Rechtsordnung und ihre Auswirkungen auf die Interessen jedenfalls eines gr\u00f6\u00dferen Teils der Allgemeinheit nicht dargetan. Der blo\u00dfe Hinweis auf Seite\u00a023 der Beschwerdebegr\u00fcndung unter Verweis auf vier Entscheidungen von (Landes-)Arbeitsgerichten, die Frage nach der Art und Weise der Ber\u00fccksichtigung von Begleitumst\u00e4nden stelle sich in unz\u00e4hligen F\u00e4llen, ist hierf\u00fcr unzureichend.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Die Divergenzr\u00fcge <em>(\u00a7\u00a072 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 ArbGG)<\/em> gen\u00fcgt den gesetzlichen Begr\u00fcndungsanforderungen des \u00a7\u00a072a Abs.\u00a03 Satz\u00a02 Nr.\u00a02 ArbGG <em>(dazu zB BAG 16.\u00a0Mai 2025 &#8211;\u00a06\u00a0AZN 757\/24\u00a0&#8211; Rn.\u00a05\u00a0f.)<\/em> ebenfalls nicht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Die Beschwerde behauptet selbst nicht, dass das Landesarbeitsgericht einen abstrakten Rechtssatz ausdr\u00fccklich aufgestellt hat. Soweit die Beschwerde unter\u00a0E auf Seite 23\u00a0ff. der Beschwerdebegr\u00fcndung eine Divergenz zu den Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts vom 31.\u00a0Juli 2014 <em>(-\u00a02\u00a0AZR 505\/13\u00a0&#8211; BAGE 149, 1)<\/em> sowie vom 12.\u00a0April 1956 <em>(-\u00a02\u00a0AZR 247\/54\u00a0-)<\/em> durch die Aufstellung zweier scheinbar fallbezogener abstrakter Rechtss\u00e4tze r\u00fcgt, hat sie die Gesichtspunkte und Schlussregeln f\u00fcr deren Ableitung aus den fallbezogenen Ausf\u00fchrungen des Landesarbeitsgerichts nicht dargelegt <em>(\u201eDeduktion\u201c, zu den Anforderungen vgl. zB BAG 12.\u00a0Januar 2021 &#8211;\u00a02\u00a0AZN 724\/20\u00a0&#8211; Rn.\u00a02; 23.\u00a0November 2017 &#8211;\u00a05\u00a0AZN 713\/17\u00a0&#8211; Rn.\u00a03 mwN)<\/em>. Die &#8211;\u00a0wie vorliegend erfolgt\u00a0&#8211; schlichte Gegen\u00fcberstellung der fallbezogenen Ausf\u00fchrungen eines Gerichts und des daraus abgelesenen abstrakten Rechtssatzes ist regelm\u00e4\u00dfig nicht ausreichend <em>(BAG 12.\u00a0Januar 2021 &#8211;\u00a02\u00a0AZN 724\/20\u00a0&#8211; Rn.\u00a02; 6.\u00a0Dezember 2006 &#8211;\u00a04\u00a0AZN 529\/06\u00a0&#8211; Rn.\u00a09)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Dar\u00fcber hinaus hat das Landesarbeitsgericht keinen eigenen abstrakten Rechtssatz aufgestellt. Es hat in den von der Beschwerde zitierten Urteilspassagen vielmehr lediglich unter die von ihm unter\u00a0I\u00a01\u00a0a\u00a0aa auf Seite\u00a029\u00a0f. seines Urteils wiedergegebenen, ua. der &#8211;\u00a0von der Beschwerde zur Begr\u00fcndung der Divergenz herangezogenen\u00a0&#8211; Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 31.\u00a0Juli 2014 <em>(-\u00a02\u00a0AZR 505\/13\u00a0&#8211; BAGE 149, 1)<\/em> entnommenen h\u00f6chstrichterlichen Obers\u00e4tze subsumiert. Das folgt eindeutig aus der vom Landesarbeitsgericht im Einleitungssatz unter\u00a0I\u00a01\u00a0a\u00a0cc auf Seite\u00a034 verwandten Formulierung, wonach sich das sodann folgende Subsumtionsergebnis \u201eunter Beachtung der oben unter I.\u00a01.\u00a0a.\u00a0aa. dargestellten Grunds\u00e4tze\u201c ergebe. In den anschlie\u00dfenden Urteilspassagen, aus denen die Beschwerde auszugsweise zitiert und denen sie den von ihr auf Seite\u00a018 wiedergegebenen vermeintlichen abstrakten Rechtssatz entnimmt, hat das Landesarbeitsgericht einen solchen nicht aufgestellt, sondern seine Entscheidungsfindung und Sachverhaltsw\u00fcrdigung im konkreten Fall begr\u00fcndet. \u00dcbernimmt das Landesarbeitsgericht lediglich Rechtss\u00e4tze des Bundesarbeitsgerichts, ist seine Entscheidung nicht divergenzf\u00e4hig <em>(BAG 23.\u00a0November 2017 &#8211;\u00a05\u00a0AZN 713\/17\u00a0&#8211; Rn.\u00a05)<\/em>. In einem solchen Fall ist durch die Nichtzulassung der Revision die Rechtseinheit offenkundig nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Aus der von der Beschwerde unter E\u00a0II auf Seite\u00a024 der Beschwerdebegr\u00fcndung zitierten Urteilspassage des Landesarbeitsgerichts folgt der daraus abgeleitete Rechtssatz schon deshalb nicht, weil sich das Landesarbeitsgericht dort nicht mit der Frage befasst hat, ob verwirkte K\u00fcndigungsgr\u00fcnde eine aus anderen Gr\u00fcnden erkl\u00e4rte K\u00fcndigung st\u00fctzen k\u00f6nnen, sondern ob der Beklagte in der Pressemitteilung vom 30.\u00a0Oktober 2023 auf eine K\u00fcndigung wegen des Verhaltens des Kl\u00e4gers bis zu diesem Tag verzichtet hat und eine darauf gest\u00fctzte K\u00fcndigung nicht mehr zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>III. Die Revision ist schlie\u00dflich nicht wegen einer Verletzung des Anspruchs des Beklagten auf rechtliches Geh\u00f6r <em>(\u00a7\u00a072 Abs.\u00a02 Nr.\u00a03 Alt.\u00a02 ArbGG; F auf Seite\u00a025\u00a0f. der Beschwerdebegr\u00fcndung)<\/em> zuzulassen. Das gilt schon deswegen, weil entgegen den Begr\u00fcndungsanforderungen des \u00a7\u00a072a Abs.\u00a03 Satz\u00a02 Nr.\u00a03 Alt.\u00a02 ArbGG nicht dargelegt ist, dass der ger\u00fcgte Geh\u00f6rsversto\u00df nach der &#8211;\u00a0insoweit ma\u00dfgeblichen\u00a0&#8211; Begr\u00fcndungslinie des Landesarbeitsgerichts entscheidungserheblich war <em>(vgl. BAG 21.\u00a0Juli 2022 &#8211;\u00a02\u00a0AZN 801\/21\u00a0&#8211; Rn.\u00a010; 11.\u00a0April 2019 &#8211;\u00a03\u00a0AZN 720\/18\u00a0&#8211; Rn.\u00a016\u00a0f. mwN)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>IV. Von einer weiteren Begr\u00fcndung wird gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a072a Abs.\u00a05 Satz\u00a05 Alt.\u00a01 ArbGG abgesehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Klose\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Heinkel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Weingarth\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:center\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KARE600071617&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BAG_2_AZN_588-25_KARE600071617.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 12. November 2025 &#8211; 3 SLa 254\/24 &#8211; wird auf seine Kosten als unzul\u00e4ssig verworfen. 2. Der Wert des Beschwerdegegenstands wird auf 2.008.465,79 Euro festgesetzt. Gr\u00fcnde 1 Die Beschwerde ist unzul\u00e4ssig. 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