{"id":565033,"date":"2026-04-15T05:31:36","date_gmt":"2026-04-15T03:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/"},"modified":"2026-04-15T05:31:36","modified_gmt":"2026-04-15T03:31:36","slug":"bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/","title":{"rendered":"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des S\u00e4chsischen Landessozialgerichts vom 1. Juli 2025 wird zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beteiligten haben einander au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens nicht zu erstatten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Die Beschwerde ist teilweise unzul\u00e4ssig und im \u00dcbrigen unbegr\u00fcndet, so dass sie insgesamt zur\u00fcckzuweisen ist<em>(vgl <\/em><br \/>\n                  <em>BSG <\/em><br \/>\n                  <em>vom 25.3.2021 &#8211; B 1 KR 36\/20 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 3; BSG vom 25.6.2021 &#8211; B 13 R 93\/20 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 5; BSG vom 26.1.2022 &#8211; B 4 AS 234\/21 B &#8211; juris RdNr 3)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Die Beschwerde ist teilweise unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Der Zul\u00e4ssigkeit der Beschwerde insgesamt steht allerdings nicht bereits entgegen, dass die Kl\u00e4gerin sich (auch) im Beschwerdeverfahren geweigert hat, ihre Wohnadresse mitzuteilen. Grunds\u00e4tzlich geh\u00f6rt die Angabe ladungsf\u00e4higer Anschriften eines Kl\u00e4gers <em>(vgl \u00a7 92 Abs 1 Satz 1 SGG)<\/em>, also die Angabe des tats\u00e4chlichen Wohnorts, zu den Sachurteilsvoraussetzungen <em>(stRspr; zuletzt BSG vom 3.7.2025 &#8211; B 4 AS 76\/25 BH ua &#8211; juris RdNr 3 mwN &#8211; auch zum Folgenden; ferner etwa BSG vom 18.11.2003 &#8211; B 1 KR 1\/02 S &#8211; SozR 4-1500 \u00a7 90 Nr 1 RdNr 4 ff; BSG vom 23.6.2023 &#8211; B 4 AS 191\/22 BH ua &#8211; juris RdNr 5 mwN; BSG vom 22.1.2025 &#8211; B 4 AS 119\/24 BH &#8211; juris RdNr 5 mwN)<\/em>. Die blo\u00dfe Eignung einer Adresse, an diese gerichtliche Schreiben zu \u00fcbermitteln, reicht nicht aus. Entsprechend gen\u00fcgt etwa das blo\u00dfe Vorhalten eines Briefkastens nicht. Diese Anforderungen gelten auch, wenn der Kl\u00e4ger durch einen Prozessbevollm\u00e4chtigten vertreten ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Jedenfalls in einem Fall wie dem vorliegenden, in dem gerade dar\u00fcber gestritten wird, ob es der Kl\u00e4gerin in den Vorinstanzen oblag, ihre Wohnadresse mitzuteilen, f\u00fchrt deren fehlende Angabe aber nicht zur Unzul\u00e4ssigkeit der Beschwerde, weil es der Kl\u00e4gerin m\u00f6glich sein muss, die f\u00fcr sie nachteilige Rechtsauffassung des LSG durch das Revisionsgericht inhaltlich \u00fcberpr\u00fcfen zu lassen <em>(vgl BFH vom 10.3.2022 &#8211; VII B 174\/20 &#8211; juris RdNr 11; vgl auch BSG vom 11.11.2021 &#8211; B 14 AS 273\/21 B &#8211; juris RdNr 8 mwN f\u00fcr den Fall der fehlenden Vorlage einer Vollmacht).<\/em>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Die Beschwerde ist aber unzul\u00e4ssig, soweit die Kl\u00e4gerin den Zulassungsgrund der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung geltend macht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Grunds\u00e4tzliche Bedeutung <em>(\u00a7 160 Abs 2 Nr 1 SGG)<\/em> hat eine Rechtssache nur, wenn sie eine Rechtsfrage aufwirft, die \u00fcber den Einzelfall hinaus aus Gr\u00fcnden der Rechtseinheit oder der Fortbildung des Rechts einer Kl\u00e4rung durch das Revisionsgericht bed\u00fcrftig und f\u00e4hig ist. Die Darlegung einer grunds\u00e4tzlichen Bedeutung erfordert, dass eine konkrete Rechtsfrage klar formuliert wird. Weiter muss ihre (abstrakte) Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit, ihre (konkrete) Kl\u00e4rungsf\u00e4higkeit im jeweiligen Rechtsstreit (Entscheidungserheblichkeit) sowie die \u00fcber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung der angestrebten Entscheidung (sog Breitenwirkung) aufgezeigt werden <em>(stRspr; vgl etwa BSG vom 25.9.2002 &#8211; B 7 AL 142\/02 B &#8211; SozR 3-1500 \u00a7 160a Nr 34 = juris RdNr 6; BSG vom 28.2.2022 &#8211; B 7\/14 AS 325\/21 B &#8211; juris RdNr 2 mwN)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin wirft als Frage von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung auf, &#8220;ob bei Tatsachen, die sowohl f\u00fcr die Zul\u00e4ssigkeit als auch f\u00fcr die Begr\u00fcndetheit der Klage notwendigerweise erheblich sind (doppelrelevante Tatsachen), die Partei f\u00fcr die Zul\u00e4ssigkeit des Rechtsmittels nur einen schl\u00fcssigen Sachvortrag halten muss oder die ma\u00dfgeblichen Tatsachen bereits zu beweisen hat.&#8221; Dies bezieht sich auf den Umstand, dass das LSG die Berufung der Kl\u00e4gerin und die Klage f\u00fcr unzul\u00e4ssig erachtet hat, weil diese sich weigere, ihre Anschrift dem LSG mitzuteilen, ohne dass hierf\u00fcr ein rechtfertigender Grund vorliege. Indes l\u00e4sst sich der Beschwerdebegr\u00fcndung schon nicht entnehmen, dass tats\u00e4chlich eine doppelrelevante Tatsache in Rede steht. Hierzu h\u00e4tte es der Darlegung bedurft, dass die Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die Frage, wann von der Angabe einer Wohnanschrift als Zul\u00e4ssigkeitsvoraussetzung eines Rechtsbehelfs eine Ausnahme gemacht werden kann <em>(dazu etwa BSG vom 14.7.2025 &#8211; B 5 R 17\/25 BH &#8211; juris RdNr 5; F\u00f6llmer in jurisPK-SGG, 2. Aufl 2022, \u00a7 92 RdNr 19 mwN)<\/em>, und f\u00fcr die Frage, ob die Voraussetzungen des \u00a7 65 Abs 1 Nr 2 SGB I vorliegen, identisch sind. Daran fehlt es.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Die Beschwerde ist auch teilweise unzul\u00e4ssig, soweit die Kl\u00e4gerin Verfahrensm\u00e4ngel geltend macht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG ist die Revision zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen kann; der geltend gemachte Verfahrensmangel kann nicht auf eine Verletzung der \u00a7 109 SGG (Anh\u00f6rung eines bestimmten Arztes) und \u00a7 128 Abs 1 Satz 1 SGG (freie richterliche Beweisw\u00fcrdigung) und auf eine Verletzung des \u00a7 103 SGG (Aufkl\u00e4rung des Sachverhalts von Amts wegen) nur gest\u00fctzt werden, wenn er sich auf einen Beweisantrag bezieht, dem das LSG ohne hinreichende Begr\u00fcndung nicht gefolgt ist. Wer eine Nichtzulassungsbeschwerde auf diesen Zulassungsgrund st\u00fctzt, muss zu seiner Bezeichnung<em>(\u00a7 160a Abs 2 Satz 3 SGG) <\/em>die diesen Verfahrensmangel des LSG (vermeintlich) begr\u00fcndenden Tatsachen substantiiert darlegen, die den entscheidungserheblichen Mangel ergeben sollen<em>(stRspr; siehe bereits BSG vom 29.9.1975 &#8211; 8 BU 64\/75 <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; SozR 1500 \u00a7 160a Nr 14 = juris RdNr 3; B. Schmidt in Meyer-Ladewig\/Keller\/Schmidt, SGG, 14. Aufl 2023, \u00a7 160a RdNr 16 mwN)<\/em>. Dar\u00fcber hinaus ist aufzuzeigen, dass und warum die Entscheidung &#8211; ausgehend von der Rechtsansicht des LSG &#8211; auf dem Mangel beruhen kann, also die M\u00f6glichkeit einer f\u00fcr den Kl\u00e4ger g\u00fcnstigeren Entscheidung besteht<em>(stRspr; zB <\/em><br \/>\n                  <em>BSG vom 18.2.1980 &#8211; 10 BV 109\/79 <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; SozR 1500 \u00a7 160a Nr 36 = juris RdNr 2; <\/em><br \/>\n                  <em>BSG vom 3.3.2022 &#8211; B 4 AS 321\/21 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 6)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Diese Voraussetzungen liegen nicht vor, soweit die Kl\u00e4gerin geltend macht, es liege ein Verfahrensmangel darin, dass das LSG ihren Verlegungs- und Vertagungsantr\u00e4gen in Bezug auf die m\u00fcndliche Verhandlung am 1.7.2025 nicht stattgegeben habe. Einschl\u00e4gig ist insofern allein der Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r <em>(Art 103 Abs 1 GG)<\/em>. Diese grundrechtsgleiche Gew\u00e4hrleistung, die einfachrechtlich in \u00a7 62 SGG wiederholt wird, ist gegen\u00fcber dem ebenfalls als verletzt ger\u00fcgten Recht auf ein faires Verfahren <em>(Art 2 Abs 1 iVm Art 20 Abs 3 GG) <\/em>spezieller <em>(vgl BVerfG vom 5.11.2003 &#8211; 2 BvR 1243\/03 &#8211; BVerfGE 109, 13 [34] mwN; BVerfG [Kammer] vom 24.8.2025 &#8211; 2 BvR 64\/25 &#8211; juris RdNr 55 mwN)<\/em>. Der Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r ist unter anderem verletzt, wenn eine m\u00fcndliche Verhandlung ohne einen Beteiligten durchgef\u00fchrt und eine Entscheidung getroffen wird, obwohl dieser einen zul\u00e4ssigen und begr\u00fcndeten Verlegungs- oder Vertagungsantrag <em>(\u00a7 202 Satz 1 SGG iVm \u00a7 227 Abs 1 Satz 1 ZPO)<\/em> gestellt hat <em>(vgl etwa BSG vom 20.5.2020 &#8211; B 13 R 254\/17 B &#8211; juris RdNr 6 mwN)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Einen solchen Verfahrensmangel zeigt die Beschwerde aber schon deswegen nicht auf, weil die Kl\u00e4gerin in der m\u00fcndlichen Verhandlung durch ihren anwaltlichen Bevollm\u00e4chtigten vertreten war. Zwar verwirklicht sich der Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r insbesondere durch das Recht auf Teilnahme an der m\u00fcndlichen Verhandlung. Diesem Anspruch ist aber grunds\u00e4tzlich auch dann Gen\u00fcge getan, wenn der Beteiligte durch seinen Bevollm\u00e4chtigten vertreten wird<em>(BSG vom 23.4.2009 &#8211; B 13 R 15\/09 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 11 mwN; BSG vom 8.5.2023 &#8211; B 11 AL 32\/22 B &#8211; juris RdNr 3)<\/em>. Art 103 Abs 1 GG und \u00a7 62 SGG verlangen nicht, dass der Beteiligte selbst geh\u00f6rt wird <em>(BSG vom 17.1.1994 &#8211; 9 BV 118\/93 &#8211; juris RdNr 2; <\/em><br \/>\n                  <em>BSG vom 23.4.2009 &#8211; B 13 R 15\/09 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 11 <\/em><br \/>\n                  <em>mwN; BSG vom 8.4.2020 &#8211; B 13 R 27\/19 B &#8211; juris RdNr 8 mwN; vgl auch BVerfG [Kammer] vom 27.11.2018 &#8211; 1 BvR 957\/18 &#8211; juris RdNr 5<\/em><br \/>\n                  <em>)<\/em>. Es bedarf daher besonderer Darlegungen, weshalb zus\u00e4tzlich die pers\u00f6nliche Anwesenheit eines Beteiligten zur Wahrung rechtlichen Geh\u00f6rs unerl\u00e4sslich gewesen sei<em>(BSG vom 5.3.2004 &#8211; B 9 SB 40\/03 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 6; BSG vom 8.5.2023 &#8211; B 11 AL 32\/22 B &#8211; juris RdNr 3).<\/em>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Daran fehlt es hier. Die Beschwerde verweist lediglich darauf, dass die Kl\u00e4gerin ein besonderes Interesse an der Teilnahme gehabt habe. Sie legt aber nicht dar, was sie selbst h\u00e4tte vortragen wollen, was sie nicht durch ihren anwaltlichen Bevollm\u00e4chtigten h\u00e4tte vortragen k\u00f6nnen. Ebenso zeigt die Beschwerde nicht auf, dass trotz der anwaltlichen Vertretung der Kl\u00e4gerin in der m\u00fcndlichen Verhandlung deren Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r eine Vertagung geboten h\u00e4tte. Solche Ausf\u00fchrungen waren auch trotz der Anordnung des pers\u00f6nlichen Erscheinens der Kl\u00e4gerin jedenfalls deswegen nicht entbehrlich, weil das LSG diese Anordnung in der m\u00fcndlichen Verhandlung aufgehoben hat <em>(vgl <\/em><br \/>\n                  <em>BSG vom 5.3.2004 &#8211; B 9 SB 40\/03 B <\/em><br \/>\n                  <em>&#8211; juris <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 6)<\/em>. Aus den gleichen Gr\u00fcnden ist es auch unbedeutend, dass die Kl\u00e4gerin die Ladung zur m\u00fcndlichen Verhandlung nach ihrem Vortrag weniger als drei Tage vor dem Termin durch ihren anwaltlichen Bevollm\u00e4chtigten erhalten hat. Da die Ladung des Bevollm\u00e4chtigten ausreichend ist <em>(\u00a7 73 Abs 6 Satz 6 SGG)<\/em>, gen\u00fcgt das Vorbringen in der Beschwerdebegr\u00fcndung auch insofern nicht den Anforderungen an die Bezeichnung eines Verfahrensmangels <em>(vgl BSG vom 8.12.2021 &#8211; B 10 EG 4\/21 B &#8211; juris RdNr 7)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Auch eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r im \u00dcbrigen zeigt die Beschwerde nicht hinreichend auf. Die Kl\u00e4gerin r\u00fcgt insofern insbesondere, dass das LSG nicht auf jeden Aspekt ihres Vortrages zur Frage der Zumutbarkeit, dem Beklagten ihre Postanschrift mitzuteilen, eingegangen sei. Der Sache nach r\u00fcgt sie damit eine falsche Beweisw\u00fcrdigung durch das Berufungsgericht und damit eine Verletzung des \u00a7 128 Abs 1 Satz 1 SGG. Hierauf kann eine Nichtzulassungsbeschwerde indes nicht gest\u00fctzt werden <em>(\u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG)<\/em>; diese gesetzliche Beschr\u00e4nkung darf nicht dadurch unterlaufen werden, dass die R\u00fcge in eine auf den Geh\u00f6rsanspruch bezogene R\u00fcge eingekleidet wird <em>(BSG vom 30.3.2022 &#8211; B 4 AS 328\/21 B &#8211; juris RdNr 13; BSG vom 17.4.2023 &#8211; B 9 V 38\/22 B &#8211; juris RdNr 6; BSG von 7.10.2024 &#8211; B 11 AL 24\/24 B &#8211; juris RdNr 4)<\/em>. Der Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r selbst verlangt nicht, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgr\u00fcnden ausdr\u00fccklich zu befassen<em>(stRspr; etwa BVerfG [Kammer] vom 8.2.2021 &#8211; 1 BvR 242\/21 &#8211; juris RdNr 6)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(3) Schlie\u00dflich ist die Beschwerde auch unzul\u00e4ssig, soweit die Kl\u00e4gerin eine Verletzung der Amtsermittlungspflicht <em>(\u00a7 103 SGG)<\/em> r\u00fcgt, weil das LSG einem von ihr in der m\u00fcndlichen Verhandlung gestellten Beweisantrag auf Einholung eines weiteren Sachverst\u00e4ndigengutachtens ohne hinreichenden Grund nicht gefolgt sei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Eine R\u00fcge der Verletzung des \u00a7 103 SGG erfordert unter anderem die Darlegung der von dem betreffenden Beweisantrag ber\u00fchrten tats\u00e4chlichen Umst\u00e4nde, die zu einer weiteren Sachaufkl\u00e4rung Anlass gegeben h\u00e4tten <em>(Voelzke in jurisPK-SGG, 2. Aufl 2022, \u00a7 160a RdNr 183 &#8211; auch zum Folgenden)<\/em>. Es ist aufzuzeigen, dass sich das LSG nach dem Ergebnis des Verfahrensgedr\u00e4ngt sehen musste, dem Beweisantrag zu entsprechen. Hierzu muss in der Beschwerdebegr\u00fcndung nachvollziehbar dargelegt werden, dass aus der Sicht des LSG entscheidungserhebliche tats\u00e4chliche Fragen offengeblieben sind und zu weiterer Sachaufkl\u00e4rung zwingende Veranlassung bestand <em>(BSG vom 5.8.2020 &#8211; B 4 AS 187\/20 B &#8211; juris RdNr 10; BSG vom 24.7.2024 &#8211; B 6 KA 1\/24 B &#8211; juris RdNr 24)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diesen Anforderungen gen\u00fcgt die Beschwerdebegr\u00fcndung nicht, weil sich ihr nicht entnehmen l\u00e4sst, dass aus der Sicht des LSG entscheidungserhebliche tats\u00e4chliche Fragen offengeblieben sind und zu weiterer Sachaufkl\u00e4rung zwingende Veranlassung bestand. Die Beschwerdebegr\u00fcndung beschr\u00e4nkt sich vielmehr im Wesentlichen auf die Darlegung, weswegen die Auffassung des LSG, die Kl\u00e4gerin sei zu einer Mitwirkung bei einer Begutachtung (weiterhin) nicht bereit, falsch sei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Soweit die Kl\u00e4gerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf den gesetzlichen Richter <em>(Art 101 Abs 1 Satz 2 GG)<\/em> r\u00fcgt, ist die Beschwerde zul\u00e4ssig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Die Kl\u00e4gerin macht insofern geltend, dass das LSG \u00fcber ihre &#8211; dritten, vierten und f\u00fcnften &#8211; Ablehnungsgesuche vom 16.6.2025 und vom 30.6.2025 unter Mitwirkung der abgelehnten Richter entschieden habe. Dies stelle einen Versto\u00df gegen ihren Anspruch auf den gesetzlichen Richter dar, der auf das Urteil vom 1.7.2025 ausstrahle. Damit und mit den weiteren Ausf\u00fchrungen in der Beschwerdebegr\u00fcndung ist ein m\u00f6glicher Verfahrensmangel hinreichend bezeichnet. Eine Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter im Ablehnungsverfahren w\u00fcrde sich auch auf das Berufungsurteil selbst auswirken, soweit daran die abgelehnten Richter mitgewirkt haben <em>(so jedenfalls BVerfG [Kammer] vom 11.3.2013 &#8211; 1 BvR 2853\/11 &#8211; juris RdNr 37 ff; BVerfG [Kammer] vom 5.5.2021 &#8211; 1 BvR 526\/19 &#8211; juris RdNr 29 f; vgl aber auch <\/em><br \/>\n                  <em>BVerfG [Kammer] vom 6.5.2010 &#8211; 1 BvR 96\/10 &#8211; BVerfGK 17, 298 [302] &#8211; SozR 4-1500 \u00a7 178a Nr 11 RdNr 26)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Die Beschwerde ist insofern aber unbegr\u00fcndet. Der Anspruch auf den gesetzlichen Richter ist nicht dadurch verletzt, dass das LSG \u00fcber die Ablehnungsgesuche vom 16.6.2025 und vom 30.6.2025 unter Mitwirkung der abgelehnten Richter entschieden hat. Auf die Reichweite des gem\u00e4\u00df \u00a7 202 Satz 1 SGG anzuwendenden \u00a7 557 Abs 2 ZPO kommt es vor diesem Hintergrund im Ergebnis nicht an.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Gem\u00e4\u00df \u00a7 60 Abs 1 SGG iVm \u00a7 45 Abs 1 ZPO entscheidet das Gericht, dem der Abgelehnte angeh\u00f6rt, ohne dessen Mitwirkung. In der Rechtsprechung des BVerfG ist aber anerkannt, dass \u00fcber den Wortlaut des \u00a7 45 Abs 1 ZPO hinaus der Spruchk\u00f6rper in bestimmten Fallgruppen ausnahmsweise unter Mitwirkung der abgelehnten Richter entscheiden darf. Hierzu z\u00e4hlen die Ablehnung eines ganzen Gerichts als solchem, das offenbar grundlose, nur der Verschleppung dienende und damit rechtsmissbr\u00e4uchliche Gesuch und die Ablehnung als taktisches Mittel f\u00fcr verfahrensfremde Zwecke <em>(BVerfG [Kammer] vom 15.6.2015 &#8211; 1 BvR 1288\/14 &#8211; juris RdNr 15; BVerfG [Kammer] vom 5.5.2021 &#8211; 1 BvR 526\/19 &#8211; juris RdNr 20; BVerfG [Kammer] vom 12.12.2023 &#8211; 1 BvR 75\/22 &#8211; juris<\/em><br \/>\n                  <em> RdNr 35; \u00e4hnlich BVerfG [Kammer] vom 11.3.2013 &#8211; 1 BvR 2853\/11 &#8211; juris RdNr 28)<\/em>. Offensichtliche Unzul\u00e4ssigkeit ist auch dann gegeben, wenn die Ablehnung ausschlie\u00dflich auf solche Gr\u00fcnde gest\u00fctzt wird, die zur Begr\u00fcndung der Besorgnis der Befangenheit g\u00e4nzlich ungeeignet sind <em>(BVerfG vom 17.9.2019 &#8211; 2 BvC 15\/18 &#8211; <\/em><br \/>\n                  <em>BVerfGE 152, 53<\/em><br \/>\n                  <em> [54, <\/em><br \/>\n                  <em>RdNr 2<\/em><br \/>\n                  <em>]; BVerfG vom 19.10.2021 &#8211; 1 BvR 854\/21 &#8211; BVerfGE 159, [148, RdNr 2] mwN; stRspr)<\/em>. Aus Gr\u00fcnden der Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens soll der abgelehnte Richter in den klaren F\u00e4llen eines unzul\u00e4ssigen oder missbr\u00e4uchlich angebrachten Ablehnungsgesuchs an der weiteren Mitwirkung nicht gehindert sein und ein aufwendiges und zeitraubendes Ablehnungsverfahren verhindert werden <em>(BVerfG [Kammer] vom 15.6.2015 &#8211; 1 BvR 1288\/14 &#8211; juris RdNr 16; BVerfG [Kammer] vom 5.5.2021 &#8211; 1 BvR 526\/19 &#8211; juris RdNr 21)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben ist nicht zu beanstanden, dass das LSG \u00fcber das auf den 14.6.2025 datierte und am sp\u00e4ten Abend des 16.6.2025 an das LSG \u00fcbermittelte Ablehnungsgesuch gegen &#8220;die zust\u00e4ndigen Richter des 4. Senats&#8221; unter Mitwirkung der abgelehnten Richter entschieden hat. Die Voraussetzungen f\u00fcr eine Entscheidung unter Mitwirkung der abgelehnten Richter lagen schon deswegen vor, weil es sich um eine Pauschalablehnung des gesamten Spruchk\u00f6rpers handelte und ein individuell zurechenbares Verhalten aller abgelehnten Richter nicht aufzeigte <em>(vgl BVerfG [Kammer] vom 17.8.2022 &#8211; 2 BvQ 66\/22 &#8211; juris RdNr 1 f)<\/em>, weil sich der geltend gemachte Ablehnungsgrund &#8211; die Aufhebung der Beweisanordnung durch Verf\u00fcgung der Vorsitzenden Richterin am 23.5.2025 &#8211; nicht auf alle Mitglieder des Spruchk\u00f6rpers beziehen konnte <em>(vgl zu dieser Konstellation einer zul\u00e4ssigen Ablehnung aller Mitglieder eines Spruchk\u00f6rpers BVerfG [Kammer] vom 5.5.2021 &#8211; 1 BvR 526\/19 &#8211; juris RdNr 24)<\/em>. Der in der Beschwerdebegr\u00fcndung postulierten Auslegung dieses Ablehnungsgesuches dahingehend, dass sich dieses nur gegen die Vorsitzende Richterin gerichtet habe, ist nicht zu folgen. Es handelte sich um einen anwaltlich formulierten Schriftsatz, in dem gerade nicht gezielt die Vorsitzende Richterin abgelehnt wurde, sondern im Plural &#8220;die zust\u00e4ndigen Richter&#8221;. Das Ablehnungsgesuch vom 16.6.2025 war \u00fcberdies auch rechtsmissbr\u00e4uchlich, weil die Kl\u00e4gerin damit ersichtlich den Zweck verfolgt hat, die zugleich beantragte erneute Verlegung des Termins zur m\u00fcndlichen Verhandlung am Morgen des 17.6.2025 zu erreichen <em>(vgl zur Rechtsmissbr\u00e4uchlichkeit in solchen Konstellationen BSG vom 21.8.2025 &#8211; B 6 KA 1\/25 BH &#8211; juris RdNr 13; Flint in jurisPK-SGG, 2. Aufl 2022, \u00a7 60 RdNr 167)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Entsprechend war das LSG auch befugt, \u00fcber das Ablehnungsgesuch vom 30.6.2025 gegen die Vorsitzende Richterin und \u00fcber das weitere Ablehnungsgesuch vom 30.6.2025 gegen die &#8220;zust\u00e4ndigen Richter des 4. Senats&#8221; unter Mitwirkung der abgelehnten Richter zu entscheiden. Auch diese wiederum am sp\u00e4ten Vorabend der nun auf den 1.7.2025 terminierten m\u00fcndlichen Verhandlung beim Gericht eingereichten Ablehnungsgesuche dienten offenbar allein dazu, die Durchf\u00fchrung der m\u00fcndlichen Verhandlung zu verhindern, nachdem die Kl\u00e4gerin am selben Tag bereits einen weiteren Verlegungsantrag gestellt hatte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 193 Abs 1 Satz 1, Abs 4 SGG.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KSRE163090408&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BSG_B_4_AS_60-25_B_KSRE163090408.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des S\u00e4chsischen Landessozialgerichts vom 1. Juli 2025 wird zur\u00fcckgewiesen. Die Beteiligten haben einander au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens nicht zu erstatten. Gr\u00fcnde 1 1. Die Beschwerde ist teilweise unzul\u00e4ssig und im \u00dcbrigen unbegr\u00fcndet, so dass sie insgesamt zur\u00fcckzuweisen ist(vgl BSG vom 25.3.2021 &#8211; B 1 KR 36\/20 B -&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[9722],"kji_chamber":[9109],"kji_year":[7610],"kji_subject":[7646],"kji_keyword":[7808,8476,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-565033","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundessozialgericht","kji_chamber-4-senat","kji_year-7610","kji_subject-divers","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-senat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des S\u00e4chsischen Landessozialgerichts vom 1. Juli 2025 wird zur\u00fcckgewiesen. Die Beteiligten haben einander au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens nicht zu erstatten. Gr\u00fcnde 1 1. Die Beschwerde ist teilweise unzul\u00e4ssig und im \u00dcbrigen unbegr\u00fcndet, so dass sie insgesamt zur\u00fcckzuweisen ist(vgl BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 36\/20 B -...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13 \u5206\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\\\/\",\"name\":\"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\\\/25 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-15T03:31:36+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\\\/25 B\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"zh-Hans\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"width\":2114,\"height\":1253,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/","og_locale":"zh_CN","og_type":"article","og_title":"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B","og_description":"Tenor Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des S\u00e4chsischen Landessozialgerichts vom 1. Juli 2025 wird zur\u00fcckgewiesen. Die Beteiligten haben einander au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens nicht zu erstatten. Gr\u00fcnde 1 1. Die Beschwerde ist teilweise unzul\u00e4ssig und im \u00dcbrigen unbegr\u00fcndet, so dass sie insgesamt zur\u00fcckzuweisen ist(vgl BSG vom 25.3.2021 - B 1 KR 36\/20 B -...","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4":"13 \u5206"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/","name":"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website"},"datePublished":"2026-04-15T03:31:36+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/#breadcrumb"},"inLanguage":"zh-Hans","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-4-senat-beschluss-vom-12-03-2026-b-4-as-60-25-b\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"BSG 4. Senat, Beschluss vom 12.03.2026, B 4 AS 60\/25 B"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"zh-Hans"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"zh-Hans","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","width":2114,"height":1253,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/565033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=565033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=565033"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=565033"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=565033"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=565033"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=565033"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=565033"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=565033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}