{"id":565084,"date":"2026-04-15T05:37:06","date_gmt":"2026-04-15T03:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bsg-8-senat-beschluss-vom-23-02-2026-b-8-so-6-25-b\/"},"modified":"2026-04-15T05:37:06","modified_gmt":"2026-04-15T03:37:06","slug":"bsg-8-senat-beschluss-vom-23-02-2026-b-8-so-6-25-b","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-8-senat-beschluss-vom-23-02-2026-b-8-so-6-25-b\/","title":{"rendered":"BSG 8. Senat, Beschluss vom 23.02.2026, B 8 SO 6\/25 B"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerde des Kl\u00e4gers gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 29. Mai 2024 wird als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Antrag des Kl\u00e4gers, die Beiordnung von Rechtsanw\u00e4ltin B aufzuheben und ihm einen neuen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Der Kl\u00e4ger beanstandet mit der vorliegenden Klage \u00c4u\u00dferungen des (fr\u00fcheren) Sachgebietsleiters des Beklagten in einem abgeschlossenen sozialgerichtlichen Verfahren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im September 2019 hat der Kl\u00e4ger beim Amtsgericht (AG) Hersbruck Klage ua gegen den damaligen Sachgebietsleiter der Beklagten erhoben und die Unterlassung von \u00c4u\u00dferungen zu seinem Gesundheitszustand begehrt, und zwar die \u00c4u\u00dferung in einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes, er, der Kl\u00e4ger, leide an einer paranoiden schizophrenen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung und sei deshalb auf Dauer erwerbsunf\u00e4hig. Das AG hat den Rechtsstreit an das Sozialgericht (SG) N\u00fcrnberg verwiesen <em>(Beschluss vom 10.3.2020)<\/em>. Das SG hat danach die Klage als unzul\u00e4ssig abgewiesen <em>(Gerichtsbescheid vom 15.3.2021)<\/em>. Das Bayerische Landessozialgericht (LSG) hat die Berufung des Kl\u00e4gers zur\u00fcckgewiesen <em>(Urteil vom 29.5.2024)<\/em>. Die Unterlassungsklage sei unzul\u00e4ssig. \u00c4u\u00dferungen im Zusammenhang mit einer (schlicht) hoheitlichen T\u00e4tigkeit in Verwaltungs- und Klageverfahren, in denen es um den Anspruch des Kl\u00e4gers auf die Gew\u00e4hrung von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zw\u00f6lftes Buch &#8211; Sozialhilfe (SGB XII) gehe, seien regelm\u00e4\u00dfig nicht mit gesonderten Ehrschutzklagen angreifbar. Mangels Wiederholungsgefahr fehle es au\u00dferdem am Rechtsschutzbed\u00fcrfnis. Die \u00c4u\u00dferung, der Kl\u00e4ger sei auf Dauer erwerbsunf\u00e4hig, sei wegen des Erreichens der Regelaltersgrenze im Januar 2021 zuk\u00fcnftig nicht mehr relevant. Der betreffende Sachbearbeiter sei \u00fcberdies nicht mehr f\u00fcr den Beklagten t\u00e4tig. Ungeachtet dessen sei die Klage auch unbegr\u00fcndet, da der beklagte Sachbearbeiter nicht passivlegitimiert sei; der \u00f6ffentlich-rechtliche Abwehranspruch richte sich allein gegen den Dienstherrn.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gegen die Nichtzulassung der Revision in dem bezeichneten Urteil richtet sich die Nichtzulassungsbeschwerde des Kl\u00e4gers, mit der er einen Verfahrensmangel <em>(\u00a7 160 Abs 2 Nr 3 Halbsatz 1 Sozialgerichtsgesetz &lt;SGG&gt;)<\/em> geltend macht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat hat dem Kl\u00e4ger zur Durchf\u00fchrung des Beschwerdeverfahrens gegen die Nichtzulassung der Revision in dem bezeichneten Urteil Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanw\u00e4ltin B beigeordnet <em>(Beschluss vom 15.1.2025; dem Kl\u00e4ger zugestellt am 30.1.2025)<\/em>. Die Rechtsanw\u00e4ltin hat Beschwerde eingelegt und diese in der Folge begr\u00fcndet <em>(Schriftsatz vom 11.3.2025)<\/em>. Mit Schreiben vom 17.3.2025 hat der Kl\u00e4ger beantragt, die Beiordnung der bisherigen Prozessbevollm\u00e4chtigten aufzuheben und ihm einen neuen Rechtsanwalt beizuordnen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzul\u00e4ssig, weil der vorgebrachte Verfahrensmangel <em>(\u00a7 160 Abs 2 Nr 3 Halbsatz 1 SGG) <\/em>nicht in der gebotenen Weise bezeichnet worden ist. Der Senat konnte deshalb \u00fcber die Beschwerde ohne Zuziehung der ehrenamtlichen Richter nach \u00a7 160a Abs 4 Satz 1 Halbsatz 2 iVm \u00a7 169 Satz 3 SGG entscheiden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG ist die Revision zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen kann; der geltend gemachte Verfahrensmangel kann nicht auf eine Verletzung der \u00a7\u00a7 109 und 128 Abs 1 Satz 1 SGG und auf eine Verletzung des \u00a7 103 SGG nur gest\u00fctzt werden, wenn er sich auf einen Beweisantrag bezieht, dem das LSG ohne hinreichende Begr\u00fcndung nicht gefolgt ist. Ein Verfahrensmangel liegt vor, wenn &#8211; wie hier vorgetragen &#8211; statt einer Sachentscheidung zu Unrecht ein Prozessurteil ergangen ist <em>(zum Verfahrensmangel &#8220;Prozessurteil statt Sachurteil&#8221; vgl nur BSG vom 30.10.2007 &#8211; B 2 U 272\/07 B &#8211; SozR 4-1500 \u00a7 160a Nr 19 RdNr 6 mwN)<\/em>. Dabei wirkt ein solcher in der ersten Instanz vorliegender Verfahrensmangel in die zweite Instanz fort, wenn anstelle eines erstinstanzlichen Prozessurteils eine Sachentscheidung h\u00e4tte ergehen m\u00fcssen und das LSG das Prozessurteil des SG best\u00e4tigt <em>(vgl etwa BSG vom 17.12.2019 &#8211; B 8 SO 8\/19 B &#8211; RdNr 6 mwN)<\/em>. Den Darlegungserfordernissen wird eine solche R\u00fcge aber ua nur dann gerecht, wenn die Beschwerdebegr\u00fcndung schl\u00fcssig ausf\u00fchrt, dass die Klage auch ansonsten alle Sachurteilsvoraussetzungen erf\u00fcllt <em>(vgl zB BSG vom 19.4.2024 &#8211; B 5 R 113\/23 B &#8211; RdNr 6; BSG vom 27.10.2023 &#8211; B 1 KR 15\/22 B &#8211; RdNr 12)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Den Verfahrensfehler, SG und LSG h\u00e4tten in der Sache entscheiden m\u00fcssen und kein Prozessurteil erlassen d\u00fcrfen, hat der Kl\u00e4ger nicht diesen Erfordernissen entsprechend bezeichnet. Er macht lediglich geltend, sein Antrag sei dahingehend auszulegen gewesen, dass er eine Unterlassungsklage gegen den Dienstherrn des genannten Sachgebietsleiters begehrt habe <em>(vgl zur Ermittlung eines Beteiligten durch Auslegung der Klagschrift BSG vom 18.8.2022 &#8211; B 1 KR 56\/22 B &#8211; RdNr 25)<\/em>. Die Vorinstanzen haben aber ausgef\u00fchrt, das Rechtsschutzbed\u00fcrfnis sei weggefallen, weil es nach Erreichen der Regelaltersgrenze auf die Erwerbsf\u00e4higkeit der Kl\u00e4gers nicht ankomme und der Sachgebietsleiter ausgeschieden sei und mithin keine Wiederholungsgefahr mehr bestehe. Weshalb gleichwohl ein Rechtsschutzbed\u00fcrfnis bestehen solle, legt der Kl\u00e4ger aber nicht dar. Wendet sich ein Kl\u00e4ger mit der Beschwerde gegen ein Urteil des LSG, das sich auf mehrere, voneinander unabh\u00e4ngige Begr\u00fcndungen st\u00fctzt, muss der geltend gemachte Zulassungsgrund aber f\u00fcr alle Begr\u00fcndungen Geltung beanspruchen oder f\u00fcr jede Begr\u00fcndung ein Zulassungsgrund dargelegt werden <em>(vgl BSG vom 22.6.2020 &#8211; B 9 V 55\/19 B &#8211; RdNr 6)<\/em>. Es fehlen schlie\u00dflich irgendwelche Darlegungen dazu, dass die von ihm begehrte Unterlassungsklage in der Sache h\u00e4tte Erfolg haben m\u00fcssen und die die Berufung zur\u00fcckweisende Entscheidung des LSG also auf dem geltend gemachten Verfahrensfehler beruht, wie es \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 Halbsatz 1 SGG voraussetzt. Allein die Frage nach der Richtigkeit der Entscheidung des LSG vermag die Revisionsinstanz nicht zu er\u00f6ffnen <em>(vgl nur BSG vom 26.6.1975 &#8211; 12 BJ 12\/75 &#8211; SozR 1500 \u00a7 160a Nr 7)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der vom Kl\u00e4ger selbst am 17.3.2025 gestellte Antrag, die Beiordnung der bisherigen Prozessbevollm\u00e4chtigten aufzuheben und ihm einen neuen Rechtsanwalt beizuordnen, war abzulehnen. Dabei l\u00e4sst der Senat dahinstehen, ob die im Namen des Kl\u00e4gers erfolgte Sachstandsanfrage seiner Prozessbevollm\u00e4chtigten vom Oktober 2025 die konkludente R\u00fccknahme dieses Antrags bedeutet; denn die Beiordnung eines neuen Anwalts findet ohnehin nur statt, wenn ein Grund vorliegt, der auch eine auf eigene Kosten prozessierende Partei zu einem Anwaltswechsel veranlasst h\u00e4tte <em>(vgl BSG vom 4.2.2021 &#8211; B 1 KR 23\/19 B &#8211; RdNr 9)<\/em>. Der Anwaltswechsel muss nachvollziehbar begr\u00fcndet sein und darf nicht mutwillig erscheinen <em>(vgl BSG vom 28.7.2020 &#8211; B 8 SO 57\/19 B &#8211; RdNr 12 mwN)<\/em>. Daran fehlt es hier.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger bringt vor, es habe im Zuge der kurzen Begr\u00fcndungsfrist der Beschwerde Abstimmungsschwierigkeiten mit seiner Prozessbevollm\u00e4chtigten gegeben, die seine \u00c4nderungsw\u00fcnsche zwar zur Kenntnis genommen, aber einen \u00fcberarbeiteten Schriftsatzentwurf ihm nicht in ein von ihm benanntes Schreibwarengesch\u00e4ft per Telefax, sondern nur erneut per Briefpost habe \u00fcbermitteln wollen. Au\u00dferdem habe sie sich nicht ausreichend mit dem gesamten Akteninhalt befasst und unzureichend vorgetragen, sonst w\u00e4re deutlich geworden, welches Spiel die Beh\u00f6rden jahrelang mit ihm gespielt h\u00e4tten. Ein nachvollziehbarer Grund, der auch eine auf eigene Kosten prozessierende Partei zu einem Anwaltswechsel veranlasst h\u00e4tte, ist damit nicht dargetan. Der Kl\u00e4ger hatte schon nach eigenem Vorbringen ausreichend die M\u00f6glichkeit, sich gegen\u00fcber seiner Bevollm\u00e4chtigten zum Sachverhalt und zum Beschwerdebegr\u00fcndungsschriftsatz zu \u00e4u\u00dfern. Im \u00dcbrigen steht es dem Zweck des Vertretungszwangs in einem Verfahren vor einem obersten Bundesgericht entgegen, einen Rechtsanwalt Weisungen seines Mandanten zur Abfassung von Schrifts\u00e4tzen zu unterwerfen, wie es der Kl\u00e4ger aber beabsichtigt hat <em>(vgl Bundesfinanzhof &lt;BFH&gt; vom 9.3.2016 &#8211; IV S 2\/16 &#8211; BFH\/NV 2016, 938 RdNr 12; Bundesgerichtshof &lt;BGH&gt; vom 13.9.2013 &#8211; V ZR 136\/13 &#8211; RdNr 4)<\/em>. Das Erfordernis der Begr\u00fcndung der Nichtzulassungsbeschwerde durch einen zugelassenen Prozessbevollm\u00e4chtigten soll bewirken, dass dieser die Rechtslage im Hinblick auf die genannten drei Gr\u00fcnde, auf die die Zulassung einer Revision allein gest\u00fctzt werden kann <em>(\u00a7 160 Abs 2 SGG)<\/em>, genau durchdenkt und durch eine klare Darstellung, welcher Zulassungsgrund und aus welchen Gr\u00fcnden als vorliegend angesehen wird, die Entscheidungsfindung des Gerichts erleichtert <em>(vgl BSG vom 24.2.1992 &#8211; 7 BAr 86\/91 &#8211; SozR 3-1500 \u00a7 166 Nr 4 = juris RdNr 4)<\/em>. Die Begr\u00fcndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss daher das Ergebnis der geistigen Arbeit des zugelassenen Prozessbevollm\u00e4chtigten sein, f\u00fcr die dieser mit seiner Unterschrift die volle Verantwortung \u00fcbernimmt. Auch soweit ein Mandant seine pers\u00f6nliche Auffassung vorgetragen wissen m\u00f6chte, entbindet dies den beigeordneten Prozessbevollm\u00e4chtigten gerade nicht von seiner Pflicht, im Interesse des Mandanten von weiterem Vortrag abzusehen, wenn er ihn nach eigenverantwortlicher Pr\u00fcfung nicht f\u00fcr erheblich oder sogar f\u00fcr sch\u00e4dlich f\u00fcr das Prozessziel des Mandanten h\u00e4lt <em>(vgl BSG vom 3.2.2022 &#8211; B 12 KR 22\/21 B &#8211; RdNr 4 mwN)<\/em>. Da mit der Beschwerde entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers nicht allein die Unrichtigkeit der Entscheidung des LSG ger\u00fcgt werden kann, ist der Vortrag der Prozessbevollm\u00e4chtigten, der insoweit die Auffassung des Kl\u00e4gers, mit ihm werde seit Jahren &#8220;ein Spiel&#8221; gespielt, nicht wiedergibt, nicht geeignet, einen Grund f\u00fcr einen Anwaltswechsel nachvollziehbar zu machen. Dies gilt erst recht f\u00fcr die Mutma\u00dfungen des Kl\u00e4gers, die Prozessbevollm\u00e4chtigte haben einen Versand des Entwurfs der Beschwerde zur Kenntnis an ihn per Telefax an ein Schreibwarengesch\u00e4ft abgelehnt, weil auf sie von dritter Seite Einfluss genommen worden sei.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kostenentscheidung beruht auf der entsprechenden Anwendung des \u00a7 193 Abs 1 SGG.\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KSRE163120108&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BSG_B_8_SO_6-25_B_KSRE163120108.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Beschwerde des Kl\u00e4gers gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 29. Mai 2024 wird als unzul\u00e4ssig verworfen. Der Antrag des Kl\u00e4gers, die Beiordnung von Rechtsanw\u00e4ltin B aufzuheben und ihm einen neuen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt. Au\u00dfergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten. Gr\u00fcnde 1 I. 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Senat, Beschluss vom 23.02.2026, B 8 SO 6\/25 B - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-8-senat-beschluss-vom-23-02-2026-b-8-so-6-25-b\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BSG 8. Senat, Beschluss vom 23.02.2026, B 8 SO 6\/25 B\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Die Beschwerde des Kl\u00e4gers gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 29. Mai 2024 wird als unzul\u00e4ssig verworfen. Der Antrag des Kl\u00e4gers, die Beiordnung von Rechtsanw\u00e4ltin B aufzuheben und ihm einen neuen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt. 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