{"id":565230,"date":"2026-04-15T05:58:14","date_gmt":"2026-04-15T03:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bsg-1-senat-beschluss-vom-23-01-2026-b-1-kr-9-25-b\/"},"modified":"2026-04-15T05:58:14","modified_gmt":"2026-04-15T03:58:14","slug":"bsg-1-senat-beschluss-vom-23-01-2026-b-1-kr-9-25-b","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bsg-1-senat-beschluss-vom-23-01-2026-b-1-kr-9-25-b\/","title":{"rendered":"BSG 1. Senat, Beschluss vom 23.01.2026, B 1 KR 9\/25 B"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 8. Januar 2025 wird als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin tr\u00e4gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Streitwert f\u00fcr das Beschwerdeverfahren wird auf 2 500 000 Euro festgesetzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Die Beteiligten streiten \u00fcber den Abschluss eines Versorgungsvertrages nach \u00a7 109 Abs 1 Satz 1 SGB V f\u00fcr 24 Betten zur Versorgung von Patienten in der Neurologischen Fr\u00fchrehabilitation Phase B.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin betreibt in Niedersachsen eine Rehabilitationseinrichtung zur station\u00e4ren Versorgung neurologischer Patienten. Sie verf\u00fcgt \u00fcber eine gewerberechtliche Konzession als Privatkrankenanstalt. Die Behandlung von gesetzlich Versicherten in den Phasen C (Behandlungs-\/Rehabilitationsphase) und D (Rehabilitationsphase nach Abschluss der Fr\u00fchmobilisation) der neurologischen Rehabilitation erfolgt auf der Grundlage eines mit den beklagten Landesverb\u00e4nden der Krankenkassen und den Ersatzkassen geschlossenen Versorgungsvertrages nach \u00a7 111 SGB V. Die Behandlung von gesetzlich versicherten Patienten in der Phase B (Behandlungs-\/Rehabilitationsphase, in der noch intensivmedizinische Behandlungsm\u00f6glichkeiten vorgehalten werden m\u00fcssen), erfolgt auf der Grundlage von Einzelvereinbarungen mit Krankenkassen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit ihrem 2011 gestellten Antrag auf Aufnahme der Einrichtung in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen mit 15 Planbetten f\u00fcr einen fr\u00fchrehabilitativen und akutmedizinischen Behandlungsbedarf (Phase B der neurologischen Rehabilitation) bei den Indikationen isch\u00e4mischer Schlaganfall, spontane und traumatische kraniale Blutungen sowie Zust\u00e4nden nach neurochirurgischer Intervention, ist die Kl\u00e4gerin bzw ihre Rechtsvorg\u00e4ngerin bei dem beigeladenen Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wie auch bei den Verwaltungsgerichten ohne Erfolg geblieben <em>(VG Osnabr\u00fcck vom 21.9.2016 &#8211; 6 A 156\/13; OVG L\u00fcneburg vom 12.9.2019 &#8211; 13 LB 354\/18 &#8211; juris; BVerwG vom 11.6.2021 &#8211; 3 B 43.19 &#8211; Buchholz 451.74 \u00a7 8 KHG Nr 20)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2015 beantragte die Rechtsvorg\u00e4ngerin der Kl\u00e4gerin bei den Beklagten den Abschluss eines Versorgungsvertrages nach den \u00a7 108 Nr 3, \u00a7 109 SGB V von zun\u00e4chst 15 und sp\u00e4ter 25 vollstation\u00e4ren Betten im Fachgebiet Neurologie, Schwerpunkt neurologische Fr\u00fchrehabilitation Phase B. Mit Bescheid vom 29.5.2018 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 25.1.2019 lehnten die Beklagten &#8211; nach Genehmigung durch den Beigeladenen &#8211; den Antrag ab. Die geplante Einrichtung biete nicht die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine leistungsf\u00e4hige und wirtschaftliche Krankenhausbehandlung. Sie sei weder mit einem Umfang von 25 noch mit 24 Betten f\u00fcr eine bedarfsgerechte Versorgung erforderlich. Ein Versorgungsvertrag k\u00f6nne grunds\u00e4tzlich nur f\u00fcr Fachgebiete im Sinne der Fachgebietsbezeichnungen und Schwerpunktbezeichnungen nach der Weiterbildungsordnung der Landes\u00e4rztekammer sowie dem Landeskrankenhausplan erteilt werden, nicht aber f\u00fcr einzelne Leistungen aus diesen Fachgebieten. Die hiergegen gerichtete Klage hat das SG abgewiesen <em>(Urteil vom 24.5.2022)<\/em>. Im Berufungsverfahren haben die Beklagten den Bescheid vom 29.5.2018 in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 25.1.2019 unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des BSG vom 13.12.2022 <em>(B 1 KR 37\/21 R &#8211; BSGE 135, 209 = SozR 4-2500 \u00a7 110 Nr 1)<\/em> aufgehoben, zugleich aber an der Ablehnung eines Versorgungsvertrages festgehalten <em>(Bescheid und Ablehnungsschreiben vom 14.2.2024)<\/em>. Die Kl\u00e4gerin hat den Rechtsstreit daraufhin in der m\u00fcndlichen Verhandlung teilweise f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt und die Verpflichtung der Beklagten zum Abschluss eines Versorgungsvertrages nach den \u00a7 108 Nr 3, \u00a7 109 SGB V im Umfang von 24 vollstation\u00e4ren Betten im Fachgebiet Neurologie, Schwerpunkt neurologische Fr\u00fchrehabilitation der Phase B beantragt. Die Beklagten haben ausweislich des Protokolls (nur) beantragt, die Berufung zur\u00fcckzuweisen. Das LSG hat die Berufung der Kl\u00e4gerin zur\u00fcckgewiesen. Sie habe keinen Anspruch auf Abschluss des begehrten Versorgungsvertrages. Der Bedarf an Leistungen der neurologischen-neurochirurgischen Fr\u00fchrehabilitation sei durch die vorhandenen Plankrankenh\u00e4user gedeckt. Die Bedarfspr\u00fcfung habe sich nicht ausschlie\u00dflich an dem Bedarf der Versorgung von Patienten im Bereich der neurologischen Fr\u00fchrehabilitation Phase B zu orientieren. Dar\u00fcber hinaus best\u00fcnden weiterhin erhebliche Zweifel bez\u00fcglich der Leistungsf\u00e4higkeit der geplanten Einrichtung. Im \u00dcbrigen sei die geplante Einrichtung mit Blick auf die organisatorische Ausgliederung der neurologischen Fr\u00fchrehabilitation in eine darauf spezialisierte Einrichtung nicht als wirtschaftlich anzusehen. Ausf\u00fchrungen zu \u00a7 109 Abs 3a iVm Abs 3 Satz 1 Nr 2 SGB V in der Fassung vom 5.12.2024 bed\u00fcrfe es insofern nicht <em>(Urteil vom 8.1.2025)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin wendet sich mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im LSG-Urteil.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Die Beschwerde ist unzul\u00e4ssig und daher gem\u00e4\u00df \u00a7 160a Abs 4 Satz 1 Halbsatz 2 iVm \u00a7 169 Satz 3 SGG zu verwerfen. Ihre Begr\u00fcndung entspricht nicht den aus \u00a7 160a Abs 2 Satz 3 SGG abzuleitenden Anforderungen an die Darlegung der geltend gemachten Revisionszulassungsgr\u00fcnde des Verfahrensmangels <em>(dazu 1.)<\/em> und der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung <em>(dazu 2.)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Nach \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 SGG ist die Revision zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen kann; der Verfahrensmangel kann nicht auf eine Verletzung von \u00a7 109 SGG und \u00a7 128 Abs 1 Satz 1 SGG (Grundsatz der freien richterlichen Beweisw\u00fcrdigung) und auf eine Verletzung des \u00a7 103 SGG (Amtsermittlungsgrundsatz) nur gest\u00fctzt werden, wenn er sich auf einen Beweisantrag bezieht, dem das LSG ohne hinreichende Begr\u00fcndung nicht gefolgt ist. Um einen Verfahrensmangel in diesem Sinne geltend zu machen, m\u00fcssen die Umst\u00e4nde bezeichnet werden, die den entscheidungserheblichen Mangel ergeben sollen <em>(vgl zB BSG vom 18.2.1980 &#8211; 10 BV 109\/79 &#8211; SozR 1500 \u00a7 160a Nr 36 mwN; BSG vom 31.7.2017 &#8211; B 1 KR 47\/16 B &#8211; SozR 4-1500 \u00a7 160 Nr 30 RdNr 16 mwN)<\/em>. Daran fehlt es.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Die Kl\u00e4gerin r\u00fcgt eine Verletzung von \u00a7 123 SGG durch \u00dcbergehen ihres Antrages, den Beklagten hinsichtlich des erledigten Teils des Verfahrens (Anfechtungsklage gegen den Bescheid vom 29.5.2018 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 25.1.2019) die Kosten aufzuerlegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Ein Versto\u00df gegen \u00a7 123 SGG scheidet insofern schon aufgrund des eigenen Vorbringens der Kl\u00e4gerin von vornherein aus.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7 123 SGG entscheidet das Gericht \u00fcber die vom Kl\u00e4ger erhobenen Anspr\u00fcche, ohne an die Antr\u00e4ge gebunden zu sein. Wer als Verfahrensmangel geltend macht, das Berufungsgericht habe den Rechtsmittel- bzw Streitgegenstand verkannt, muss den Verfahrensgang unter Auslegung der den Rechtsmittel- bzw Streitgegenstand bestimmenden Entscheidungen und Erkl\u00e4rungen l\u00fcckenlos darlegen <em>(vgl BSG vom 29.5.2018 &#8211; B 1 KR 99\/17 B &#8211; juris RdNr 7 mwN; BSG vom 9.4.2024 &#8211; B 12 KR 35\/23 B &#8211; juris RdNr 14)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Aus dem Vorbringen der Kl\u00e4gerin ergibt sich, dass sie nach der Aufhebung des urspr\u00fcnglich angefochtenen Bescheides durch die Beklagten den Rechtsstreit hinsichtlich der Anfechtungsklage f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt hat, sodass dar\u00fcber &#8211; nach ihrer Rechtsauffassung &#8211; in der Sache nicht mehr zu entscheiden war. Die Kl\u00e4gerin hat ihre Klage in eine (echte) Leistungsklage ge\u00e4ndert und beantragt, die Beklagten zu verpflichten, ihr Angebot auf Abschluss des begehrten Versorgungsvertrages anzunehmen. \u00dcber diesen prozessualen Anspruch hat das LSG in der Sache entschieden. Welchen mit der Klage verfolgten (Sach-)Anspruch das LSG \u00fcbergangen haben sollte, ist insofern aus dem Vorbringen der Kl\u00e4gerin nicht erkennbar. Sie wendet sich vielmehr im Kern allein dagegen, dass die Kostenentscheidung (teilweise) nicht in ihrem Sinne ausgefallen sei. Auf die von Amts wegen zu treffende Kostenentscheidung <em>(vgl \u00a7 197a Abs 1 Satz 1 SGG iVm \u00a7 161 Abs 1 VwGO; vgl auch &#8211; zu \u00a7 193 SGG &#8211; BSG vom 10.9.1987 &#8211; 10 RAr 10\/86 &#8211; BSGE 62, 131 = SozR 4100 \u00a7 141b Nr 40 = juris RdNr 19) <\/em>findet \u00a7 123 SGG aber von vornherein keine Anwendung <em>(vgl LSG Baden-W\u00fcrttemberg vom 19.11.2013 &#8211; L 13 R 1662\/12 &#8211; juris RdNr 82; Keller in Meyer-Ladewig\/Keller\/Schmidt, SGG, 14. Aufl 2023, \u00a7 123 RdNr 4c; H\u00fcbschmann in BeckOGK-SGG, \u00a7 123 RdNr 13, Stand 1.11.2025)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin setzt sich auch nicht damit auseinander, warum im Falle einer teilweisen einseitigen Erledigungserkl\u00e4rung <em>(zu deren Wirkung vgl BSG vom 9.4.2019 &#8211; B 1 KR 3\/18 R &#8211; BSGE 128, 54 = SozR 4-1780 \u00a7 161 Nr 3, RdNr 13 ff; BSG vom 12.12.2023 &#8211; B 1 KR 17\/22 R &#8211; juris RdNr 16)<\/em> erst im Berufungsverfahren das Berufungsgericht entgegen dem Grundsatz der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung \u00fcber die Kosten der Anfechtungsklage gesondert h\u00e4tte entscheiden m\u00fcssen. Will die Kl\u00e4gerin mit der R\u00fcge hingegen nur das Ergebnis der Kostenentscheidung angreifen, wendet sie sich letztlich nur gegen die nach ihrer Auffassung fehlerhafte Kostenentscheidung des LSG. Die Behauptung, die Berufungsentscheidung sei inhaltlich unrichtig, kann aber nicht zur Zulassung der Revision f\u00fchren <em>(stRspr; vgl<\/em><br \/>\n                  <em> BSG vom 17.7.2020 &#8211; B 1 KR 34\/19 B &#8211; juris RdNr 6 mwN).<\/em>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Sofern man dem Vorbringen der Kl\u00e4gerin sinngem\u00e4\u00df eine R\u00fcge der Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r entnehmen wollte <em>(\u00a7 62 SGG, Art 103 Abs 1 GG, Art 47 Abs 2 Charta der Grundrechte der EU, Art 6 Abs 1 EMRK)<\/em>, ist dieser Verfahrensmangel ebenfalls nicht hinreichend bezeichnet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Recht auf rechtliches Geh\u00f6r verpflichtet die Gerichte, die Ausf\u00fchrungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erw\u00e4gung zu ziehen. Es soll als Prozessgrundrecht sicherstellen, dass die Entscheidung frei von Fehlern ergeht, die ihren Grund in unterlassener Kenntnisnahme und Nichtber\u00fccksichtigung des Sachvortrags der Beteiligten haben k\u00f6nnten. Dieses Gebot verpflichtet die Gerichte allerdings nicht, der Rechtsansicht eines Beteiligten zu folgen. Die Gerichte sind auch nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen der Beteiligten in den Entscheidungsgr\u00fcnden ausdr\u00fccklich zu befassen. Sie m\u00fcssen nur das wesentliche, der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung dienende Vorbringen in den Entscheidungsgr\u00fcnden verarbeiten <em>(vgl BSG vom 25.4.2025 &#8211; B 1 KR 49\/23 B &#8211; juris RdNr 39; BSG vom 14.4.2022 &#8211; B 5 R 4\/22 C &#8211; juris RdNr 4 mwN zur Rspr des BVerfG)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin legt keine besonderen Umst\u00e4nde dar, die darauf hindeuten, dass ihr tats\u00e4chliches oder rechtliches Vorbringen entweder \u00fcberhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist. Das LSG ist davon ausgegangen, dass die Kl\u00e4gerin die Verpflichtung der Beklagten zum Abschluss eines Versorgungsvertrages begehrt und dieses Begehren nach der von ihm &#8211; abweichend von der oben <em>(RdNr 12)<\/em> zitierten h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung &#8211; angenommenen Erledigung der zun\u00e4chst erhobenen Anfechtungsklage in zul\u00e4ssiger Weise mit der Leistungsklage verfolgt hat. Diese hat das LSG als unbegr\u00fcndet angesehen und deshalb die Berufung der Kl\u00e4gerin gegen das klageabweisende Urteil des SG insgesamt zur\u00fcckgewiesen. Es hat der Kl\u00e4gerin unter Verweis auf \u00a7 197a Abs 1 SGG iVm \u00a7 154 Abs 1 und 2 VwGO in vollem Umfang auch die Kosten des Berufungsverfahrens auferlegt. Welche besonderen Umst\u00e4nde insofern darauf hindeuten sollten, das LSG habe den Antrag der Kl\u00e4gerin, der Beklagten die Kosten des erledigten Teils des Verfahrens aufzuerlegen, nicht zur Kenntnis genommen oder bei seiner Entscheidung in Erw\u00e4gung gezogen, legt die Kl\u00e4gerin nicht dar. Allein die Umst\u00e4nde, dass das LSG dem Kostenantrag der Kl\u00e4gerin in der Sache nicht gefolgt und dass es hierauf nicht ausdr\u00fccklich eingegangen ist, gen\u00fcgen insofern jedenfalls nicht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im \u00dcbrigen fehlt es mit Blick darauf, dass die Kl\u00e4gerin auch nach der Aufhebung des urspr\u00fcnglich angefochtenen Bescheides ihr Begehren auf Abschluss eines Versorgungsvertrages (mit der Leistungsklage) in der Sache weiterverfolgt hat und damit vollst\u00e4ndig unterlegen ist, an Darlegungen dazu, dass die angefochtene Entscheidung auf dem behaupteten Mangel beruhen kann <em>(vgl auch BSG vom 28.7.2008 &#8211; B 1 KR 5\/08 R &#8211; BSGE 101, 177 = SozR 4-2500 \u00a7 39 Nr 11, RdNr 28 f; zu den Voraussetzungen einer Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache vgl BSG vom 9.4.2019 &#8211; B 1 KR 3\/18 R &#8211; BSGE 128, 54 = SozR 4-1780 \u00a7 161 Nr 3, RdNr 21 mwN; BSG vom 12.12.2023 &#8211; B 1 KR 17\/22 R &#8211; juris RdNr 18)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Schlie\u00dflich kann, da die Kl\u00e4gerin auch ansonsten keinen Revisionszulassungsgrund dargelegt hat <em>(dazu nachfolgend RdNr 18 ff)<\/em>, eine isolierte Anfechtung der Kostenentscheidung nicht zur Zulassung der Revision f\u00fchren <em>(vgl BSG vom 27.1.1999 &#8211; B 12 KR 56\/98 B &#8211; juris RdNr 2 mwN)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die Kl\u00e4gerin r\u00fcgt ferner eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r dadurch, dass die vom LSG bei der Annahme der Bedarfsdeckung angef\u00fchrten Kliniken im Rahmen der m\u00fcndlichen Verhandlung nicht er\u00f6rtert worden seien und auch in keinem der Schrifts\u00e4tze der Beteiligten auftauchten. Entsprechendes gelte f\u00fcr die angebliche Ber\u00fccksichtigung der &#8220;k\u00fcnftigen Entwicklungen&#8221;, &#8220;der Fortschreibung des Nieders\u00e4chsischen Krankenhausplans&#8221; sowie des &#8220;Versorgungsgebiet[s] 4&#8221;, in dem die Einrichtung der Kl\u00e4gerin gelegen sei. Die insoweit zitierten Zahlen und Daten im LSG-Urteil seien zu keinem Zeitpunkt Gegenstand einer Er\u00f6rterung der Beteiligten im schrifts\u00e4tzlichen Verfahren oder des Gerichts im Rahmen der m\u00fcndlichen Verhandlung gewesen. Dieses Vorbringen gen\u00fcgt nicht den Anforderungen an die Darlegung einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7 128 Abs 2 SGG darf ein Urteil nur auf Tatsachen und Beweisergebnisse gest\u00fctzt werden, zu denen sich die Beteiligten \u00e4u\u00dfern konnten. Die Regelung erfasst einen Teilbereich des Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r <em>(\u00a7 62 SGG, Art 103 Abs 1 GG, Art 47 Abs 2 Charta der Grundrechte der EU, Art 6 Abs 1 Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention; vgl BSG vom 30.10.2019 &#8211; B 1 KR 99\/18 B &#8211; juris RdNr 9 mwN)<\/em>. Die Vorschrift soll verhindern, dass die Beteiligten durch eine Entscheidung \u00fcberrascht werden, die auf Tatsachen oder Beweisergebnissen beruht, zu denen sie sich nicht \u00e4u\u00dfern konnten. Ein Urteil darf nicht auf tats\u00e4chliche oder rechtliche Gesichtspunkte gest\u00fctzt werden, die bisher nicht er\u00f6rtert worden sind, wenn dadurch der Rechtsstreit eine unerwartete Wendung nimmt <em>(vgl BVerfG &lt;Kammer&gt; vom 12.6.2003 &#8211; 1 BvR 2285\/02 &#8211; NJW 2003, 2524 = juris RdNr 11; BSG, aaO; jeweils mwN)<\/em>. Das Gericht muss die Beteiligten \u00fcber die f\u00fcr seine Entscheidung ma\u00dfgebenden Tatsachen und Beweisergebnisse vorher unterrichten, ihnen insbesondere auch Gelegenheit geben, sich zu \u00e4u\u00dfern <em>(vgl BSG vom 23.5.1996 &#8211; 13 RJ 75\/95 &#8211; SozR 3-1500 \u00a7 62 Nr 12 S 19; BSG vom 10.3.2025 &#8211; B 1 KR 51\/24 B &#8211; juris RdNr 15)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin legt eine \u00dcberraschungsentscheidung nicht entsprechend diesen Grunds\u00e4tzen dar. Sie tr\u00e4gt insbesondere nicht vor, dass ihr die vom LSG zur Begr\u00fcndung der Bedarfsdeckung angef\u00fchrten Umst\u00e4nde nicht aus dem urspr\u00fcnglich angefochtenen Bescheid der Beklagten vom 29.5.2018, deren Ablehnungsschreiben vom 14.2.2024 oder dem von der Kl\u00e4gerin im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gesondert angefochtenen Ablehnungsbescheid des Beigeladenen sowie den \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen und im LSG-Urteil sowie den genannten Dokumenten in Bezug genommenen Nieders\u00e4chsischen Krankenhausplan bekannt waren und sie auch deshalb nicht mit einer Verwertung durch das LSG rechnen musste. Anlass zu entsprechendem Vortrag h\u00e4tte nach dem in der LSG-Entscheidung wiedergegebenen Inhalt der genannten Dokumente bestanden, die in der Beschwerdebegr\u00fcndung hinsichtlich des Sachverhalts ausdr\u00fccklich in Bezug genommen wurden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Zudem fehlt es in der Beschwerdebegr\u00fcndung auch an Darlegungen dazu, dass die angefochtene Entscheidung auf dem geltend gemachten Verfahrensmangel beruhen kann. Bei der Geltendmachung einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh\u00f6r in Form einer \u00dcberraschungsentscheidung muss insofern vorgetragen werden, welches Vorbringen des Rechtsuchenden durch das ger\u00fcgte Vorgehen des Gerichts verhindert worden ist und inwiefern die angefochtene Entscheidung darauf beruhen kann <em>(vgl BSG vom 23.4.2025 &#8211; B 1 KR 16\/24 B &#8211; juris RdNr 20 mwN)<\/em>. Hierzu tr\u00e4gt die Kl\u00e4gerin nichts vor.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Soweit die Kl\u00e4gerin schlie\u00dflich r\u00fcgt, es sei v\u00f6llig offen, aus welchen Gr\u00fcnden die vom LSG angef\u00fchrten Plankrankenh\u00e4user den Bedarf f\u00fcr die neurologische Fr\u00fchrehabilitation in der Phase B decken sollten und zur Abrechnung des OPS 8-552 legitimiert worden seien, wendet sie sich allein gegen die inhaltliche Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung und die Beweisw\u00fcrdigung des LSG. Beides kann aber nicht zur Zulassung der Revision f\u00fchren <em>(vgl den Wortlaut des \u00a7 160 Abs 2 Nr 3 Halbsatz 2 SGG sowie BSG vom 17.7.2020 &#8211; B 1 KR 34\/19 B &#8211; juris RdNr 6 mwN)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Wer sich auf den Zulassungsgrund der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung der Rechtssache beruft <em>(\u00a7 160 Abs 2 Nr 1 SGG)<\/em>, muss eine Rechtsfrage klar formulieren und ausf\u00fchren, inwiefern diese Frage im angestrebten Revisionsverfahren kl\u00e4rungsf\u00e4hig (entscheidungserheblich) sowie kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig und \u00fcber den Einzelfall hinaus von Bedeutung ist <em>(vgl zB BSG vom 17.4.2012 &#8211; B 13 R 347\/11 B &#8211; SozR 4-2600 \u00a7 72 Nr 5 RdNr 17 mwN; zur verfassungsrechtlichen Unbedenklichkeit dieses Ma\u00dfstabs BVerfG vom 14.4.2010 &#8211; 1 BvR 2856\/07 &#8211; SozR 4-1500 \u00a7 160a Nr 24 RdNr 5 ff mwN)<\/em>. Dem wird das Beschwerdevorbringen nicht gerecht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"4\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Die Kl\u00e4gerin formuliert folgende Fragen:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">&#8220;a)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Nach Ma\u00dfgabe welcher rechtlichen Kriterien kommt der Abschluss eines VV &lt;<em>Versorgungsvertrags&gt;<\/em> zur Erbringung von Leistungen der LG &lt;<em>Leistungsgruppe&gt;<\/em> 55 gem. Anlage 1 SGB V in Betracht, die zu einem Rechtsanspruch auf Abschluss eines VV gem. der Rechtsprechung des 3. Senats des BSG (U.v. 16.05.2012 &#8211; B 3 KR 9\/11 -) zur Erbringung von Leistungen der NFR-B &lt;<em>Neurologischen Fr\u00fchrehabilitation Phase B&gt;<\/em> gem. OPS &lt;<em>Operationen- und Prozedurenschl\u00fcssel&gt;<\/em> 8-552 f\u00fchren bzw. unter denen seitens der LV KK &lt;<em>Landesverb\u00e4nde der Krankenkassen&gt;<\/em> eine Auswahlentscheidung gem. \u00a7 109 Abs. 2 S. 2 unter Bezug auf die Tabellenzeile &#8216;<em>Auswahlkriterium&#8217;<\/em> der Anlage 1 SGB V stattzufinden hat bzw. ein Anspruch eines Krankenhaustr\u00e4gers auf Abschluss eines VV zur Erbringung von Leistungen der LG 55 auf der Grundlage des \u00a7 109 Abs. 3 Nr. oder 3 SGB V durch die LV KK abgelehnt werden kann?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">b)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Kann insoweit &#8211; wovon das aU &lt;<em>angefochtene Urteil&gt; <\/em>ausgeht &#8211; von einem Vorrang der Plankrankenh\u00e4user, die den Bedarf an Leistungen der LG 55 decken, ausgegangen werden und unter welchen rechtlichen Voraussetzungen ist dies zul\u00e4ssig?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">c)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Macht es insoweit einen Unterschied, dass es sich &#8211; nach Auffassung des aU &#8211; bei der NFR-B um ein &#8216;<em>fachrichtungs\u00fcbergreifendes medizinisches Versorgungsangebot&#8217;<\/em> handelt, das u.a. auch Elemente der Neurologie und der Neurochirurgie umfasst?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">d)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Ist es &#8211; deshalb &#8211; gerechtfertigt, bei einem Antrag, der sich auf den Abschluss eines VV f\u00fcr die NFR-B bezieht, die Versorgungsplanung der LV KK sowie deren Bedarfs- und Auswahlanalyse an s\u00e4mtlichen Plankrankenh\u00e4usern auszurichten, die &#8211; allgemein &#8211; anderen Leistungsgruppen, insbesondere der Neurologie, zugeordnet sind, auch wenn sie explizit Strukturen f\u00fcr die NFR-B aufweisen?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">e)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Verlangt das Neurecht f\u00fcr einen VV betreffend LG 55 der Anlage 1 SGB V als Voraussetzung f\u00fcr die Annahme oder Ablehnung eines solchen VV eine von den LV KK vorzunehmende &#8216;eigenst\u00e4ndige Bedarfspr\u00fcfung&#8217;, welche die Bedarfsdeckung durch die bereits zugelassenen Krankenh\u00e4user zu ber\u00fccksichtigen hat?:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">aa)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Nach welchen rechtlichen Kriterien richtet sich eine solche Bedarfspr\u00fcfung, die von den LV KK als Grundlage einer Bedarfsermittlung und -analyse vorzunehmen ist?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">bb)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Wie weit kann die den LV KK zukommende Bedarfspr\u00fcfung auf Vorgaben eines Krankenhausplans zur\u00fcckgreifen, der f\u00fcr das entsprechende Bundesland aufgestellt und ggfls. fortgeschrieben ist? Sind diesbez\u00fcgliche Erkenntnisse einer &#8216;Bettenplanung&#8217; ber\u00fccksichtigungsf\u00e4hig, die das jeweilige Bundesland nach Ma\u00dfgabe des Rechts vor Inkrafttreten des KHVVG vorgenommen hat?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">cc)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Wie weit d\u00fcrfen die LV KK \u00fcberhaupt auf eine Bettenplanung zum Ma\u00dfstab der Bedarfsgerechtigkeit zur\u00fcckgreifen, wenn es um den Abschluss eines VV f\u00fcr eine bestimmte Leistungsgruppe (hier LG 55) geht?<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">dd)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:justify\">Ist insoweit die Rechtsprechung des BSG gem. Urteil vom 29.05.1996 &#8211; 3 KR 26\/95 &#8211; und Urteil vom 16.05.2012 &#8211; B 3 KR 9\/11 &#8211; anwendbar, denen eine Bettenplanung bezogen auf den jeweiligen Krankenhausplan im Einzugsbereich des antragstellenden Krankenhauses zugrunde liegt?&#8221;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diese Fragen sind teilweise schon nicht hinreichend konkret <em>(dazu a)<\/em>. Im \u00dcbrigen fehlt es jedenfalls an Darlegungen zu deren Kl\u00e4rungsf\u00e4higkeit <em>(dazu b)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_26\">26<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Eine Rechtsfrage ist regelm\u00e4\u00dfig nur eine solche des materiellen oder des Verfahrensrechts, die mit Mitteln juristischer Methodik beantwortet werden kann und im Kern auf die Entwicklung abstrakter Rechtss\u00e4tze durch das BSG abzielt <em>(vgl BSG vom 22.8.2023 &#8211; B 1 KR 22\/23 B &#8211; juris RdNr 6 mwN)<\/em>. Die Konkretisierung setzt regelm\u00e4\u00dfig voraus, dass die Rechtsfrage mit &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; beantwortet werden kann; das schlie\u00dft nicht aus, dass eine Frage gestellt wird, die je nach den formulierten Voraussetzungen mehrere Antworten zul\u00e4sst. Unzul\u00e4ssig ist jedoch eine Fragestellung, deren Beantwortung von den Umst\u00e4nden des Einzelfalles abh\u00e4ngt und damit auf die Antwort &#8220;kann sein&#8221; hinausl\u00e4uft <em>(stRspr; vgl zB BSG vom 11.11.2019 &#8211; B 1 KR 87\/18 B &#8211; juris RdNr 6 mwN; BSG vom 27.1.2020 &#8211; B 8 SO 67\/19 B &#8211; juris RdNr 10)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_27\">27<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Jedenfalls die Fragen zu a), b) und e) aa) gen\u00fcgen den Anforderungen an eine hinreichende Konkretisierung danach nicht. Sie sind so allgemein gehalten, dass ihre Beantwortung eine kommentar- oder lehrbuchartige Aufbereitung durch den Senat verlangen w\u00fcrde. Sie k\u00f6nnten offensichtlich nicht losgel\u00f6st von n\u00e4her zu differenzierenden Sachverhaltskonstellationen beantwortet werden. In dieser Weise unkonkrete Fragen k\u00f6nnen jedoch gerade nicht Gegenstand eines Revisionsverfahrens sein <em>(vgl hierzu auch BSG vom 1.3.2018 &#8211; B 8 SO 104\/17 B &#8211; juris RdNr 8)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_28\">28<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Kl\u00e4rungsf\u00e4hig ist eine Rechtsfrage nur dann, wenn das BSG im angestrebten Revisionsverfahren \u00fcberhaupt hier\u00fcber entscheiden m\u00fcsste, die Frage also entscheidungserheblich ist <em>(vgl BSG vom 13.1.2017 &#8211; B 12 R 23\/16 B &#8211; juris RdNr 20; vgl zur verfassungsrechtlichen Unbedenklichkeit dieses Ma\u00dfstabs BVerfG vom 18.12.1991 &#8211; 1 BvR 1411\/91 &#8211; SozR 3-1500 \u00a7 160a Nr 7 S 14 = juris RdNr 8)<\/em>. Wie das Vorliegen grunds\u00e4tzlicher Bedeutung insgesamt, ist dies auf der Tatsachengrundlage der Vorinstanz zu beurteilen. Auch Darlegungen zur Kl\u00e4rungsf\u00e4higkeit m\u00fcssen sich also auf die Tatsachen beziehen, die das LSG im angegriffenen Urteil mit Bindungswirkung f\u00fcr das BSG <em>(\u00a7 163 SGG)<\/em> festgestellt hat <em>(vgl BSG vom 12.8.2020 &#8211; B 1 KR 46\/19 B &#8211; juris RdNr 10 mwN)<\/em>. Wird ein Urteil nebeneinander auf mehrere selbstst\u00e4ndig tragende Begr\u00fcndungen gest\u00fctzt, kann eine Beschwerde nur dann zur Zulassung der Revision f\u00fchren, wenn im Hinblick auf jede dieser Begr\u00fcndungen ein Zulassungsgrund vorliegt und formgerecht ger\u00fcgt wird <em>(vgl BSG vom 3.3.2021 &#8211; B 1 KR 89\/20 B &#8211; juris RdNr 6; BSG vom 24.9.1980 &#8211; 11 BLw 4\/80 &#8211; SozR 1500 \u00a7 160a Nr 38 S 55 = juris RdNr 3)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_29\">29<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die von der Kl\u00e4gerin formulierten Rechtsfragen beziehen sich im Kern alle auf die seit dem 12.12.2024 geltende Neuregelung des \u00a7 109 Abs 3 Satz 1 Nr 2 SGB V <em>(idF des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes &lt;KHVVG&gt; vom 5.12.2024, BGBl I Nr 400)<\/em>. Danach darf ein Versorgungsvertrag nach \u00a7 108 Nr 3 SGB V nicht abgeschlossen werden, wenn das Krankenhaus an dem Krankenhausstandort, f\u00fcr den bestimmte Leistungsgruppen vereinbart werden sollen, die f\u00fcr diese Leistungsgruppen nach \u00a7 135e Abs 2 Satz 2 SGB V ma\u00dfgeblichen Qualit\u00e4tskriterien nicht erf\u00fcllt. Die Kl\u00e4gerin ist der Ansicht, in diesem Zusammenhang stellten sich mit Blick auf die vorliegend betroffene <em>&#8220;<\/em>Leistungsgruppe 55 &#8211;<em> (Neuro-Fr\u00fchreha &lt;NNF, Phase B&gt;)&#8221;; siehe Anl 1 zu \u00a7 135e SGB V)<\/em> die von ihr aufgeworfenen grunds\u00e4tzlichen Fragen zu den Kriterien der Bedarfspr\u00fcfung nach \u00a7 109 Abs 3 Satz 1 Nr 3 SGB V.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_30\">30<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Fragen w\u00e4ren in dem von der Kl\u00e4gerin angestrebten Revisionsverfahren indes nur dann entscheidungserheblich, wenn der begehrte Versorgungsvertrag \u00fcberhaupt auf die Vereinbarung der Leistungsgruppe 55 gerichtet w\u00e4re und wenn an dem betroffenen Krankenhausstandort der Kl\u00e4gerin die hierf\u00fcr nach \u00a7 135e Abs 2 Satz 2 SGB V ma\u00dfgeblichen Qualit\u00e4tskriterien erf\u00fcllt und entsprechend den Vorgaben des \u00a7 109 Abs 3a SGB V nachgewiesen w\u00e4ren. Hierzu tr\u00e4gt die Kl\u00e4gerin &#8211; bis auf die pauschale und nicht n\u00e4her konkretisierte Behauptung, dass das Krankenhaus die Anforderungen der Leistungsgruppe 55 erf\u00fclle und Gegenteiliges im angefochtenen Urteil nicht festgestellt sei &#8211; nichts vor. Sie legt weder dar, dass der betroffene Krankenhausstandort die in der Anl 1 zu \u00a7 135e SGB V geregelten Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr die Leistungsgruppe 55 erf\u00fcllt und entsprechend den Anforderungen des \u00a7 109 Abs 3a SGB V gegen\u00fcber den Beklagten nachgewiesen hat, noch dass der begehrte Versorgungsvertrag \u00fcberhaupt auf die Vereinbarung dieser Leistungsgruppe gerichtet ist. Dagegen spricht bereits, dass ihr Klageantrag nach ihrem eigenen Vorbringen und ausweislich der Feststellungen des LSG auch noch im Berufungsverfahren auf den Abschluss eines Versorgungsvertrages &#8220;im Umfang von 24 vollstation\u00e4ren Betten im Fachgebiet Neurologie, Schwerpunkt neurologische Fr\u00fchrehabilitation der Phase B&#8221; gerichtet war und nicht (auch) auf die Vereinbarung der Leistungsgruppe 55.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_31\">31<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00e4me es auf die von der Kl\u00e4gerin aufgeworfenen Fragen zur Pr\u00fcfung der Bedarfsgerechtigkeit nur an, wenn die \u00fcbrigen Voraussetzungen f\u00fcr den Abschluss eines Versorgungsvertrages vorl\u00e4gen. Das LSG hat auch den Ausschlussgrund gem\u00e4\u00df \u00a7 109 Abs 3 Satz 1 Nr 1 SGB V bejaht, weil die organisatorische Ausgliederung der neurologischen Fr\u00fchrehabilitation in eine darauf spezialisierte Einrichtung bereits mit Blick auf den interdisziplin\u00e4ren Ansatz dieses Schwerpunktes nicht die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine wirtschaftliche Krankenhausbehandlung biete. Im Hinblick auf diese selbstst\u00e4ndig tragende Begr\u00fcndung der angefochtenen Entscheidung bringt die Kl\u00e4gerin keine Revisionszulassungsgr\u00fcnde vor, sondern sie r\u00fcgt allein die Unrichtigkeit, indem sie geltend macht, es treffe nicht zu und sei auch nicht Gegenstand des Antrags, dass die Beschwerdef\u00fchrerin beabsichtige, die neurologische Fr\u00fchrehabilitation in eine darauf spezialisierte Einrichtung &#8220;auszugliedern&#8221;, und mit dieser Begr\u00fcndung k\u00f6nne die Wirtschaftlichkeit der geplanten Einrichtung nicht in Frage gestellt werden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_32\">32<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im \u00dcbrigen geht die Kl\u00e4gerin auch nicht darauf ein, dass \u00a7 39 Abs 1 Satz 3 SGB V die Regelung entnommen werden k\u00f6nnte, dass insbesondere die Phase B (Behandlungs-\/Rehabilitationsphase, in der noch intensivmedizinische Behandlungsm\u00f6glichkeiten vorgehalten werden) integraler Bestandteil der Akutbehandlung ist. Das Angebot der Kl\u00e4gerin f\u00fcr Patienten der Phase B ist dagegen wohl zwangsl\u00e4ufig in erster Linie auf Verlegung von Versicherten aus anderen Krankenh\u00e4usern nach erfolgter Akutbehandlung angewiesen. Auch insoweit ist die Frage aufzuwerfen, ob unter diesen besonderen Voraussetzungen ein derartiges &#8220;Rehabilitations-Krankenhaus&#8221;, wie das von der Kl\u00e4gerin beantragte, die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine wirtschaftliche Krankenhausbehandlung bieten k\u00f6nnte. Denn es f\u00fchrte regelm\u00e4\u00dfig dazu, dass die Krankenkassen jeweils zwei Behandlungsf\u00e4lle und zwei Fallpauschalen verg\u00fcten m\u00fcssten. Auch unter Ber\u00fccksichtigung der Verlegungsabschl\u00e4ge liegt damit die Annahme einer Unwirtschaftlichkeit schon deswegen nahe <em>(vgl zu einer m\u00f6glichen Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebots durch die sachlich nicht gerechtfertigte Verlegung eines Versicherten in ein anderes Krankenhaus BSG vom 7.3.2023 &#8211; B 1 KR 4\/22 R &#8211; BSGE 135, 292 = SozR 4-2500 \u00a7 69 Nr 12; BSG vom 16.5.2024 &#8211; B 1 KR 29\/22 R &#8211; SozR 4-2500 \u00a7 69 Nr 15)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_33\">33<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Da es hinsichtlich s\u00e4mtlicher von der Kl\u00e4gerin formulierter Fragen jedenfalls an Darlegungen zur Kl\u00e4rungsf\u00e4higkeit fehlt, kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdebegr\u00fcndung hinsichtlich der Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit den Darlegungsanforderungen gen\u00fcgt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_34\">34<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der Senat sieht von einer weiteren Begr\u00fcndung ab <em>(\u00a7 160a Abs 4 Satz 2 Halbsatz 2 SGG)<\/em>.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_35\">35<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 197a Abs 1 Satz 1 Teilsatz 3 SGG iVm \u00a7 154 Abs 2 VwGO, diejenige \u00fcber den Streitwert auf \u00a7 197a Abs 1 Satz 1 Teilsatz 1 SGG iVm \u00a7 63 Abs 2 Satz 1, \u00a7 52 Abs 1 und Abs 4 Nr 2, \u00a7 47 Abs 1 und 3 GKG.\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KSRE140120219&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BSG_B_1_KR_9-25_B_KSRE140120219.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Beschwerde der Kl\u00e4gerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 8. Januar 2025 wird als unzul\u00e4ssig verworfen. Die Kl\u00e4gerin tr\u00e4gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Der Streitwert f\u00fcr das Beschwerdeverfahren wird auf 2 500 000 Euro festgesetzt. Gr\u00fcnde 1 I. 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