{"id":566783,"date":"2026-04-15T09:42:26","date_gmt":"2026-04-15T07:42:26","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2026-01-07-2-str-704-25-2\/"},"modified":"2026-04-15T09:42:26","modified_gmt":"2026-04-15T07:42:26","slug":"bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2026-01-07-2-str-704-25-2","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2026-01-07-2-str-704-25-2\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Beschluss, 2026-01-07, 2 StR 704\/25"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1.\u00a0Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Bonn vom 8.\u00a0Juli 2025, soweit er verurteilt ist, aufgehoben<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:18pt\">a) im Einzelstrafausspruch zu Fall B.I.1. der Urteilsgr\u00fcnde,<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:18pt\">b) im Gesamtstrafenausspruch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2.\u00a0Die weitergehende Revision wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten unter Freispruch im \u00dcbrigen wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und K\u00f6rperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat verurteilt. Seine hiergegen gerichtete, auf die R\u00fcge der Verletzung sachlichen Rechts gest\u00fctzte Revision hat den aus der Beschlussformel ersichtlichen Teilerfolg; im \u00dcbrigen ist das Rechtsmittel unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>W\u00e4hrend die \u00dcberpr\u00fcfung der Schuldspr\u00fcche und der Einzelstrafe im Fall\u00a0B.I.2. der Urteilsgr\u00fcnde keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat, hat die Einzelstrafe im Fall B.I.1. der Urteilsgr\u00fcnde keinen Bestand. Die strafsch\u00e4rfende Ber\u00fccksichtigung des Umstands, der Angeklagte sei bezogen auf den Tatzeitpunkt vom 6.\u00a0Januar 2024 \u201emehrfach und auch einschl\u00e4gig vorbestraft\u201c gewesen, wird von den Feststellungen nicht getragen. Danach war der Angeklagte bis zu diesem Zeitpunkt lediglich durch Strafbefehl des Amtsgerichts Bonn vom 29.\u00a0August 2023 wegen Erschleichens von Leistungen und durch weiteren Strafbefehl des Amtsgerichts Wuppertal vom 30.\u00a0August 2023 wegen Diebstahls jeweils zu geringen Geldstrafen verurteilt worden. Eine einschl\u00e4gige Verurteilung wegen eines K\u00f6rperverletzungsdelikts bis dahin hat das Landgericht hingegen nicht festgestellt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Auf diesem Rechtsfehler beruht das Urteil. Der Senat kann nicht ausschlie\u00dfen, dass die Strafkammer ohne die strafsch\u00e4rfende Wertung einer einschl\u00e4gigen Vorstrafe im Fall B.I.1. der Urteilsgr\u00fcnde auf eine niedrigere Einzelstrafe erkannt h\u00e4tte. Der Senat hebt die Einzelstrafe auf. Der Wegfall der Einzelfreiheitsstrafe von acht Monaten entzieht der Gesamtfreiheitsstrafe die Grundlage.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im Umfang der Aufhebung bedarf die Sache neuer Verhandlung und Entscheidung. Die Feststellungen sind von dem aufgezeigten Rechtsfehler nicht betroffen und haben Bestand (\u00a7\u00a0353 Abs.\u00a02 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das nunmehr zur Entscheidung berufene Tatgericht wird Gelegenheit haben, unter Ber\u00fccksichtigung der vom Generalbundesanwalt in seiner Zuschrift dargestellten Erw\u00e4gungen die M\u00f6glichkeit eines H\u00e4rteausgleichs wegen einer im Zeitpunkt der Urteilsf\u00e4llung im ersten Rechtsgang bereits vollst\u00e4ndig vollstreckten, aber urspr\u00fcnglich Z\u00e4surwirkung entfaltenden weiteren Verurteilung des Angeklagten zwischen den F\u00e4llen B.I.1. und B.I.2. der Urteilsgr\u00fcnde in den Blick zu nehmen. Insofern kann eine H\u00e4rte darin bestehen, dass zwei f\u00fcr sich aussetzungsf\u00e4hige Strafen nicht mehr gebildet werden k\u00f6nnen (vgl. hierzu van Gemmeren in: Sch\u00e4fer\/Sander\/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 7.Aufl., Rn. 1247).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dagegen ist es kein einen H\u00e4rteausgleich erfordernder Gesichtspunkt, dass im Ausgangspunkt gesamtstrafenf\u00e4hige Geldstrafen vor der Urteilsf\u00e4llung im ersten Rechtsgang im Wege der Ersatzfreiheitsstrafe vollstreckt worden sind. F\u00fcr im Wege der Ersatzfreiheitsstrafe vollstreckte Geldstrafen, die seit dem 1.\u00a0Februar 2024 rechtskr\u00e4ftig verh\u00e4ngt worden sind (Art.\u00a0316o Abs. 2 EGStGB), muss infolge der Halbierung des Umrechnungsma\u00dfstabs nach \u00a7\u00a043 Satz\u00a02 StGB bei der unterbliebenen Gesamtstrafenbildung aus einer Freiheits- und einer Geldstrafe ein H\u00e4rteausgleich nicht gew\u00e4hrt werden (vgl. BT-Drucks. 20\/5913, S.\u00a063; LK-StGB\/Grube, 14.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a043 Rn.\u00a07).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: left\">Menges\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Appl\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Zeng<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Grube\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Schmidt<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE704122026&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_2_StR_704-25_KORE704122026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. 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