{"id":567317,"date":"2026-04-15T10:49:19","date_gmt":"2026-04-15T08:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/beschluss-vom-19-dezember-2025\/"},"modified":"2026-04-15T10:49:19","modified_gmt":"2026-04-15T08:49:19","slug":"beschluss-vom-19-dezember-2025","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-19-dezember-2025\/","title":{"rendered":"Beschluss vom 19. Dezember 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<div class=\"bverfg-rubrum\">\n<p>BUNDESVERFASSUNGSGERICHT<\/p>\n<p>&#8211; 2 BvR 1792\/25 &#8211;<\/p>\n<h2 class=\"has-eagle\">In dem Verfahren<br \/>\n\u00fcber<br \/>\ndie Verfassungsbeschwerde<\/h2>\n<p><\/p>\n<p>des Herrn (\u2026),<\/p>\n<p>gegen<br \/>\na) \u00a0 \u00a0 den Bescheid des Landesamts f\u00fcr Einb\u00fcrgerung Berlin<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0vom 8. Dezember 2025 &#8211; S 521 &#8211; 020051500831 (\u2026) -,<\/p>\n<p>b) \u00a0 \u00a0 die unterlassene Einb\u00fcrgerung aufgrund der Anwendung des Staats-<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0angeh\u00f6rigkeitsrechts in der Fassung vom 27. Oktober 2025,<\/p>\n<p>c) \u00a0 \u00a0 \u00a0Art. 1 des Gesetzes zur \u00c4nderung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetzes<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0sowie weiterer Vorschriften vom 27. Oktober 2025 (BGBl I Nr. 256)<\/p>\n<p>und \u00a0 Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung<\/p>\n<p>\nhat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch<br \/>\ndie Richterin Wallrabenstein,<\/p>\n<p>den Richter Frank<\/p>\n<p>und die Richterin Emmenegger<\/p>\n<p>gem\u00e4\u00df \u00a7 93b in Verbindung mit \u00a7 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung<br \/>\nvom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)<\/p>\n<p>am 19. Dezember 2025 einstimmig beschlossen:<\/p>\n<\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<p><strong>Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (\u00a7\u00a040 Abs.\u00a03 GOBVerfG).<\/strong><\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p class=\"center\"><strong>G r \u00fc n d e :<\/strong><\/p>\n<h3>I.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"1\">1<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Beschwerdef\u00fchrer ist t\u00fcrkischer Staatsangeh\u00f6riger und reiste am 1.\u00a0Juni\u00a02022 mit einem nationalen Visum (vgl. \u00a7\u00a06 Abs.\u00a03 Aufenthaltsgesetz) in die Bundesrepublik Deutschland ein. Seit M\u00e4rz\u00a02024 ist er als Arzt in einer Klinik in (\u2026) t\u00e4tig.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"2\">2<\/p>\n<p class=\"justify\">Am 13.\u00a0Mai\u00a02025 stellte der Beschwerdef\u00fchrer bei dem Landesamt f\u00fcr Einwanderung Berlin (im Folgenden: Landesamt) einen Einb\u00fcrgerungsantrag nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a03 Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetz in der bis zum 29.\u00a0Oktober\u00a02025 g\u00fcltigen Fassung (im Folgenden: StAG\u00a0a.F.). Danach konnte die f\u00fcr eine Anspruchseinb\u00fcrgerung erforderliche Voraufenthaltszeit unter bestimmten Bedingungen auf bis zu drei Jahre verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"3\">3<\/p>\n<p class=\"justify\">Mit Schreiben vom 14.\u00a0Oktober\u00a02025 erhielt der Beschwerdef\u00fchrer vom Landesamt unter Verweis darauf, dass das Einb\u00fcrgerungsverfahren nun durch Aush\u00e4ndigung der Einb\u00fcrgerungsurkunde abgeschlossen werden k\u00f6nne, eine Einladung zur Einb\u00fcrgerung f\u00fcr den 31.\u00a0Oktober\u00a02025.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"4\">4<\/p>\n<p class=\"justify\">Bereits am 8.\u00a0Oktober\u00a02025 beschloss der Deutsche Bundestag aufgrund der Beschlussempfehlung und des Berichts des Innenausschusses (vgl. BTDrucks\u00a021\/1634) den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf zur \u00c4nderung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetzes sowie weiterer Vorschriften (vgl. BTDrucks\u00a021\/537, BTDrucks\u00a021\/1373). Dessen Art.\u00a01 sieht die Streichung des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a03 StAG\u00a0a.F. vor. Nachdem der Bundesrat am 17.\u00a0Oktober\u00a02025 beschlossen hatte, zu dem Gesetz keinen Antrag gem\u00e4\u00df Art.\u00a077 Abs.\u00a02 GG zu stellen (vgl. BRDrucks\u00a0545\/25 &lt;Beschluss&gt;), wurde das Gesetz am 27.\u00a0Oktober\u00a02025 ausgefertigt und am 29.\u00a0Oktober\u00a02025 im Bundesgesetzblatt verk\u00fcndet (vgl. BGBl I Nr.\u00a0256). Art.\u00a01 des Gesetzes ist nach dessen Art.\u00a06 Abs.\u00a01 am Tag nach der Verk\u00fcndung, dem 30.\u00a0Oktober\u00a02025, in Kraft getreten.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"5\">5<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Beschwerdef\u00fchrer erschien am 31.\u00a0Oktober\u00a02025 zur Aush\u00e4ndigung der dort vorliegenden Einb\u00fcrgerungsurkunde beim Landesamt, die ihm jedoch unter Hinweis auf die ge\u00e4nderte Rechtslage nicht ausgeh\u00e4ndigt wurde. Nach Anh\u00f6rung mit Schreiben vom 3.\u00a0November\u00a02025 lehnte das Landesamt den Einb\u00fcrgerungsantrag des Beschwerdef\u00fchrers mit Bescheid vom 8.\u00a0Dezember\u00a02025 ab.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"6\">6<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Beschwerdef\u00fchrer befindet sich in Bewerbungsverfahren f\u00fcr eine \u00e4rztliche T\u00e4tigkeit im milit\u00e4rischen Dienst bei der Bundeswehr, die die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit voraussetzt.<\/p>\n<h3>II.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"7\">7<\/p>\n<p class=\"justify\">Am 8.\u00a0November\u00a02025 hat der Beschwerdef\u00fchrer Verfassungsbeschwerde erhoben und einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"8\">8<\/p>\n<p class=\"justify\">Er r\u00fcgt im Wesentlichen die Verletzung von Art.\u00a01 Abs.\u00a01 GG, Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG, Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG und Art.\u00a020 Abs.\u00a03 GG durch die Anwendung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsrechts in der Fassung vom 27.\u00a0Oktober\u00a02025 auf ein bereits entscheidungsreifes Einb\u00fcrgerungsverfahren. Das Fehlen einer \u00dcbergangsregelung bewirke insbesondere eine unzul\u00e4ssige echte R\u00fcckwirkung auf einen entscheidungsreifen Sachverhalt, wobei sein Vertrauen durch die Einladung zur Aush\u00e4ndigung der Einb\u00fcrgerungsurkunde vom 14.\u00a0Oktober\u00a02025 begr\u00fcndet worden sei. Zudem macht er eine Verletzung von Art.\u00a019 Abs.\u00a04 GG geltend. Durch die Kombination aus dem Verzicht des Gesetzgebers auf eine \u00dcbergangsregelung und der rein schematischen Anwendung des neuen Rechts durch die Verwaltung stehe ihm effektiver Rechtsschutz nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>III.\u00a0<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"9\">9<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil sie unzul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"10\">10<\/p>\n<p class=\"justify\">Soweit sich der Beschwerdef\u00fchrer gegen die unterlassene Einb\u00fcrgerung am 31.\u00a0Oktober\u00a02025 und die nunmehr erfolgte Ablehnung seines Einb\u00fcrgerungsantrags durch Bescheid des Landesamts vom 8.\u00a0Dezember\u00a02025 wendet, fehlt es an der nach \u00a7\u00a090 Abs.\u00a02 BVerfGG erforderlichen Rechtswegersch\u00f6pfung.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"11\">11<\/p>\n<p class=\"justify\">Soweit der Beschwerdef\u00fchrer seine Verfassungsbeschwerde auch unmittelbar gegen Art.\u00a01 des Gesetzes zur \u00c4nderung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetzes sowie weiterer Vorschriften richtet, gen\u00fcgt die Verfassungsbeschwerde jedenfalls den Substantiierungsanforderungen nach \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a01, \u00a7\u00a092 BVerfGG nicht. Er h\u00e4lt aus Gr\u00fcnden des Vertrauensschutzes eine \u00dcbergangsvorschrift f\u00fcr geboten, legt jedoch nicht dar, warum sie notwendig sein sollte. \u00a7\u00a08 StAG r\u00e4umt der Beh\u00f6rde die M\u00f6glichkeit der Ermessenseinb\u00fcrgerung ein. Die Regelung gibt den Beh\u00f6rden bei der Aus\u00fcbung des Ermessens die Ber\u00fccksichtigung von Vertrauensgesichtspunkten auf (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19.\u00a0August\u00a01996 &#8211; 1 B 82.95 -, juris, Rn.\u00a012; Weber, in: Kluth\/Heusch, BeckOK Ausl\u00e4nderrecht, \u00a7\u00a08 StAG Rn.\u00a041 &lt;Okt.\u00a02025&gt;; Hailbronner\/Gnatzy, in: Hailbronner\/Kau\/Gnatzy\/Weber, Staatsangeh\u00f6rigkeitsrecht, 7.\u00a0Aufl.\u00a02022, \u00a7\u00a08 StAG Rn.\u00a054). Davon ausgehend zeigt der Beschwerdef\u00fchrer nicht auf, aus welchen Gr\u00fcnden \u00a7\u00a08 StAG zur Bew\u00e4ltigung des vorliegenden Sachverhalts keinen hinreichenden Vertrauensschutz bieten sollte. Insbesondere tr\u00e4gt er nicht vor, dass mit der Neuregelung ein Anwendungsausschluss von \u00a7\u00a08 StAG auf Sachverhalte wie den vorliegenden verbunden sei. Ein solches Vorbringen war auch nicht verzichtbar, weil sich diese Annahme nicht ohne Weiteres ergibt, insbesondere die Gesetzgebungsmaterialien f\u00fcr einen solchen Anwendungsausschluss keine Anhaltspunkte bieten.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"12\">12<\/p>\n<p class=\"justify\">Von einer weiteren Begr\u00fcndung wird nach \u00a7\u00a093d Abs.\u00a01 Satz\u00a03 BVerfGG abgesehen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"13\">13<\/p>\n<p class=\"justify\">Diese Entscheidung ist unanfechtbar.<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2025\/12\/rk20251219_2bvr179225.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/2025\/12\/rk20251219_2bvr179225.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolglose Verfassungsbeschwerde und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen eine unterlassene Einb\u00fcrgerung<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8477],"kji_chamber":[12946],"kji_year":[8463],"kji_subject":[7660],"kji_keyword":[7808,8479,12822],"kji_language":[7805],"class_list":["post-567317","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesverfassungsgericht","kji_chamber-3-kammer-des-zweiten-senats","kji_year-8463","kji_subject-constitutionnel","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesverfassungsgericht","kji_keyword-dezember","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Beschluss vom 19. 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