{"id":581757,"date":"2026-04-17T00:28:14","date_gmt":"2026-04-16T22:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/beschluss-vom-3-marz-2025\/"},"modified":"2026-04-17T00:28:14","modified_gmt":"2026-04-16T22:28:14","slug":"beschluss-vom-3-marz-2025","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-3-marz-2025\/","title":{"rendered":"Beschluss vom 3. M\u00e4rz 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<div class=\"bverfg-rubrum\">\n<p>BUNDESVERFASSUNGSGERICHT<\/p>\n<p><\/p>\n<p>&#8211; 1 BvR 1491\/23 &#8211;<\/p>\n<h2 class=\"has-eagle\">In dem Verfahren<br \/>\n\u00fcber<br \/>\ndie Verfassungsbeschwerde<\/h2>\n<p><\/p>\n<p>der (\u2026)-GmbH,\u00a0<br \/>\nvertreten durch den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (\u2026),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>&#8211; Bevollm\u00e4chtigte: (\u2026) &#8211;<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>gegen<br \/>\na) \u00a0 \u00a0 den Beschluss des Bundesgerichtshofs<br \/>\n\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0vom 9. Mai 2023 &#8211; EnVR 16\/20 -,<\/p>\n<p><\/p>\n<p>b) \u00a0 \u00a0 den Beschluss des Bundesgerichtshofs\u00a0<br \/>\n\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0vom 28. Juni 2022 &#8211; EnVR 16\/20 -,<\/p>\n<p><\/p>\n<p>c) \u00a0 \u00a0 den Beschluss der Bundesnetzagentur f\u00fcr Elektrizit\u00e4t,\u00a0<br \/>\n\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen\u00a0<br \/>\n\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0vom 21. Februar 2018 &#8211; BK4-17-093 &#8211;<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch<br \/>\ndie Richter Christ,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nWolff<\/p>\n<p>und die Richterin Me\u00dfling<\/p>\n<p>gem\u00e4\u00df \u00a7 93b in Verbindung mit \u00a7 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung<br \/>\nvom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)<br \/>\nam 3. M\u00e4rz 2025 einstimmig beschlossen:<\/p>\n<\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<p><strong>Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.<\/strong><\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p class=\"center\"><strong>G r \u00fc n d e :<\/strong><\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"1\">1<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Festlegung des generellen sektoralen Produktivit\u00e4tsfaktors zur Bestimmung der Erl\u00f6sobergrenze f\u00fcr Betreiber von Gasversorgungsnetzen f\u00fcr die Dauer der dritten Regulierungsperiode (2018 bis 2022) durch die Bundesnetzagentur, einen die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Festlegung best\u00e4tigenden Beschluss des Bundesgerichtshofs sowie die Zur\u00fcckweisung der gegen diesen Beschluss gerichteten Anh\u00f6rungsr\u00fcge.<\/p>\n<h3>I.<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"2\">2<\/p>\n<p class=\"justify\">1. Die als Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung verfasste Beschwerdef\u00fchrerin betreibt ein Gasnetz. Zu ihren Beteiligungsverh\u00e4ltnissen tr\u00e4gt sie Folgendes vor: 94,9\u00a0% ihrer Gesellschaftsanteile w\u00fcrden von der (\u2026)-GmbH gehalten. Von den verbleibenden Gesellschaftsanteilen w\u00fcrden 2,56\u00a0% von der (\u2026)-AG und 2,54 % von kommunalen Tr\u00e4gern gehalten. An der (\u2026)-GmbH seien mit der Stadt (\u2026) (13,9\u00a0%), dem Landkreis (\u2026) (13,226\u00a0%), der (\u2026)-GmbH (11,975\u00a0%) sowie dem Landkreis (\u2026) (10,799\u00a0%) kommunale Tr\u00e4ger mit insgesamt 49,9\u00a0% beteiligt. Die \u00fcbrigen Anteile von 50,1\u00a0% halte die (\u2026)-AG. 21,5\u00a0% der Aktien der (\u2026)-AG halte die (\u2026)-AG, deren Aktien wiederum vollst\u00e4ndig von der (\u2026)-SE gehalten w\u00fcrden. 40\u00a0% der Aktien der (\u2026)-AG halte die (\u2026)-GmbH, deren Aktien wiederum vollst\u00e4ndig von der (\u2026)-SE gehalten w\u00fcrden. Die \u00fcbrigen Aktien der (\u2026)-AG entfielen auf verschiedene kommunale Tr\u00e4ger. Die Aktien der (\u2026)-SE bef\u00e4nden sich \u00fcberwiegend in privatem Streubesitz. Hiernach sind an der Beschwerdef\u00fchrerin \u00fcber die verschiedenen Beteiligungsebenen hinweg kommunale Tr\u00e4ger mit einem Anteil von insgesamt rund 70\u00a0% beteiligt.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"3\">3<\/p>\n<p class=\"justify\">2. Mit dem angegriffenen Beschluss vom 21.\u00a0Februar 2018 legte die Beschlusskammer\u00a04 der Bundesnetzagentur zur Bestimmung der Erl\u00f6sobergrenze nach \u00a7\u00a04 in Verbindung mit \u00a7\u00a06 ARegV f\u00fcr die Dauer der dritten Regulierungsperiode gem\u00e4\u00df \u00a7 9 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 ARegV einen generellen sektoralen Produktivit\u00e4tsfaktor in H\u00f6he von 0,49\u00a0% f\u00fcr Betreiber von Gasversorgungsnetzen fest.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"4\">4<\/p>\n<p class=\"justify\">3. Auf die Beschwerde der Beschwerdef\u00fchrerin hat das Oberlandesgericht D\u00fcsseldorf mit Beschluss vom 18.\u00a0Dezember 2019 &#8211; VI-3 Kart 672\/18 [V] -, berichtigt mit Beschluss vom 30.\u00a0Januar 2020, den Beschluss der Bundesnetzagentur vom 21.\u00a0Februar 2018 aufgehoben und die Bundesnetzagentur verpflichtet, unter Beachtung seiner Rechtsauffassung erneut \u00fcber die Festlegung des generellen sektoralen Produktivit\u00e4tsfaktors zu entscheiden.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"5\">5<\/p>\n<p class=\"justify\">4. Mit dem angegriffenen Beschluss vom 28. Juni 2022 hat der Bundesgerichtshof den im vorliegenden Verfahren ergangenen Beschluss des Oberlandesgerichts D\u00fcsseldorf vom 18.\u00a0Dezember 2019 auf die Rechtsbeschwerde der Bundesnetzagentur und unter Zur\u00fcckweisung der Rechtsbeschwerde der Beschwerdef\u00fchrerin aufgehoben und die Beschwerde gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur vom 21. Februar 2018 zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"6\">6<\/p>\n<p class=\"justify\">5. Die gegen den Beschluss vom 28.\u00a0Juni 2022 gerichtete Anh\u00f6rungsr\u00fcge der Beschwerdef\u00fchrerin hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 9.\u00a0Mai 2023 zur\u00fcckgewiesen, den die Verfassungsbeschwerde ebenfalls angreift.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"7\">7<\/p>\n<p class=\"justify\">6. Mit ihrer Verfassungsbeschwerde r\u00fcgt die Beschwerdef\u00fchrerin eine Verletzung ihrer Rechte aus Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG, hilfsweise Art. 47 Abs.\u00a01 GRCh, Art.\u00a02 Abs.\u00a01 in Verbindung mit Art.\u00a020 Abs.\u00a03 GG, Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG, hilfsweise Art.\u00a016 GRCh, Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG und Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 GG.<\/p>\n<h3>II.<\/h3>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"8\">8<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen. Ihr kommt keine grunds\u00e4tzliche verfassungsrechtliche Bedeutung im Sinne des \u00a7\u00a093a Abs.\u00a02 lit.\u00a0a\u00a0BVerfGG zu. Ihre Annahme ist auch nicht zur Durchsetzung der in \u00a7\u00a090 Abs.\u00a01 BVerfGG genannten Rechte angezeigt (\u00a7\u00a093a Abs.\u00a02 lit.\u00a0b\u00a0BVerfGG), weil die Verfassungsbeschwerde unzul\u00e4ssig ist (vgl. BVerfGE 90, 22 &lt;25\u00a0f.&gt;). Sie gen\u00fcgt den Begr\u00fcndungsanforderungen nach \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a02, \u00a7\u00a092\u00a0BVerfGG (1) weder, soweit sie sich gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 28.\u00a0Juni 2022 wendet (2), noch, soweit sie sich gegen dessen Beschluss vom 9.\u00a0Mai 2023 wendet (3).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"9\">9<\/p>\n<p class=\"justify\">1. Die Begr\u00fcndung der Verfassungsbeschwerde soll dem Bundesverfassungsgericht eine zuverl\u00e4ssige Grundlage f\u00fcr die weitere Behandlung des Verfahrens verschaffen (vgl. BVerfGE 15, 288 &lt;292&gt;). Hiernach ist der Beschwerdef\u00fchrer gehalten, den Sachverhalt, aus dem sich die Grundrechtsverletzung ergeben soll, substantiiert und schl\u00fcssig darzulegen. Es ist alles darzutun, was dem Gericht eine Entscheidung der verfassungsrechtlichen Fragen erm\u00f6glicht (vgl. BVerfGE 131, 66 &lt;82&gt;). Insoweit muss sich die Verfassungsbeschwerde mit dem zugrundeliegenden einfachen Recht sowie mit der verfassungsrechtlichen Beurteilung des vorgetragenen Sachverhalts auseinandersetzen und hinreichend substantiiert darlegen, dass eine Grundrechtsverletzung m\u00f6glich erscheint (vgl. BVerfGE 89, 155 &lt;171&gt;; 108, 370 &lt;386 f.&gt;). Es muss deutlich werden, inwieweit durch die angegriffene Ma\u00dfnahme das bezeichnete Grundrecht verletzt sein soll (vgl. BVerfGE 78, 320 &lt;329&gt;; 99, 84 &lt;87&gt;; 115, 166 &lt;179 f.&gt;). Werden gerichtliche Entscheidungen angegriffen, muss sich der Beschwerdef\u00fchrer auch mit deren Gr\u00fcnden auseinandersetzen (vgl. BVerfGE 101, 331 &lt;345&gt;; 105, 252 &lt;264&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"10\">10<\/p>\n<p class=\"justify\">Soweit das Bundesverfassungsgericht f\u00fcr bestimmte Fragen bereits verfassungsrechtliche Ma\u00dfst\u00e4be entwickelt hat, muss anhand dieser Ma\u00dfst\u00e4be aufgezeigt werden, inwieweit Grundrechte durch die angegriffene Ma\u00dfnahme verletzt werden (vgl. BVerfGE 99, 84 &lt;87&gt;; 101, 331 &lt;346&gt;; 102, 147 &lt;164&gt;; 140, 229 &lt;232 Rn. 9&gt;). Der behauptete Grundrechtsversto\u00df ist in Auseinandersetzung mit den vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Ma\u00dfst\u00e4ben zu begr\u00fcnden (vgl. BVerfGE 101, 331 &lt;345 f.&gt;; 123, 186 &lt;234&gt;; 130, 1 &lt;21&gt;; 142, 234 &lt;251 Rn. 28&gt;; 149, 86 &lt;109 Rn. 61&gt;). F\u00fchrt die Verfassungsbeschwerde einen in einem anderen Zusammenhang durch das Bundesverfassungsgericht entwickelten Ma\u00dfstab an, hat sie sich mit der \u00dcbertragbarkeit dieser Ma\u00dfst\u00e4be auseinanderzusetzen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 20.\u00a0August 2015 &#8211; 1 BvR 980\/15 -, Rn.\u00a018).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"11\">11<\/p>\n<p class=\"justify\">2. Die Verfassungsbeschwerde legt nicht dar, dass der angegriffene Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 28.\u00a0Juni 2022 Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG (a), Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh (b), Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG (c), Art.\u00a016 GRCh (d), Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG (e und f) oder Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 GG (g) verletzt.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"12\">12<\/p>\n<p class=\"justify\">a) Die R\u00fcge, der angegriffene Beschluss verletze Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG, gen\u00fcgt nicht den Begr\u00fcndungsanforderungen. Es ist nicht ausreichend dargelegt, dass sich die Beschwerdef\u00fchrerin auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG berufen kann (aa). Dar\u00fcber hinaus fehlt es zu den R\u00fcgen der Beschwerdef\u00fchrerin, wonach der Bundesgerichtshof den angegriffenen Beschluss der Bundesnetzagentur nicht den Anforderungen des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG entsprechend kontrolliert habe und ihr in verfassungswidriger Weise Darlegungs- und Beweislasten auferlegt habe, an ausreichenden Darlegungen (bb). Darauf, ob sich die Verfassungsbeschwerde weitergehend mit der Frage, ob Raum f\u00fcr die Anwendung des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG ist, h\u00e4tte auseinandersetzen m\u00fcssen, kommt es demnach nicht an (cc).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"13\">13<\/p>\n<p class=\"justify\">aa) Die Beschwerdef\u00fchrerin legt nicht ausreichend dar, dass sie sich auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG berufen kann. Sie setzt sich mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Grundrechtsf\u00e4higkeit von gemischtwirtschaftlichen Unternehmen nicht ausreichend auseinander (1). Ebenso wenig ist dargetan, dass es im Hinblick auf das Unionsrecht geboten ist, Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG dahingehend auszulegen, dass sich die Beschwerdef\u00fchrerin auf diese Gew\u00e4hrleistung berufen kann (2). Die unzureichende Darlegung der Grundrechtsf\u00e4higkeit hinsichtlich Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG betrifft auch die von der Beschwerdef\u00fchrerin unzutreffend auf das Recht auf ein faires Verfahren (Art.\u00a02 Abs.\u00a01 i.V.m. Art. 20 Abs.\u00a03 GG) gest\u00fctzte R\u00fcge gegen die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast (3).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"14\">14<\/p>\n<p class=\"justify\">(1) Aus den Angaben der Beschwerdef\u00fchrerin ergibt sich, dass \u00fcber mehrere Ebenen vermittelt rund 70\u00a0% ihrer Anteile von kommunalen Tr\u00e4gern gehalten werden. Mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu, inwiefern sich gemischtwirtschaftliche Unternehmen auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG berufen k\u00f6nnen (a), setzt sich die Verfassungsbeschwerde jedoch nicht ausreichend auseinander (b).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"15\">15<\/p>\n<p class=\"justify\">(a) Im Alleineigentum des Staates stehende \u00f6ffentliche Unternehmen beziehungsweise von der \u00f6ffentlichen Hand beherrschte gemischtwirtschaftliche Unternehmen in Privatrechtsform k\u00f6nnen sich grunds\u00e4tzlich nicht auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG berufen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 6.\u00a0September 2016 &#8211; 1 BvR 1305\/13 -, Rn.\u00a019).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"16\">16<\/p>\n<p class=\"justify\">Zwar hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass juristischen Personen des \u00f6ffentlichen Rechts der Schutz des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 GG jedenfalls insoweit zusteht, als sie sich auf materielle Grundrechte berufen k\u00f6nnen (vgl. BVerfGE 107, 299 &lt;310 f.&gt;). Juristische Personen des \u00f6ffentlichen Rechts sind nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aber im Hinblick auf materielle Grundrechte grunds\u00e4tzlich nicht grundrechtsf\u00e4hig (vgl. BVerfGE 143, 246 &lt;313 f. Rn. 188&gt;; 147, 50 &lt;143 Rn.\u00a0239&gt; m.w.N.). Dementsprechend findet Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG auf Gebietsk\u00f6rperschaften und deren Organe grunds\u00e4tzlich keine Anwendung (vgl. BVerfGE 129, 108 &lt;118&gt; m.w.N.; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 6.\u00a0September 2016 &#8211; 1 BvR 1305\/13 -, Rn.\u00a020). Abweichendes gilt f\u00fcr jene \u2013 hier nicht betroffenen \u2013 juristischen Personen des \u00f6ffentlichen Rechts, die unmittelbar einem durch bestimmte Grundrechte gesch\u00fctzten Lebensbereich zugeordnet sind oder ihm kraft ihrer Eigenart von vornherein zugeh\u00f6ren, wie Rundfunkanstalten, Universit\u00e4ten und deren Fakult\u00e4ten (vgl. BVerfGE 31, 314 &lt;321 f.&gt;; 74, 297 &lt;317 f.&gt;; 93, 85 &lt;93&gt;; 107, 299 &lt;309 f.&gt;) oder Kirchen und sonstige \u00f6ffentlich-rechtliche Weltanschauungsgemeinschaften (vgl. BVerfGE 19, 129 &lt;132&gt;; 30, 112 &lt;119 f.&gt;; 42, 312 &lt;321 f.&gt;; 70, 138 &lt;160 f.&gt;.).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"17\">17<\/p>\n<p class=\"justify\">Auch juristischen Personen des Privatrechts, die ganz vom Staat beherrscht werden, hat das Bundesverfassungsgericht die Grundrechtsf\u00e4higkeit im Hinblick auf materielle Grundrechte abgesprochen (vgl. BVerfGE 45, 63 &lt;79 f.&gt;; 68, 193 &lt;212 f.&gt;). Entsprechendes gilt f\u00fcr gemischtwirtschaftliche Unternehmen, sofern der Staat mehr als 50 % der Anteile an diesen juristischen Personen des Privatrechts h\u00e4lt (vgl. BVerfGE 143, 246 &lt;314 Rn. 190&gt;; 147, 50 &lt;144 Rn.\u00a0241&gt;; BVerfG, Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 18.\u00a0August 2020 &#8211; 1 BvQ 82\/20 -, Rn.\u00a08, 10). Die Frage der Grundrechtsbindung und der M\u00f6glichkeit, sich umgekehrt auf Grundrechte zu berufen, kann nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts f\u00fcr ein gemischtwirtschaftliches Unternehmen nur einheitlich beurteilt werden. Das Kriterium der Beherrschung mit seiner Ankn\u00fcpfung an die eigentumsrechtlichen Mehrheitsverh\u00e4ltnisse stellt nicht auf konkrete Einwirkungsbefugnisse hinsichtlich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ab, sondern auf die Gesamtverantwortung f\u00fcr das jeweilige Unternehmen. Anders als in F\u00e4llen, in denen die \u00f6ffentliche Hand nur einen untergeordneten Anteil an einem privaten Unternehmen h\u00e4lt, handelt es sich dann grunds\u00e4tzlich nicht um private Aktivit\u00e4ten unter Beteiligung des Staates, sondern um staatliche Aktivit\u00e4ten unter Beteiligung von Privaten. F\u00fcr sie gelten unabh\u00e4ngig von ihrem Zweck oder Inhalt die allgemeinen Bindungen staatlicher Aufgabenwahrnehmung (vgl. BVerfGE 147, 50 &lt;145 Rn.\u00a0243&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"18\">18<\/p>\n<p class=\"justify\">(b) Die Beschwerdef\u00fchrerin zeigt nicht unter substantiierter Auseinandersetzung mit diesen Ma\u00dfst\u00e4ben auf, dass sie sich auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG berufen kann. Insbesondere setzt sie sich nicht damit auseinander, dass das Bundesverfassungsgericht von einer staatlichen Beherrschung und damit fehlender Grundrechtsf\u00e4higkeit eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens ausgeht, sofern der Staat mehr als 50 % der Anteile h\u00e4lt. Darauf, dass die Beteiligung kommunaler Tr\u00e4ger an ihr diese Schwelle \u00fcberschreitet, geht sie nicht ein. Soweit sie in der Sache geltend macht, dass in den einzelnen Beteiligungsverh\u00e4ltnissen Gesellschaften die Mehrheit der Anteile hielten, an denen eine kommunale Beteiligung von weniger als 50\u00a0% bestehe, und der Einfluss der kommunalen Tr\u00e4ger aufgrund gesellschaftsrechtlicher Gestaltungen hinter ihren Gesellschaftsanteilen zur\u00fcckbleibe, setzt sie sich insbesondere nicht damit auseinander, dass es nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts f\u00fcr das Kriterium der Beherrschung nicht auf konkrete Einwirkungsbefugnisse hinsichtlich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ankommt, sondern auf die Gesamtverantwortung f\u00fcr das jeweilige Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"19\">19<\/p>\n<p class=\"justify\">(2) Es ist auch nicht dargetan, dass es \u2013 wie die Verfassungsbeschwerde meint \u2013 im Hinblick auf das Unionsrecht geboten ist, Art. 19 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG dahingehend auszulegen, dass sich die Beschwerdef\u00fchrerin auf diese Gew\u00e4hrleistung berufen kann.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"20\">20<\/p>\n<p class=\"justify\">(a) Soweit die Beschwerdef\u00fchrerin eine \u201eSchutzl\u00fccke\u201c bef\u00fcrchtet, falls das Bundesverfassungsgericht Art.\u00a047 Abs. 1 GRCh nicht zum Pr\u00fcfungsma\u00dfstab mache, ihr aber die Berufung auf Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG verwehre, setzt sie sich nicht ausreichend mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Verh\u00e4ltnis der Grundrechtsgew\u00e4hrleistungen des Grundgesetzes und der Charta der Grundrechte auseinander.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"21\">21<\/p>\n<p class=\"justify\">Im Fall eines mitgliedstaatlichen Gestaltungsspielraums bei gleichzeitigem hinreichend gehaltvollen unionsrechtlichen Rahmen, der erkennbar unter Beachtung der damit anwendbaren Unionsgrundrechte konkretisiert werden soll (Art.\u00a051 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 GRCh), \u00fcbt das Bundesverfassungsgericht seine Pr\u00fcfungskompetenz zwar prim\u00e4r am Ma\u00dfstab des Grundgesetzes aus (vgl. BVerfG 152, 152 &lt; 169 f. Rn. 44 f.&gt;). Eine Pr\u00fcfung allein am Ma\u00dfstab der deutschen Grundrechte ist in diesem Fall allerdings dann nicht ausreichend, wenn konkrete und hinreichende Anhaltspunkte vorliegen, dass hierdurch das grundrechtliche Schutzniveau des Unionsrechts nicht gewahrt sein k\u00f6nnte (vgl. BVerfGE 152, 152 &lt;180 f. Rn.\u00a067&gt;). Ergibt sich, dass die deutschen Grundrechte das Schutzniveau der Charta ausnahmsweise nicht mit abdecken, sind die entsprechenden Rechte der Charta insoweit in die Pr\u00fcfung einzubeziehen (vgl. BVerfGE 152, 152 &lt;183 Rn.\u00a072&gt;). Die Anwendung vollst\u00e4ndig vereinheitlichten Unionsrechts kontrolliert das Bundesverfassungsgericht am Ma\u00dfstab der Unionsgrundrechte (vgl. BVerfGE 152, 216 &lt;236 ff. Rn.\u00a050 ff.&gt;; 156, 182 &lt;197 Rn.\u00a036&gt;; 158, 1 &lt;26 Rn. 42&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"22\">22<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Beschwerdef\u00fchrerin zeigt nicht auf, warum ausgehend hiervon in dem von ihr bef\u00fcrchteten Fall, dass das Bundesverfassungsgericht Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG aufgrund fehlender Er\u00f6ffnung des pers\u00f6nlichen Schutzbereichs nicht heranzieht und hierdurch das grundrechtliche Schutzniveau der Unionsgrundrechte trotz deren Anwendbarkeit jedoch nicht gewahrt werden sollte, eine Erweiterung des Schutzes des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG angezeigt sein soll. Mit der Einbeziehung der entsprechenden Grundrechte der Charta in die Pr\u00fcfung des Bundesverfassungsgerichts setzt sie sich insoweit nicht auseinander.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"23\">23<\/p>\n<p class=\"justify\">(b) Die Beschwerdef\u00fchrerin zeigt auch nicht auf, inwiefern \u2013 wie sie meint \u2013 eine Erweiterung des Schutzes des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG im Hinblick auf Rechtspositionen aus Art.\u00a041 der Richtlinie 2009\/73\/EG des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 \u00fcber gemeinsame Vorschriften f\u00fcr den Erdgasbinnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 2003\/55\/EG (Gasbinnenmarktrichtlinie), Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh sowie den Anwendungsvorrang des Unionsrechts geboten sein soll, weil nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts juristischen Personen des \u00f6ffentlichen Rechts der Schutz des Art. 19 Abs.\u00a04 GG jedenfalls insoweit zusteht, als sie sich auf materielle Grundrechte berufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"24\">24<\/p>\n<p class=\"justify\">Insoweit setzt sich die Verfassungsbeschwerde nicht damit auseinander, dass das Bundesverfassungsgericht die Erstreckung des Schutzes des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG auf juristische Personen des \u00f6ffentlichen Rechts, soweit sich diese auf materielle Grundrechte berufen k\u00f6nnen, damit begr\u00fcndet hat, dass im Rechtsstaat des Grundgesetzes zu einer grundrechtlichen Garantie die M\u00f6glichkeit einer gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung geh\u00f6rt (vgl. BVerfGE 107, 299 &lt;310 f.&gt;). Inwiefern es hiernach nicht ausreichend sein soll, dass die gerichtliche Durchsetzung materieller unionsrechtlicher Garantien durch Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh und erforderlichenfalls dessen Einbeziehung in die Pr\u00fcfung des Bundesverfassungsgerichts gesichert wird, zeigt sie nicht auf, zumal sie sich in diesem Zusammenhang auch nicht auf materielle Grundrechte beruft.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"25\">25<\/p>\n<p class=\"justify\">Im \u00dcbrigen legt die Beschwerdef\u00fchrerin nicht anhand der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dar, inwiefern der Anwendungsvorrang des Unionsrechts im vorliegenden Fall eine Erweiterung der Grundrechtsf\u00e4higkeit nach dem Grundgesetz gebieten soll. Eine Kollision von nationalem Recht und Unionsrecht (vgl. BVerfGE 140, 317 &lt;335 Rn.\u00a038&gt; m.w.N.) zeigt sie nicht auf. Insbesondere wird nicht dargetan, dass die unionsrechtlichen Grundfreiheiten oder das Diskriminierungsverbot gem\u00e4\u00df Art.\u00a018 AEUV im vorliegenden Fall eine Anwendungserweiterung des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG veranlassen w\u00fcrden (vgl. BVerfGE 129, 78 &lt;94 ff.&gt;; 153, 182 &lt;254 Rn.\u00a0186&gt;; 154, 152 &lt;206 Rn. 63&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"26\">26<\/p>\n<p class=\"justify\">(3) Die unzureichende Darlegung der Grundrechtsf\u00e4higkeit hinsichtlich Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG betrifft auch die von der Beschwerdef\u00fchrerin unzutreffend auf das Recht auf ein faires Verfahren (Art.\u00a02 Abs.\u00a01 i.V.m. Art. 20 Abs.\u00a03 GG) gest\u00fctzte R\u00fcge gegen die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"27\">27<\/p>\n<p class=\"justify\">Anders als von der Verfassungsbeschwerde angenommen ergibt sich der grundrechtliche Ma\u00dfstab insoweit nicht aus dem Recht auf ein faires Verfahren (Art.\u00a02 Abs.\u00a01 i.V.m. Art.\u00a020 Abs.\u00a03 GG), sondern aus Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG. An dem sich aus Art.\u00a02 Abs.\u00a01 in Verbindung mit Art.\u00a020 Abs.\u00a03 GG ergebenden Recht auf ein faires Verfahren sind nur solche Beschr\u00e4nkungen Verfahrensbeteiligter zu messen, die von den speziellen Gew\u00e4hrleistungen des Grundgesetzes nicht erfasst sind (vgl. BVerfGE 83, 182 &lt;194&gt;). Die sich aus dem Rechtsstaatsprinzip ergebende allgemeine Forderung nach einem angemessenen Rechtsschutz wird f\u00fcr Rechtsverletzungen durch die \u00f6ffentliche Gewalt durch die positive Verfassungsnorm des Art.\u00a019 Abs. 4 Satz\u00a01 GG erf\u00fcllt (vgl. BVerfGE 35, 382 &lt;401&gt;; BVerfGK 10, 360 &lt;361&gt;). In dieser Verfassungsnorm findet der in Art.\u00a020 Abs.\u00a03 GG allgemein niedergelegte Rechtsstaatsgrundsatz f\u00fcr den Rechtsschutz gegen Akte der \u00f6ffentlichen Gewalt seinen besonderen Ausdruck (vgl. BVerfGE 81, 347 &lt;356&gt;). Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG schlie\u00dft es aus, dass Darlegungs- und Beweislasten in einer Weise zugeordnet werden, die es den belasteten Verfahrensbeteiligten faktisch unm\u00f6glich macht, sie zu erf\u00fcllen (vgl. BVerfGE 59, 128 &lt;160&gt;; BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 11.\u00a0Oktober 2007 &#8211; 2 BvR 1538\/06 u.a. -, juris, Rn.\u00a021; Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 30.\u00a0April 2008 &#8211; 2 BvR 482\/07 -, Rn.\u00a016; Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 20.\u00a0Mai 2014 &#8211; 2 BvR 2512\/13 -, juris, Rn.\u00a014 f. m.w.N.).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"28\">28<\/p>\n<p class=\"justify\">Eine fehlende oder unrichtige Artikelzuordnung des Grundrechtsversto\u00dfes, der erkennbar ger\u00fcgt werden soll, f\u00fchrt zwar allein nicht zur Unzul\u00e4ssigkeit der Verfassungsbeschwerde (vgl. BVerfGE 130, 76 &lt;110&gt; m.w.N.). Im vorliegenden Fall fehlt es hinsichtlich der einschl\u00e4gigen Rechtsschutzgarantie aus Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG jedoch zugleich &#8211; wie bereits ausgef\u00fchrt &#8211; an der ausreichenden Darlegung der Grundrechtsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"29\">29<\/p>\n<p class=\"justify\">bb) Dar\u00fcber hinaus fehlt es auch zu den R\u00fcgen der Beschwerdef\u00fchrerin, wonach der Bundesgerichtshof den angegriffenen Beschluss der Bundesnetzagentur nicht den Anforderungen des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG entsprechend kontrolliert habe (1) und ihr in verfassungswidriger Weise Darlegungs- und Beweislasten auferlegt habe (2), an ausreichenden Darlegungen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"30\">30<\/p>\n<p class=\"justify\">(1) Die Verfassungsbeschwerde zeigt nicht ausreichend auf, dass der Bundesgerichtshof den angegriffenen Beschluss der Bundesnetzagentur nicht den Anforderungen des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG entsprechend kontrolliert hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"31\">31<\/p>\n<p class=\"justify\">(a) Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes nach Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG folgt grunds\u00e4tzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tats\u00e4chlicher Hinsicht vollst\u00e4ndig nachzupr\u00fcfen (vgl. BVerfGE 101, 106 &lt;123&gt;; 103, 142 &lt;156&gt;). Auch wenn die zugrundeliegende gesetzliche Regelung au\u00dferrechtliche fachliche Beurteilungen erfordert, \u00fcberpr\u00fcft das Gericht die beh\u00f6rdliche Entscheidung grunds\u00e4tzlich vollst\u00e4ndig auf ihre Rechtm\u00e4\u00dfigkeit. Wenn unterhalb der gesetzlichen Vorgabe keine normativen Konkretisierungen f\u00fcr die fachliche Beurteilung solcher gesetzlicher Tatbestandsmerkmale bestehen, m\u00fcssen sich Beh\u00f6rde und Gericht zur fachlichen Aufkl\u00e4rung dieser Merkmale unmittelbar der Erkenntnisse der Fachwissenschaft und -praxis bedienen (vgl. BVerfGE 149, 407 &lt;413 f. Rn.\u00a019&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"32\">32<\/p>\n<p class=\"justify\">Das Gebot effektiven Rechtsschutzes schlie\u00dft nicht aus, dass durch den Gesetzgeber er\u00f6ffnete Gestaltungs-, Ermessens- und Beurteilungsspielr\u00e4ume sowie die Tatbestandswirkung von Exekutivakten die Durchf\u00fchrung der Rechtskontrolle durch die Gerichte einschr\u00e4nken (vgl. BVerfGE 103, 142 &lt;157&gt;; 113, 273 &lt;310&gt;; 129, 1 &lt;21 f.&gt;; BVerfGK 19, 229 &lt;233&gt;). Im Fall einer beh\u00f6rdlichen Letztentscheidungsbefugnis bleibt nach allgemeinen Grunds\u00e4tzen der verwaltungsgerichtlichen Kontrolle unterworfen, ob der Beh\u00f6rde Verfahrensfehler unterlaufen, ob sie anzuwendendes Recht verkennt, von einem im \u00dcbrigen unrichtigen oder nicht hinreichend tiefgehend aufgekl\u00e4rten Sachverhalt ausgeht, allgemeing\u00fcltige Bewertungsma\u00dfst\u00e4be verletzt oder sich von sachfremden Erw\u00e4gungen leiten l\u00e4sst (vgl. BVerfGE 149, 407 &lt;418 Rn. 30&gt;; BVerfGK 16, 418 &lt;435 f.&gt;). Die Frage nach der Existenz anerkannter fachwissenschaftlicher Ma\u00dfst\u00e4be und Methoden ist eine von der jeweiligen Fachwissenschaft zu beantwortende Tatsachenfrage, die dem Sachverst\u00e4ndigenbeweis zug\u00e4nglich ist (vgl. BVerfGE 149, 407 &lt;411 Rn.\u00a013&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"33\">33<\/p>\n<p class=\"justify\">(b) Die Verfassungsbeschwerde legt nicht unter substantiierter Auseinandersetzung mit den Erw\u00e4gungen des Bundesgerichtshofs dar, dass dessen Kontrolle der Robustheit und der Fachgerechtigkeit der Berechnungen der Bundesnetzagentur sowie der von ihr herangezogenen Datengrundlage hinter einer Pr\u00fcfung am Ma\u00dfstab des Stands der Wissenschaft im Sinne des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 ARegV zur\u00fcckgeblieben ist. Sie zeigt auch nicht im Einzelnen auf, inwiefern es sich bei der Bewertung der Datengrundlage entgegen der Auffassung des Bundesgerichtshofs um eine Sachverhaltsfrage handeln soll.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"34\">34<\/p>\n<p class=\"justify\">(c) Soweit die Verfassungsbeschwerde r\u00fcgt, der Bundesgerichtshof habe nicht beanstandet, dass es der angegriffenen Festlegung der Bundesnetzagentur an einer plausiblen und ersch\u00f6pfenden Argumentation fehle, zeigt sie nicht ausreichend auf, inwiefern sich entsprechende qualifizierte Begr\u00fcndungsanforderungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ableiten lassen. Insbesondere setzt sie sich nicht damit auseinander, dass das Bundesverfassungsgericht im Zusammenhang mit beh\u00f6rdlichen Letztentscheidungsbefugnissen Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG bislang keine qualifizierten Begr\u00fcndungsanforderungen entnommen hat (vgl. BVerfGE 149, 407 &lt;418 Rn.\u00a030&gt;; BVerfGK 16, 418 &lt;435\u00a0f.&gt;). Ungeachtet dessen bleibt die R\u00fcge von Begr\u00fcndungsm\u00e4ngeln &#8211; auch ausgehend von den von ihr und im Ausgangspunkt auch vom Bundesgerichtshof zugrunde gelegten Ma\u00dfst\u00e4ben &#8211; unsubstantiiert.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"35\">35<\/p>\n<p class=\"justify\">(d) Auch das Beschwerdevorbringen, wonach der Pr\u00fcfungsma\u00dfstab des Bundesgerichtshofs mit der aus Sicht der Verfassungsbeschwerde gebotenen Abw\u00e4gungskontrolle nach Abw\u00e4gungsausfall, Abw\u00e4gungsdefizit, Abw\u00e4gungsfehleinsch\u00e4tzung und Abw\u00e4gungsdisproportionalit\u00e4t einschlie\u00dflich einer Willk\u00fcrkontrolle unvereinbar sei, gen\u00fcgt nicht den Begr\u00fcndungsanforderungen. Die Verfassungsbeschwerde setzt sich nicht damit auseinander, inwiefern sich aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 149, 407 &lt;418 Rn.\u00a030&gt;; BVerfGK 16, 418 &lt;435 f.&gt;) ein solcher verfassungsrechtlicher Ma\u00dfstab ergeben soll. Dass hier von Verfassungs wegen eine gerichtliche Abw\u00e4gungskontrolle wie bei beh\u00f6rdlichen Planungsentscheidungen (vgl. BVerfG, Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 1.\u00a0Juni 2021 &#8211; 1 BvR 2374\/15 -, Rn.\u00a08; Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 2.\u00a0Juli 2018 &#8211; 1 BvR 612\/12 -, Rn.\u00a044) vorzunehmen gewesen w\u00e4re, zeigt die Verfassungsbeschwerde nicht auf. Sie legt auch nicht substantiiert dar, dass der Bundesgerichtshof die Entscheidung der Bundesnetzagentur unzureichend auf Willk\u00fcr \u00fcberpr\u00fcft hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"36\">36<\/p>\n<p class=\"justify\">(2) Soweit sich die Beschwerdef\u00fchrerin dagegen wendet, dass ihr der Bundesgerichtshof die Darlegungs- und Beweislast f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Datengrundlage auferlegt habe, ohne dass sie Zugang zu den Akten der Bundesnetzagentur zur Plausibilisierung der Daten gehabt habe, ist nicht dargetan, dass der Grundsatz der Subsidiarit\u00e4t (\u00a7 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG; dazu BVerfGE 68, 384 &lt;388 f.&gt;; 112, 50 &lt;60&gt;) gewahrt ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"37\">37<\/p>\n<p class=\"justify\">(a) Die Beachtung der aus dem Grundsatz der Subsidiarit\u00e4t folgenden Anforderungen muss die Beschwerdef\u00fchrerin, wenn sie nicht offensichtlich gewahrt sind, in der Verfassungsbeschwerde gem\u00e4\u00df \u00a7 23 Abs. 1 Satz 2, \u00a7 92 BVerfGG substantiiert darlegen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 8.\u00a0November 2023 &#8211; 2 BvR 1079\/20 -, Rn.\u00a060). Auf Grundlage des Beschwerdevorbringens muss sich zuverl\u00e4ssig pr\u00fcfen lassen, ob die Beschwerdef\u00fchrerin alle im Rahmen des fachgerichtlichen Verfahrens er\u00f6ffneten M\u00f6glichkeiten genutzt hat, um der Rechtsverletzung abzuhelfen (vgl. BVerfGE 73, 322 &lt;325&gt;; 81, 22 &lt;27&gt;; 95, 163 &lt;171&gt;; 107, 395 &lt;414&gt;; BVerfG, Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 1.\u00a0Juni 2022 &#8211; 1 BvR 75\/20 -, Rn.\u00a011).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"38\">38<\/p>\n<p class=\"justify\">(b) Eine Abhilfem\u00f6glichkeit im Sinne des Subsidiarit\u00e4tsgrundsatzes besteht bereits dann, wenn es m\u00f6glich erscheint, dass die Grundrechtsverletzung im fachgerichtlichen Verfahren beseitigt wird (vgl. BVerfG, Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 1.\u00a0Juni 2022 &#8211;\u00a01\u00a0BvR 75\/20 -, Rn.\u00a011; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 19. April 2017 &#8211;\u00a01\u00a0BvR 1994\/13 -, Rn. 11). In Betracht kommt auch ein Akteneinsichtsantrag (vgl. BVerfGE 63, 45 &lt;57 f.&gt;; Niesler, in: Walter\/Gr\u00fcnewald, BeckOK BVerfGG, \u00a7\u00a090 Abs. 2 Rn.\u00a0131, 141 &lt;Dez. 2024&gt;). Im Rahmen des fachgerichtlichen Verfahrens er\u00f6ffnete Abhilfem\u00f6glichkeiten sind auch zu nutzen, wenn das fachgerichtliche Verfahren dem Amtsermittlungsgrundsatz unterliegt (vgl. BVerfGE 79, 174 &lt;190&gt;; BVerfGK 18, 469 &lt;474&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"39\">39<\/p>\n<p class=\"justify\">(c) Der Verfassungsbeschwerde ist nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdef\u00fchrerin in der Tatsacheninstanz vor dem Oberlandesgericht die Beiziehung der Plausibilisierungsakten beantragt oder sonst auf die Beiziehung der Akten hingewirkt hat. Dem Beschwerdevorbringen l\u00e4sst sich auch nicht entnehmen, dass ein solches Vorgehen von vornherein offensichtlich aussichtslos gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"40\">40<\/p>\n<p class=\"justify\">Daraus, dass das Oberlandesgericht dem Neubescheidungsbegehren der Beschwerdef\u00fchrerin und anderer Netzbetreiber im Ergebnis aus anderen Gr\u00fcnden stattgegeben und deren weitere Einw\u00e4nde nicht mehr f\u00fcr entscheidungserheblich gehalten hat, ist noch nicht zu folgern, dass auch ein in einer fr\u00fcheren Phase des Beschwerdeverfahrens &#8211; vor den ersten Entscheidungen des Oberlandesgerichts \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der angegriffenen Festlegung der Bundesnetzagentur &#8211; geltend gemachtes Aktenbeiziehungsbegehren von vornherein offensichtlich aussichtslos gewesen w\u00e4re. Soweit die Beschwerdef\u00fchrerin vorbringt, dass der Bundesgerichtshof in seinem Beschluss \u00fcber ihre Anh\u00f6rungsr\u00fcge bezweifelt habe, dass eine Grundlage f\u00fcr eine Aktenbeiziehung best\u00fcnde, da etwaige einzelne Fehler die Belastbarkeit der Datengrundlage als solche nicht in Frage stellten, zieht sie diese Einsch\u00e4tzung nicht heran, um etwa die fehlende Notwendigkeit der\u00a0vorherigen Geltendmachung eines Aktenbeiziehungsbegehrens zu untermauern, sondern tritt sie diesem Standpunkt entgegen. Sie legt auch keine Anhaltspunkte daf\u00fcr dar, dass das Oberlandesgericht im Beschwerdeverfahren eine solche Einsch\u00e4tzung vertreten hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"41\">41<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Standpunkt des Bundesgerichtshofs im Beschluss \u00fcber die Anh\u00f6rungsr\u00fcge der Beschwerdef\u00fchrerin, dass die Bundesnetzagentur angesichts des Widerspruchs zahlreicher Netzbetreiber nach damaliger Rechtslage an der vollst\u00e4ndigen Offenlegung der Datengrundlage im Festlegungsverfahren gehindert gewesen sei, betrifft nur die vollst\u00e4ndige Offenlegung der Datengrundlagen und der darin etwaig enthaltenen Betriebs- und Gesch\u00e4ftsgeheimnisse. Die Verfassungsbeschwerde zeigt nicht auf, dass sie sich um die Beiziehung geschw\u00e4rzter Akten bem\u00fcht hat oder solche f\u00fcr sie ohne Wert gewesen w\u00e4ren. Sie legt auch nicht substantiiert dar, dass Bem\u00fchungen um die Vorlage geschw\u00e4rzter Unterlagen von vornherein offensichtlich aussichtslos gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"42\">42<\/p>\n<p class=\"justify\">cc) Darauf, ob sich die Verfassungsbeschwerde im Hinblick auf die Regelungen der Gasbinnenmarktrichtlinie und deren Auslegung durch den Bundesgerichtshof weitergehend mit der Frage, ob Raum f\u00fcr die Anwendung des Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG ist, h\u00e4tte auseinandersetzen m\u00fcssen (vgl. BVerfGE 152, 152 &lt; 169 f. Rn. 44 f., 179 Rn. 63&gt;; 152, 216 &lt;236 ff. Rn.\u00a050 ff.&gt;; 156, 182 &lt;197 Rn.\u00a036&gt;; 158, 1 &lt;26 Rn. 42&gt;), kommt es demnach nicht an.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"43\">43<\/p>\n<p class=\"justify\">b) Auch der hilfsweise ger\u00fcgte Versto\u00df gegen Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh ist &#8211; ungeachtet der Frage, ob sich die Verfassungsbeschwerde ausreichend mit der Frage nach dessen Anwendbarkeit befasst hat &#8211; nicht ausreichend dargelegt. Die Verfassungsbeschwerde legt nicht anhand der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union dar, inwiefern sich der Mindeststandard, dem die Kontrolle beh\u00f6rdlicher Entscheidungen durch innerstaatliche Gerichte gen\u00fcgen m\u00fcsse, insbesondere im Hinblick auf eine vollst\u00e4ndige Sachverhaltsermittlung und eine ausreichende Begr\u00fcndung, aus den Ma\u00dfst\u00e4ben der Unionsgerichte zur Kontrolle von Unionshandeln ableiten l\u00e4sst. Soweit es nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs dem in Art. 47 GRCh verankerten Grundsatz entspricht, dass zur Bestimmung des Grades der gerichtlichen \u00dcberpr\u00fcfung nationaler Entscheidungen, die in Anwendung eines Unionsrechtsakts erlassen wurden, durch nationale Gerichte auf dessen Zweck abzustellen und darauf zu achten ist, dass seine Wirksamkeit nicht beeintr\u00e4chtigt wird (vgl. EuGH, Urteil vom 2.\u00a0September 2021, Association of Independent Meat Suppliers, C-579\/19, ECLI:EU:C:2021:665,74; Urteil vom 26.\u00a0Juni 2019, Craeynest u.a., C-723\/17, ECLI:EU:C:2019:533, Rn.\u00a031, 46), zeigt die Verfassungsbeschwerde nicht anhand dieses Ma\u00dfstabs auf, dass der Bundesgerichtshof Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh unrichtig angewandt hat. In der Sache verweist die Verfassungsbeschwerde hinsichtlich der Kontrolle der Robustheit und Fachgerechtigkeit der Berechnungen der Bundesnetzagentur, der von ihr herangezogenen Datengrundlage sowie der von ihr gegebenen Begr\u00fcndung durch den Bundesgerichtshof auf ihre Ausf\u00fchrungen zu Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG, die jedoch den Begr\u00fcndungsanforderungen nicht gen\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"44\">44<\/p>\n<p class=\"justify\">c) Eine Verletzung des Art.\u00a012 Abs. 1 GG ist ebenfalls nicht ausreichend dargelegt. Es fehlt an den Begr\u00fcndungsanforderungen gen\u00fcgenden Darlegungen zur Grundrechtsf\u00e4higkeit (aa) und den ger\u00fcgten Grundrechtsverst\u00f6\u00dfen (bb).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"45\">45<\/p>\n<p class=\"justify\">aa) Die Beschwerdef\u00fchrerin zeigt nicht anhand der einschl\u00e4gigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 143, 246 &lt;314 Rn. 190&gt;; 147, 50 &lt;144 f. Rn. 241, 243&gt;; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. August 2020 &#8211; 1 BvQ 82\/20 -, Rn. 8, 10) auf, inwiefern sie sich als gemischtwirtschaftliches Unternehmen auf materielle Grundrechte des Grundgesetzes berufen kann (vgl. II 2 a aa &lt;1&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"46\">46<\/p>\n<p class=\"justify\">bb) Auch hinsichtlich der ger\u00fcgten einzelnen Grundrechtsverst\u00f6\u00dfe fehlt es an ausreichenden Darlegungen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"47\">47<\/p>\n<p class=\"justify\">(1) Soweit die Verfassungsbeschwerde r\u00fcgt, dass bei der Frage der Robustheit des St\u00fctz-intervalls eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Ungewissheit hingenommen werde, geht sie auf die Ausf\u00fchrungen des Bundesgerichtshofs zur Robustheit des mittels des gew\u00e4hlten St\u00fctzintervalls ermittelten Ergebnisses und zu fehlenden Ans\u00e4tzen f\u00fcr eine \u00dcberpr\u00fcfung der Schwankungen des Deflators (vgl. BGHZ 228, 286 &lt;312 ff. Rn.\u00a077 ff.&gt;), auf die er in seinem angegriffenen Beschluss Bezug nimmt, nicht im Einzelnen ein. Ihre R\u00fcge, der Bundesgerichtshof habe verkannt, dass auch eine auf zutreffenden Daten beruhende Prognose unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein k\u00f6nne, wenn die bisherige Entwicklung nicht geeignet sei, die k\u00fcnftige Entwicklung mit der fachwissenschaftlich notwendigen Gewissheit zu prognostizieren, setzt sich nicht substantiiert mit der in der streitgegenst\u00e4ndlichen Regulierungsperiode zu erwartenden Entwicklung auseinander.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"48\">48<\/p>\n<p class=\"justify\">(2) Auch hinsichtlich der R\u00fcgen, der Bundesgerichtshof habe Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG verletzt, indem er der Bundesnetzagentur hinsichtlich der \u00dcberpr\u00fcfung der Validit\u00e4t der Datengrundlagen einen Beurteilungsspielraum f\u00fcr Tatsachen zugestanden und der Beschwerdef\u00fchrerin zudem die materielle Beweislast auferlegt habe, fehlt es an ausreichenden Darlegungen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"49\">49<\/p>\n<p class=\"justify\">(a) Die Verfassungsbeschwerde legt die ger\u00fcgten Grundrechtsverst\u00f6\u00dfe nicht anhand der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dar. Sie setzt sich nicht mit der Senatsrechtsprechung dazu auseinander, inwiefern sich nicht nur aus Art.\u00a019 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 GG, sondern auch aus materiellen Grundrechten Anforderungen an den gerichtlichen Rechtsschutz ergeben k\u00f6nnen (vgl. BVerfGE 101, 106 &lt;122&gt;; 134, 242 &lt;299 Rn. 190 f.&gt;). Soweit sie auf eine Kammerentscheidung verweist, wonach die Verwirklichung der Grundrechte aus Art.\u00a012 Abs. 1 GG eine dem Grundrechtsschutz angemessene Verfahrensgestaltung fordere, wozu geh\u00f6re, dass der Zugang zu den staatlichen Gerichten nicht in unzumutbarer Weise erschwert werde (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 17. August 2004 &#8211; 1 BvR 378\/00 -, Rn. 14), zeigt sie nicht konkret auf, welche verfassungsrechtlichen Anforderungen sich hieraus f\u00fcr die Einr\u00e4umung eines Beurteilungsspielraums und die Beweislastverteilung ergeben. Sie setzt sich auch nicht damit auseinander, welche verfassungsrechtlichen Ma\u00dfst\u00e4be sich f\u00fcr die fachgerichtliche Kontrolle und gerade mit Blick auf die Berufsfreiheit daraus ergeben, dass der Gesetzgeber nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bei der Einr\u00e4umung beh\u00f6rdlicher Letztentscheidungsbefugnisse an die Grundrechte gebunden ist (vgl. BVerfGE 129, 1 &lt;22 f.&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"50\">50<\/p>\n<p class=\"justify\">(b) Ungeachtet dessen zeigt die Verfassungsbeschwerde nicht konkret auf, dass der Bundesgerichtshof die Datengrundlage unzureichend kontrolliert hat. Sie legt zudem auch in diesem Zusammenhang nicht schl\u00fcssig dar, warum sie die Bewertung der Datengrundlage entgegen der Auffassung des Bundesgerichtshofs als Tatsachenfrage ansieht.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"51\">51<\/p>\n<p class=\"justify\">(c) Die Beschwerdef\u00fchrerin zeigt dar\u00fcber hinaus auch nicht substantiiert auf, dass ihr die Auferlegung einer Darlegungs- oder Beweislast als solche unzumutbar ist. Soweit sie r\u00fcgt, dass sie keinen Zugriff auf die zugrundeliegenden Daten gehabt habe, ist &#8211; wie bereits ausgef\u00fchrt &#8211; nicht dargelegt, dass der Grundsatz der Subsidiarit\u00e4t (\u00a7 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG) gewahrt ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"52\">52<\/p>\n<p class=\"justify\">(3) Die Verfassungsbeschwerde legt nicht dar, dass der angegriffene Beschluss des Bundesgerichtshofs darauf beruht, dass er dem Begriff \u201eStand der Wissenschaft\u201c in \u00a7\u00a09 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 ARegV eine nicht mit Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG vereinbare Auslegung gegeben habe. Soweit die Verfassungsbeschwerde r\u00fcgt, dass der Bundesgerichtshof die angegriffene Festlegung aufgrund dieser Auslegung nicht wegen fehlender Robustheit aufgehoben habe, legt sie nicht dar, dass die konkreten Ausf\u00fchrungen des Bundesgerichtshofs zur Frage der Robustheit des mit dem zu Grunde gelegten St\u00fctzintervall ermittelten Ergebnisses (vgl. BGHZ 228, 286 &lt;312 ff. Rn.\u00a077 ff.&gt;), auf die er im angegriffenen Beschluss Bezug genommen hat, Auslegungsfehler erkennen lassen, die auf einer grunds\u00e4tzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung des Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG beruhen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 24.\u00a0M\u00e4rz 2024 &#8211; 1 BvR 2324\/23 -, Rn.\u00a019; Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 26.\u00a0Juni 2023 &#8211; 2 BvR 676\/23 -, Rn. 6; Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 14.\u00a0Januar 2022 &#8211; 2 BvR 1528\/21 -, Rn.\u00a019; Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 6.\u00a0Februar 2020 &#8211; 2 BvR 1719\/19 -, Rn.\u00a022). Im \u00dcbrigen zeigt die Verfassungsbeschwerde nicht auf, dass die von ihr beanstandeten allgemeinen Ausf\u00fchrungen des Bundesgerichtshofs zur Bedeutung des Standes der Wissenschaft das Ergebnis des angegriffenen Beschlusses hier\u00fcber hinaus beeinflusst haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"53\">53<\/p>\n<p class=\"justify\">cc) Darauf, ob sich die Verfassungsbeschwerde im Zusammenhang mit der R\u00fcge einer unzureichenden Kontrollintensit\u00e4t weitergehend mit der Frage, ob Raum f\u00fcr die Anwendung des Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG ist, h\u00e4tte auseinandersetzen m\u00fcssen, kommt es demnach nicht an.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"54\">54<\/p>\n<p class=\"justify\">d) Der hilfsweise ger\u00fcgte Versto\u00df gegen Art.\u00a016 GRCh ist &#8211; ungeachtet der Frage, ob sich die Verfassungsbeschwerde ausreichend mit der Frage nach dessen Anwendbarkeit befasst hat &#8211; ebenfalls nicht ausreichend dargelegt. Die Beschwerdef\u00fchrerin setzt sich nicht unter ausreichender Auswertung der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union damit auseinander, inwiefern sie sich als gemischtwirtschaftliches Unternehmen auf Art.\u00a016 GRCh berufen kann. Zu den ger\u00fcgten Grundrechtsverst\u00f6\u00dfen fehlt es ebenfalls &#8211; wie bereits hinsichtlich Art.\u00a012 Abs.\u00a01 GG &#8211; an substantiierten Darlegungen. Die Verfassungsbeschwerde setzt sich zudem nicht damit auseinander, inwiefern beh\u00f6rdliche Letztentscheidungsbefugnisse und die Verteilung von Darlegungs- und Beweislasten insbesondere nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs auch an Art.\u00a016 GRCh zu messen sind.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"55\">55<\/p>\n<p class=\"justify\">e) Es ist auch nicht dargelegt, dass der angegriffene Beschluss darauf beruht, dass der Bundesgerichtshof Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG verletzt hat, indem er die ihm als Rechtsbeschwerdegericht durch \u00a7\u00a088 Abs.\u00a02 und 4 EnWG gezogenen Grenzen \u00fcberschritten hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"56\">56<\/p>\n<p class=\"justify\">aa) Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG sch\u00fctzt den Anspruch des Rechtsuchenden auf eine Entscheidung seiner Rechtssache durch den hierf\u00fcr von Gesetzes wegen vorgesehenen Richter (vgl. BVerfGE 22, 254 &lt;258&gt;; 118, 212 &lt;239&gt;). Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann insoweit auch verletzt sein, wenn eine an die tats\u00e4chlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundene Rechtsinstanz eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zur\u00fcckverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufkl\u00e4rung unterl\u00e4sst (vgl. BVerfGE 3, 255 &lt;256&gt;; 3, 359 &lt;363 f.&gt;; 31, 145 &lt;165&gt;; 54, 100 &lt;115&gt;). Die Verkennung der der Rechtsinstanz gezogenen Grenzen verst\u00f6\u00dft jedoch nur dann gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, wenn sie von willk\u00fcrlichen Erw\u00e4gungen bestimmt ist (vgl. BVerfGE 3, 359 &lt;364 f.&gt;; 29, 45 &lt;48&gt;; 31, 145 &lt;165&gt;; 54, 100 &lt;115 f.&gt;; 82, 286 &lt;299&gt;; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 6. Dezember 2017 &#8211; 1 BvR 2160\/16 -, Rn. 5; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 30. September 2022 &#8211; 2 BvR 2222\/21 -, Rn. 55).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"57\">57<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Abgrenzung der Tatsachenfeststellung von der rechtlichen W\u00fcrdigung ist nicht immer eindeutig, und die Grenze der Entscheidungsbefugnis der Rechtsinstanz kann daher im Einzelfall flie\u00dfend sein (vgl. BVerfGE 3, 359 &lt;364 f.&gt;). Nicht jede irrt\u00fcmliche \u00dcberschreitung der den Rechtsinstanzen gezogenen Grenzen begr\u00fcndet einen Verfassungsversto\u00df. Durch einen schlichten error in procedendo wird niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen. Eine Verletzung der Garantie des gesetzlichen Richters kommt aber in Betracht, wenn das Fachgericht Bedeutung und Tragweite der Gew\u00e4hrleistung aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG grundlegend verkannt hat oder wenn die ma\u00dfgeblichen Verfahrensnormen in objektiv willk\u00fcrlicher Weise fehlerhaft angewandt wurden (vgl. BVerfGE 138, 64 &lt;87 Rn. 71&gt; m.w.N.; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 6. Dezember 2017 &#8211; 1 BvR 2160\/16 -, Rn. 7). Die Rechtsinstanz nimmt keine eigene tatrichterliche W\u00fcrdigung vor, wenn sie rechtlich pr\u00fcft, ob die Grenzen eines Beurteilungsspielraums \u00fcberschritten werden (vgl. BVerfG, Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 29.\u00a0Juli 2021 &#8211; 1 BvR 1588\/20 u.a. -, Rn.\u00a02).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"58\">58<\/p>\n<p class=\"justify\">bb) Ausgehend hiervon ist eine Verletzung des Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG nicht aufgezeigt.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"59\">59<\/p>\n<p class=\"justify\">(1) Die Verfassungsbeschwerde zeigt nicht substantiiert auf, dass der Bundesgerichtshof willk\u00fcrlich unter Unterlassung einer gebotenen Zur\u00fcckverweisung dem Tatrichter vorbehaltene Feststellungen getroffen und nicht lediglich in rechtlicher Hinsicht die Einhaltung der Grenzen der der Bundesnetzagentur zugesprochenen Letztentscheidungsbefugnis nachgepr\u00fcft hat, indem er die Einbeziehung des Jahres 2006 in das St\u00fctzintervall trotz der Bedenken des Oberlandesgerichts und der Besonderheiten dieses Jahres als rechtm\u00e4\u00dfig erachtet hat. Nichts anderes gilt, soweit sie sich dagegen wendet, dass der Bundesgerichtshof nicht hat erkennen k\u00f6nnen, worauf sich eine \u00dcberpr\u00fcfung des als Deflator verwendeten Indexes der Industriekunden-Netzentgelte erstrecken sollte, er auf den gleichbleibenden Mittelwert im Fall einer Verk\u00fcrzung der Reihe der m\u00f6glichen St\u00fctzintervalle um das St\u00fctzintervall von 2006 bis 2016 hingewiesen hat, er die Berechnung der Abschreibungen auf Anlageg\u00fcter nicht beanstandet hat und insbesondere im Zusammenhang mit den Berechnungen nach der Malmquist-Methode auch \u00fcber sonstige Fragen entschieden hat, die durch das Oberlandesgericht nicht beschieden worden sind.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"60\">60<\/p>\n<p class=\"justify\">(2) Soweit der Bundesgerichtshof mit Blick auf die durch die Bundesnetzagentur herangezogene Datengrundlage darauf abstellt, dass nicht aufgezeigt worden sei, dass im Beschwerdeverfahren Tatsachenvortrag gehalten worden sei, der geeignet gewesen sei, die Begr\u00fcndung der Bundesnetzagentur f\u00fcr die von ihr bejahte Validit\u00e4t der Daten zu ersch\u00fcttern, legt die Verfassungsbeschwerde nicht substantiiert dar, inwiefern eine Zur\u00fcckverweisung hinsichtlich der Frage der Datenqualit\u00e4t des Jahres 2006 insoweit gleichwohl geboten und ihr Unterlassen willk\u00fcrlich gewesen sein soll. Mit der R\u00fcge, dass der Bundesgerichtshof in seinem in der angegriffenen Entscheidung in Bezug genommenen Beschluss vom 26.\u00a0Oktober 2021 auf das Fehlen einer zul\u00e4ssigen und begr\u00fcndeten Verfahrensr\u00fcge verwiesen habe (vgl. BGH, Beschluss vom 26. Oktober 2021 &#8211; EnVR 17\/20 -, Rn. 38), ohne dass es hierf\u00fcr einen prozessualen Ansatzpunkt gegeben habe, wird nicht dargetan, dass er deshalb Tatsachenvortrag in der Beschwerdeinstanz unber\u00fccksichtigt gelassen haben k\u00f6nnte, der eine Zur\u00fcckverweisung h\u00e4tte erforderlich machen k\u00f6nnen. Soweit die Beschwerdef\u00fchrerin meint, eine Zur\u00fcckverweisung sei geboten gewesen, um ihr Gelegenheit zu geben, ihren Vortrag zur Datenqualit\u00e4t des Jahres 2006 n\u00f6tigenfalls zu erg\u00e4nzen, setzt sie sich nicht substantiiert damit auseinander, inwiefern eine beabsichtigte Erg\u00e4nzung des Vortrags nach einfachem Recht eine Zur\u00fcckverweisung erforderlich und damit das Oberlandesgericht zum gesetzlichen Richter gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"61\">61<\/p>\n<p class=\"justify\">(3) Soweit die Beschwerdef\u00fchrerin eine Tatsachenfeststellung darin sieht, dass der Bundesgerichtshof darauf hingewiesen und hierauf im angegriffenen Beschluss Bezug genommen hat, dass das St\u00fctzintervall 2009 bis 2016 mit einem Produktivit\u00e4tsfaktor von 2,14\u00a0% heranzuziehen w\u00e4re, wenn man einen Zeitraum w\u00e4hlen wollte, der den Anforderungen des \u00a7 9 Abs. 3 Satz 2 ARegV entspr\u00e4che und bei dem jeweils das Jahr vor und nach einem Basisjahr in die Betrachtung einbezogen w\u00fcrde (vgl. BGHZ 228, 286 &lt;311 Rn.\u00a075&gt;; Beschluss vom 26.\u00a0Oktober 2021 &#8211; EnVR 17\/20 -, Rn.\u00a036), ist jedenfalls nicht dargelegt, dass der angegriffene Beschluss auf dem geltend gemachten Versto\u00df gegen Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG beruht. Sie zeigt nicht substantiiert auf, dass ein f\u00fcr sie g\u00fcnstigeres St\u00fctzintervall in Betracht gekommen w\u00e4re, das Verzerrungen durch den sogenannten Basisjahreffekt besser als das von der Bundesnetzagentur herangezogene St\u00fctzintervall von 2006 bis 2016 h\u00e4tte ausgleichen k\u00f6nnen. Hinsichtlich des von ihr angef\u00fchrten St\u00fctzintervalls von 2008 bis 2017\/2018 setzt sie sich nicht damit auseinander, dass der Bundesgerichtshof diesem St\u00fctzintervall entgegengehalten hat, dass es f\u00fcr 2017 und 2018 an Daten fehle (vgl. BGHZ 228, 286 &lt;311 Rn.\u00a075&gt;), worauf er im angegriffenen Beschluss verwiesen hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"62\">62<\/p>\n<p class=\"justify\">f) Die Verfassungsbeschwerde legt auch nicht ausreichend dar, dass der Bundesgerichtshof Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 GG dadurch verletzt hat, dass er eine Vorlage nach Art.\u00a0267 Abs.\u00a03 AEUV an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union unterlassen hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"63\">63<\/p>\n<p class=\"justify\">aa) Der Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union ist gesetzlicher Richter im Sinne des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. Unter den Voraussetzungen des Art. 267 Abs. 3 AEUV sind die Fachgerichte daher von Amts wegen gehalten, den Gerichtshof anzurufen (vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;230\u00a0f. Rn. 177&gt;; 147, 364 &lt;378 f. Rn.\u00a037&gt;; 149, 222 &lt;284 Rn.\u00a0138&gt;). Allerdings stellt nicht jede Verletzung der unionsrechtlichen Vorlagepflicht zugleich einen Versto\u00df gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG dar. Das Bundesverfassungsgericht \u00fcberpr\u00fcft nur, ob die Auslegung und Anwendung der Zust\u00e4ndigkeitsregel des Art. 267 Abs. 3 AEUV bei verst\u00e4ndiger W\u00fcrdigung der das Grundgesetz bestimmenden Gedanken nicht mehr verst\u00e4ndlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;231 f. Rn. 180&gt;;147, 364 &lt;380 Rn.\u00a040&gt;; 149, 222 &lt;285 Rn.\u00a0141&gt;). Dabei kommt es f\u00fcr die Pr\u00fcfung einer Verletzung von Art. 101 Abs. 1 Satz\u00a02 GG nicht in erster Linie auf die Vertretbarkeit der fachgerichtlichen Auslegung des f\u00fcr den Streitfall ma\u00dfgeblichen materiellen Unionsrechts an, sondern auf die Vertretbarkeit der Handhabung der Vorlagepflicht nach Art.\u00a0267 Abs. 3 AEUV (vgl. BVerfGE 128, 157 &lt;188&gt;; 129, 78 &lt;107&gt;; 149, 222 &lt;285 f. Rn.\u00a0141&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"64\">64<\/p>\n<p class=\"justify\">Demnach wird die Vorlagepflicht nach Art. 267 Abs. 3 AEUV in den F\u00e4llen offensichtlich unhaltbar gehandhabt, in denen ein letztinstanzliches Hauptsachegericht eine Vorlage trotz der &#8211; seiner Auffassung nach bestehenden &#8211; Entscheidungserheblichkeit einer unionsrechtlichen Frage \u00fcberhaupt nicht in Erw\u00e4gung zieht, obwohl es selbst Zweifel hinsichtlich der richtigen Beantwortung der Frage hegt und das Unionsrecht somit eigenst\u00e4ndig fortbildet (grunds\u00e4tzliche Verkennung der Vorlagepflicht; vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;232 Rn. 181&gt;; 147, 364 &lt;380 Rn.\u00a041&gt;; 149, 222 &lt;286 Rn.\u00a0142&gt;). Gleiches gilt in den F\u00e4llen, in denen das letztinstanzliche Hauptsachegericht in seiner Entscheidung bewusst von der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu entscheidungserheblichen Fragen abweicht und gleichwohl nicht oder nicht neuerlich vorlegt (bewusstes Abweichen ohne Vorlagebereitschaft; vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;232 Rn. 182&gt;; 147, 364 &lt;381 Rn.\u00a042&gt;; 149, 222 &lt;286 Rn.\u00a0142&gt;). Liegt zu einer entscheidungserheblichen Frage des Unionsrechts einschl\u00e4gige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union noch nicht vor oder hat eine vorliegende Rechtsprechung die entscheidungserhebliche Frage m\u00f6glicherweise noch nicht ersch\u00f6pfend beantwortet oder erscheint eine Fortentwicklung der Rechtsprechung des Gerichtshofs nicht nur als entfernte M\u00f6glichkeit (Unvollst\u00e4ndigkeit der Rechtsprechung), wird Art. 101 Abs. 1 Satz\u00a02 GG verletzt, wenn das letztinstanzliche Hauptsachegericht den ihm in solchen F\u00e4llen notwendig zukommenden Beurteilungsrahmen in unvertretbarer Weise \u00fcberschreitet (vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;232 f. Rn. 183&gt;; 147, 364 &lt;381 Rn.\u00a043&gt;; 149, 222 &lt;286 Rn.\u00a0142&gt;). Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn das Fachgericht das Vorliegen eines \u201eacte clair\u201c oder eines \u201eacte \u00e9clair\u00e9\u201c willk\u00fcrlich bejaht (vgl. BVerfGE 135, 155 &lt;233 Rn.\u00a0183&gt;; 147, 364 &lt;381 Rn.\u00a043&gt;; 149, 222 &lt;287 Rn.\u00a0142&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"65\">65<\/p>\n<p class=\"justify\">bb) Den sich hieraus ergebenden Darlegungsanforderungen gen\u00fcgt die Verfassungsbeschwerde, die sich auf eine Unvollst\u00e4ndigkeit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union hinsichtlich der Anforderungen an die gerichtliche Kontrolldichte aus Art.\u00a041 Abs.\u00a016 Satz\u00a01 und Abs. 17 Gasbinnenmarktrichtlinie und aus Art.\u00a047 GRCh beruft, nicht.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"66\">66<\/p>\n<p class=\"justify\">Beruft sich eine Verfassungsbeschwerde darauf, dass das Fachgericht den ihm im Fall einer Unvollst\u00e4ndigkeit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu einer entscheidungserheblichen Frage des Unionsrechts zukommenden Beurteilungsrahmen unvertretbar \u00fcberschritten habe, hat sie die Unvollst\u00e4ndigkeit der Rechtsprechung des Gerichtshofs darzulegen. Hierzu ist im Einzelnen darzulegen, dass f\u00fcr eine in dem vorliegenden Verfahren relevante Auslegungsfrage keine einschl\u00e4gige Rechtsprechung des Gerichtshofs besteht, auf die sich das Fachgericht in seinen Urteilen st\u00fctzen k\u00f6nnte, oder eine bestehende Rechtsprechung die Frage m\u00f6glicherweise nicht ersch\u00f6pfend beantwortet oder eine Fortentwicklung der Rechtsprechung nicht nur als entfernte M\u00f6glichkeit erscheint (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 7.\u00a0Januar 2014 &#8211; 1 BvR 2571\/12 u.a. -, Rn.\u00a07).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"67\">67<\/p>\n<p class=\"justify\">Nachdem sich auch Art.\u00a041 Abs.\u00a017 Gasbinnenmarktrichtlinie nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs aus dem Grundsatz effektiven Rechtsschutzes gem\u00e4\u00df Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh ableitet (vgl. EuGH, Urteil vom 16.\u00a0Juli 2020, Kommission\/Ungarn, C-771\/18, ECLI:EU:C:2020:584, Rn.\u00a061; Urteil vom 25.\u00a0Januar 2024, Global NRG, C-277\/22, ECLI:EU:C:2024:78, Rn.\u00a018), h\u00e4tte sich die Verfassungsbeschwerde mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den sich aus Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh ergebenden Anforderungen an die Intensit\u00e4t der Kontrolle nationaler Entscheidungen, die in Anwendung eines Unionsrechtsakts erlassen wurden, durch nationale Gerichte auseinandersetzen m\u00fcssen (vgl. EuGH, Urteil vom 2.\u00a0September 2021, Association of Independent Meat Suppliers, C-579\/19, ECLI:EU:C:2021:665, Rn.\u00a074\u00a0f.; Urteil vom 26.\u00a0Juni\u00a02019, Craeynest u.a., C-723\/17, ECLI:EU:C:2019:533, Rn.\u00a031, 46). Sie setzt sich hiermit aber nicht im Einzelnen auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern sich aus Art.\u00a041 Abs.\u00a017 Gasbinnenmarktrichtlinie andere Ma\u00dfst\u00e4be ergeben k\u00f6nnten, diese Rechtsprechung m\u00f6glicherweise nicht ersch\u00f6pfend oder ihre Fortentwicklung mehr als nur entfernte M\u00f6glichkeit ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"68\">68<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Verfassungsbeschwerde legt auch eine Unvollst\u00e4ndigkeit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den sich aus Art.\u00a041 Abs.\u00a016 Satz\u00a01 Gasbinnenmarktrichtlinie ergebenden Begr\u00fcndungsanforderungen nicht substantiiert dar. Insoweit setzt sie sich insbesondere nicht mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den aus Art.\u00a047 Abs.\u00a01 GRCh folgenden Begr\u00fcndungsanforderungen an nationale Entscheidungen (vgl. EuGH, Urteil vom 8.\u00a0Mai 2019, PI, C-230\/18, ECLI:EU:C:2019:383, Rn.\u00a078) auseinander. Sie zeigt nicht auf, dass sich aus Art.\u00a041 Abs.\u00a016 Satz\u00a01 der Richtlinie, der ebenfalls ausdr\u00fccklich der gerichtlichen \u00dcberpr\u00fcfung dient, andere Ma\u00dfst\u00e4be ergeben k\u00f6nnten, diese Rechtsprechung m\u00f6glicherweise nicht ersch\u00f6pfend oder ihre Fortentwicklung mehr als nur entfernte M\u00f6glichkeit ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"69\">69<\/p>\n<p class=\"justify\">g) Die Verfassungsbeschwerde zeigt nicht substantiiert auf, dass der angegriffene Beschluss darauf beruht, dass der Bundesgerichtshof den Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r (Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 GG) verletzt hat.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"70\">70<\/p>\n<p class=\"justify\">3. Soweit sich die Beschwerdef\u00fchrerin gegen den ihre Anh\u00f6rungsr\u00fcge zur\u00fcckweisenden Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 9.\u00a0Mai 2023 wendet, legt sie ihre Beschwer nicht ausreichend dar. Beschl\u00fcsse \u00fcber die Zur\u00fcckweisung einer Anh\u00f6rungsr\u00fcge k\u00f6nnen nur dann selbst\u00e4ndig mit der Verfassungsbeschwerde angegriffen werden, wenn diese eine gegen\u00fcber der Ausgangsentscheidung eigenst\u00e4ndige verfassungsrechtliche Beschwer entfalten (vgl. BVerfGE 119, 292 &lt;294 f.&gt;; BVerfGK 13, 496 &lt;498&gt;; BVerfG, Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 23.\u00a0Juli 2024 &#8211; 2 BvR 79\/21 u.a. -, Rn.\u00a03; Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Ersten Senats vom 16.\u00a0September 2022 &#8211; 1 BvR 1807\/20 -, Rn.\u00a036). Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Beschluss \u00fcber die Anh\u00f6rungsr\u00fcge dazu f\u00fchrt, dass bereits der Zugang zum Anh\u00f6rungsr\u00fcgeverfahren verwehrt wird (vgl. BVerfGE 119, 292 &lt;295&gt;; BVerfGK 13, 496 &lt;498&gt;). Keine eigenst\u00e4ndige Beschwer liegt hingegen vor, wenn der Beschwerdef\u00fchrer lediglich die unterbliebene Korrektur und Perpetuierung vorangegangener Grundrechtsverst\u00f6\u00dfe r\u00fcgt (vgl. BVerfG, Beschluss der 3.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 9.\u00a0Oktober 2024 &#8211; 2 BvR 536\/24 -, Rn.\u00a055; Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 23.\u00a0Juli 2024 &#8211; 2 BvR 79\/21 u.a. -, Rn.\u00a03). Ausgehend hiervon zeigt die Verfassungsbeschwerde eine Beschwer nicht auf.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"71\">71<\/p>\n<p class=\"justify\">Von einer weiteren Begr\u00fcndung wird nach \u00a7 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"72\">72<\/p>\n<p class=\"justify\">Diese Entscheidung ist unanfechtbar.<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2025\/03\/rk20250303_1bvr149123.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/2025\/03\/rk20250303_1bvr149123.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unzul\u00e4ssige Verfassungsbeschwerde betreffend die Festlegung des generellen sektoralen Produktivit\u00e4tsfaktors zur Bestimmung der Erl\u00f6sobergrenze f\u00fcr Betreiber von Gasversorgungsnetzen f\u00fcr die Dauer der dritten Regulierungsperiode (2018 bis 2022) durch die Bundesnetzagentur<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8477],"kji_chamber":[12218],"kji_year":[8463],"kji_subject":[7660],"kji_keyword":[7808,8479],"kji_language":[7805],"class_list":["post-581757","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesverfassungsgericht","kji_chamber-3-kammer-des-ersten-senats","kji_year-8463","kji_subject-constitutionnel","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesverfassungsgericht","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Beschluss vom 3. 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