{"id":586998,"date":"2026-04-17T15:55:37","date_gmt":"2026-04-17T13:55:37","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/beschluss-vom-14-januar-2025\/"},"modified":"2026-05-02T14:31:27","modified_gmt":"2026-05-02T12:31:27","slug":"beschluss-vom-14-januar-2025","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-14-januar-2025\/","title":{"rendered":"Beschluss vom 14. Januar 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<div class=\"bverfg-rubrum\">\n<p>BUNDESVERFASSUNGSGERICHT<\/p>\n<p>&#8211; 2 BvC 25\/23 &#8211;<\/p>\n<h2 class=\"has-eagle\"><strong>IM NAMEN DES VOLKES<\/strong><\/h2>\n<p class=\"center\"><strong>In dem Verfahren<\/strong><br \/>\n<strong>\u00fcber<\/strong><br \/>\n<strong>die Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde<\/strong><\/p>\n<p>des Herrn (\u2026),<\/p>\n<p><\/p>\n<p>gegen<br \/>\nden Beschluss des Deutschen Bundestages<\/p>\n<p>vom 30. M\u00e4rz 2023 &#8211; WP 895\/21 &#8211;<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>und \u00a0 Antrag auf Richterablehnung<\/p>\n<p>und \u00a0 Antrag auf Auslagenerstattung<\/p>\n<p>hat das Bundesverfassungsgericht &#8211; Zweiter Senat &#8211;<br \/>\nunter Mitwirkung der Richterinnen und Richter<br \/>\nVizepr\u00e4sidentin K\u00f6nig,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nMaidowski,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nLangenfeld,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nWallrabenstein,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nFetzer,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nOffenloch,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nFrank,<br \/>\n\u00a0<br \/>\nW\u00f6ckel<\/p>\n<p>am 14. Januar 2025 einstimmig beschlossen:<\/p>\n<\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<p><strong>1. Das Ablehnungsgesuch gegen die Richterin Wallrabenstein wird als unzul\u00e4ssig verworfen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Die Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde hat sich erledigt, soweit der Beschwerdef\u00fchrer die Vereinbarkeit von Artikel 1 Nummer 3 und 5 des F\u00fcnfundzwanzigsten Gesetzes zur \u00c4nderung des Bundeswahlgesetzes vom 14. November 2020 (Bundesgesetzblatt I Seite 2395) mit dem Grundgesetz beanstandet.<\/strong><\/p>\n<p><strong>3. Im \u00dcbrigen wird die Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde verworfen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>4. Der Antrag des Beschwerdef\u00fchrers auf Erstattung seiner notwendigen Auslagen wird abgelehnt.<\/strong><\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p class=\"center\"><strong>G r \u00fc n d e :<\/strong><\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"1\">1<\/p>\n<p class=\"justify\">1. Das gegen die Richterin Wallrabenstein gestellte Ablehnungsgesuch ist offensichtlich unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"2\">2<\/p>\n<p class=\"justify\">a) Das Ablehnungsgesuch ist als offensichtlich unzul\u00e4ssig zu verwerfen, da es sich auf eine g\u00e4nzlich ungeeignete Begr\u00fcndung st\u00fctzt (vgl. BVerfGE 159, 26 &lt;30\u00a0Rn.\u00a013&gt; \u2013 \u00c4u\u00dferungen der Bundeskanzlerin Merkel in S\u00fcdafrika \u2013 Befangenheitsgesuch). In einem solchen Fall ist die abgelehnte Richterin nicht von der Entscheidung \u00fcber das Ablehnungsgesuch ausgeschlossen; es bedarf dann auch keiner vorherigen Einholung von dienstlichen Stellungnahmen (vgl. BVerfGE 153, 72 &lt;73 Rn. 2&gt; \u2013 Richterablehnung wegen Nominierung durch politische Parteien; 159, 135 &lt;147 Rn. 37&gt; \u2013 Bundesnotbremse I \u2013 Ablehnungsgesuch Pr\u00e4sident Harbarth, BVRin Baer).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"3\">3<\/p>\n<p class=\"justify\">b) Gemessen hieran ist das gegen die Richterin Wallrabenstein gerichtete Ablehnungsgesuch offensichtlich unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"4\">4<\/p>\n<p class=\"justify\">Der Beschwerdef\u00fchrer ber\u00fccksichtigt zun\u00e4chst nicht, dass es sich bei dem Berichterstatterschreiben vom 14.\u00a0November\u00a02024, das eine Befangenheit der Berichterstatterin, Richterin Wallrabenstein, begr\u00fcnden soll, ausdr\u00fccklich nur um eine vorl\u00e4ufige Bewertung der Sach- und Rechtslage durch die Berichterstatterin handelt, die auf eine kurze Darstellung der aus ihrer Sicht wesentlichen Einsch\u00e4tzungen beschr\u00e4nkt bleiben darf. Ein solcher Hinweis, der im Hinblick auf \u00a7\u00a024 Satz\u00a02 BVerfGG einer sachgerechten Verfahrensgestaltung und zudem der rechtlichen Kl\u00e4rung dient, liegt im Rahmen einer zul\u00e4ssigen richterlichen Aufkl\u00e4rung und ist nicht geeignet, eine Besorgnis der Befangenheit zu begr\u00fcnden (vgl. BVerfGE 154, 312 &lt;318 f. Rn. 21 ff.&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"5\">5<\/p>\n<p class=\"justify\">G\u00e4nzlich ungeeignet zur Begr\u00fcndung der Besorgnis der Befangenheit ist ferner das Monitum, die Berichterstatterin sei an vorangegangenen Verfahren beteiligt gewesen, die \u00e4hnliche Rechtsfragen aufgeworfen h\u00e4tten. Dabei ist von der gesetzlichen Wertung des hinsichtlich der richterlichen Vorbefassung abschlie\u00dfenden \u00a7 18 Abs. 1 Nr. 2 BVerfGG auszugehen (vgl. BVerfGE 155, 357 &lt;371 Rn. 29&gt; \u2013 AfD \u2013 Finanzierung Desiderius-Erasmus-Stiftung \u2013 eA). \u00a7 18 Abs. 1 Nr. 2 BVerfGG bestimmt, dass die richterliche Vorbefassung mit einer Sache nur dann zum Ausschluss f\u00fchrt, wenn sie in einem fr\u00fcheren Rechtszug erfolgt ist und eine Mitwirkung an der angefochtenen Entscheidung zum Inhalt hatte. Nicht ausgeschlossen ist hingegen ein Richter, der sich bereits fr\u00fcher \u2013 in anderen Verfahren \u2013 zu einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage in bestimmter Weise ge\u00e4u\u00dfert hat. Selbst wenn er eine bestimmte Rechtsauffassung st\u00e4ndig vertritt, ist er in einem Verfahren nicht ausgeschlossen, das gerade auf die \u00c4nderung dieser Rechtsauffassung abzielt (vgl. BVerfGE 131, 239 &lt;253&gt;; BVerfGK 8, 59 &lt;60&gt;). Ist ein Verfassungsrichter nicht nach \u00a7 18 Abs. 1 BVerfGG von Gesetzes wegen ausgeschlossen, vermag allein eine richterliche Vorbefassung mit einer im anh\u00e4ngigen Verfahren entscheidungserheblichen Rechtsfrage die Besorgnis der Befangenheit nach \u00a7 19 BVerfGG ebenfalls nicht zu begr\u00fcnden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass auch in diesen F\u00e4llen der Richter an einer unbefangenen Entscheidung der an ihn herangetragenen Rechtsfragen nicht gehindert ist (vgl. BVerfGE 155, 357 &lt;371\u00a0f. Rn.\u00a029&gt;).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"6\">6<\/p>\n<p class=\"justify\">Im \u00dcbrigen bringt der Beschwerdef\u00fchrer lediglich seine vom Berichterstatterschreiben abweichende Rechtsansicht zur vermeintlichen Zul\u00e4ssigkeit des Ablehnungsgesuchs und seiner Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde vor. Dass die Berichterstatterin erhebliches Vorbringen \u00fcbergangen hat, wird zwar behauptet, ist jedoch nicht dargetan.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"7\">7<\/p>\n<p class=\"justify\">2. Die Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde hat sich aus den in dem Schreiben der Berichterstatterin vom 14. November 2024 genannten Gr\u00fcnden teilweise erledigt. Gem\u00e4\u00df \u00a7 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begr\u00fcndung abgesehen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"8\">8<\/p>\n<p class=\"justify\">3. Im \u00dcbrigen bleibt der Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde aus den in dem Schreiben der Berichterstatterin vom 14. November 2024 genannten Gr\u00fcnden der Erfolg versagt. Gem\u00e4\u00df \u00a7 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begr\u00fcndung abgesehen.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"9\">9<\/p>\n<p class=\"justify\">4. Die Entscheidung \u00fcber die Erstattung der Auslagen beruht auf \u00a7\u00a7 18, 19 WahlPr\u00fcfG in Verbindung mit \u00a7 34a Abs. 3 BVerfGG (vgl. BVerfGE 132, 39 &lt;59 Rn. 57&gt;; 163, 358 &lt;361 Rn. 15&gt; \u2013 Nichtzulassung einer Landesliste zur Bundestagswahl \u2013 Kostenfestsetzung; 167, 1 &lt;27 Rn. 80&gt; \u2013 Bundestagswahl Berlin \u2013 AfD-Fraktion). Eine Auslagenerstattung scheidet aus, soweit die Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde zu verwerfen war (vgl. BVerfGE 167, 1 &lt;27 Rn. 80&gt;). Im \u00dcbrigen ist sie nicht geboten, weil dem Beschwerdef\u00fchrer bereits bei Einlegung seiner Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde bekannt war, dass eine umfassende Kl\u00e4rung der von ihm aufgeworfenen wahlrechtlichen Fragen in einem bereits anh\u00e4ngigen Normenkontrollverfahren (2 BvF 1\/21) erfolgen w\u00fcrde. In einem solchen Fall besteht kein Anlass, die Allgemeinheit mit den Kosten einer Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde zu belasten, die sich letztlich als unn\u00f6tig erweist (vgl. f\u00fcr die Verfassungsbeschwerde BVerfGE 85, 117 &lt;123,125 f.&gt;; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 30. Juli 2024 &#8211; 2 BvR 1209\/23 -, Rn. 7).\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2025\/01\/cs20250114_2bvc002523.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/2025\/01\/cs20250114_2bvc002523.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verworfene Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde und unzul\u00e4ssiges Ablehnungsgesuch<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8477],"kji_chamber":[],"kji_year":[8463],"kji_subject":[7660],"kji_keyword":[7808,8479,11675],"kji_language":[7805],"class_list":["post-586998","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesverfassungsgericht","kji_year-8463","kji_subject-constitutionnel","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesverfassungsgericht","kji_keyword-januar","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.6 (Yoast SEO v27.6) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Beschluss vom 14. 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