{"id":590502,"date":"2026-04-18T00:41:59","date_gmt":"2026-04-17T22:41:59","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2024-11-20-2-ars-385-24-3\/"},"modified":"2026-04-18T00:41:59","modified_gmt":"2026-04-17T22:41:59","slug":"bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2024-11-20-2-ars-385-24-3","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2024-11-20-2-ars-385-24-3\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Beschluss, 2024-11-20, 2 ARs 385\/24"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Entscheidung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a057 Abs.\u00a01 StGB \u00fcber die Aussetzung der Vollstreckung der Restfreiheitsstrafe aus dem Urteil des Amtsgerichts Heilbronn vom 7.\u00a0Juni 2016 (Az.:\u00a013\u00a0Ls\u00a011\u00a0Js\u00a032846\/15) ist die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Strafvollstreckungskammern der Landgerichte D\u00fcsseldorf und L\u00fcbeck streiten dar\u00fcber, welches von ihnen f\u00fcr die nachtr\u00e4gliche Entscheidung im Verfahren \u00fcber die Strafrestaussetzung zur Bew\u00e4hrung zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Amtsgericht Heilbronn hat gegen den Verurteilten am 7.\u00a0Juni 2016 wegen Wohnungseinbruchdiebst\u00e4hlen eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verh\u00e4ngt. Diese wurde bis zum 8.\u00a0April 2024 in der JVA D\u00fcsseldorf, anschlie\u00dfend in der JVA L\u00fcbeck vollstreckt. Der Zwei-Drittel-Termin ist auf den 24.\u00a0Mai 2024, das Strafzeitende auf den 4.\u00a0Mai 2025 datiert.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht D\u00fcsseldorf &#8211;\u00a0Strafvollstreckungskammer\u00a0-, bei dem die Akten am 7.\u00a0Mai 2024 eingegangen waren, hat sich mit Beschluss vom 26.\u00a0September 2024 f\u00fcr \u00f6rtlich unzust\u00e4ndig erkl\u00e4rt und die Sache an die Strafvollstreckungskammer bei dem Landgericht L\u00fcbeck abgegeben. Zur Begr\u00fcndung hat es ausgef\u00fchrt, mit einer Entscheidung \u00fcber die Reststrafenaussetzung niemals befasst gewesen zu sein, da die Aktenvorlage durch die Staatsanwaltschaft bei der Strafvollstreckungskammer in D\u00fcsseldorf erst am 7.\u00a0Mai 2024 und damit nach Verlegung des Verurteilten in die JVA L\u00fcbeck erfolgt sei. Auch zum Zwei-Drittel-Zeitpunkt am 24.\u00a0Mai 2024 habe sich der Verurteilte in der JVA L\u00fcbeck befunden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht L\u00fcbeck hat sich mit Beschluss vom 11.\u00a0Oktober 2024 ebenfalls f\u00fcr \u00f6rtlich unzust\u00e4ndig erkl\u00e4rt und das Verfahren gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a014 StPO dem Bundesgerichtshof zur Zust\u00e4ndigkeitsbestimmung vorgelegt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align: center\">II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Der Bundesgerichtshof ist nach \u00a7\u00a014 StPO als gemeinschaftliches oberstes Gericht der Landgerichte D\u00fcsseldorf (Oberlandesgericht D\u00fcsseldorf) und L\u00fcbeck (Oberlandesgericht Schleswig) zur Entscheidung des Zust\u00e4ndigkeitsstreits berufen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. F\u00fcr die Entscheidung \u00fcber die Reststrafenaussetzung ist gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0462a Abs.\u00a01 Satz\u00a01 StPO die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts D\u00fcsseldorf zust\u00e4ndig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Generalbundesanwalt hat dazu ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px!important\">&#8220;Nach \u00a7\u00a0462a Abs.\u00a01 Satz\u00a01 StPO ist, wenn gegen den Verurteilten eine Freiheitsstrafe vollstreckt wird, f\u00fcr die nach \u00a7\u00a0454 StPO zu treffenden Entscheidungen die Strafvollstreckungskammer zust\u00e4ndig, in deren Bezirk die Strafanstalt liegt, in die der Verurteilte zu dem Zeitpunkt, in dem das Gericht mit der Sache befasst wird, aufgenommen ist. Bei Entscheidungen, die von Amts wegen ergehen, ist das Gericht im Sinne von \u00a7\u00a0462a Abs.\u00a01 Satz\u00a01 StPO bereits \u201emit der Sache befasst\u201c, wenn Tatsachen aktenkundig werden, die eine solche Entscheidung rechtfertigen k\u00f6nnen, unabh\u00e4ngig davon, ob sich die Verfahrensakten zu diesem Zeitpunkt bei der (zust\u00e4ndigen) Strafvollstreckungskammer befinden (vgl. Senat, Beschluss vom 13.\u00a0Oktober 2021 \u2013\u00a02\u00a0ARs\u00a0322\/21, NStZ-RR 2021, 390; KK-StPO\/Appl, 9.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0462a Rn.\u00a017, jeweils mwN). Mit der von Amts wegen zu treffenden Entscheidung \u00fcber eine Reststrafenaussetzung ist die Strafvollstreckungskammer deshalb schon dann befasst, wenn der nach \u00a7\u00a057 Abs.\u00a01 StGB ma\u00dfgebliche &#8211;\u00a0stets aktenkundige\u00a0&#8211; Zeitpunkt \u201eherannaht\u201c, auch wenn sie bislang unt\u00e4tig geblieben und ein Aussetzungsantrag noch nicht bei ihr eingegangen ist. Die erforderliche Vorlaufzeit ist so zu bemessen, dass der Verurteilte im Falle einer Bewilligung der Strafaussetzung nach vorheriger Durchf\u00fchrung der erforderlichen Ma\u00dfnahmen zur Vorbereitung der Entlassung bei Eintritt der Aussetzungsreife entlassen werden k\u00f6nnte (vgl. \u00a7\u00a036 Abs.\u00a02 Satz\u00a05 StVollstrO); dabei ist auch ein m\u00f6glicherweise durchzuf\u00fchrendes Beschwerdeverfahren zu ber\u00fccksichtigen (vgl. Senat, Beschluss vom 13.\u00a0Oktober 2021 &#8211;\u00a02 ARs 322\/21 -, Rn. 8 mwN). [\u2026]<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left: 40px!important\">In vorliegender Sache ist demnach bereits vor der Verlegung des Verurteilten am 8.\u00a0April 2024 [\u2026] die f\u00fcr die \u00f6rtliche Zust\u00e4ndigkeit der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts D\u00fcsseldorf entscheidende gerichtliche Befassung mit der Frage der Reststrafenaussetzung eingetreten. Dass die Akte der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts D\u00fcsseldorf erst am 7.\u00a0Mai 2024 und damit erst nach der Verlegung des Angeklagten am 8. April 2024 [\u2026] vorgelegt wurde, steht dem hier angesichts der Aktenkundigkeit des Zweitdrittelzeitpunkts, die &#8211;\u00a0wie bereits ausgef\u00fchrt\u00a0&#8211; unabh\u00e4ngig davon gegeben ist, ob sich die Verfah\u00adrensakten zu diesem Zeitpunkt bereits bei der (zust\u00e4ndigen) Strafvoll\u00adstreckungskammer befanden, nicht entgegen. F\u00fcr eine rechtzeitige (rechtskr\u00e4ftige) Entscheidung \u00fcber die Reststrafenaussetzung bestand angesichts der K\u00fcrze der bis zum Zweidrittelzeitpunkt noch zu verb\u00fc\u00dfenden Freiheitsstrafe und unter Ber\u00fccksichtigung der erforderlichen Vorlaufzeit sowie der M\u00f6glichkeit, dass die Staatsanwaltschaft Heilbronn der Bewilligung der Strafaussetzung durch die Strafvollstreckungskammer mit der sofortigen Beschwerde entgegentreten w\u00fcrde, nur noch ein kurzer Zeitraum.&#8221;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Dem schlie\u00dft sich der Senat an.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Menges\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Appl\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Zeng<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Grube\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Schmidt<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE710572024&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_2_ARs_385-24_KORE710572024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Entscheidung gem\u00e4\u00df \u00a7 57 Abs. 1 StGB \u00fcber die Aussetzung der Vollstreckung der Restfreiheitsstrafe aus dem Urteil des Amtsgerichts Heilbronn vom 7. 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