{"id":605888,"date":"2026-04-19T13:57:11","date_gmt":"2026-04-19T11:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/"},"modified":"2026-04-19T13:57:11","modified_gmt":"2026-04-19T11:57:11","slug":"beschluss-vom-10-januar-2024","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/","title":{"rendered":"Beschluss vom 10. Januar 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<div class=\"bverfg-rubrum\">\n<p>BUNDESVERFASSUNGSGERICHT<\/p>\n<p>&#8211; 2 BvR 26\/24 &#8211;<\/p>\n<h2 class=\"has-eagle\">IM NAMEN DES VOLKES<\/h2>\n<h2>In dem Verfahren<br \/>\n\u00fcber<br \/>\ndie Verfassungsbeschwerde<\/h2>\n<p>der Frau (&#8230;),<\/p>\n<p>&#8211; Bevollm\u00e4chtigter: (\u2026) &#8211;<\/p>\n<p>\ngegen<\/p>\n<p>a) den Beschluss des Landgerichts K\u00f6ln<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0vom 8. Januar 2024 &#8211; 1 T 355\/23 -,<\/p>\n<p>\nb) den Beschluss des Amtsgerichts K\u00f6ln<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0vom 30. November 2023 &#8211; 287 M 752\/23 &#8211;<\/p>\n<p>\nund Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung<\/p>\n<p>\nhier: Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung<\/p>\n<p>\nhat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch<\/p>\n<p>die Richterinnen Langenfeld,<\/p>\n<p class=\"left\">\nFetzer<\/p>\n<p class=\"left\">\nund den Richter Offenloch<\/p>\n<p>gem\u00e4\u00df \u00a7 32 Abs. 1 in Verbindung mit \u00a7 93d Abs. 2 BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung <br \/>\nvom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)<br \/>\nam 10. Januar 2024 einstimmig beschlossen:<\/p>\n<\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<p class=\"justify\"><strong>Die Zwangsvollstreckung aus dem R\u00e4umungsvergleich des Landgerichts K\u00f6ln vom 9.\u00a0Mai 2022 &#8211;\u00a01\u00a0S\u00a0201\/21\u00a0&#8211; wird einstweilen bis zur Entscheidung \u00fcber die Verfassungsbeschwerde, l\u00e4ngstens f\u00fcr die Dauer von sechs Monaten, ausgesetzt, soweit die Beschwerdef\u00fchrerin zur R\u00e4umung und Herausgabe der von ihr innegehaltenen, in der ersten Etage des Hauses (\u2026) gelegenen Wohnung verpflichtet ist.<\/strong><\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p class=\"center\"><strong>G r \u00fc n d e :<\/strong><\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"1\">1<\/p>\n<p class=\"justify\">1. Nach \u00a7\u00a032 Abs.\u00a01 BVerfGG kann das Bundesverfassungsgericht im Streitfall einen Zustand durch einstweilige Anordnung vorl\u00e4ufig regeln, wenn dies zur Abwehr schwerer Nachteile oder aus einem anderen wichtigen Grund zum gemeinen Wohl dringend geboten ist.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"2\">2<\/p>\n<p class=\"justify\">Bei der Pr\u00fcfung dieser Voraussetzungen ist ein strenger Ma\u00dfstab anzulegen. Dabei haben die Gr\u00fcnde, die f\u00fcr die Verfassungswidrigkeit der angegriffenen Hoheitsakte angef\u00fchrt werden, grunds\u00e4tzlich au\u00dfer Betracht zu bleiben, es sei denn, das in der Hauptsache zu verfolgende Begehren, hier also die Verfassungsbeschwerde, erweist sich von vornherein als unzul\u00e4ssig oder offensichtlich unbegr\u00fcndet. Bei offenem Ausgang des Verfassungsbeschwerdeverfahrens muss das Bundesverfassungsgericht die Folgen abw\u00e4gen, die eintreten w\u00fcrden, wenn die einstweilige Anordnung nicht erginge, die Verfassungsbeschwerde aber Erfolg h\u00e4tte, gegen\u00fcber den Nachteilen, die entst\u00fcnden, wenn die begehrte einstweilige Anordnung erlassen w\u00fcrde, der Verfassungsbeschwerde aber der Erfolg zu versagen w\u00e4re (vgl. BVerfGE 76, 253 &lt;255&gt;; 99, 57 &lt;66&gt;; stRspr).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"3\">3<\/p>\n<p class=\"justify\">2. Nach diesen Ma\u00dfst\u00e4ben hat der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung Erfolg.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"4\">4<\/p>\n<p class=\"justify\">a) Die Verfassungsbeschwerde ist weder von vornherein unzul\u00e4ssig noch offensichtlich unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"5\">5<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Verfassungsbeschwerde ist insbesondere nicht offensichtlich unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"6\">6<\/p>\n<p class=\"justify\">aa) Macht der Vollstreckungsschuldner f\u00fcr den Fall einer Zwangsr\u00e4umung substantiiert ihm drohende schwerwiegende Gesundheitsgefahren geltend, haben sich die Tatsacheninstanzen \u2212\u00a0beim Fehlen eigener Sachkunde\u00a0\u2212 zur Achtung verfassungsrechtlich verb\u00fcrgter Rechtspositionen wie in Art.\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a01\u00a0GG regelm\u00e4\u00dfig mittels sachverst\u00e4ndiger Hilfe ein genaues und nicht nur an der Oberfl\u00e4che haftendes Bild davon zu verschaffen, welche gesundheitlichen Folgen im Einzelnen mit einem Umzug verbunden sind, insbesondere welchen Schweregrad zu erwartende Gesundheitsbeeintr\u00e4chtigungen voraussichtlich erreichen werden und mit welcher Wahrscheinlichkeit dies eintreten kann (BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 14.\u00a0Dezember\u00a02023 &#8211;\u00a02\u00a0BvR\u00a01233\/23\u00a0-, Rn.\u00a020 m.w.N.).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"7\">7<\/p>\n<p class=\"justify\">Das Grundrecht aus Art.\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a01\u00a0GG verpflichtet die Vollstreckungsgerichte, bei der Pr\u00fcfung der Voraussetzungen des \u00a7\u00a0765a ZPO auch die Wertentscheidungen des Grundgesetzes und die dem Schuldner in der Zwangsvollstreckung gew\u00e4hrleisteten Grundrechte zu ber\u00fccksichtigen. Eine unter Beachtung dieser Grunds\u00e4tze vorgenommene W\u00fcrdigung aller Umst\u00e4nde kann in besonders gelagerten Einzelf\u00e4llen dazu f\u00fchren, dass die Vollstreckung f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum und \u2013\u00a0in absoluten Ausnahmef\u00e4llen\u00a0\u2013 auf unbestimmte Zeit einzustellen ist (BVerfG, Beschluss der 1.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 6.\u00a0Juli 2016 &#8211;\u00a02\u00a0BvR\u00a0548\/16\u00a0-, Rn.\u00a011 m.w.N.).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"8\">8<\/p>\n<p class=\"justify\">Die Vollstreckungsgerichte haben den Einfluss und die Wertentscheidungen der Grundrechte auch bei der Handhabung des Verfahrensrechts zu beachten. Dies schlie\u00dft es aus, bei der Beurteilung der Frage \u201ekleinlich\u201c zu verfahren, ob sich eine Sachlage so ge\u00e4ndert hat, dass eine Aufhebung oder \u00c4nderung der im vorangegangenen Vollstreckungsschutzverfahren getroffenen Entscheidung geboten ist. Mit R\u00fccksicht auf die Pflicht des Staates, Verfassungsverletzungen, insbesondere schwerwiegende Eingriffe in das Grundrecht aus Art.\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a01\u00a0GG durch Zwangsvollstreckungsma\u00dfnahmen tunlichst auszuschlie\u00dfen, ist eine solche \u00c4nderung der Sachlage etwa auch dann anzunehmen, wenn der Schuldner zwar ein und dieselbe Krankheit als Vollstreckungshindernis bezeichnet, diese jedoch einen Verlauf genommen hat, welcher bei der vorangegangenen Antragstellung und seiner Bescheidung nicht hat vorhergesehen werden k\u00f6nnen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.\u00a0Kammer des Zweiten Senats vom 14.\u00a0Dezember 2023 &#8211;\u00a02\u00a0BvR\u00a01233\/23\u00a0-, Rn.\u00a023 m.w.N.).<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"9\">9<\/p>\n<p class=\"justify\">bb) In Anbetracht dieser Grunds\u00e4tze erscheint es jedenfalls nicht fernliegend, dass die angegriffenen Entscheidungen dem Schutz des Grundrechts aus Art.\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a01\u00a0GG nicht gerecht geworden sind, indem sie sich ma\u00dfgeblich darauf gest\u00fctzt haben, dass eine Einstellung der Zwangsvollstreckung auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen sei, dass beim Krankheitsverlauf der Beschwerdef\u00fchrerin keine \u00c4nderung der Sachlage eingetreten sei und dass die blo\u00dfe Formulierung in den vorgelegten Attesten, dass eine Suizidgefahr im Fall der R\u00e4umung \u201enicht ausgeschlossen werden k\u00f6nne\u201c, das Gericht von einer weiteren Sachaufkl\u00e4rung entbinde.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"10\">10<\/p>\n<p class=\"justify\">b) \u00dcber den Antrag auf einstweilige Anordnung ist deshalb nach Ma\u00dfgabe einer Folgenabw\u00e4gung zu entscheiden. Diese f\u00e4llt zugunsten der Beschwerdef\u00fchrerin aus.<\/p>\n<p class=\"is-anchor\" id=\"11\">11<\/p>\n<p class=\"justify\">Erginge die einstweilige Anordnung nicht, erwiese sich die Verfassungsbeschwerde sp\u00e4ter aber als begr\u00fcndet, w\u00e4re nicht auszuschlie\u00dfen, dass aufgrund der Durchf\u00fchrung des R\u00e4umungstermins m\u00f6glicherweise nicht r\u00fcckg\u00e4ngig zu machende Folgen f\u00fcr Leib und Leben der Beschwerdef\u00fchrerin eintr\u00e4ten. Erginge demgegen\u00fcber die einstweilige Anordnung, bliebe die noch einzulegende Verfassungsbeschwerde aber sp\u00e4ter ohne Erfolg, so verz\u00f6gerte sich der R\u00e4umungstermin voraussichtlich nur um wenige Monate. Dies wiegt insgesamt weniger schwer als die der Beschwerdef\u00fchrerin drohenden Nachteile.<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2024\/01\/rk20240110_2bvr002624.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/2024\/01\/rk20240110_2bvr002624.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolgreicher Eilantrag betreffend die R\u00e4umung und Herausgabe einer innegehaltenen Wohnung im Wege der Zwangsvollstreckung<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[8477],"kji_chamber":[12946],"kji_year":[8677],"kji_subject":[7660],"kji_keyword":[7808,8479,11675],"kji_language":[7805],"class_list":["post-605888","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesverfassungsgericht","kji_chamber-3-kammer-des-zweiten-senats","kji_year-8677","kji_subject-constitutionnel","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesverfassungsgericht","kji_keyword-januar","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Beschluss vom 10. Januar 2024 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Beschluss vom 10. Januar 2024\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erfolgreicher Eilantrag betreffend die R\u00e4umung und Herausgabe einer innegehaltenen Wohnung im Wege der Zwangsvollstreckung\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"5 \u5206\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/beschluss-vom-10-januar-2024\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/beschluss-vom-10-januar-2024\\\/\",\"name\":\"Beschluss vom 10. Januar 2024 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-19T11:57:11+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/beschluss-vom-10-januar-2024\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/beschluss-vom-10-januar-2024\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/beschluss-vom-10-januar-2024\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Beschluss vom 10. Januar 2024\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"zh-Hans\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"width\":2114,\"height\":1253,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Beschluss vom 10. Januar 2024 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/","og_locale":"zh_CN","og_type":"article","og_title":"Beschluss vom 10. Januar 2024","og_description":"Erfolgreicher Eilantrag betreffend die R\u00e4umung und Herausgabe einer innegehaltenen Wohnung im Wege der Zwangsvollstreckung","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4":"5 \u5206"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/","name":"Beschluss vom 10. Januar 2024 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website"},"datePublished":"2026-04-19T11:57:11+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/#breadcrumb"},"inLanguage":"zh-Hans","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/beschluss-vom-10-januar-2024\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Beschluss vom 10. Januar 2024"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"zh-Hans"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"zh-Hans","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","width":2114,"height":1253,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/605888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=605888"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=605888"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=605888"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=605888"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=605888"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=605888"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=605888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}