{"id":613837,"date":"2026-04-20T00:26:32","date_gmt":"2026-04-19T22:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2023-09-25-via-zr-1643-22\/"},"modified":"2026-04-20T00:26:32","modified_gmt":"2026-04-19T22:26:32","slug":"bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2023-09-25-via-zr-1643-22","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2023-09-25-via-zr-1643-22\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Urteil, 2023-09-25, VIa ZR 1643\/22"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Revision der Kl\u00e4gerin wird das Urteil des 24. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 8. November 2022 aufgehoben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin nimmt die Beklagte wegen der Verwendung unzul\u00e4ssiger Abschalteinrichtungen in einem Kraftfahrzeug auf Schadensersatz in Anspruch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin kaufte im Jahr 2017 von der Beklagten einen von dieser hergestellten gebrauchten Mercedes-Benz E 220 CDI, der mit einem Dieselmotor der Baureihe OM 651 (Schadstoffklasse Euro 5) ausgestattet ist. In dem Fahrzeug kommt unter anderem eine sogenannte Abgasr\u00fcckf\u00fchrung (AGR) zur Anwendung, die sich mindernd auf die Stickoxidemissionen auswirkt, jedoch au\u00dferhalb eines bestimmten Au\u00dfentemperaturbereichs reduziert wird (sogenanntes Thermofenster). Zudem verf\u00fcgt das Fahrzeug \u00fcber eine sogenannte K\u00fchlmittel-Solltemperatur-Regelung (KSR), durch die eine verz\u00f6gerte Aufw\u00e4rmung des Motor\u00f6ls zu niedrigeren Stickoxidemissionen f\u00fchrt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin hat in erster Instanz Erstattung des Kaufpreises in H\u00f6he von 21.987 \u20ac nebst Prozesszinsen Zug um Zug gegen \u00dcbergabe und \u00dcbereignung des Fahrzeugs (Klageantrag zu 1), Feststellung des Annahmeverzugs (Klageantrag zu 2) und die Zahlung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten von 2.231,25 \u20ac (Klageantrag zu 3) verlangt. Das Landgericht hat dem Klageantrag zu 1 in H\u00f6he von 17.167,19 \u20ac nebst Prozesszinsen unter Zug-um-Zug-Vorbehalt und dem Klageantrag zu 3 in H\u00f6he von 1.214,99 \u20ac entsprochen und die Klage im \u00dcbrigen abgewiesen. Dagegen haben beide Parteien Berufung eingelegt. Die Kl\u00e4gerin hat ihr erstinstanzliches Begehren mit der Ma\u00dfgabe weiterverfolgt, dass sie sich eine weitere Nutzungsentsch\u00e4digung \u00fcber den urspr\u00fcnglich zugestandenen Betrag hinaus auf der Grundlage einer Sch\u00e4tzung des Gerichts ausgehend von einer Gesamtlaufleistung von 300.000 km anrechnen lasse. Die Beklagte hat Abweisung der Klage insgesamt begehrt. Das Berufungsgericht hat unter Zur\u00fcckweisung der Berufung der Kl\u00e4gerin auf die Berufung der Beklagten das erstinstanzliche Urteil abge\u00e4ndert und die Klage insgesamt abgewiesen. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt die Kl\u00e4gerin ihre Berufungsantr\u00e4ge weiter. Ihre vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde hat die Kl\u00e4gerin vorsorglich zur\u00fcckgenommen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die statthafte und auch im \u00dcbrigen zul\u00e4ssige Revision der Kl\u00e4gerin, die im Anschluss an eine entgegen den Einw\u00e4nden der Revisionserwiderung insgesamt zul\u00e4ssige Berufung ausschlie\u00dflich Anspr\u00fcche unter dem Gesichtspunkt einer deliktischen Sch\u00e4digung der Kl\u00e4gerin zum Gegenstand hat, hat Erfolg. Die von der Kl\u00e4gerin vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde war von Anfang an gegenstandslos. Die Kl\u00e4gerin hat ihr Begehren auch in den Vorinstanzen nicht auf kaufrechtliche Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche gest\u00fctzt. Die Zulassungsentscheidung des Berufungsgerichts und der Angriff der Revision erfassen s\u00e4mtliche im Rechtsstreit anh\u00e4ngig gemachten Anspr\u00fcche.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung &#8211; soweit f\u00fcr das Revisionsverfahren von Interesse &#8211; im Wesentlichen wie folgt begr\u00fcndet:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beklagte hafte nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 826, 31 BGB. Die Kl\u00e4gerin habe die Voraussetzungen einer sittenwidrigen vors\u00e4tzlichen Sch\u00e4digung &#8211; das Vorliegen einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung unterstellt &#8211; nicht schl\u00fcssig behauptet. Es fehle an ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higem, auf tats\u00e4chliche Anhaltspunkte gest\u00fctztem Vortrag zu einem vors\u00e4tzlichen Verhalten von Repr\u00e4sentanten der Beklagten. Ein Anspruch aus \u00a7 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV oder Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 715\/2007 oder der Durchf\u00fchrungsverordnung (EG) Nr. 692\/2008 scheitere bereits daran, dass es sich bei diesen Normen nicht um Schutzgesetze handele.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Diese Erw\u00e4gungen halten der \u00dcberpr\u00fcfung im Revisionsverfahren nicht in allen Punkten stand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Es begegnet keinen revisionsrechtlichen Bedenken, dass das Berufungsgericht eine Haftung der Beklagten aus \u00a7\u00a7 826, 31 BGB mangels vors\u00e4tzlichen (und sittenwidrigen) Verhaltens der f\u00fcr sie handelnden Repr\u00e4sentanten verneint hat. Das Berufungsgericht hat zu Recht erwogen, dass eine arglistige T\u00e4uschung der Typgenehmigungsbeh\u00f6rde und ein entsprechendes Unrechtsbewusstsein der f\u00fcr die Beklagte handelnden Repr\u00e4sentanten indiziert w\u00e4re, wenn eine im Fahrzeug der Kl\u00e4gerin verbaute Einrichtung ausschlie\u00dflich im Pr\u00fcfstand die Abgasreinigung verst\u00e4rkt aktivierte (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Februar 2022 &#8211; VII ZR 602\/21, juris Rn. 15 und 25; Beschluss vom 20. April 2022 &#8211; VII ZR 720\/21, juris Rn. 25; Beschluss vom 21. September 2022 &#8211; VII ZR 471\/21, MDR 2022, 1340 Rn. 10). Es hat jedoch greifbare Anhaltspunkte f\u00fcr eine solche von der Kl\u00e4gerin behauptete Funktionsweise nicht festzustellen vermocht. Die von der Revision erhobenen Verfahrensr\u00fcgen hat der Senat gepr\u00fcft und nicht f\u00fcr durchgreifend erachtet. Von einer Begr\u00fcndung wird gem\u00e4\u00df \u00a7 564 Satz 1 ZPO abgesehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Revision wendet sich jedoch mit Erfolg dagegen, dass das Berufungsgericht eine Haftung der Beklagten nach \u00a7 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV wegen der Verwendung einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung aus Rechtsgr\u00fcnden abgelehnt hat. Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, sind die Bestimmungen der \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV Schutzgesetze im Sinne des \u00a7 823 Abs. 2 BGB, die das Interesse des Fahrzeugk\u00e4ufers gegen\u00fcber dem Fahrzeughersteller wahren, nicht durch den Kaufvertragsabschluss eine Verm\u00f6genseinbu\u00dfe im Sinne der Differenzhypothese zu erleiden, weil das Fahrzeug entgegen der \u00dcbereinstimmungsbescheinigung eine unzul\u00e4ssige Abschalteinrichtung im Sinne des Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 715\/2007 aufweist (vgl. BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 &#8211; VIa ZR 335\/21, NJW 2023, 2259 Rn. 29 bis 32, zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt in BGHZ).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat daher zwar zu Recht einen Anspruch der Kl\u00e4gerin auf die Gew\u00e4hrung sogenannten &#8220;gro\u00dfen&#8221; Schadensersatzes verneint (vgl. BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 &#8211; VIa ZR 335\/21, NJW 2023, 2259 Rn. 22 bis 27). Es hat jedoch unber\u00fccksichtigt gelassen, dass der Kl\u00e4gerin nach \u00a7 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV ein Anspruch auf Ersatz eines erlittenen Differenzschadens zustehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 26. Juni 2023, aaO, Rn. 28 bis 32; ebenso BGH, Urteile vom 20. Juli 2023 &#8211; III ZR 267\/20, ZIP 2023, 1903 Rn. 21 ff.; &#8211; III ZR 303\/20, juris Rn. 16 f.). Demzufolge hat das Berufungsgericht &#8211; von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig &#8211; weder der Kl\u00e4gerin Gelegenheit zur Darlegung eines Differenzschadens gegeben, noch hat es Feststellungen zu einer deliktischen Haftung der Beklagten wegen des zumindest fahrl\u00e4ssigen Einbaus einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung getroffen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Einw\u00e4nde der Revisionserwiderung f\u00fchren zu keiner anderen Beurteilung. Sie geben dem Senat weder Anlass, von der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung zu einem Anspruch aus \u00a7 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV auf Ersatz eines erlittenen Differenzschadens abzugehen, noch &#8211; wie von der Revisionserwiderung gefordert &#8211; ein Vorabentscheidungsersuchen an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union zu richten (vgl. nur BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 &#8211; VIa ZR 335\/21, NJW 2023, 2259 Rn. 27 ff.).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die angefochtene Entscheidung ist aufzuheben, \u00a7 562 ZPO, weil sie sich auch nicht aus anderen Gr\u00fcnden als richtig darstellt, \u00a7 561 ZPO. Das Berufungsgericht hat keine tragf\u00e4higen Feststellungen getroffen, auf deren Grundlage eine deliktische Haftung der Beklagten wegen einer jedenfalls fahrl\u00e4ssigen Verwendung einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung verneint werden k\u00f6nnte. Der Senat kann nicht in der Sache selbst entscheiden, weil sie nicht zur Endentscheidung reif ist, \u00a7 563 Abs. 3 ZPO. Sie ist daher zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zur\u00fcckzuverweisen, \u00a7 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im wiederer\u00f6ffneten Berufungsverfahren wird die Kl\u00e4gerin Gelegenheit haben, einen Differenzschaden darzulegen. Das Berufungsgericht wird sodann nach den n\u00e4heren Ma\u00dfgaben des Urteils des Senats vom 26. Juni 2023 (VIa ZR 335\/21, NJW 2023, 2259) die erforderlichen Feststellungen zu der &#8211; bislang lediglich unterstellten &#8211; Verwendung einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung sowie gegebenenfalls zu den weiteren Voraussetzungen und zum Umfang einer Haftung der Beklagten nach \u00a7 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit \u00a7 6 Abs. 1, \u00a7 27 Abs. 1 EG-FGV zu treffen haben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Menges\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">M\u00f6hring\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">G\u00f6tz\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Rensen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Vogt-Beheim\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE202300040&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_6a__Zivilsenat_VIa_ZR_1643-22_KORE202300040.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Auf die Revision der Kl\u00e4gerin wird das Urteil des 24. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 8. November 2022 aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen. 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Zivilsenat, Urteil, 2023-09-25, VIa ZR 1643\/22 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-urteil-2023-09-25-via-zr-1643-22\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Urteil, 2023-09-25, VIa ZR 1643\/22\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Auf die Revision der Kl\u00e4gerin wird das Urteil des 24. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 8. November 2022 aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen. 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