{"id":656993,"date":"2026-04-23T08:30:49","date_gmt":"2026-04-23T06:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-4-zivilsenat-beschluss-2022-10-12-iv-zb-29-21\/"},"modified":"2026-04-23T08:30:49","modified_gmt":"2026-04-23T06:30:49","slug":"bundesgerichtshof-4-zivilsenat-beschluss-2022-10-12-iv-zb-29-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-4-zivilsenat-beschluss-2022-10-12-iv-zb-29-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 4. Zivilsenat, Beschluss, 2022-10-12, IV ZB 29\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Auf die Rechtsbeschwerde des Kl\u00e4gers wird der Beschluss des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts K\u00f6ln vom 19. Oktober 2021 aufgehoben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf bis 1.000 \u20ac festgesetzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Die Parteien haben \u00fcber Zahlungsanspr\u00fcche aus einer Unfallversicherung und Auskunftsanspr\u00fcche gestritten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat der Klage zum Teil stattgegeben. Gegen das landgerichtliche Urteil hat der Kl\u00e4ger Berufung eingelegt, die er mit seiner Berufungsbegr\u00fcndung auf zur\u00fcckgewiesene Anspr\u00fcche auf Freistellung, hilfsweise Zahlung, von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten in H\u00f6he von 717,31 \u20ac nebst Zinsen beschr\u00e4nkt hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Berufungsgericht hat den Kl\u00e4ger in einem Hinweis- und Beweisbeschluss darauf hingewiesen, dass die Berufung hinsichtlich eines Teilbetrags von 119,57 \u20ac von vorneherein unbegr\u00fcndet sei. Der Kl\u00e4ger hat daraufhin seine Berufung in dieser H\u00f6he zur\u00fcckgenommen. Nach einem erneuten Hinweis, dass infolge der teilweisen Berufungsr\u00fccknahme die Berufungssumme nicht mehr erreicht sei, hat das Berufungsgericht die Berufung im Beschlusswege als unzul\u00e4ssig verworfen. Dagegen wendet sich der Kl\u00e4ger mit seiner Rechtsbeschwerde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Die Rechtsbeschwerde hat Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Sie ist gem\u00e4\u00df \u00a7 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO in Verbindung mit \u00a7 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO statthaft und auch im \u00dcbrigen zul\u00e4ssig. Eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts ist nach \u00a7 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich. Die Verwerfung der Berufung als unzul\u00e4ssig verletzt den Kl\u00e4ger in seinem Verfahrensgrundrecht auf Gew\u00e4hrung wirkungsvollen Rechtsschutzes aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip, das es den Gerichten verbietet, den Beteiligten den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung einger\u00e4umten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgr\u00fcnden nicht zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. Senatsbeschl\u00fcsse vom 15. Dezember 2021 &#8211; IV ZB 11\/21, NJW-RR 2022, 426 Rn. 6; vom 6. Juni 2018 &#8211; IV ZB 10\/17, NJW-RR 2018, 957 Rn. 6).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Rechtsbeschwerde ist auch begr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Das Berufungsgericht hat ausgef\u00fchrt, nach der teilweisen R\u00fccknahme der Berufung betrage die Beschwer des Kl\u00e4gers nur noch 597,74 \u20ac. Der Wert des Beschwerdegegenstands erreiche die Berufungssumme von mehr als 600 \u20ac nicht mehr und die Zul\u00e4ssigkeitsvoraussetzung des \u00a7 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO sei entfallen. Eine zun\u00e4chst zul\u00e4ssige Berufung k\u00f6nne unzul\u00e4ssig werden, falls der Berufungsf\u00fchrer seinen Berufungsantrag willk\u00fcrlich auf einen unterhalb der Berufungssumme liegenden Wert beschr\u00e4nke. Das erfasse F\u00e4lle, in denen der Berufungsf\u00fchrer aus eigener Entschlie\u00dfung, also nicht als Reaktion auf ein Verhalten seines Gegners, den Berufungsantrag nachtr\u00e4glich beschr\u00e4nke. Dabei komme es nicht darauf an, welches Motiv der Entschlie\u00dfung zugrunde liege. Die vom Kl\u00e4ger vorsorglich erkl\u00e4rte Anfechtung der teilweisen Klager\u00fccknahme greife nicht. Die Berufungsr\u00fccknahme unterliege als Prozesshandlung nicht der Anfechtung nach den \u00a7\u00a7 119 ff. BGB. Auch eine analoge Anwendung dieser Vorschriften verbiete sich, weil das Prozessrecht die Verfahrenslage weitgehend vor Unsicherheit sch\u00fctzen wolle und deshalb einen Widerruf von Prozesshandlungen nur in vorliegend nicht gegebenen Ausnahmef\u00e4llen zulasse.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Das h\u00e4lt rechtlicher Nachpr\u00fcfung nicht stand.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Es kann offenbleiben, ob die mit der Berufung angegriffene Beschwer des Kl\u00e4gers nach der teilweisen R\u00fccknahme der Berufung die Berufungssumme des \u00a7 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO nicht mehr erreicht hat. Auch wenn der Kl\u00e4ger seinen Berufungsantrag willk\u00fcrlich, also aus eigener Entschlie\u00dfung und nicht als Reaktion auf ein Verhalten seines Gegners, auf einen unterhalb der Berufungssumme liegenden Wert beschr\u00e4nkt hat und seine Berufung damit zun\u00e4chst unzul\u00e4ssig geworden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Januar 2017 &#8211; VIII ZR 98\/16, WuM 2017, 220 Rn. 8; Urteil vom 17. Juli 2008 &#8211; IX ZR 126\/07, NJW-RR 2009, 126 Rn. 5), hat das Berufungsgericht die Berufung nicht wie geschehen verwerfen d\u00fcrfen. Es hat dem Kl\u00e4ger jedenfalls die M\u00f6glichkeit genommen, das Rechtsmittel bis zum Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz wieder so zu erweitern, dass die Berufungssumme erreicht wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ein Berufungsf\u00fchrer kann seine Berufungsantr\u00e4ge &#8211; auch nach zwischenzeitlicher Beschr\u00e4nkung und nach Ablauf der Berufungsbegr\u00fcndungsfrist &#8211; erweitern, sofern die erweiterten Antr\u00e4ge durch rechtzeitig vorgebrachte Anfechtungsgr\u00fcnde im Sinne von \u00a7 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO gedeckt sind. Regelm\u00e4\u00dfig kann deshalb erst zum Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz beurteilt werden, ob der Wert des Beschwerdegegenstands die Beschwerdesumme erreicht. Solange diese M\u00f6glichkeit besteht, darf die Berufung nicht mit der Begr\u00fcndung als unzul\u00e4ssig verworfen werden, die Berufungssumme sei unterschritten (BGH, Beschl\u00fcsse vom 10. Januar 2017 &#8211; VIII ZR 98\/16, WuM 2017, 220 Rn. 9; vom 27. M\u00e4rz 2012 &#8211; VI ZB 74\/11, VersR 2012, 773 Rn. 7 f.; vom 16. Oktober 2007 &#8211; VIII ZB 26\/07, NJW-RR 2008, 584 Rn. 9 f.; vom 9. November 2004 &#8211; VIII ZB 36\/04, NJW-RR 2005, 714 unter II 2 a [juris Rn. 10]).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>So liegt es hier. Ungeachtet der teilweisen Berufungsr\u00fccknahme h\u00e4tte der Kl\u00e4ger seine Berufung bis zum Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz wieder auf die urspr\u00fcnglich geltend gemachten 717,31 \u20ac erweitern k\u00f6nnen. Der entsprechende Angriff w\u00e4re durch die fristgerecht eingereichte Berufungsbegr\u00fcndung gedeckt gewesen, die Ausf\u00fchrungen zum Bestehen des geltend gemachten Anspruchs in dieser H\u00f6he enth\u00e4lt. H\u00e4tte der Kl\u00e4ger seine Berufung entsprechend erweitert, w\u00e4re die Berufungssumme des \u00a7 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO wieder erreicht worden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Vergeblich beruft sich die Beschwerdeerwiderung demgegen\u00fcber auf Rechtskraftwirkungen der teilweisen Berufungsr\u00fccknahme. Ein Urteil wird rechtskr\u00e4ftig, soweit jede M\u00f6glichkeit seiner \u00c4nderung im Rechtsmittelzug ausgeschlossen ist (BGH, Urteile vom 19. November 2020 &#8211; VII ZR 193\/19, VersR 2021, 1057 Rn. 19; vom 12. Mai 1992 &#8211; VI ZR 118\/91, NJW 1992, 2296 unter II 1 [juris Rn. 11]). Danach ist die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils vorliegend ungeachtet der teilweisen Berufungsr\u00fccknahme im Umfang der urspr\u00fcnglichen Berufung gem\u00e4\u00df \u00a7 705 Satz 2 ZPO gehemmt gewesen, weil der Kl\u00e4ger seine Berufung bis zum Schluss der m\u00fcndlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz wieder auf diesen Umfang h\u00e4tte erweitern k\u00f6nnen. Soweit die Beschwerdeerwiderung in diesem Zusammenhang auf \u00a7 516 Abs. 3 ZPO verweist, vermag sie hiermit nicht durchzudringen, da vor Erlass des Urteils eine erneute Ausdehnung der Berufung auf den zur\u00fcckgenommenen Teil jedenfalls m\u00f6glich ist, soweit &#8211; wie hier &#8211; die ohnehin vorgebrachten Berufungsgr\u00fcnde dies gestatten (vgl. M\u00fcnchKomm-ZPO\/Rimmelspacher, 6. Aufl. \u00a7 516 Rn. 22; \u00a7 520 Rn. 34, 36).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Der Kl\u00e4ger ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeerwiderung schlie\u00dflich auch nicht wegen des Grundsatzes der materiellen Subsidiarit\u00e4t daran gehindert, sich auf den Rechtsfehler des Berufungsgerichts zu berufen. Dieser &#8211; auch f\u00fcr das Rechtbeschwerdeverfahren und mit Blick auf das Grundrecht auf Gew\u00e4hrung wirkungsvollen Rechtsschutzes geltende &#8211; Grundsatz fordert, dass ein Beteiligter alle nach Lage der Sache zur Verf\u00fcgung stehenden prozessualen M\u00f6glichkeiten ergreifen muss, um eine Korrektur einer geltend gemachten Grundrechtsverletzung zu erwirken oder eine solche zu verhindern (Senatsbeschluss vom 15. Juli 2015 &#8211; IV ZB 10\/15, VersR 2016, 137 Rn. 7; BGH, Beschl\u00fcsse vom 8. M\u00e4rz 2022 &#8211; VI ZB 14\/21, ZfSch 2022, 259 Rn. 12; vom 12. Januar 2022 &#8211; VII ZB 37\/21, ZfBR 2022, 356 Rn. 6 f.). Der Kl\u00e4ger hat jedoch im Berufungsverfahren hinreichend deutlich gemacht, dass er seine Berufung ungeachtet der zwischenzeitlichen Teilr\u00fccknahme zuletzt im urspr\u00fcnglichen Umfang hat weiterverfolgen wollen. Zwar hat er weder einen entsprechenden Antrag angek\u00fcndigt noch die M\u00f6glichkeit einer Wiedererweiterung seiner Berufung angesprochen. Ausreichend ist aber, dass er die Anfechtung der teilweisen Berufungsr\u00fccknahme erkl\u00e4rt und beantragt hat, hier\u00fcber nicht ohne m\u00fcndliche Verhandlung zu entscheiden. Ungeachtet der Frage der Wirksamkeit der Anfechtung kann dieser Erkl\u00e4rung der Wille des Kl\u00e4gers entnommen werden, in einer m\u00fcndlichen Verhandlung anstelle des infolge der R\u00fccknahme geminderten Antrags den urspr\u00fcnglichen Berufungsantrag zu stellen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>III. Gem\u00e4\u00df \u00a7 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO ist der angefochtene Beschluss aufzuheben und die Sache zur erneuten Entscheidung an das Berufungsgericht zur\u00fcckzuverweisen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Prof. Dr. Karczewski\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Harsdorf-Gebhardt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Dr. G\u00f6tz<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Dr. Bommel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Rust\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE677392022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_IV_ZB_29-21_KORE677392022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Auf die Rechtsbeschwerde des Kl\u00e4gers wird der Beschluss des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts K\u00f6ln vom 19. Oktober 2021 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen. Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf bis 1.000 \u20ac festgesetzt. Gr\u00fcnde 1 I. 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Zivilsenat, Beschluss, 2022-10-12, IV ZB 29\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-4-zivilsenat-beschluss-2022-10-12-iv-zb-29-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 4. Zivilsenat, Beschluss, 2022-10-12, IV ZB 29\/21\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Auf die Rechtsbeschwerde des Kl\u00e4gers wird der Beschluss des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts K\u00f6ln vom 19. Oktober 2021 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch \u00fcber die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Berufungsgericht zur\u00fcckverwiesen. 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