{"id":659545,"date":"2026-04-23T13:30:42","date_gmt":"2026-04-23T11:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-beschluss-2022-09-05-via-zr-51-21\/"},"modified":"2026-04-23T13:30:42","modified_gmt":"2026-04-23T11:30:42","slug":"bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-beschluss-2022-09-05-via-zr-51-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-beschluss-2022-09-05-via-zr-51-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Beschluss, 2022-09-05, VIa ZR 51\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen den Senatsbeschluss vom 30. Mai 2022 wird auf Kosten des Kl\u00e4gers zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Streitwert: bis 19.000 \u20ac<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger nimmt die beklagte Kraftfahrzeugherstellerin und -verk\u00e4uferin wegen der behaupteten Verwendung einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung auf Schadensersatz in Anspruch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger erwarb im Dezember 2013 ein Neufahrzeug Mercedes-Benz Vito mit einem von der Beklagten entwickelten und hergestellten Dieselmotor des Typs OM 651 (EU 5).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im Verfahren hat der Kl\u00e4ger ein Sachverst\u00e4ndigengutachten der\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0GmbH vom 20. November 2020 vorgelegt, das einen Motor des Typs OM 642 (EU 6) betrifft, und (u.a.) vorgetragen, in den streitgegenst\u00e4ndlichen Motor sei eine K\u00fchlmittel-Sollwert-Temperatur-Regelung (KSR) verbaut, die auf dem Pr\u00fcfstand stets, aber nur bei 11 % aller Realfahrten Wirkung entfalte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die im Wesentlichen auf die Erstattung des Kaufpreises zuz\u00fcglich Finanzierungskosten abz\u00fcglich einer Nutzungsentsch\u00e4digung Zug um Zug gegen Herausgabe und \u00dcbereignung des Fahrzeugs, die Freistellung von vorgerichtlichen Rechtsverfolgungskosten sowie die Feststellung des Annahmeverzugs und der weiteren Schadensersatzpflicht der Beklagten gerichtete Klage blieb in den Vorinstanzen ohne Erfolg. Die dagegen gerichtete Revision des Kl\u00e4gers hat der Senat durch einstimmigen Beschluss nach \u00a7 552a ZPO zur\u00fcckgewiesen, weil weder die Voraussetzungen f\u00fcr die Zulassung der Revision vorliegen noch die Revision Aussicht auf Erfolg hat. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf den Hinweisbeschluss vom 14. M\u00e4rz 2022 und den Senatsbeschluss vom 30. Mai 2022 Bezug genommen. Gegen den Senatsbeschluss vom 30. Mai 2022 richtet sich die Anh\u00f6rungsr\u00fcge des Kl\u00e4gers.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die zul\u00e4ssige Anh\u00f6rungsr\u00fcge bleibt ohne Erfolg, weil der Kl\u00e4ger eine Geh\u00f6rsverletzung nicht darlegen kann.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge beschr\u00e4nkt sich im Wesentlichen auf die Wiederholung des Vorbringens des Kl\u00e4gers zu dem von ihm vorgelegten Sachverst\u00e4ndigengutachten und zur KSR. Mit diesem Vorbringen hat sich der Senat indessen bereits in den Beschl\u00fcssen vom 14. M\u00e4rz 2022 und vom 30. Mai 2022 auseinandergesetzt, auf die zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird. Die reine Wiederholung des Vorbringens des Kl\u00e4gers gibt dem Senat keine Veranlassung zu einer abweichenden Beurteilung. Dass der Kl\u00e4ger die Beurteilung des Senats nicht teilt, vermag schon im Ansatz eine Geh\u00f6rsverletzung nicht zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat bleibt daher bei seiner Einsch\u00e4tzung, dass aus einem Sachverst\u00e4ndigengutachten zu einem Motor des Typs OM 642 (EU 6) nicht ohne weiteres R\u00fcckschl\u00fcsse auf einen Motor des Typs OM 651 (EU 5) gezogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Ebenso geht der Senat weiterhin davon aus, dass es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden ist, wenn das Berufungsgericht eine Indikation f\u00fcr ein sittenwidriges Verhalten des Fahrzeugherstellers verneint, weil der Erwerber des Fahrzeugs selbst vortr\u00e4gt, die behauptete Abschalteinrichtung funktioniere auf dem Pr\u00fcfstand und in 11 % der Realfahrten gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Schlie\u00dflich vermag es der Anh\u00f6rungsr\u00fcge auch nicht zum Erfolg zu verhelfen, soweit sich der Kl\u00e4ger nunmehr erstmals und damit ohnehin zur Rechtfertigung einer Anh\u00f6rungsr\u00fcge ungeeignet auf die Entscheidung des VII. Zivilsenats vom 4. Mai 2022 (VII ZR 733\/21, &#8211; juris) beruft. Denn anders als der Kl\u00e4ger meint, l\u00e4sst sich auch dieser Entscheidung nicht entnehmen, dass eine Funktion, die nur bei einem bestimmten Anteil aller Fahrten im Realbetrieb, auf dem Pr\u00fcfstand aber stets, aktiviert wird, einer Pr\u00fcfstandserkennung gleichzusetzen sei. Denn im Gegensatz zum vorliegenden Verfahren hat der Kl\u00e4ger im Verfahren vor dem VII. Zivilsenat vorgetragen und unter Beweis gestellt, die Abgasreinigung seines Fahrzeugs werde durch eine Software-Funktion gesteuert, die erkenne, ob sich das Fahrzeug auf dem Pr\u00fcfstand befinde, und in diesem Fall eine KSR aktiviere, die den Aussto\u00df von Stickoxiden auf das zul\u00e4ssige Ma\u00df reduziere. Nur dadurch blieben die Stickoxidwerte auf dem Pr\u00fcfstand unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Im realen Fahrbetrieb hingegen werde diese Funktion deaktiviert und der gesetzliche Grenzwert von 180 mg\/km deutlich \u00fcberschritten (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Mai 2022 &#8211; VII ZR 733\/21, &#8211; juris Rn. 19, 23). Die Sachverhalte sind mithin nicht vergleichbar.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Im \u00dcbrigen geht die von der Anh\u00f6rungsr\u00fcge herangezogene Entscheidung des VII. Zivilsenats ausdr\u00fccklich davon aus, dass ein verpflichtender R\u00fcckruf seitens des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) nicht bereits hinreichend das Vorliegen einer unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtung indiziert, \u00fcber die das KBA bei Erteilung der Typengenehmigung get\u00e4uscht worden sein m\u00fcsse. Nach der mittlerweile gefestigten h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung m\u00fcssen weitere Umst\u00e4nde hinzutreten, die das Verhalten der f\u00fcr sie handelnden Personen als besonders verwerflich erscheinen lassen, damit eine unzul\u00e4ssige Abschalteinrichtung eine Haftung der Beklagten wegen sittenwidriger vors\u00e4tzlicher Sch\u00e4digung gem\u00e4\u00df \u00a7 826 BGB ausl\u00f6sen kann (BGH, Beschluss vom 4. Mai 2022 &#8211; VII ZR 733\/21, &#8211; juris Rn. 17 mwN). Dabei ist das Kriterium der Pr\u00fcfstandsbezogenheit grunds\u00e4tzlich geeignet, um zwischen nur unzul\u00e4ssigen Abschalteinrichtungen und solchen, deren Implementierung die Kriterien einer sittenwidrigen vors\u00e4tzlichen Sch\u00e4digung erf\u00fcllen kann, zu unterscheiden. Die Tatsache, dass eine Manipulationssoftware ausschlie\u00dflich im Pr\u00fcfstand die Abgasreinigung verst\u00e4rkt aktiviert, indiziert eine arglistige T\u00e4uschung der Genehmigungsbeh\u00f6rden (BGH, aaO, Rn. 18 mwN). Diese Voraussetzungen liegen indessen nach dem eigenen Vorbringen des Kl\u00e4gers hier nicht vor. Denn anders als die Anh\u00f6rungsr\u00fcge meint, kann das Vorbringen des Kl\u00e4gers, die KSR wirke auf dem Pr\u00fcfstand stets, nicht aber in 89 % der Realfahrten, nicht dahin verstanden werden, die KSR aktiviere ausschlie\u00dflich im Pr\u00fcfstand die Abgasreinigung verst\u00e4rkt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Menges\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Kr\u00fcger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Rensen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Wille\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Vogt-Beheim\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE677562022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_6a__Zivilsenat_VIa_ZR_51-21_KORE677562022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen den Senatsbeschluss vom 30. 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Zivilsenat, Beschluss, 2022-09-05, VIa ZR 51\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-6a-zivilsenat-beschluss-2022-09-05-via-zr-51-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 6a. Zivilsenat, Beschluss, 2022-09-05, VIa ZR 51\/21\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor Die Anh\u00f6rungsr\u00fcge gegen den Senatsbeschluss vom 30. Mai 2022 wird auf Kosten des Kl\u00e4gers zur\u00fcckgewiesen. 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