{"id":660970,"date":"2026-04-23T16:15:53","date_gmt":"2026-04-23T14:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-11-zivilsenat-beschluss-2022-07-26-xi-zr-483-21\/"},"modified":"2026-04-23T16:15:53","modified_gmt":"2026-04-23T14:15:53","slug":"bundesgerichtshof-11-zivilsenat-beschluss-2022-07-26-xi-zr-483-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-11-zivilsenat-beschluss-2022-07-26-xi-zr-483-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 11. Zivilsenat, Beschluss, 2022-07-26, XI ZR 483\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts M\u00fcnchen vom 10. August 2021 wird zur\u00fcckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (\u00a7 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die von der Beschwerde aufgeworfene Frage ist nicht kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>\u00a7 491 Abs. 2 Satz 1 BGB definiert den Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag als entgeltlichen Darlehensvertrag zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer. Anders als derjenige, der neben einem Darlehensnehmer den Beitritt zu dessen Schuld erkl\u00e4rt und der demzufolge unmittelbar vom Darlehensgeber aus dem Darlehensvertrag in Anspruch genommen werden kann (vgl. zur Gleichstellung von Schuldbeitritt und Verbraucherdarlehensvertrag zuletzt Senatsurteil vom 21. September 2021 &#8211; XI ZR 650\/20, WM 2021, 2147 Rn. 11 mwN), wird derjenige, der, wie hier, ein Garantieversprechen gegen\u00fcber dem Darlehensgeber abgibt, nicht aus dem Darlehensvertrag verpflichtet. Der Garant zahlt infolge des von ihm erkl\u00e4rten Garantieversprechens auch kein Entgelt. Die f\u00fcr die Garantie charakteristische Leistung, n\u00e4mlich die \u00dcbernahme der unbedingten Einstandspflicht f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Darlehensverbindlichkeit (hier bis zu einem Betrag von 1,1 Mio. \u20ac) hat nicht der Unternehmer als Darlehensgeber \u00fcbernommen, sondern der Beklagte als Sicherungsgeber. Wie der Senat (Urteil vom 28. Januar 1997 &#8211; XI ZR 251\/95, WM 1997, 663, 664) zum Verbraucherkreditgesetz und f\u00fcr eine von einem Dritten zur Sicherung eines Verbraucherkreditvertrags bestellte Grundschuld bereits klargestellt hat, handelt es sich bei einer grundpfandrechtlichen Absicherung und der damit verbundenen Sicherungszweckabrede weder um einen Verbraucherkreditvertrag noch um ein diesem Vertrag gleichstehendes Gesch\u00e4ft. F\u00fcr die B\u00fcrgschaft als Personalsicherheit gilt, wie der Bundesgerichtshof (Urteil vom 21. April 1998 &#8211; IX ZR 258\/97, BGHZ 138, 321, 329) ebenfalls bereits entschieden hat, nichts Anderes. In dieser Entscheidung hat der Bundesgerichtshof (aaO) zudem klargestellt, dass der Gesetzgeber Vertr\u00e4ge \u00fcber Kreditsicherheiten bewusst einer sp\u00e4teren Regelung vorbehalten hat. Damit hat er bereits zum Verbraucherkreditgesetz festgestellt, dass hinsichtlich der Frage der Einstufung von Vertr\u00e4gen \u00fcber Kreditsicherheiten als Verbraucherdarlehensvertr\u00e4ge nicht von einer planwidrigen Regelungsl\u00fccke ausgegangen werden kann. Das gilt auch f\u00fcr die Garantie (Nobbe\/Derstadt in Ellenberger\/Bunte, Bankrechts-Handbuch, 6. Aufl., \u00a7 71 Rn. 4). F\u00fcr die B\u00fcrgschaft hat der Senat (Urteil vom 22. September 2020 &#8211; XI ZR 219\/19, BGHZ 227, 72) schlie\u00dflich erkannt, dass dem B\u00fcrgen kein Widerrufsrecht nach \u00a7 355 BGB i.V.m. \u00a7 312b Abs. 1, \u00a7 312g Abs. 1 BGB zusteht, und dass Vertr\u00e4ge, in denen der Verbraucher die f\u00fcr den Vertragstypus charakteristische Leistung schuldet, sowie unentgeltliche Verbrauchervertr\u00e4ge nicht von den verbrauchersch\u00fctzenden Regelungen der \u00a7\u00a7 312 ff. BGB erfasst sind.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Vor dem Hintergrund dieser Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ist es nicht als zweifelhaft anzusehen, dass die \u00a7\u00a7 491 ff. BGB nicht analog auf von Verbrauchern abgegebene Garantieversprechen anzuwenden sind. Soweit die Beschwerde auf Gegenmeinungen im Schrifttum verweist, wird dort sogar ausdr\u00fccklich darauf hingewiesen, dass der Bundesgerichtshof die Rechtslage &#8220;wie im Fall der B\u00fcrgschaft&#8221; beurteilt (vgl. etwa B\u00fclow\/Artz, Verbraucherkreditrecht, \u00a7 491 BGB Rn. 122). Bei BeckOK BGB\/M\u00f6ller, 60. Edition, \u00a7 491 Rn. 50 findet sich entgegen der Darstellung der Beschwerde nichts zu einer analogen Anwendung der \u00a7\u00a7 491 BGB ff. auf Garantieversprechen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die von der Beschwerde aufgeworfene Frage ist auch nicht entscheidungserheblich.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Beklagte ist nicht als Verbraucher im Sinne von \u00a7 13 BGB, sondern als Unternehmer im Sinne von \u00a7 14 BGB einzustufen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Nach \u00a7 13 BGB ist Verbraucher jede nat\u00fcrliche Person, die ein Rechtsgesch\u00e4ft zu einem Zweck abschlie\u00dft, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbst\u00e4ndigen beruflichen T\u00e4tigkeit zugerechnet werden kann. Nach der Rechtsprechung des Senats ist die Verwaltung eigenen Verm\u00f6gens grunds\u00e4tzlich keine gewerbliche T\u00e4tigkeit (Senatsurteile vom 23. Oktober 2001 &#8211; XI ZR 63\/01, BGHZ 149, 80, 86, vom 25. Januar 2011 &#8211; XI ZR 350\/08, WM 2011, 548 Rn. 25, vom 20. Februar 2018 &#8211; XI ZR 445\/17, WM 2018, 782 Rn. 21 und vom 3. M\u00e4rz 2020 &#8211; XI ZR 461\/18, juris Rn. 12). Auch der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Alleingesellschafter einer GmbH ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 28. Juni 2000 &#8211; VIII ZR 240\/99, BGHZ 144, 370) Verbraucher, wenn er im eigenen Namen der Kreditschuld seiner GmbH beitritt (Senatsurteil vom 24. Juli 2007 &#8211; XI ZR 208\/06, juris Rn. 16). Ma\u00dfgebend f\u00fcr die Einstufung als Verbraucher sind dabei nicht die Motive, die der Mithaftungs\u00fcbernahme zugrunde liegen; entscheidend ist vielmehr, ob die Haftung auf einem eigenst\u00e4ndigen Willensentschluss des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers als Privatperson beruht (vgl. Senatsurteil aaO). Das ist hier nicht der Fall.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die \u00dcbernahme der Garantie durch den Beklagten, der in dem Garantievertrag vom 9. November 2017 [Anlage K 1] zutreffend als &#8220;ultimativer wirtschaftlicher Eigent\u00fcmer&#8221; der M.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0bezeichnet wird, musste aufgrund der ge\u00e4nderten Level I und Level II Darlehen (mit einem Volumen von jeweils bis zu 35 Mio. \u20ac) als wirtschaftlicher Eigent\u00fcmer des Gewerbes der M.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0ein Garantieversprechen gegen\u00fcber der Darlehensgeberin abgeben, weil sich durch die \u00c4nderung der Darlehensstruktur die Risikoposition der Darlehensgeberin ver\u00e4ndert hatte. Das ist in den Vorbemerkungen des Garantievertrags vom 9. November 2017 unter (D) ausdr\u00fccklich als Motiv festgehalten. Von einem eigenst\u00e4ndigen Willensentschluss des beklagten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der M.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0als Privatperson kann daher keine Rede sein. Das vom Beklagten abgegebene Garantieversprechen ist vorliegend vielmehr \u00fcberwiegend dem Gewerbe zuzuordnen, das von dem Beklagten als wirtschaftlicher Eigent\u00fcmer der M.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0betrieben wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Von einer weiteren Begr\u00fcndung wird gem\u00e4\u00df \u00a7 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Beklagte tr\u00e4gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (\u00a7 97 Abs. 1 ZPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens betr\u00e4gt 1.100.000 \u20ac.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Ellenberger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Matthias\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Menges<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Ettl\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Allgayer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE635862022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_XI_ZR_483-21_KORE635862022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor Die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten gegen den Beschluss des 17. 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