{"id":662392,"date":"2026-04-23T19:17:29","date_gmt":"2026-04-23T17:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/"},"modified":"2026-04-23T19:17:29","modified_gmt":"2026-04-23T17:17:29","slug":"bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Leitsatz<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Im Bereich des hauptberuflichen Notariats ist es nicht zu beanstanden, auch die Bestellung &#8220;einfacher&#8221; (nicht st\u00e4ndiger) Notarvertreter &#8211; gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift &#8211; am Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO n.F. auszurichten. Daran hat sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO n.F. zu orientieren.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Antrag des Kl\u00e4gers auf Zulassung der Berufung gegen den Gerichtsbescheid des Notarsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 15. Oktober 2021 wird zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger hat die Kosten des Zulassungsverfahrens zu tragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Der Streitwert wird auf 5.000 \u20ac festgesetzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>I.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Parteien streiten \u00fcber die Verpflichtung des Beklagten, dem Kl\u00e4ger f\u00fcr die Zeit seiner urlaubsbedingten Abwesenheit einen anwaltlichen Notarvertreter zu bestellen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Kl\u00e4ger ist hauptberuflicher Notar mit Amtssitz in W.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0. Mit Schreiben vom 15. Februar 2021 ersuchte er den Beklagten als zust\u00e4ndige untere Aufsichtsbeh\u00f6rde, ihm w\u00e4hrend der Dauer eines geplanten Urlaubs vom 25. bis zum 29. Oktober 2021 Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0, der bis 2019 als Notarassessor im Land Brandenburg t\u00e4tig war und dort an insgesamt 89 Tagen Notarvertretungen wahrgenommen hatte, als Notarvertreter zu bestellen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit Bescheid vom 11. Juni 2021 wies der Beklagte den Antrag auf Bestellung von Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0als Notarvertreter nach Anh\u00f6rung der Notarkammer zur\u00fcck und bestellte auf den Hilfsantrag des Kl\u00e4gers den Notar a.D. K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0zum Vertreter in den Notargesch\u00e4ften f\u00fcr den gew\u00fcnschten Zeitraum. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte er im Wesentlichen aus, sein Auswahlermessen sei gem\u00e4\u00df Nummer 14 Abs. 3 Satz 1 der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums der Justiz zur Ausf\u00fchrung der Bundesnotarordnung und der Dienstordnung f\u00fcr Notarinnen und Notare vom 3. Dezember 1998 (JMBl. LSA S. 499; im Folgenden: AV Not) dahingehend eingeschr\u00e4nkt, dass zum Notarvertreter in der Regel nur ein Notar, ein Notarassessor aus dem Vorbereitungsdienst des Landes Sachsen-Anhalt oder ein Notar a.D. bestellt werden solle. Den dagegen eingelegten Widerspruch des Kl\u00e4gers wies der Pr\u00e4sident des Oberlandesgerichts Naumburg mit Bescheid vom 26. August 2021 zur\u00fcck.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit seiner Klage begehrt der Kl\u00e4ger unter Aufhebung des Bescheids vom 11. Juni 2021 in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 26. August 2021, den Beklagten zur Bestellung von Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0als Notarvertreter f\u00fcr den Zeitraum vom 25. bis zum 29. Oktober 2021 zu verpflichten beziehungsweise hilfsweise die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheids festzustellen. Der Senat f\u00fcr Notarsachen des Oberlandesgerichts hat die Klage durch Gerichtsbescheid abgewiesen. Die Berufung hat er nicht zugelassen. Hiergegen wendet sich der Kl\u00e4ger mit seinem Antrag auf Zulassung der Berufung.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>II.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der zul\u00e4ssige Antrag auf Zulassung der Berufung ist unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Das Oberlandesgericht hat den Bescheid des Pr\u00e4sidenten des Landgerichts Dessau-Ro\u00dflau vom 11. Juni 2021 als ermessensfehlerfrei und damit rechtm\u00e4\u00dfig bewertet. Der Beklagte habe von seinem Auswahlermessen in einer dem Zweck des \u00a7 39 BNotO entsprechenden Weise unter Einhaltung der gesetzlichen Grenzen des Ermessens Gebrauch gemacht. Ein Fall der Ermessensreduzierung auf Null habe nicht vorgelegen. Der Beklagte habe sich zu Recht durch Nummer 14 Abs. 3 AV Not daran gehindert gesehen, Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0in dem hier in Rede stehenden Zeitraum mit der Notarvertretung zu betrauen. Als Rechtsanwalt geh\u00f6re dieser nicht zu dem in Nummer 14 Abs. 3 AV Not aufgef\u00fchrten Personenkreis von Berufstr\u00e4gern (Notar, Notarassessor aus Vorbereitungsdienst oder Notar a.D.). Dass die Justizverwaltung sich durch eine ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift allgemein dahin gebunden habe, im Regelfall solle auch der nicht st\u00e4ndige Notarvertreter vorrangig aus dem genannten engen (unmittelbar berufsbezogenen) Personenkreis genommen werden, entspreche dem gesetzlichen Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO f\u00fcr den Fall der st\u00e4ndigen Vertretung eines Notars und sei daher nicht zu beanstanden. Nummer 14 Abs. 3 AV Not kollidiere insbesondere nicht mit dem Vorschlagsrecht des zu vertretenden Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO in der bis zum 31. Juli 2021 geltenden Fassung (aF) bzw. \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO in der Fassung ab 1. August 2021 (nF). Aus dieser Sollvorschrift ergebe sich nicht, dass der Vorschlag des antragstellenden Notars f\u00fcr die Aufsichtsbeh\u00f6rde bindend sei. Vielmehr verbleibe nach ihrem Sinn und Zweck die Verantwortung f\u00fcr die Vertreterbestellung in den H\u00e4nden des Staates. Besondere die Bestellung von Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0ausnahmsweise rechtfertigende Umst\u00e4nde l\u00e4gen nicht vor. Schon aus dem Antrag des Kl\u00e4gers vom 15. Februar 2021 gehe hervor, dass mit Notar a.D. K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0eine nach Nummer 14 Abs. 3 AV Not vorrangig zu bestellende Person aus dem Kreis der Berufstr\u00e4ger, die ebenfalls das Vertrauen des Kl\u00e4gers genie\u00dfe, in dem Abwesenheitszeitraum zur Verf\u00fcgung stehe.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Ein Zulassungsgrund gem\u00e4\u00df \u00a7 124 Abs. 2 VwGO i.V.m. \u00a7 84 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 3 VwGO, \u00a7 111b Abs. 1 Satz 1, \u00a7 111d BNotO liegt nicht vor. Insbesondere bestehen weder ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Gerichtsbescheids (\u00a7 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO i.V.m. \u00a7 111d Satz 2 BNotO) noch hat die Sache grunds\u00e4tzliche Bedeutung im Sinne von \u00a7 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO i.V.m. \u00a7 111d Satz 2 BNotO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Die Zulassung der Berufung ist nicht wegen ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit des Gerichtsbescheids, der gem\u00e4\u00df \u00a7 84 Abs. 3 Halbsatz 1 VwGO als Urteil wirkt, geboten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Der Zulassungsgrund der ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit des angefochtenen Urteils (\u00a7 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO i.V.m. \u00a7 111d Satz 2 BNotO) ist gegeben, wenn der Antragsteller im Zulassungsverfahren einen einzelnen tragenden Rechtssatz oder eine einzelne erhebliche Tatsachenfeststellung mit schl\u00fcssigen Gegenargumenten in Frage gestellt hat und sich dies auf die Richtigkeit des Ergebnisses auswirken kann (st. Senatsrechtsprechung, z.B. Senat, Beschl\u00fcsse vom 20. Juli 2015 &#8211; NotZ(Brfg) 12\/14, DNotZ 2015, 872 Rn. 19 [insoweit nicht in BGHZ 206, 248 abgedruckt]; vom 23. November 2015 &#8211; NotSt(Brfg) 5\/15, DNotZ 2016, 311 Rn. 5; vom 20. Juli 2020 &#8211; NotZ(Brfg) 5\/19, ZNotP 2020, 48 Rn. 2; vom 15. November 2021 &#8211; NotZ(Brfg) 3\/21, ZNotP 2022, 206 Rn. 8 und vom 14. M\u00e4rz 2022 &#8211; Notz(Brfg) 10\/21, juris Rn. 9; jeweils mwN; siehe auch BeckOK BNotO\/Herrmann, \u00a7 111d BNotO Rn. 3 [5. Edition, Stand: 31. Juli 2021]; Kopp\/R.-W. Schenke, VwGO, 27. Aufl., \u00a7 124 Rn. 7).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Diese Voraussetzungen liegen nicht vor. Das Oberlandesgericht hat die Klage zu Recht abgewiesen. Die dagegen von dem Kl\u00e4ger vorgebrachten Einw\u00e4nde greifen nicht durch.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Der Kl\u00e4ger ist zun\u00e4chst der Auffassung, aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 und 3 BNotO nF folge nicht, dass die nicht st\u00e4ndige Notarvertretung nur einem Notar, Notarassessor und Notar a.D. \u00fcbertragen werden solle. Hinsichtlich der Bestellung eines nicht st\u00e4ndigen Notarvertreters komme allein die Regelung in \u00a7 39 Abs. 3 Satz 1 und 4 BNotO nF zur Anwendung. Danach k\u00f6nne die nicht st\u00e4ndige Vertretung ohne Anh\u00f6rung der Notarkammer auch einem Rechtsanwalt \u00fcbertragen werden, der als Notarvertreter fachlich und pers\u00f6nlich geeignet sei und von dem Notar vorgeschlagen werde. Dem Vorschlag des Notars sei grunds\u00e4tzlich zu folgen. Im Bereich der nicht st\u00e4ndigen Vertretung versto\u00dfe die Verwaltungsvorschrift der Nummer 14 Abs. 3 AV Not somit gegen h\u00f6herrangiges Recht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Diese Ausf\u00fchrungen stellen die Argumentation des Oberlandesgerichts nicht in Frage. Dieses ist auf der Grundlage der Senatsrechtsprechung zur Notarvertretung zutreffend davon ausgegangen, dass es im Bereich des hauptberuflichen Notariats nicht zu beanstanden ist, auch die Bestellung &#8220;einfacher&#8221; (nicht st\u00e4ndiger) Notarvertreter &#8211; gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift &#8211; am Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO aF\/\u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO nF auszurichten, woran sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO aF beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO nF zu orientieren hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des Senats entscheidet die Aufsichtsbeh\u00f6rde \u00fcber den Antrag des Notars, ihm f\u00fcr die Zeit seiner Abwesenheit oder Verhinderung einen Vertreter zu bestellen, nach pflichtgem\u00e4\u00dfem Ermessen (\u00a7 39 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BNotO). Der Notar hat keinen Rechtsanspruch auf Bestellung eines (bestimmten) Vertreters. Vielmehr hat die Aufsichtsbeh\u00f6rde ein Entschlie\u00dfungsermessen, ob sie bei Verhinderung des Notars \u00fcberhaupt einen Vertreter bestellt, und ein Auswahlermessen hinsichtlich der Person des Vertreters (z.B. Senat, Beschl\u00fcsse vom 31. M\u00e4rz 2003 &#8211; NotZ 31\/02, DNotZ 2003, 785; vom 26. M\u00e4rz 2007 &#8211; NotZ 42\/06, DNotZ 2007, 872 und vom 24. November 2014 &#8211; NotZ (Brfg) 4\/14, DNotZ 2015, 395 Rn. 13). Richtschnur f\u00fcr die Aus\u00fcbung des Ermessens sind die Erfordernisse einer geordneten vorsorgenden Rechtspflege (Senat, Beschl\u00fcsse vom 10. M\u00e4rz 1997 &#8211; NotZ 39\/96, DNotZ 1997, 827, 828; vom 31. M\u00e4rz 2003 aaO und vom 24. November 2014 aaO). Diesen gerecht zu werden, macht den Hauptzweck der Vertretung aus, an dem sich die Ermessensaus\u00fcbung zu orientieren hat (Senat, Beschluss vom 9. Januar 1995 &#8211; NotZ 6\/93, DNotZ 1996, 186, 188; vgl. auch BeckOK BNotO\/Frisch aaO \u00a7 39 BNotO Rn. 6). In diesem Rahmen ist neben dem Interesse des Notars an der Bestellung eines Vertreters, wie es unter anderem in dem Vorschlagsrecht nach \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO aF\/\u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO nF zum Ausdruck kommt, vor allem zu beachten, dass das hauptberufliche Notariat durch seine klare Trennung der grundlegend unterschiedlichen T\u00e4tigkeiten des Notars und des Rechtsanwalts in besonderem Ma\u00dfe die Unabh\u00e4ngigkeit des Notars sichert und der Qualit\u00e4tsgew\u00e4hr dient. Die weitgehende Orientierung an diesem Leitbild auch bei der Auswahl der zur Notarvertretung heranzuziehenden Personen wahrt wesentliche Belange einer geordneten Rechtspflege (Senat, Beschluss vom 9. Januar 1995 aaO S. 189; siehe auch BeckOK BNotO\/Frisch aaO Rn. 15 f; Szalai\/Jung, NJW 2020, 1475, 1477 f).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Eine Selbstbindung der Verwaltung bei der Auswahl von Notarvertretern ist grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Es ist insbesondere nicht zu beanstanden, wenn das (Auswahl-)Ermessen der Justizverwaltung durch Ausf\u00fchrungsvorschriften zur Bundesnotarordnung allgemein dahin gebunden wird, dass zu &#8220;einfachen&#8221; (nicht st\u00e4ndigen) Notarvertretern im Bereich des hauptberuflichen Notariats im Regelfall vorrangig Notare, Notarassessoren und Notare a.D. bestellt und Angeh\u00f6rige anderer juristischer Berufe wie zum Beispiel Rechtsanw\u00e4lte nur ausnahmsweise ber\u00fccksichtigt werden. Daf\u00fcr spricht die Regelung in \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO aF\/\u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO nF, die &#8211; obwohl sie nur den st\u00e4ndigen Vertreter betrifft &#8211; Leitbildcharakter f\u00fcr die Bestellung von Notarvertretern hat (Senat, Beschluss vom 26. M\u00e4rz 2007 aaO S. 873; Frenz\/Miermeister\/Wilke, BNotO, 5. Aufl., \u00a7 39 Rn. 19). Da ermessenssteuernde Vorschriften auf den &#8220;Regelfall&#8221; zugeschnitten sind, muss die Beh\u00f6rde, wenn ein Fall wesentliche Besonderheiten aufweist, das bei ihrer Ermessenentscheidung ber\u00fccksichtigen und gegebenenfalls von der Richtlinie abweichend entscheiden. Die Aufsichtsbeh\u00f6rde muss daher im besonders gelagerten Ausnahmefall auch eine andere Person zum Vertreter bestellen, wenn dies der Notar mit beachtlichen Gr\u00fcnden beantragt, insbesondere weil Personen aus dem engen (unmittelbar berufsbezogenen) Personenkreis nicht im aus Sicht des Notars notwendigen Umfang zur Verf\u00fcgung stehen (Senat, Beschl\u00fcsse vom 2. Dezember 2002 &#8211; NotZ 11\/02, DNotZ 2003, 226, 227 und vom 26. M\u00e4rz 2007 aaO; Frenz\/Miermeister\/Wilke aaO). In diesem Kontext hat der Senat entschieden, dass dem Vorschlagsrecht des Notars erhebliches Gewicht zukommt, wenn durch die von der Justizverwaltung angebotenen Ma\u00dfnahmen die Aufrechterhaltung eines (ann\u00e4hernd) vollst\u00e4ndigen B\u00fcrobetriebs im Notariat nicht gew\u00e4hrleistet ist (Beschluss vom 26. M\u00e4rz 2007 aaO S. 874).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Oberlandesgericht hat den Ablehnungsbescheid des Beklagten unter Ber\u00fccksichtigung der vorstehenden Gesichtspunkte umfassend dahingehend gepr\u00fcft, ob der Beklagte von seinem (Auswahl-)Ermessen in einer dem Zweck des \u00a7 39 BNotO entsprechenden Weise unter Einhaltung der gesetzlichen Grenzen des Ermessens Gebrauch gemacht hat. Es hat dabei eine Ermessensreduzierung auf Null zutreffend verneint. Denn der Beklagte war durch Nummer 14 Abs. 3 AV Not, die dem Leitbildcharakter von \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO aF\/\u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO nF Rechnung tr\u00e4gt und deshalb keinen rechtlichen Bedenken ausgesetzt ist, gehindert, Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0auf Vorschlag des Kl\u00e4gers zu dessen Vertreter zu bestellen. Nach dieser Verwaltungsvorschrift soll zum Vertreter in der Regel nur ein Notar, ein Notarassessor aus dem Vorbereitungsdienst des Landes oder ein Notar a.D. bestellt werden, die nicht als Mitarbeiter bei einem Notar besch\u00e4ftigt sind. Die Bestellung anderer zum Richteramt bef\u00e4higter Personen kommt nur in Betracht, wenn die Notarkammer bescheinigt, dass in ihrem Bezirk Notarvertreter aus dem vorgenannten engen (unmittelbar berufsbezogenen) Personenkreis nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Daran fehlt es hier. Der Kl\u00e4ger hat auch nicht vorgetragen, dass der Fall wesentliche, zu einer Abweichung von der Richtlinie zwingende Besonderheiten aufweise. Insbesondere war die Bestellung von Rechtsanwalt P.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0nicht zur Aufrechterhaltung eines m\u00f6glichst st\u00f6rungsfreien Betriebs des Notariats erforderlich. Denn mit Notar a.D. K.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0stand ein Notarvertreter zur Verf\u00fcgung, der die Vorgaben der Nummer 14 Abs. 3 AV Not erf\u00fcllte und vom Kl\u00e4ger &#8211; jedenfalls hilfsweise &#8211; als geeigneter Vertreter ausdr\u00fccklich benannt und vorgeschlagen wurde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(3) Entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers bestehen auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen Nummer 14 Abs. 3 AV Not unter dem Gesichtspunkt eines Eingriffs in die Berufsaus\u00fcbungsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG) beziehungsweise eines Versto\u00dfes gegen den Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeitsgrundsatz. Die Ermessensanwendung auf der Grundlage von \u00a7 39 Abs. 1 und 3 BNotO i.V.m. Nummer 14 Abs. 3 AV Not ist &#8211; wie ausgef\u00fchrt &#8211; vorrangig am Interesse einer geordneten vorsorgenden Rechtspflege auszurichten. Dabei handelt es sich um einschr\u00e4nkende Berufsaus\u00fcbungsregelungen fraglos rechtfertigende Gr\u00fcnde des Gemeinwohls (vgl. Senat, Beschluss vom 10. M\u00e4rz 1997 &#8211; NotZ 39\/96, DNotZ 1997, 827, 828).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>F\u00fcr eine Verletzung des Grundsatzes der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit ist gleichfalls nichts ersichtlich. Die ermessenssteuernde Regelung in Nummer 14 Abs. 3 AV Not erfasst nach ihrem klaren Wortlaut nur den Regelfall (&#8220;soll in der Regel&#8221;), so dass die Aufsichtsbeh\u00f6rde Besonderheiten des Einzelfalls angemessen Rechnung tragen und abweichend entscheiden kann. Von einem faktischen generellen Ausschluss der Bestellung von Rechtsanw\u00e4lten zu Notarvertretern kann keine Rede sein.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(4) Soweit der Kl\u00e4ger geltend macht, in seinem Recht aus Art. 3 Abs. 1 GG verletzt zu sein, weil der Pr\u00e4sident des Landgerichts Halle (Saale) f\u00fcr eine Notarin in Halle (Saale) regelm\u00e4\u00dfig seit mehr als zehn Jahren eine berufsfremde Person (Leitender Oberstaatsanwalt a.D.) zum Notarvertreter bestelle (es handele sich um die Konstellation aus BGH, Beschluss vom 26. M\u00e4rz 2007 &#8211; Not 42\/06, DNotZ 2007, 872), vermag er einen Versto\u00df gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Gleichbehandlungsgebot) nicht aufzuzeigen. Er \u00fcbergeht dabei bereits, dass vorliegend ein Notar a.D. als Notarvertreter zur Verf\u00fcgung stand, wodurch ein (ann\u00e4hernd) st\u00f6rungsfreier Betrieb des Notariats w\u00e4hrend der Abwesenheit des Kl\u00e4gers gew\u00e4hrleistet war, w\u00e4hrend dies in der vom Kl\u00e4ger in Bezug genommenen Konstellation (zun\u00e4chst) gerade nicht der Fall war. Dar\u00fcber hinaus hat der Pr\u00e4sident des Oberlandesgerichts in dem Widerspruchsbescheid vom 26. August 2021, ohne dass der Kl\u00e4ger dem entgegentritt, ausgef\u00fchrt, dass die Pr\u00e4sidenten der vier zum Bezirk des Oberlandesgerichts geh\u00f6renden Landgerichte als untere Aufsichtsbeh\u00f6rde bei ihren Entscheidungen Nummer 14 Abs. 3 Satz 1 AV Not einheitlich anwendeten und dabei den Vorschl\u00e4gen der Notare besonderes Gewicht beim\u00e4\u00dfen. Wenn ein konkreter Einzelfall wesentliche Besonderheiten aufweise oder Personen aus dem Kreis der in Nummer 14 Abs. 3 Satz 1 AV Not Genannten nicht in ausreichendem Umfang zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, w\u00fcrden auch andere zum Richteramt bef\u00e4higte Personen zu Notarvertretern bestellt. In den letzten Jahren habe allerdings lediglich der Pr\u00e4sident des Landgerichts Halle in einem Einzelfall eine Person wiederholt zum Notarvertreter bestellt, die nicht zu der nach Nummer 14 Abs. 3 Satz 1 AV Not vorrangig zu ber\u00fccksichtigenden Personengruppe geh\u00f6re. Insoweit l\u00e4gen jedoch &#8211; anders als im Streitfall &#8211; besondere Gr\u00fcnde vor, insbesondere auch ein besonders enges Vertrauensverh\u00e4ltnis. Insoweit bemerkt der Senat erg\u00e4nzend, dass sich bereits aus dem Beschluss vom 26. M\u00e4rz 2007 (aaO S. 873) ergibt, dass es sich hierbei um einen Leitenden Oberstaatsanwalt a.D. und ehemaligen Richter handelt, der als Vater der Notarin die Aufrechterhaltung eines st\u00f6rungsfreien Notariatsbetriebs in besonders hohem Ma\u00df gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Zulassung der Berufung ist auch nicht wegen grunds\u00e4tzlicher Bedeutung der Sache (\u00a7 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO, \u00a7 111d Satz 2 BNotO) veranlasst.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Eine Rechtssache hat grunds\u00e4tzliche Bedeutung, wenn sie eine entscheidungserhebliche, kl\u00e4rungsbed\u00fcrftige und -f\u00e4hige Rechtsfrage aufwirft, die sich in einer unbestimmten Vielzahl von F\u00e4llen stellen kann und die deswegen das abstrakte Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber\u00fchrt (st. Senatsrechtsprechung; z.B. Senat, Beschl\u00fcsse vom 20. Juli 2015 &#8211; NotZ(Brfg) 12\/14, DNotZ 2015, 872 Rn. 9; vom 20. Juli 2020 &#8211; NotZ(Brfg) 2\/19, ZNotP 2021, 33 Rn. 5; vom 15. November 2021 &#8211; NotZ(Brfg) 3\/21, ZNotP 2022, 206 Rn. 13 und vom 14. M\u00e4rz 2022 &#8211; NotZ(Brfg) 10\/21, juris Rn. 32; siehe auch BeckOK BNotO\/Herrmann aaO \u00a7 111d BNotO Rn. 5; Kopp\/R.-W. Schenke, VwGO, 27. Aufl., \u00a7 124 Rn. 10; jeweils mwN). Kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig ist eine Rechtsfrage dabei nur dann, wenn sie zweifelhaft ist, also \u00fcber Umfang und Bedeutung einer Rechtsvorschrift Unklarheiten bestehen (z.B. Senat, Beschluss vom 14. M\u00e4rz 2016 &#8211; NotZ(Brfg) 5\/15, DNotZ 2016, 879 Rn. 15 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die vom Kl\u00e4ger aufgeworfene Rechtsfrage, ob Nummer 14 Abs. 3 AV Not mit h\u00f6herrangigem Recht im Einklang stehe und insbesondere das gesetzliche Vorschlagsrecht des zu vertretenden Notars gem\u00e4\u00df \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO aF\/\u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO nF gen\u00fcgend ber\u00fccksichtigt werde, bedarf keiner weiteren Kl\u00e4rung. Sie kann auf der Grundlage der bislang ergangenen Senatsrechtsprechung &#8211; wie oben dargelegt &#8211; ohne weiteres beantwortet werden. Es besteht kein Grund, die Wirksamkeit derartiger ermessenssteuernder Verwaltungsvorschriften in Zweifel zu ziehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>III.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 111b Abs. 1 Satz 1 BNotO i.V.m. \u00a7 154 Abs. 2 VwGO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Streitwertfestsetzung folgt aus \u00a7 111g Abs. 1 BNotO i.V.m. \u00a7 52 Abs. 2 GKG.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Herrmann\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Reiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">B\u00f6ttcher<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Frank\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Kuske\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE307462022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_Senat_f%C3%BCr_Notarsachen_NotZ__Brfg__11-21_KORE307462022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bereich des hauptberuflichen Notariats ist es nicht zu beanstanden, auch die Bestellung &#8220;einfacher&#8221; (nicht st\u00e4ndiger) Notarvertreter &#8211; gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift &#8211; am Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO n.F. auszurichten. Daran hat sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO n.F. zu orientieren.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[14232],"kji_year":[32183],"kji_subject":[7646],"kji_keyword":[7808,7806,8215,14233,8476],"kji_language":[7805],"class_list":["post-662392","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-senat-fur-notarsachen","kji_year-32183","kji_subject-divers","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-leitsatz","kji_keyword-notarsachen","kji_keyword-senat","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Bereich des hauptberuflichen Notariats ist es nicht zu beanstanden, auch die Bestellung &quot;einfacher&quot; (nicht st\u00e4ndiger) Notarvertreter - gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift - am Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO n.F. auszurichten. Daran hat sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO n.F. zu orientieren.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14 \u5206\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\\\/\",\"name\":\"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\\\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-23T17:17:29+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\\\/21\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"zh-Hans\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/01\\\/Logo-2-1.webp\",\"width\":2114,\"height\":1253,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/","og_locale":"zh_CN","og_type":"article","og_title":"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21","og_description":"Im Bereich des hauptberuflichen Notariats ist es nicht zu beanstanden, auch die Bestellung \"einfacher\" (nicht st\u00e4ndiger) Notarvertreter - gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift - am Leitbild des \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO n.F. auszurichten. Daran hat sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus \u00a7 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO a.F. beziehungsweise \u00a7 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO n.F. zu orientieren.","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4":"14 \u5206"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/","name":"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website"},"datePublished":"2026-04-23T17:17:29+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/#breadcrumb"},"inLanguage":"zh-Hans","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-senat-fur-notarsachen-beschluss-2022-07-11-notz-brfg-11-21\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Bundesgerichtshof, Senat f\u00fcr Notarsachen, Beschluss, 2022-07-11, NotZ (Brfg) 11\/21"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"zh-Hans"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"zh-Hans","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Logo-2-1.webp","width":2114,"height":1253,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/662392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=662392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=662392"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=662392"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=662392"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=662392"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=662392"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=662392"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=662392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}