{"id":664051,"date":"2026-04-23T22:05:17","date_gmt":"2026-04-23T20:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2022-06-22-2-str-567-21\/"},"modified":"2026-04-23T22:05:17","modified_gmt":"2026-04-23T20:05:17","slug":"bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2022-06-22-2-str-567-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2022-06-22-2-str-567-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Beschluss, 2022-06-22, 2 StR 567\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 6. August 2021 ge\u00e4ndert,<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">a) im Schuldspruch dahin, dass der Angeklagte wegen Anstiftung zur gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung, der F\u00e4lschung beweiserheblicher Daten in 22 F\u00e4llen, des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in Tateinheit mit Betrug in 10 F\u00e4llen sowie des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen verurteilt ist; die f\u00fcr die F\u00e4lle II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde wegen eines Vergehens nach \u00a7 132a StGB verh\u00e4ngten Einzelstrafen von jeweils 90 Tagess\u00e4tzen zu je 1 \u20ac entfallen,<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">b) im Ausspruch \u00fcber die Einziehung dahin, dass die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen in H\u00f6he von 19.050 \u20ac und wegen eines weiteren Betrags in H\u00f6he von 128.383,28 \u20ac die erweiterte Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen angeordnet wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die weitergehende Revision wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Anstiftung zur gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung, der F\u00e4lschung beweiserheblicher Daten in 22 F\u00e4llen und des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in 15 F\u00e4llen, davon in 10 F\u00e4llen in Tateinheit mit Betrug, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von f\u00fcnf Jahren und drei Monaten verurteilt. Zudem hat es sichergestelltes Bargeld in H\u00f6he von 20.400 \u20ac eingezogen und die erweiterte Einziehung in H\u00f6he von 128.383,28 \u20ac angeordnet. Das auf die Verletzung formellen und materiellen Rechts gest\u00fctzte Rechtsmittel des Angeklagten hat den aus der Beschlussformel ersichtlichen Teilerfolg (\u00a7 349 Abs. 4 StPO). Im \u00dcbrigen ist es unbegr\u00fcndet im Sinne des \u00a7 349 Abs. 2 StPO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Den Verfahrensbeanstandungen bleibt aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts ausgef\u00fchrten Gr\u00fcnden der Erfolg versagt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die auf die Sachr\u00fcge gebotene umfassende Nachpr\u00fcfung des Urteils deckt einen Rechtsfehler bei der konkurrenzrechtlichen Bewertung der F\u00e4lle II. 1., II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde auf, in denen der Angeklagte jeweils wegen einer selbst\u00e4ndigen Tat des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen verurteilt worden ist. Dies f\u00fchrt zu der aus der Beschlussformel ersichtlichen Korrektur des Schuldspruchs und des Wegfalls der insoweit festgesetzten Einzelstrafen in den F\u00e4llen II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde. Auch die Einziehungsentscheidung bedarf der Korrektur.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Die konkurrenzrechtliche Bewertung des Landgerichts in den F\u00e4llen II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde h\u00e4lt revisionsrechtlicher \u00dcberpr\u00fcfung insoweit nicht stand, als es gegen\u00fcber Fall II. 1. der Urteilsgr\u00fcnde von jeweils selbst\u00e4ndigen Taten des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen ausgegangen ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Nach den Urteilsfeststellungen trat der Angeklagte zwischen Juli 2018 und Juli 2020 als Rechtsanwalt auf, ohne zur F\u00fchrung der Berufsbezeichnung berechtigt zu sein (F\u00e4lle II. 1. bis 6., II. 8., II. 15., II. 17. bis 18., II. 21., II. 25. und II. 27. bis 29. der Urteilsgr\u00fcnde). Innerhalb der so geschlossenen Mandate kam es in den F\u00e4llen II. 2. bis 5., II. 8., II. 15., II. 17. bis 18. und II. 28. bis 29. der Urteilsgr\u00fcnde zu im Vertrauen auf die Rechtsanwaltseigenschaft geleisteten Zahlungen an den Angeklagten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Das Landgericht hat die F\u00e4lle II. 2. bis 5., II. 8., II. 15., II. 17. bis 18., II. 28. bis 29. der Urteilsgr\u00fcnde rechtlich jeweils als Missbrauch von Berufsbezeichnungen in Tateinheit mit Betrug und die F\u00e4lle II. 1., II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde rechtlich jeweils als selbst\u00e4ndige Taten des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen bewertet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Diese Bewertung begegnet hinsichtlich der F\u00e4lle II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde rechtlichen Bedenken. Der gesetzliche Tatbestand des \u00a7 132a StGB fasst grunds\u00e4tzlich eine Mehrheit nat\u00fcrlicher Bet\u00e4tigungen, die auf demselben Entschluss beruhen, zu einer einheitlich bewerteten Straftat zusammen (vgl. Senat, Urteile vom 13. Januar 1965 \u2013 2 StR 366\/64; vom 3. Dezember 1963 \u2013 2 StR 488\/62), wobei zeitliche Abst\u00e4nde zwischen den von einem T\u00e4ter gew\u00e4hlten Gelegenheiten und\/oder die Verschiedenheit der Sachlagen die Annahme einer Mehrheit von Taten begr\u00fcnden k\u00f6nnen (vgl. Senat, Urteil vom 3. Dezember 1963 \u2013 2 StR 488\/62).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die seitens des Landgerichts rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen belegen solche Einschnitte nicht. Zwischen den einzelnen abgeurteilten Taten von Juli 2018 bis Juli 2020 ergeben sich keine wesentlichen zeitlichen Abst\u00e4nde, die die Annahme tatmehrheitlicher F\u00e4lle rechtfertigen w\u00fcrde. Daneben erstreckt sich der \u201everfahrensgegenst\u00e4ndliche Zeitraum\u201c von August 2016 bis Juli 2020, innerhalb dessen es \u201ezu einer Vielzahl von Taten, von denen die folgenden Taten Gegenstand der Anklage waren\u201c gekommen sei. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass es innerhalb des verurteilten Zeitraums weitere Taten des Angeklagten in zeitlicher N\u00e4he zu den abgeurteilten Taten gab, die dem Tatbild das Gepr\u00e4ge einer einheitlich zu bewertenden Straftat geben. Deshalb und um jegliche Beschwer des Angeklagten auszuschlie\u00dfen, \u00e4ndert der Senat den Schuldspruch entsprechend \u00a7 354 Abs. 1 StPO dahin, dass es sich bei den F\u00e4llen II. 1., II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde um eine einheitliche Tat des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen handelt und fasst zur Klarstellung den Tenor wie aus der Beschlussformel ersichtlich neu. Der \u00c4nderung des Schuldspruchs steht \u00a7 265 Abs. 1 StPO nicht entgegen, da der Angeklagte sich auch bei zutreffender konkurrenzrechtlicher Bewertung nicht wirksamer als geschehen h\u00e4tte verteidigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>dd) Die Verurteilung des Angeklagten wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in Tateinheit mit \u2013 dem rechtsfehlerfrei festgestellten \u2013 Betrug in 10 F\u00e4llen ist hiervon unber\u00fchrt. Der Tatbestand des \u00a7 132a StGB ist nach der Strafandrohung dem \u00a7 263 StGB nicht gleichwertig und kann deshalb keine Klammerwirkung f\u00fcr in Realkonkurrenz begangene Betrugsf\u00e4lle entfalten (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Oktober 1996 \u2013 1 StR 568\/96, M\u00fcKo-StGB\/v. Heintschel-Heinegg, 4. Aufl., \u00a7 52, Rn. 100).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die Schuldspruch\u00e4nderung f\u00fchrt zum Wegfall der f\u00fcr die F\u00e4lle II. 6., II. 21., II. 25. und II. 27. der Urteilsgr\u00fcnde wegen eines Vergehens gem\u00e4\u00df \u00a7 132a StGB verh\u00e4ngten Einzelstrafen von jeweils 90 Tagess\u00e4tzen zu je 1 \u20ac. Dies l\u00e4sst den Ausspruch \u00fcber die Gesamtstrafe unber\u00fchrt. Der Senat kann mit Blick auf die in den \u00fcbrigen F\u00e4llen verh\u00e4ngen Strafen von sechs Monaten, einem Jahr und sechs Monaten in siebzehn F\u00e4llen, einem Jahr und neun Monaten in zehn F\u00e4llen und zwei Jahren in vier F\u00e4llen ausschlie\u00dfen, dass die Strafkammer ohne die entfallenden Strafen auf eine niedrigere Gesamtfreiheitsstrafe erkannt h\u00e4tte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Die Einziehungsentscheidung war entsprechend dem Antrag des Generalbundesanwalts dahingehend klarzustellen, dass jeweils die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen angeordnet ist. Ferner war die auf \u00a7 73, \u00a7 73c StGB gest\u00fctzte bzw. die erweiterte Einziehung gem\u00e4\u00df \u00a7 354 Abs. 1 StPO auf 19.050 \u20ac zu reduzieren. Nach den getroffenen Feststellungen hat der Angeklagte lediglich Geldbetr\u00e4ge in diesem Umfang erlangt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der geringf\u00fcgige Erfolg des Rechtsmittels gibt keinen Anlass, den Angeklagten von den Kosten des Verfahrens und seinen Auslagen gem\u00e4\u00df \u00a7 473 Abs. 4 StPO teilweise zu entlasten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Franke\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Krehl\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Eschelbach<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Zeng\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Meyberg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE676902022&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_2_StR_567-21_KORE676902022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 6. August 2021 ge\u00e4ndert, a) im Schuldspruch dahin, dass der Angeklagte wegen Anstiftung zur gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung, der F\u00e4lschung beweiserheblicher Daten in 22 F\u00e4llen, des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in Tateinheit mit Betrug in 10 F\u00e4llen sowie des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen verurteilt ist; die f\u00fcr die F\u00e4lle II&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[10030],"kji_year":[32183],"kji_subject":[7632],"kji_keyword":[7808,7806,8712,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-664051","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-2-strafsenat","kji_year-32183","kji_subject-penal","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-strafsenat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Beschluss, 2022-06-22, 2 StR 567\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-2-strafsenat-beschluss-2022-06-22-2-str-567-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 2. Strafsenat, Beschluss, 2022-06-22, 2 StR 567\/21\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 6. 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