{"id":681155,"date":"2026-04-25T14:43:42","date_gmt":"2026-04-25T12:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2021-07-27-3-str-203-21\/"},"modified":"2026-04-25T14:43:42","modified_gmt":"2026-04-25T12:43:42","slug":"bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2021-07-27-3-str-203-21","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2021-07-27-3-str-203-21\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2021-07-27, 3 StR 203\/21"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Kleve vom 8. M\u00e4rz 2021 dahin erg\u00e4nzt und ge\u00e4ndert, dass<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">a) die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt vor seiner Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vollstreckt wird;<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"margin-left:36pt\">b) die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen in H\u00f6he von 41.100 \u20ac angeordnet wird, wobei er f\u00fcr einen Teilbetrag von 20.000 \u20ac als Gesamtschuldner haftet; der Ausspruch \u00fcber die Aufrechterhaltung der durch das Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 (13 Ls &#8211; 305 Js 3\/17 &#8211; 32\/18) in Verbindung mit dem Urteil des Landgerichts Kleve vom 14. Oktober 2019 (210 Ns 9\/19) angeordneten Einziehung von 13.600 \u20ac aus dem Verm\u00f6gen des Angeklagten entf\u00e4llt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die weitergehende Revision wird verworfen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3. Der Beschwerdef\u00fchrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Gr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Raubes in Tateinheit mit vors\u00e4tzlicher K\u00f6rperverletzung in zwei F\u00e4llen unter Aufl\u00f6sung einer Gesamtfreiheitsstrafe und Einbeziehung der Einzelstrafen aus einem Urteil des Landgerichts Kleve vom 17. September 2019 sowie aus einem Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 in Verbindung mit einem Urteil des Landgerichts Kleve vom 14. Oktober 2019 unter Freispruch im \u00dcbrigen zu der Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt, eine Kompensationsentscheidung wegen rechtsstaatswidriger Verfahrensverz\u00f6gerung getroffen, die Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung und die Einziehung von Wertersatz in H\u00f6he von 27.500 \u20ac angeordnet. Zudem hat es die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt sowie die Einziehung von 13.600 \u20ac aus dem Verm\u00f6gen des Angeklagten aufrechterhalten, die in dem einbezogenen Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 in Verbindung mit dem Urteil des Landgerichts Kleve vom 14. Oktober 2019 angeordnet worden waren. Hiergegen wendet sich der Angeklagte mit seiner auf die R\u00fcge der Verletzung materiellen Rechts gest\u00fctzten Revision. Das Rechtsmittel f\u00fchrt zur Festsetzung der Vollstreckungsreihenfolge der nebeneinander angeordneten freiheitsentziehenden Ma\u00dfregeln und einer Teilkorrektur der Einziehungsentscheidung; im \u00dcbrigen ist es unbegr\u00fcndet im Sinne des \u00a7 349 Abs. 2 StPO.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Das Landgericht hat zwar rechtsfehlerfrei die Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung angeordnet und die Anordnung seiner Unterbringung in einer Entziehungsanstalt aus dem Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 in Verbindung mit dem Urteil des Landgerichts Kleve vom 14. Oktober 2019 zu Recht aufrechterhalten (\u00a7 55 Abs. 2 StGB). Es hat aber entgegen \u00a7 72 Abs. 3 Satz 1 StGB nicht die Reihenfolge der Vollstreckung der beiden freiheitsentziehenden Ma\u00dfregeln bestimmt. Diese setzt der Senat wie aus der Beschlussformel ersichtlich gem\u00e4\u00df \u00a7 354 Abs. 1 analog StPO fest.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Unterbringung in der Entziehungsanstalt ist grunds\u00e4tzlich vor der Sicherungsverwahrung zu vollstrecken, weil eine erfolgreiche Entziehungskur die Voraussetzungen f\u00fcr eine Aussetzung der Vollstreckung der Sicherungsverwahrung zur Bew\u00e4hrung (\u00a7 67c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB) oder jedenfalls g\u00fcnstigere Voraussetzungen f\u00fcr die Resozialisierung in der Sicherungsverwahrung schaffen kann und jener &#8220;ultima-ratio-Charakter&#8221; zukommt (vgl. BGH, Beschl\u00fcsse vom 15. Januar 2015 &#8211; 5 StR 473\/14, NStZ 2015, 210; vom 16. Februar 2016 &#8211; 1 StR 624\/15, juris Rn. 2 f.; LK\/Valerius, StGB, 13. Aufl., \u00a7 72 Rn. 39; s. auch BGH, Beschluss vom 21. Dezember 1994 &#8211; 3 StR 347\/94, BGHR StGB \u00a7 63 Konkurrenzen 3 zum Verh\u00e4ltnis von \u00a7 63 StGB und \u00a7 66 StGB). Gr\u00fcnde, die im vorliegenden Fall ausnahmsweise f\u00fcr eine andere Vollstreckungsreihenfolge sprechen k\u00f6nnten, sind nicht ersichtlich.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Einziehungsanordnung ist in entsprechender Anwendung des \u00a7 354 Abs. 1 StPO teilweise zu \u00e4ndern.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Die Aufrechterhaltung der in dem Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 in Verbindung mit dem Urteil des Landgerichts Kleve angeordneten Einziehung von 13.600 \u20ac war nicht auszusprechen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Liegen die Voraussetzungen des \u00a7 55 StGB vor, sind Nebenstrafen, Nebenfolgen und Ma\u00dfnahmen gleicher Art grunds\u00e4tzlich durch das sp\u00e4tere Urteil einheitlich anzuordnen, so dass \u00fcber sie durch das Gericht zu entscheiden ist, das auch \u00fcber die nachtr\u00e4gliche Gesamtstrafe befindet. Dieses ist dabei an die Rechtskraft der urspr\u00fcnglichen Entscheidung gebunden. Sofern die tats\u00e4chlichen und rechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr die (weitere) Vollstreckung vorliegen, ist die fr\u00fchere Einziehungsentscheidung in das neue Urteil einzubeziehen. Dies geschieht &#8211; trotz des auf die Aufrechterhaltung der fr\u00fcheren Entscheidung gerichteten Wortlauts des \u00a7 55 Abs. 2 StGB &#8211; durch das Zusammenz\u00e4hlen der Betr\u00e4ge aus der fr\u00fcheren und der aktuellen Einziehungsentscheidung. Damit wird die Einziehungsanordnung in dem fr\u00fcheren Urteil gegenstandlos im Sinne des \u00a7 55 Abs. 2 StGB und bedarf keiner Aufrechterhaltung; die entsprechende Anordnung entf\u00e4llt (vgl. BGH, Beschluss vom 1. August 2019 &#8211; 4 StR 477\/18, juris Rn. 18 f. mwN; Urteile vom 29. Mai 2008 &#8211; 3 StR 94\/08, NStZ-RR 2008, 275, 276; vom 22. Mai 2003 &#8211; 4 StR 130\/03, BGHR StGB \u00a7 55 Abs. 2 Aufrechterhalten 7; Fischer, StGB, 68. Aufl., \u00a7 55 Rn. 29, 30; Matt\/Renzikowski\/Bu\u00dfmann, StGB, 2. Aufl., \u00a7 55 Rn. 31).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Der Senat setzt den einheitlich einzuziehenden Betrag auf 41.100 \u20ac fest, also auf die Summe der rechtskr\u00e4ftigen Einziehungsentscheidung aus dem Urteil des Amtsgerichts Kleve vom 18. Juni 2019 in Verbindung mit dem Urteil des Landgerichts Kleve vom 14. Oktober 2019 in H\u00f6he von 13.600 \u20ac und dem Einziehungsbetrag aus den verfahrensgegenst\u00e4ndlichen Taten in H\u00f6he von insgesamt 27.500 \u20ac, n\u00e4mlich 7.500 \u20ac aus Fall II. Ziff. 2 der Urteilsgr\u00fcnde und 20.000 \u20ac aus Fall II. Ziff. 3 der Urteilsgr\u00fcnde.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Zudem ist der Ausspruch \u00fcber die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen zugunsten des Angeklagten dahin zu erg\u00e4nzen, dass er in H\u00f6he eines Teilbetrages von 20.000 \u20ac als Gesamtschuldner haftet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Nach den zu Fall II. Ziff. 3 der Urteilsgr\u00fcnde getroffenen Feststellungen beging er diese Tat mit einem unbekannt gebliebenen Mitt\u00e4ter und erlangte Mitverf\u00fcgungsgewalt an der Tatbeute in der vorgenannten H\u00f6he, so dass beide im Rahmen der Einziehung gesamtschuldnerisch haften (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2020 &#8211; 2 StR 46\/20, NStZ 2021, 37 Rn.14). Die Kennzeichnung der Gesamtschuldnerschaft in der Urteilsformel dient dazu, das mehrfache Einziehen der Tatertr\u00e4ge zu verhindern. Ihr steht nicht entgegen, dass nicht alle Tatbeteiligten identifiziert worden sind; der individuellen Benennung der anderen Gesamtschuldner bedarf es nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 2020 &#8211; 3 StR 308\/20, juris Rn. 3; Urteil vom 4. Oktober 2018 &#8211; 3 StR 283\/18, NZWiSt 2019, 225, 229; Beschluss vom 18. Juli 2018 &#8211; 2 StR 245\/18, juris Rn. 10 mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Im \u00dcbrigen hat die Nachpr\u00fcfung des Urteils keinen dem Angeklagten nachteiligen Rechtsfehler ergeben.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Angesichts des geringen Teilerfolgs der Revision ist es nicht unbillig, den Angeklagten mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (\u00a7 473 Abs. 4 StPO).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Sch\u00e4fer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Anst\u00f6tz\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Erbguth<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Kreicker\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Voigt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE616512021&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_3_StR_203-21_KORE616512021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Kleve vom 8. M\u00e4rz 2021 dahin erg\u00e4nzt und ge\u00e4ndert, dass a) die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt vor seiner Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vollstreckt wird; b) die Einziehung des Wertes von Tatertr\u00e4gen in H\u00f6he von 41.100 \u20ac angeordnet wird, wobei er f\u00fcr einen Teilbetrag von 20.000 \u20ac&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_crdt_document":""},"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[9169],"kji_year":[36297],"kji_subject":[7632],"kji_keyword":[7808,7806,8712,7809],"kji_language":[7805],"class_list":["post-681155","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-3-strafsenat","kji_year-36297","kji_subject-penal","kji_keyword-beschluss","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-strafsenat","kji_keyword-tenor","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.5 (Yoast SEO v27.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2021-07-27, 3 StR 203\/21 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-3-strafsenat-beschluss-2021-07-27-3-str-203-21\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 3. Strafsenat, Beschluss, 2021-07-27, 3 StR 203\/21\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Tenor 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Kleve vom 8. 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