{"id":797577,"date":"2026-05-01T05:46:29","date_gmt":"2026-05-01T03:46:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kohenavocats.com\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/"},"modified":"2026-05-01T05:46:29","modified_gmt":"2026-05-01T03:46:29","slug":"bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16","status":"publish","type":"kji_decision","link":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16"},"content":{"rendered":"<div class=\"kji-decision\">\n<div class=\"kji-full-text\">\n<h3>Leitsatz<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>goFit<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>1. Einem Firmenbestandteil kann nicht bereits deshalb der Schutz als Firmenschlagwort versagt werden, weil er kennzeichnungsschwach ist. Entscheidend ist, ob er im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet ist, sich als Teil des Unternehmenskennzeichens im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>2. Der Betreiber einer plattforminternen Suchmaschine, die nach Eingabe eines mit einem Unternehmenskennzeichen \u00e4hnlichen oder identischen Suchworts automatisch Vorschl\u00e4ge zu einer Suchworterg\u00e4nzung anzeigt, die auf einer Auswertung fr\u00fcherer Suchanfragen basieren, benutzt das Zeichen selbst (Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Mai 2013, VI ZR 269\/12, BGHZ 197, 213 Rn. 17 &#8211; Autocomplete-Funktion).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die Verwendung eines Unternehmenskennzeichens als Schl\u00fcsselwort f\u00fcr die Anzeige automatischer Suchworterg\u00e4nzungen erfolgt nicht unbefugt, wenn dadurch den Internetnutzern lediglich eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen dieses Unternehmens vorgeschlagen werden soll und die Funktion des Unternehmenskennzeichens nicht beeintr\u00e4chtigt wird, als Hinweis auf das Unternehmen zu dienen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tenor<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Die Revision gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts K\u00f6ln vom 12. August 2016 wird auf Kosten der Kl\u00e4gerin zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p>Von Rechts wegen<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Tatbestand<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_1\">1<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Beklagte ist eine in Luxemburg ans\u00e4ssige Gesellschaft des Amazon-Konzerns. Sie betreibt die Internetseite <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.amazon.de<\/a>, \u00fcber die sowohl Produkte des Amazon-Konzerns als auch Produkte von Drittanbietern vertrieben werden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_2\">2<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin, die goFit Gesundheit GmbH, ist in \u00d6sterreich gesch\u00e4ftsans\u00e4ssig. Sie vertreibt in Deutschland unter der Bezeichnung &#8220;goFit Gesundheitsmatte&#8221; eine Fu\u00dfreflexzonenmassagematte. Diese Matte, die in der Schweiz entwickelt und gestaltet wurde, wird auf der Internetseite <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.amazon.de<\/a> weder von der Kl\u00e4gerin noch von Unternehmen des Amazon-Konzerns noch von Dritten angeboten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_3\">3<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Am 18. August 2014 stellte die Kl\u00e4gerin fest, dass bei Eingabe des Suchbegriffs &#8220;goFit&#8221; oder &#8220;gofit&#8221; in die Suchmaske der Internetseite <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.amazon.de<\/a> automatisch in einem Drop-Down-Men\u00fc unter anderem die Suchwortvorschl\u00e4ge &#8220;gofit matte&#8221;, &#8220;gofit gesundheitsmatte&#8221;, &#8220;gofit matte original aus der schweiz&#8221; und &#8220;gofit fu\u00dfreflexzonenmassagematte&#8221; angezeigt wurden:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align:center\">\n                  <img decoding=\"async\" src=\"bild1_0.jpg\" class=\"docLayoutGraphicScale\" alt=\"Abbildung\" title=\"Abbildung\" style=\"margin-top: 3px\"><br \/>\n                  <a target=\"_blank\" class=\"Overl\" href=\"bild1_0.jpg\" title=\"\u00f6ffnet in neuem Fenster\"><br \/>\n                     <br \/>\n                     <span>Abbildung in Originalgr\u00f6\u00dfe in neuem Fenster \u00f6ffnen<\/span><br \/>\n                  <\/a>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align:center\">\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<p style=\"text-align:center\">\n                  <img decoding=\"async\" src=\"bild2_1.jpg\" class=\"docLayoutGraphicScale\" alt=\"Abbildung\" title=\"Abbildung\" style=\"margin-top: 3px\"><br \/>\n                  <a target=\"_blank\" class=\"Overl\" href=\"bild2_1.jpg\" title=\"\u00f6ffnet in neuem Fenster\"><br \/>\n                     <br \/>\n                     <span>Abbildung in Originalgr\u00f6\u00dfe in neuem Fenster \u00f6ffnen<\/span><br \/>\n                  <\/a>\n               <\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_4\">4<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die von der Beklagten eingesetzte automatische Suchworterg\u00e4nzung zeigte diese Ergebnisse auch bereits bei Eingabe der ersten Buchstaben wie &#8220;gof&#8221; oder &#8220;gofi&#8221;. Nach dem Anklicken dieser Suchwortvorschl\u00e4ge wurden Ergebnislisten mit Angeboten gezeigt, die mit dem Unternehmen der Kl\u00e4gerin oder der von ihr angebotenen Matte nichts zu tun hatten. Dabei handelte es sich etwa um Akupressur- oder Entspannungsmatten, die mit der Matte der Kl\u00e4gerin vergleichbar sind.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_5\">5<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Die Kl\u00e4gerin hat die Beklagte in erster Linie auf Unterlassung der Benutzung des Zeichens &#8220;goFit&#8221; oder &#8220;gofit&#8221; im Zusammenhang mit Suchwortvorschl\u00e4gen in Anspruch genommen. Diesen Antrag hat sie mit einer Verletzung ihres Unternehmenskennzeichens begr\u00fcndet. Hilfsweise hat sie verlangt, der Beklagten zu verbieten, den unzutreffenden Eindruck zu erwecken, Waren der Kl\u00e4gerin seien \u00fcber die Internetseite der Beklagten erh\u00e4ltlich. Diesen Antrag hat sie auf das Verbot irref\u00fchrender Werbung gest\u00fctzt. Au\u00dferdem hat sie Auskunftserteilung sowie Ersatz vorgerichtlicher Abmahnkosten begehrt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_6\">6<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Das Landgericht hat der auf eine Verletzung des Unternehmenskennzeichens gest\u00fctzten Klage stattgegeben (LG K\u00f6ln, K&amp;R 2015, 598). Auf die Berufung der Beklagten hat das Berufungsgericht die Klage insgesamt abgewiesen (OLG K\u00f6ln, GRUR-RR 2017, 140).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_7\">7<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision, deren Zur\u00fcckweisung die Beklagte beantragt, verfolgt die Kl\u00e4gerin ihre Klageantr\u00e4ge weiter.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<h3>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/h3>\n<div>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_8\">8<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>A. Das Berufungsgericht hat angenommen, der Kl\u00e4gerin stehe der geltend gemachte Unterlassungsanspruch wegen der Verletzung ihrer gesch\u00e4ftlichen Bezeichnung &#8220;goFit&#8221; weder nach \u00a7 5 Abs. 2, \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG noch gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Abs. 2 UWG zu. Dazu hat es ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_9\">9<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>Es sei schon zweifelhaft, ob das Firmenschlagwort &#8220;goFit&#8221; selbst\u00e4ndig schutzf\u00e4hig sei. Kennzeichenrechtliche Anspr\u00fcche der Kl\u00e4gerin scheiterten jedenfalls deshalb, weil die Beklagte die Bezeichnung &#8220;goFit&#8221; nicht kennzeichenm\u00e4\u00dfig verwendet habe. Es lasse sich nicht feststellen, dass der angesprochene Nutzer die Suchwortvorschl\u00e4ge dahin verstehen werde, dass er auf der Seite der Beklagten die Produkte der Kl\u00e4gerin finden werde. Aus diesem Grunde scheide auch die Gefahr einer Irref\u00fchrung \u00fcber die betriebliche Herkunft der von der Beklagten angebotenen Produkte oder eine Verwechslungsgefahr hinsichtlich der gesch\u00e4ftlichen Bezeichnung &#8220;goFit&#8221; aus. Danach stehe der Kl\u00e4gerin auch der geltend gemachte Auskunftsanspruch nicht zu.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_10\">10<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>B. Die gegen diese Beurteilung gerichteten Angriffe der Revision sind unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_11\">11<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>I. Die Klage ist zul\u00e4ssig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_12\">12<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Die internationale Zust\u00e4ndigkeit deutscher Gerichte, die auch unter Geltung des \u00a7 545 Abs. 2 ZPO in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu pr\u00fcfen ist (vgl. BGH, Urteil vom 30. M\u00e4rz 2006 &#8211; I ZR 24\/03, BGHZ 167, 91 Rn. 20 &#8211; Arzneimittelwerbung im Internet; Urteil vom 5. M\u00e4rz 2015 &#8211; I ZR 161\/13, GRUR 2015, 1004 Rn. 9 = WRP 2015, 1219 &#8211; IPS\/ISP), folgt aus Art. 5 Nr. 3 Br\u00fcssel-I-VO (jetzt Art. 7 Nr. 2 Br\u00fcssel-Ia-VO), soweit die Klage auf eine Verletzung des Unternehmenskennzeichens der Kl\u00e4gerin gest\u00fctzt ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_13\">13<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Nach Art. 5 Nr. 3 Br\u00fcssel-I-VO kann eine Person, die ihren Wohnsitz im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats hat, in einem anderen Mitgliedstaat vor dem Gericht des Ortes, an dem das sch\u00e4digende Ereignis eingetreten ist oder einzutreten droht, verklagt werden, wenn eine unerlaubte Handlung oder eine Handlung, die einer unerlaubten Handlung gleichgestellt ist, oder wenn Anspr\u00fcche aus einer solchen Handlung den Gegenstand des Verfahrens bilden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_14\">14<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die beklagte Gesellschaft hat ihren Wohnsitz im Sinne der Verordnung im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats. Gesellschaften haben gem\u00e4\u00df Art. 60 Abs. 1 Buchst. a Br\u00fcssel-I-VO f\u00fcr die Anwendung der Verordnung ihren Wohnsitz am Ort ihres satzungsm\u00e4\u00dfigen Sitzes. Der satzungsm\u00e4\u00dfige Sitz der Beklagten ist in Luxemburg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_15\">15<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Zu den unerlaubten Handlungen im Sinne von Art. 5 Nr. 3 Br\u00fcssel-I-VO z\u00e4hlen auch Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums wie Markenrechts- oder Unternehmenskennzeichenverletzungen (vgl. EuGH, Urteil vom 19. April 2012 &#8211; C-523\/10, GRUR 2012, 654 Rn. 24 &#8211; Wintersteiger\/Products 4U; BGH, Urteil vom 8. M\u00e4rz 2012 &#8211; I ZR 75\/10, GRUR 2012, 621 Rn. 18 = WRP 2012, 716 &#8211; OSCAR).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_16\">16<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>d) Die Wendung &#8220;Ort, an dem das sch\u00e4digende Ereignis eingetreten ist oder einzutreten droht&#8221; meint sowohl den Ort der Verwirklichung des Schadenserfolgs als auch den Ort des f\u00fcr den Schaden urs\u00e4chlichen Geschehens, so dass der Beklagte nach Wahl des Kl\u00e4gers vor dem Gericht eines dieser beiden Orte verklagt werden kann (vgl. EuGH, GRUR 2012, 654 Rn. 19 &#8211; Wintersteiger\/Products 4U; EuGH, Urteil vom 5. Juni 2014 &#8211; C-360\/12, GRUR 2014, 806 Rn. 46 = WRP 2014, 1047 &#8211; Coty\/First Note Perfumes; Urteil vom 22. Januar 2015 &#8211; C-441\/13, GRUR 2015, 296 Rn. 18 = WRP 2015, 332 &#8211; Hejduk\/EnergieAgentur). Dabei kommt es nur darauf an, ob der Kl\u00e4ger schl\u00fcssig vorgetragen hat, im Inland sei ein sch\u00e4digendes Ereignis eingetreten. Die Frage, ob tats\u00e4chlich ein sch\u00e4digendes Ereignis eingetreten ist, betrifft die Begr\u00fcndetheit der Klage, die vom zust\u00e4ndigen Gericht anhand des anwendbaren nationalen Rechts zu pr\u00fcfen ist (vgl. EuGH, GRUR 2012, 654 Rn. 26 &#8211; Wintersteiger\/Products 4U).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_17\">17<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Bei der behaupteten Verletzung einer nationalen Marke liegt der Ort der Verwirklichung des Schadenserfolgs der unerlaubten Handlung in dem Mitgliedstaat, in dem die Marke gesch\u00fctzt ist (vgl. EuGH, GRUR 2012, 654 Rn. 27 &#8211; Wintersteiger\/Products 4U; BGH, GRUR 2015, 1004 Rn. 14 &#8211; IPS\/ISP). Entsprechendes hat f\u00fcr inl\u00e4ndische gesch\u00e4ftliche Bezeichnungen nach \u00a7 5 MarkenG zu gelten. Nach dem schl\u00fcssigen Vorbringen der Kl\u00e4gerin ist ihr Firmenschlagwort in Deutschland gesch\u00fctzt, weil sie es beim Vertrieb von Fu\u00dfreflexzonenmassagematten in Deutschland \u00fcber ihre Internetseite verwendet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_18\">18<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Der in deutscher Sprache gehaltene und in Deutschland abrufbare Internetauftritt der Beklagten richtet sich bestimmungsgem\u00e4\u00df auch an Verkehrskreise im Inland. Es braucht deshalb nicht entschieden zu werden, ob f\u00fcr die Begr\u00fcndung des Gerichtsstands der unerlaubten Handlung nach Art. 5 Nr. 3 Br\u00fcssel-I-VO wegen behaupteter Verletzungen von gesch\u00e4ftlichen Bezeichnungen im Internet \u00fcberhaupt erforderlich ist, dass sich der Internetauftritt bestimmungsgem\u00e4\u00df (auch) auf das Inland richtet (ablehnend f\u00fcr Verletzungen des Urheberrechts und verwandter Schutzrechte EuGH, Urteil vom 3. Oktober 2013 &#8211; C-170\/12, GRUR 2014, 100 Rn. 42 = WRP 2013, 1456 &#8211; Pinckney\/Mediatech; EuGH, GRUR 2015, 296 Rn. 32 &#8211; Hejduk\/EnergieAgentur; BGH, Urteil vom 21. April 2016 &#8211; I ZR 43\/14, GRUR 2016, 1048 Rn. 18 = WRP 2016, 1114 &#8211; An Evening with Marlene Dietrich, mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_19\">19<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Dies gilt entsprechend, soweit die Kl\u00e4gerin ihre Klageantr\u00e4ge auf das Wettbewerbsrecht st\u00fctzt. Die deutschen Gerichte sind international zust\u00e4ndig, weil die Kl\u00e4gerin geltend macht, das Verhalten der Beklagten verletze das Wettbewerbsrecht und verursache einen Schaden im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der angerufenen deutschen Gerichte (vgl. EuGH, GRUR 2014, 806 Rn. 57 f. &#8211; Coty\/First Note Perfumes).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_20\">20<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. Die internationale Zust\u00e4ndigkeit der deutschen Gerichte ergibt sich unabh\u00e4ngig von den vorstehenden Ausf\u00fchrungen aus dem Umstand, dass sich die Beklagte auf das Verfahren vor den deutschen Gerichten eingelassen hat, ohne deren fehlende internationale Zust\u00e4ndigkeit zu r\u00fcgen (Art. 24 Br\u00fcssel-I-VO [jetzt Art. 26 Br\u00fcssel-Ia-VO]).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_21\">21<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>II. Das Berufungsgericht ist zu Recht von der Anwendbarkeit deutschen Sachrechts auf die von der Kl\u00e4gerin in erster Linie geltend gemachten Anspr\u00fcche wegen Verletzung ihres Firmenschlagworts und auf die hilfsweise auf das Wettbewerbsrecht gest\u00fctzten Anspr\u00fcche ausgegangen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_22\">22<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Nach Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 864\/2007 \u00fcber das auf au\u00dfervertragliche Schuldverh\u00e4ltnisse anzuwendende Recht (Rom-II-VO) ist auf au\u00dfervertragliche Schuldverh\u00e4ltnisse aus einer Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums das Recht des Staates anzuwenden, f\u00fcr den der Schutz beansprucht wird. Nach diesem Recht sind das Bestehen des Rechts, die Rechtsinhaberschaft des Verletzten, Inhalt und Umfang des Schutzes sowie der Tatbestand und die Rechtsfolgen einer Rechtsverletzung zu beurteilen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 21. April 2016 &#8211; I ZR 34\/14, GRUR 2016, 1048 Rn. 24 = WRP 2016, 1114 &#8211; An Evening with Marlene Dietrich; Urteil vom 21. September 2017 &#8211; I ZR 11\/16, GRUR 2018, 178 Rn. 13 = WRP 2018, 201 &#8211; Vorschaubilder III, jeweils mwN). Da die Klage in der Hauptsache auf eine Verletzung des Firmenschlagworts der Kl\u00e4gerin gest\u00fctzt ist, f\u00fcr das die Kl\u00e4gerin im Inland Schutz beansprucht, sind im Streitfall die Vorschriften des deutschen Markengesetzes anzuwenden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_23\">23<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Anwendbarkeit deutschen Lauterkeitsrechts ergibt sich f\u00fcr Verletzungshandlungen seit dem 11. Januar 2009 aus Art. 6 Abs. 1 und 2 Rom-II-VO. Nach Art. 6 Abs. 1 Rom-II-VO ist auf au\u00dfervertragliche Schuldverh\u00e4ltnisse aus unlauterem Wettbewerbsverhalten das Recht des Staates anzuwenden, in dessen Gebiet die Wettbewerbsbeziehungen oder die kollektiven Interessen der Verbraucher beeintr\u00e4chtigt worden sind oder wahrscheinlich beeintr\u00e4chtigt werden. Entscheidend ist danach der Ort der wettbewerblichen Interessenkollision (vgl. BGH, Urteil vom 8. Oktober 2015 &#8211; I ZR 225\/13, GRUR 2016, 513 Rn. 16 = WRP 2016, 586 &#8211; Eizellspende, mwN). Die Kl\u00e4gerin macht geltend, die beanstandeten Suchwortvorschl\u00e4ge h\u00e4tten eine Irref\u00fchrung der Nutzer der Internetseite der Beklagten in Deutschland zur Folge. Danach kollidieren die wettbewerblichen Interessen der Mitbewerber auf dem deutschen Markt und ist deutsches Recht anwendbar. Da durch das beanstandete Verhalten die Nutzer der Internetseite der Beklagten betroffen sind, beeintr\u00e4chtigt das der Beklagten vorgeworfene Verhalten nicht ausschlie\u00dflich die Interessen der Kl\u00e4gerin, so dass Art. 6 Abs. 2 Rom-II-VO nicht anwendbar ist, der auf Artikel 4 Rom-II-VO verweist. Bei marktvermittelten Einwirkungen auf die Interessen der ausl\u00e4ndischen Marktgegenseite bleibt die Marktortregel des Art. 6 Abs. 1 Rom-II-VO anwendbar (BGH, Urteil vom 12. Januar 2017 &#8211; I ZR 253\/14, GRUR 2017, 397 Rn. 43 = WRP 2017, 434 &#8211; World of Warcraft II, mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_24\">24<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>III. Die Revision wendet sich ohne Erfolg gegen die Auffassung des Berufungsgerichts, die mit der Klage geltend gemachten und in erster Linie auf eine Verletzung des Firmenschlagworts der Kl\u00e4gerin gest\u00fctzten Anspr\u00fcche best\u00fcnden nicht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_25\">25<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Nach \u00a7 5 Abs. 1 MarkenG werden Unternehmenskennzeichen als gesch\u00e4ftliche Bezeichnungen gesch\u00fctzt. Zu den Unternehmenskennzeichen z\u00e4hlen nach \u00a7 5 Abs. 2 Satz 1 MarkenG Zeichen, die im gesch\u00e4ftlichen Verkehr als Name, als Firma oder als besondere Bezeichnung eines Unternehmens benutzt werden. Nach \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG ist es Dritten untersagt, die gesch\u00e4ftliche Bezeichnung im gesch\u00e4ftlichen Verkehr unbefugt in einer Weise zu benutzen, die geeignet ist, Verwechslungen mit der gesch\u00fctzten Bezeichnung hervorzurufen. Wer eine gesch\u00e4ftliche Bezeichnung entgegen dieser Bestimmung benutzt, kann nach \u00a7 15 Abs. 4 Satz 1 MarkenG von dem Inhaber der gesch\u00e4ftlichen Bezeichnung bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Wer die Verletzungshandlung vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig begeht, ist dem Inhaber der gesch\u00e4ftlichen Bezeichnung nach \u00a7 15 Abs. 5 Satz 1 MarkenG zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_26\">26<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Die Kl\u00e4gerin kann als in \u00d6sterreich ans\u00e4ssiges Unternehmen nach Art. 8 PV\u00dc f\u00fcr ihren Firmenbestandteil &#8220;goFit&#8221; Inlandsschutz nach \u00a7\u00a7 5, 15 MarkenG in Anspruch nehmen. Der danach gew\u00e4hrte Schutz des Handelsnamens beschr\u00e4nkt sich nicht auf den Schutz der vollen Firmenbezeichnung, sondern umfasst auch Firmenschlagworte, -bestandteile und -abk\u00fcrzungen (BGH, Urteil vom 12. Juli 1995 &#8211; I ZR 140\/93, BGHZ 130, 276, 280 [juris Rn. 18] &#8211; Torres). Hierf\u00fcr gelten die gleichen Schutzvoraussetzungen wie f\u00fcr inl\u00e4ndische Kennzeichen (BGH, Urteil vom 20. Februar 1997 &#8211; I ZR 187\/94, GRUR 1997, 903, 905 [juris Rn. 28 f.] = WRP 1997, 1081 &#8211; GARONOR). Ob das Kennzeichen die Schutzvoraussetzungen des Heimatstaats erf\u00fcllt, ist unerheblich (BGHZ 130, 276, 281 f. 8 [juris Rn. 25] &#8211; Torres).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_27\">27<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>3. F\u00fcr die Nachpr\u00fcfung in der Revisionsinstanz ist davon auszugehen, dass der Firmenbestandteil &#8220;goFit&#8221; nach \u00a7 5 Abs. 1 und 2 Satz 1 MarkenG in Deutschland als Unternehmenskennzeichen gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_28\">28<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) F\u00fcr einen Teil einer Firmenbezeichnung kann der vom Schutz des vollst\u00e4ndigen Firmennamens abgeleitete Schutz als Unternehmenskennzeichen im Sinne des \u00a7 5 Abs. 2 MarkenG beansprucht werden, sofern es sich um einen unterscheidungskr\u00e4ftigen Firmenbestandteil handelt, der seiner Art nach im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen (BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 &#8211; I ZR 112\/10, GRUR 2013, 68 Rn. 28 = WRP 2013, 61 &#8211; Castell\/VIN CASTELL; Urteil vom 5. November 2015 &#8211; I ZR 50\/14, GRUR 2016, 705 Rn. 19 = WRP 2016, 869 &#8211; ConText). Ist dies zu bejahen, kommt es nicht mehr darauf an, ob die fragliche Kurzbezeichnung tats\u00e4chlich als Firmenschlagwort in Alleinstellung verwendet wird und ob sie sich im Verkehr durchgesetzt hat (vgl. BGH, GRUR 2013, 68 Rn. 28 &#8211; Castell\/VIN CASTELL). Der Schutz eines in einer Firmenbezeichnung enthaltenen Bestandteils als Unternehmensschlagwort gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 2 MarkenG setzt neben der Unterscheidungskraft voraus, dass er nach der Verkehrsauffassung seiner Natur nach geeignet ist, wie ein Name des Unternehmens zu wirken (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 1995 &#8211; I ZR 199\/93, GRUR 1996, 68, 69 = WRP 1997, 446 &#8211; Cotton Line; BGH, GRUR 2013, 68 Rn. 33 &#8211; Castell\/VIN CASTELL; GRUR 2016, 705 Rn. 19 &#8211; ConText). Die Anforderungen an die Unterscheidungskraft d\u00fcrfen dabei nicht \u00fcberspannt werden. Eine besondere Originalit\u00e4t, etwa durch eigenartige Wortbildung oder eine Heraushebung aus der Umgangssprache, ist nicht Voraussetzung f\u00fcr die Bejahung der Unterscheidungskraft. Vielmehr reicht es aus, dass eine rein beschreibende Verwendung nicht festzustellen ist (BGH, Urteil vom 15. Februar 2001 &#8211; I ZR 232\/98, GRUR 2001, 1161, 1162 = WRP 2001, 107 &#8211; CompuNet\/ComNet; Urteil vom 31. Juli 2008 &#8211; I ZR 21\/06, GRUR 2008, 1108 Rn. 32 = WRP 2008, 1537 &#8211; Haus &amp; Grund III, mwN). Nicht schutzf\u00e4hig ist die gattungsm\u00e4\u00dfige Bezeichnung des Gesch\u00e4ftsbetriebs (BGH, Urteil vom 30. Januar 2003 &#8211; I ZR 136\/99, GRUR 2003, 792, 793 &#8211; Festspielhaus II; Urteil vom 16. Dezember 2004 &#8211; I ZR 69\/02, GRUR 2005, 517, 518 = WRP 2005, 614 &#8211; Literaturhaus).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_29\">29<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Der Firmenbestandteil &#8220;goFit&#8221; ist nach den Feststellungen des Berufungsgerichts unterscheidungskr\u00e4ftig.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_30\">30<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Das Berufungsgericht hat angenommen, der Bezeichnung &#8220;goFit&#8221; k\u00f6nne nicht jegliche Unterscheidungskraft abgesprochen werden. Zwar handele es sich bei &#8220;go&#8221; und &#8220;fit&#8221; um g\u00e4ngige W\u00f6rter der englischen Alltagssprache, wobei &#8220;fit&#8221; Eingang in den deutschen Wortschatz gefunden habe. Eine direkte Beschreibung einer Fu\u00dfreflexzonenmassagematte k\u00f6nne jedoch in der Bezeichnung &#8220;goFit&#8221; nicht gesehen werden. Es k\u00f6nne nicht festgestellt werden, dass &#8220;go fit&#8221; als reiner Kaufappell verstanden werde. Infolge des beschreibenden Anklangs k\u00f6nne dem Schlagwort &#8220;goFit&#8221; f\u00fcr ein Unternehmen, das Fu\u00dfreflexzonenmassagematten vertreibe, jedoch nur schwache Kennzeichnungskraft zugesprochen werden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_31\">31<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Diese Beurteilung l\u00e4sst keinen Rechtsfehler erkennen. Die Feststellung, ob die angesprochenen Verkehrskreise das Firmenschlagwort &#8220;goFit&#8221; als glatt beschreibend auffassen, obliegt im Wesentlichen dem Tatrichter (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 2003 &#8211; I ZR 79\/01, GRUR 2004, 514, 515 = WRP 2004, 758 &#8211; Telekom; Urteil vom 22. Januar 2014 &#8211; I ZR 71\/12, GRUR 2014, 382 Rn. 20 = WRP 2014, 452 &#8211; REAL-Chips). In der Revisionsinstanz ist nur zu pr\u00fcfen, ob der Tatrichter einen zutreffenden Rechtsbegriff zugrunde gelegt, nicht gegen Erfahrungss\u00e4tze und Denkgesetze versto\u00dfen oder wesentliche Umst\u00e4nde unber\u00fccksichtigt gelassen hat. Soweit die Revisionserwiderung geltend macht, im Fitness- und Gesundheitssektor werde der Begriff &#8220;gofit&#8221; \u00fcblicherweise beschreibend verwendet, so dass ihm keinerlei Unterscheidungskraft zukommen k\u00f6nne, kann sie damit keinen Erfolg haben. Rechtsfehler des Berufungsgerichts zeigt die Revisionserwiderung in diesem Zusammenhang nicht auf. Vielmehr begibt sie sich mit ihrer gegenteiligen Beurteilung auf das ihr grunds\u00e4tzlich verschlossene Gebiet tatrichterlicher W\u00fcrdigung.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_32\">32<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) F\u00fcr das Revisionsverfahren ist davon auszugehen, dass der Firmenbestandteil &#8220;goFit&#8221; seiner Art nach im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_33\">33<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Das Berufungsgericht hat im Hinblick auf die Senatsentscheidung &#8220;Augsburger Puppenkiste&#8221; (Urteil vom 18. Dezember 2008 &#8211; I ZR 200\/06, GRUR 2009, 772 = WRP 2009, 971) erhebliche Zweifel an der selbst\u00e4ndigen Schutzf\u00e4higkeit des Begriffs &#8220;goFit&#8221; ge\u00e4u\u00dfert, diese Frage letztlich aber offengelassen, weil es der Ansicht war, dass kennzeichenrechtliche Anspr\u00fcche bereits aus anderen Gr\u00fcnden ausscheiden. Es hat gemeint, dass der wegen seines beschreibenden Anklangs nur schwach kennzeichnungskr\u00e4ftige Begriff &#8220;goFit&#8221; nicht geeignet sei, sich als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen der Kl\u00e4gerin durchzusetzen. Dies gelte auch, soweit auf die Bezeichnung &#8220;goFit Gesundheit&#8221; abgestellt werde, die aus zwei kennzeichnungsschwachen Bestandteilen bestehe.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_34\">34<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts steht die Senatsentscheidung &#8220;Augsburger Puppenkiste&#8221; der Schutzf\u00e4higkeit des Firmenschlagworts &#8220;goFit&#8221; nicht entgegen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_35\">35<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Der Senat hat in dieser Entscheidung ausgef\u00fchrt, in der Gesch\u00e4ftsbezeichnung &#8220;Augsburger Puppenkiste&#8221; erscheine der Bestandteil &#8220;Puppenkiste&#8221; nicht geeignet, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen der Kl\u00e4ger durchzusetzen, weil er in Alleinstellung f\u00fcr den T\u00e4tigkeitsbereich der Kl\u00e4ger kennzeichnungsschwach sei und erst in Kombination mit der Ortsangabe &#8220;Augsburger&#8221; durchschnittliche Kennzeichnungskraft erlange (BGH, GRUR 2009, 772 Rn. 75 &#8211; Augsburger Puppenkiste). Der Senat hat dem Begriff &#8220;Puppenkiste&#8221; danach nicht schon wegen dessen schwacher Kennzeichnungskraft f\u00fcr den fraglichen T\u00e4tigkeitsbereich den Schutz versagt, sondern deshalb, weil er ihm die Eignung abgesprochen hat, sich als Teil der Bezeichnung &#8220;Augsburger Puppenkiste&#8221; im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_36\">36<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Seine schwache Kennzeichnungskraft rechtfertigt deshalb entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts keine Zweifel an der Schutzf\u00e4higkeit des Begriffs &#8220;goFit&#8221;. Nach der Senatsrechtsprechung k\u00f6nnen auch kennzeichnungsschwache Firmenschlagworte sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchsetzen (BGH, Urteil vom 20. Januar 2011 &#8211; I ZR 10\/09, GRUR 2011, 831 Rn. 18 = WRP 2011, 1174 &#8211; BCC).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_37\">37<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Das Berufungsgericht hat nicht gepr\u00fcft, ob der Begriff &#8220;goFit&#8221; als Teil der Bezeichnung &#8220;goFit Gesundheit GmbH&#8221; geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen der Kl\u00e4gerin durchzusetzen. Hiervon ist daher im Revisionsverfahren zugunsten der Kl\u00e4gerin auszugehen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_38\">38<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>4. Die Beklagte verwendet die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; in den beanstandeten Suchwortvorschl\u00e4gen zwar im gesch\u00e4ftlichen Verkehr, dies geschieht jedoch nicht unbefugt in einer Weise, die geeignet ist, Verwechslungen mit der gesch\u00fctzten Bezeichnung hervorzurufen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_39\">39<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; im gesch\u00e4ftlichen Verkehr benutzt werden. Eine Benutzung im gesch\u00e4ftlichen Verkehr liegt vor, wenn die Benutzung im Zusammenhang mit einer auf einen wirtschaftlichen Vorteil gerichteten kommerziellen T\u00e4tigkeit und nicht im privaten Bereich erfolgt (EuGH, Urteil vom 23. M\u00e4rz 2010 &#8211; C-236\/08 bis C-238\/08, Slg. 2010, I-2417 = GRUR 2010, 445 Rn. 50 &#8211; Google France und Google). Im Streitfall werden die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; im Zusammenhang mit einer auf einen wirtschaftlichen Vorteil gerichteten kommerziellen T\u00e4tigkeit benutzt, weil ihre Benutzung auf der Internetseite &#8220;www.amazon.de&#8221; im Zusammenhang mit Suchwortvorschl\u00e4gen dazu dient, dem Internetnutzer bei der Auswahl eines Vorschlags eine Trefferliste mit Werbeanzeigen anzuzeigen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_40\">40<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Die Verwendung der Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; erfolgt durch die Beklagte.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_41\">41<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Das Berufungsgericht hat angenommen, die Beklagte verwende das Zeichen selbst. Anders als eine reine Suchmaschine, bei der das Schl\u00fcsselwort f\u00fcr Anzeigen von Drittunternehmen und nicht zur Bewerbung eigener Waren oder Dienstleistungen verwendet werde, nutze die Beklagte das Zeichen im Rahmen ihrer eigenen kommerziellen Kommunikation, da sie es zur Bewerbung der auf ihrer Plattform eingestellten Angebote einsetze, die unter anderem von Unternehmen stammten, die mit der Beklagten in einem Konzernverbund st\u00fcnden. Die Beklagte k\u00f6nne sich nicht darauf berufen, es handele sich um einen automatisierten Vorgang, sie habe auf die von der Kl\u00e4gerin beanstandeten Erg\u00e4nzungsvorschl\u00e4ge deshalb keinen Einfluss. Ebenso wie bei der automatischen Vervollst\u00e4ndigung von Suchanfragen durch eine reine Suchmaschine halte die Beklagte eine auf einer Auswertung des Nutzerverhaltens basierende Vervollst\u00e4ndigung von Suchbegriffen vor. Hierf\u00fcr sei sie verantwortlich. Gegen diese Beurteilung wendet sich die Revisionserwiderung ohne Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_42\">42<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Der Bundesgerichtshof hat zu Internet-Suchmaschinen entschieden, dass die durch ein Computerprogramm erfolgende Auswertung des Nutzerverhaltens und Erstellung von auf dieser Auswertung beruhenden Suchwortvorschl\u00e4gen von dem Betreiber der Suchmaschine vorgenommen werden (zu pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzenden Erg\u00e4nzungen bei Eingabe eines Namens als Suchwort in eine Internet-Suchmaschine: BGH, Urteil vom 14. Mai 2013 &#8211; VI ZR 269\/12, BGHZ 197, 213 Rn. 17 &#8211; Autocomplete-Funktion).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_43\">43<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Das Berufungsgericht hat zu Recht angenommen, dass diese Rechtsprechung auf den Streitfall anzuwenden ist.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_44\">44<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Die automatischen Suchwortvorschl\u00e4ge einer Internet-Suchmaschine und der von der Beklagten betriebenen Suchmaschine folgen demselben Prinzip. Die Auswahl der Suchwortvorschl\u00e4ge beruht nach dem Vorbringen der Beklagten auf einer Technologie, die in den Suchwortvorschl\u00e4gen abbildet, nach welchen Begriffskombinationen andere Kunden in der Vergangenheit bereits gesucht haben. In derselben Weise funktioniert eine Internet-Suchmaschine, die &#8211; um f\u00fcr Internetnutzer m\u00f6glichst attraktiv zu sein und damit den gewerblichen Kunden des Betreibers der Suchmaschine ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Publikum zu er\u00f6ffnen &#8211; inhaltlich weiterf\u00fchrende erg\u00e4nzende Suchvorschl\u00e4ge anbietet. Das algorithmusgesteuerte Suchprogramm bezieht die schon gestellten Suchanfragen ein und pr\u00e4sentiert dem Internetnutzer als Erg\u00e4nzungsvorschl\u00e4ge die Wortkombinationen, die zu dem fraglichen Suchbegriff am h\u00e4ufigsten eingegeben worden waren (BGHZ 197, 213 Rn. 16 &#8211; Autocomplete-Funktion).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_45\">45<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Dies rechtfertigt es, die Beklagte ebenso wie den Betreiber einer Internet-Suchmaschine als f\u00fcr die angezeigten Vorschl\u00e4ge zur Suchworterg\u00e4nzung verantwortlich anzusehen, weil sie es ist, die die automatische Auswertung des Kundenverhaltens veranlasst hat. Sie verwendet die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; damit im Rahmen ihrer eigenen kommerziellen Kommunikation.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_46\">46<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>c) Die Beklagte verwendet die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; jedoch nicht in rechtsverletzender Weise.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_47\">47<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>aa) Der Schutz des Unternehmenskennzeichens nach \u00a7 5 Abs. 2, \u00a7 15 Abs. 2 und 4 MarkenG setzt &#8211; ebenso wie der Markenschutz nach \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 1 und 2 MarkenG &#8211; eine kennzeichenm\u00e4\u00dfige Verwendung der kollidierenden Bezeichnung voraus (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 2004 &#8211; I ZR 177\/02, GRUR 2005, 419, 422 = WRP 2005, 605 &#8211; R\u00e4ucherkate; Urteil vom 18. Mai 2006 &#8211; I ZR 183\/03, BGHZ 168, 28 Rn. 15 &#8211; Impuls; Urteil vom 22. M\u00e4rz 2012 &#8211; I ZR 55\/10, GRUR 2012, 635 Rn. 11 = WRP 2012, 712 &#8211; METRO\/ROLLER&#8217;s Metro). Ein Unternehmenskennzeichen kann nicht nur durch ein anderes Unternehmenskennzeichen, sondern auch durch eine Produktkennzeichnung, also durch eine markenm\u00e4\u00dfige Verwendung, verletzt werden (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 2011 &#8211; I ZR 41\/08, GRUR 2011, 623 Rn. 44 = WRP 2011, 886 &#8211; Peek &amp; Cloppenburg II). Von einer kennzeichenm\u00e4\u00dfigen Verwendung einer angegriffenen Bezeichnung ist auszugehen, wenn sie vom Verkehr als Hinweis auf ein Unternehmen oder auf eine bestimmte betriebliche Herkunft der im Zusammenhang mit der Bezeichnung angebotenen Produkte verstanden wird (BGH, Urteil vom 13. M\u00e4rz 2008 &#8211; I ZR 151\/05, GRUR 2008, 912 Rn. 19 = WRP 2008, 1353 &#8211; Metrosex; Urteil vom 14. September 2009 &#8211; I ZR 231\/06, GRUR 2009, 1055 Rn. 49 = WRP 2009, 1533 &#8211; airdsl).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_48\">48<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>bb) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass allein die Frage zu pr\u00fcfen ist, ob die Anzeige der beanstandeten Suchwortvorschl\u00e4ge eine das Firmenschlagwort der Kl\u00e4gerin beeintr\u00e4chtigende kennzeichenm\u00e4\u00dfige Verwendung darstellt. Ob in der Darstellung der nach Auswahl eines Suchwortvorschlags angezeigten Trefferliste eine solche kennzeichenm\u00e4\u00dfige Verwendung liegt, ist dagegen unerheblich. Die Kl\u00e4gerin hat klargestellt, dass sie die Suchwortvorschl\u00e4ge unabh\u00e4ngig von der nach Auswahl eines Vorschlags angezeigten Trefferliste beanstandet. Dies kommt im Klageantrag zum Ausdruck, der lediglich auf die Anzeige der Suchwortvorschl\u00e4ge Bezug nimmt, nicht dagegen auf die danach ausgegebene Trefferliste. Es kommt daher allein darauf an, ob der angesprochene Verkehr in den Suchwortvorschl\u00e4gen einen Hinweis auf eine bestimmte betriebliche Herkunft der darin genannten Produkte sieht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_49\">49<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>cc) Die Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; oder &#8220;gofit&#8221; werden in den Suchwortvorschl\u00e4gen, die von der Suchmaschine der Beklagten erzeugt werden, entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung f\u00fcr Waren benutzt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_50\">50<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Bei der Auslegung der Vorschrift des \u00a7 15 MarkenG kann auf die Bestimmungen der \u00a7 14 Abs. 3 und 4 MarkenG zur\u00fcckgegriffen werden, die bestimmte Verhaltensweisen unter den Voraussetzungen des \u00a7 14 Abs. 2 MarkenG als rechtsverletzend qualifizieren. Danach kann eine Benutzung eines Zeichens &#8220;f\u00fcr Waren oder Dienstleistungen&#8221; auch in einer Verwendung in der Werbung liegen (\u00a7 14 Abs. 3 Nr. 5 MarkenG). Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union und des Bundesgerichtshofs kommt es dabei nicht darauf an, ob das als Schl\u00fcsselwort verwendete Zeichen oder die anhand des Schl\u00fcsselworts beworbenen Waren oder Dienstleistungen in der Werbeanzeige selbst erscheinen. Vielmehr reicht es aus, dass der Werbende mit der Auswahl eines der Marke entsprechenden Schl\u00fcsselworts erreichen m\u00f6chte, dass der Internetnutzer nach Eingabe des Suchworts den Werbelink anklickt und die von ihm auf der sich \u00f6ffnenden Internetseite angebotenen Waren oder Dienstleistungen wahrnimmt (vgl. EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 60 bis 74 &#8211; Google France und Google; EuGH, Urteil vom 25. M\u00e4rz 2010 &#8211; C-278\/08, Slg. 2010, I-2517 = GRUR 2010, 451 Rn. 19 &#8211; BergSpechte\/trekking.at Reisen; Beschluss vom 26. M\u00e4rz 2010 &#8211; C-91\/09, GRUR 2010, 641 Rn. 18 &#8211; Eis.de\/BBY; Urteil vom 8. Juli 2010 &#8211; C-558\/08, Slg. 2010, I-6959 = GRUR 2010, 841 Rn. 42 &#8211; Portakabin\/Primakabin; Urteil vom 22. September 2011 &#8211; C-323\/09, GRUR 2011, 1124 Rn. 31 = WRP 2011, 1550 &#8211; Interflora\/M&amp;S Interflora Inc.; BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 &#8211; I ZR 125\/07, GRUR 2011, 828 Rn. 20 = WRP 2011, 1160 &#8211; Bananabay II; BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 &#8211; I ZR 217\/10, GRUR 2013, 290 Rn. 19 = WRP 2013, 505 &#8211; MOST-Pralinen).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_51\">51<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Diese Grunds\u00e4tze sind auf den Streitfall \u00fcbertragbar. Die von der Beklagten betriebene Suchmaschine erzeugt bei Eingabe der Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; oder &#8220;gofit&#8221; das Suchwort erg\u00e4nzende Vorschl\u00e4ge, die auf die von der Kl\u00e4gerin vertriebene Fu\u00dfreflexzonenmassagematte hinweisen. So werden als Suchworterg\u00e4nzungen die Begriffe &#8220;Matte&#8221;, &#8220;Gesundheitsmatte&#8221; und &#8220;Fu\u00dfreflexzonenmassagematte&#8221; angezeigt. Diese Suchworterg\u00e4nzungen sollen vom Nutzer angeklickt werden mit dem Ziel, dass eine Trefferliste mit konkreten Warenangeboten zu dem Suchwort erzeugt wird. Ein solcherma\u00dfen erg\u00e4nztes Suchwort weist zwar nicht wie ein Werbelink auf Informationen hin, die auf einer anderen Internetseite vorhanden sind, sondern f\u00fchrt erst dazu, dass die Informationen, die der Nutzer sucht, in einer Trefferliste dargestellt werden. Die Vorschl\u00e4ge zur Erg\u00e4nzung des Suchworts zielen jedoch &#8211; ebenso wie die Darstellung eines Werbelinks &#8211; darauf ab, dass der Nutzer den Verweis anklickt, um zu seiner Suche konkrete Angebote zu erhalten.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_52\">52<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>dd) Die Beklagte verwendet das Firmenschlagwort der Kl\u00e4gerin jedoch nicht unbefugt in einer Weise, die geeignet ist, die Funktion des Zeichens zu beeintr\u00e4chtigen, auf das Unternehmen der Kl\u00e4gerin hinzuweisen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_53\">53<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(1) Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union stellen Marken zwar einen wesentlichen Bestandteil des Systems eines unverf\u00e4lschten Wettbewerbs dar, doch sollen sie ihre Inhaber nicht vor Praktiken sch\u00fctzen, die zum Wettbewerb geh\u00f6ren. Die Werbung im Internet anhand von Schl\u00fcsselw\u00f6rtern, die Marken entsprechen, stellt eine solche Praxis dar, da sie im Allgemeinen lediglich dazu dient, den Internetnutzern eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen dieser Markeninhaber vorzuschlagen (EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 69 &#8211; Google France und Google; EuGH, Urteil vom 22. September 2011 &#8211; C-323\/09, Slg. 2011, I-8625 = GRUR 2011, 1124 Rn. 57 f. &#8211; Interflora). Wird danach im Internet anhand eines mit einer Marke \u00e4hnlichen oder identischen Schl\u00fcsselwortes Werbung f\u00fcr Waren oder Dienstleistungen gezeigt, die mit den Waren oder Dienstleistungen identisch sind, f\u00fcr die die Marke Schutz beansprucht, kann der Inhaber der Marke dagegen nicht vorgehen, wenn keine der Funktionen dieser Marke beeintr\u00e4chtigt wird (BGH, Urteil vom 23. Februar 2013 &#8211; I ZR 172\/11, GRUR 2013, 1044 Rn. 23 = WRP 2013, 1343 &#8211; Beate Uhse I). Diese Rechtsprechung ist auf die Pr\u00fcfung der Frage zu \u00fcbertragen, ob durch die Verwendung eines Unternehmenskennzeichens als Schl\u00fcsselwort dessen Funktion beeintr\u00e4chtigt wird, als Hinweis auf das Unternehmen zu dienen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_54\">54<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>(2) Danach verwendet die Beklagte die Begriffe &#8220;goFit&#8221; oder &#8220;gofit&#8221; nicht in unbefugter Weise. Nach dem Vortrag der Kl\u00e4gerin und den vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Einsatz des Unternehmenskennzeichens der Kl\u00e4gerin bei der automatischen Suchworterg\u00e4nzung durch die von der Beklagten betriebene seiteninterne Suchmaschine dessen herkunftshinweisende Funktion beeintr\u00e4chtigt. Dies gilt schon deshalb, weil &#8211; wie die Kl\u00e4gerin selbst vortr\u00e4gt &#8211; die von der plattforminternen Suchmaschine der Beklagten generierten Suchwortvorschl\u00e4ge auf die Kl\u00e4gerin und die von ihr vertriebene Fu\u00dfreflexzonenmassagematte hinweisen. Wird ein fremdes Firmenschlagwort ausschlie\u00dflich in einer Weise verwendet, die den fremden Unternehmensinhaber zutreffend erkennen l\u00e4sst, kommt eine Verwechslungsgefahr im Sinne von \u00a7 15 Abs. 2 MarkenG von vornherein nicht in Betracht. Darauf, dass bei Auswahl eines dieser Suchw\u00f6rter in der Ergebnisliste kein von der Kl\u00e4gerin stammendes Produkt angezeigt wird, kommt es nicht an. Die Kl\u00e4gerin hat allein die Verwendung ihres Unternehmensschlagworts im Rahmen der Suchworterg\u00e4nzungen beanstandet.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_55\">55<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>d) Soweit die Kl\u00e4gerin geltend macht, der Nutzer gehe aufgrund der Suchwortvorschl\u00e4ge irrt\u00fcmlich davon aus, er k\u00f6nne das aus ihrem Unternehmen stammende Produkt \u00fcber das Internetportal der Beklagten erwerben, tats\u00e4chlich sei dies jedoch nicht m\u00f6glich, kann sie mit dieser Begr\u00fcndung eine Verwendung ihres Unternehmenskennzeichens in der Suchfunktion der Beklagten nicht unterbinden. Gegen die Erzeugung eines solchen Irrtums ist der Zeicheninhaber nach kennzeichenrechtlichen Vorschriften nicht gesch\u00fctzt. Dabei handelt es sich vielmehr um eine Verhaltensweise, die er allenfalls mit Mitteln des Wettbewerbsrechts unterbinden kann.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_56\">56<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>IV. Das Berufungsgericht hat im Ergebnis zu Recht die Klage f\u00fcr unbegr\u00fcndet erachtet, soweit die Kl\u00e4gerin sie hilfsweise auf \u00a7 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, Abs. 2 UWG gest\u00fctzt hat.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_57\">57<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>1. Es entspricht der Rechtsprechung des Senats und der ganz herrschenden Meinung im Schrifttum, dass bei der Anwendung der lauterkeitsrechtlichen Vorschriften zum Schutz vor Herkunftst\u00e4uschungen gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und Abs. 2 UWG im Einzelfall Wertungswiderspr\u00fcche zum Markenrecht zu vermeiden sind. Dem Zeicheninhaber darf \u00fcber das Lauterkeitsrecht keine Schutzposition einger\u00e4umt werden, die ihm nach dem Kennzeichenrecht nicht zukommt (BGH, Urteil vom 23. Juni 2016 &#8211; I ZR 241\/14, GRUR 2016, 965 Rn. 23 = WRP 2016, 1236 &#8211; Baumann II, mwN). Soweit das Berufungsgericht eine auf einer Verwechslungsgefahr zwischen dem Unternehmensschlagwort der Kl\u00e4gerin und den Bezeichnungen &#8220;goFit&#8221; und &#8220;gofit&#8221; beruhende irref\u00fchrende Handlung der Beklagten in Erw\u00e4gung gezogen hat, kommen wettbewerbsrechtliche Anspr\u00fcche deshalb nicht in Betracht.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_58\">58<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>2. Soweit die Kl\u00e4gerin geltend macht, die Beklagte rufe durch die Verwendung der beanstandeten Suchwortvorschl\u00e4ge den irref\u00fchrenden Eindruck hervor, der Nutzer k\u00f6nne die Produkte der Kl\u00e4gerin auf der Internetseite <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.amazon.de<\/a> erwerben, ist ein Unterlassungsanspruch wegen einer Irref\u00fchrung \u00fcber die wesentlichen Merkmale der Ware wie Verf\u00fcgbarkeit oder die betriebliche Herkunft der von der Beklagten angebotenen Produkte im Sinne von \u00a7 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 UWG nicht wegen m\u00f6glicher Wertungswiderspr\u00fcche zum Markenrecht ausgeschlossen. Insoweit kommen kennzeichenrechtliche Anspr\u00fcche nicht in Betracht (dazu oben B III 4 d Rn. 55). Die Voraussetzungen eines solchen Anspruchs liegen jedoch nicht vor.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_59\">59<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>a) Das Berufungsgericht hat in anderem Zusammenhang angenommen, dem Nutzer sei bei der Eingabe von Suchw\u00f6rtern bewusst, dass die Suchfunktion allein dazu diene, solche Angebote aufzufinden, die auf dem Portal der Beklagten angeboten werden. Es k\u00f6nne jedoch nicht festgestellt werden, dass die Verwendung der beanstandeten Suchwortvorschl\u00e4ge unter Einbeziehung des Firmenschlagworts der Kl\u00e4gerin bei den interessierten Verkehrskreisen die Vorstellung hervorrufe, sie w\u00fcrden das gesuchte Produkt tats\u00e4chlich auch auf dem Portal der Beklagten vorfinden.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_60\">60<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>b) Diese tatrichterliche Beurteilung l\u00e4sst keine Rechtsfehler erkennen. Sie erweist sich entgegen der Ansicht der Revision auch nicht als erfahrungswidrig. Der Nutzer, der die portalinterne Suchmaschine der Beklagten verwendet, erh\u00e4lt durch die beanstandeten automatischen Suchwortvorschl\u00e4ge lediglich eine Hilfe bei der Formulierung und der Eingabe seiner Suche in das Suchformular. Lassen die Suchwortvorschl\u00e4ge erkennen, dass dem Portalbetreiber jedenfalls aufgrund vorangegangener Suchanfragen das gesuchte Produkt bekannt ist, rechnet der Internetnutzer nicht schon deshalb damit, dass er das gesuchte Produkt auf diesem Portal auch finden wird.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_61\">61<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>V. Da der von der Kl\u00e4gerin geltend gemachte Unterlassungsanspruch weder mit der Haupt- noch der Hilfsbegr\u00fcndung zugesprochen werden kann, hat auch der Auskunftsantrag keinen Erfolg.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_62\">62<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>VI. Aus diesem Grund scheidet auch ein Anspruch der Kl\u00e4gerin auf Erstattung vorgerichtlicher Abmahnkosten aus.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_63\">63<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>VII. Ein Vorabentscheidungsersuchen an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union gem\u00e4\u00df Art. 267 Abs. 3 AEUV ist nicht veranlasst, soweit es den in erster Linie auf eine Verletzung des Unternehmenskennzeichens gest\u00fctzten Unterlassungsanspruch angeht. Die Durchsetzung von Anspr\u00fcchen aus einem Unternehmenskennzeichen f\u00e4llt nicht in den durch die Markenrechtsrichtlinie harmonisierten Bereich (BGH, GRUR 2016, 705 Rn. 49 &#8211; ConText). Soweit der Unterlassungsanspruch auf wettbewerbsrechtlicher Grundlage geltend gemacht wird, stellt sich keine entscheidungserhebliche Frage zur Auslegung des Unionsrechts, die nicht bereits durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs gekl\u00e4rt oder nicht zweifelsfrei zu beantworten ist (vgl. EuGH, Urteil vom 6. Oktober 1982 &#8211; 283\/81, Slg. 1982, 3415 Rn. 21 = NJW 1983, 1257 &#8211; C.I.L.F.I.T.; Urteil vom 1. Oktober 2015 &#8211; C-452\/14, GRUR Int. 2015, 1152 Rn. 43 &#8211; Doc Generici, mwN).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt>\n               <a name=\"rd_64\">64<\/a>\n            <\/dt>\n<dd>\n<p>C. Danach ist die Revision der Kl\u00e4gerin mit der Kostenfolge aus \u00a7 97 Abs. 1 ZPO zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Koch\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Schaffert\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">L\u00f6ffler<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Schwonke\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">Feddersen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<p style=\"text-align:left\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"RspDL\">\n<dt><\/dt>\n<dd>\n<\/dd>\n<\/dl><\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"kji-sep\" \/>\n<p class=\"kji-source-links\"><strong>Sources officielles :<\/strong> <a class=\"kji-source-link\" href=\"http:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/?quelle=jlink&#038;docid=jb-KORE312912018&#038;psml=bsjrsprod.psml&#038;max=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">consulter la page source<\/a> &middot; <a class=\"kji-pdf-link\" href=\"https:\/\/www.rechtsprechung-im-internet.de\/jportal\/portal\/page\/bsjrsprod.psml\/screen\/JWPDFScreen\/filename\/BGH_I_ZR_201-16_KORE312912018.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF officiel<\/a><\/p>\n<p class=\"kji-license-note\"><em>Rechtsprechung im Internet (BMJV\/BfJ) : les decisions sont mises a disposition gratuitement en HTML, PDF et XML pour libre utilisation et re-utilisation.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>goFit 1. Einem Firmenbestandteil kann nicht bereits deshalb der Schutz als Firmenschlagwort versagt werden, weil er kennzeichnungsschwach ist. Entscheidend ist, ob er im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet ist, sich als Teil des Unternehmenskennzeichens im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen. 2. Der Betreiber einer plattforminternen Suchmaschine, die nach Eingabe eines mit einem Unternehmenskennzeichen \u00e4hnlichen oder identischen Suchworts automatisch Vorschl\u00e4ge zu einer Suchworterg\u00e4nzung anzeigt, die auf einer Auswertung fr\u00fcherer Suchanfragen basieren, benutzt das Zeichen selbst (Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Mai 2013, VI ZR 269\/12, BGHZ 197, 213 Rn. 17 &#8211; Autocomplete-Funktion). 3. Die Verwendung eines Unternehmenskennzeichens als Schl\u00fcsselwort f\u00fcr die Anzeige automatischer Suchworterg\u00e4nzungen erfolgt nicht unbefugt, wenn dadurch den Internetnutzern lediglich eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen dieses Unternehmens vorgeschlagen werden soll und die Funktion des Unternehmenskennzeichens nicht beeintr\u00e4chtigt wird, als Hinweis auf das Unternehmen zu dienen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":[],"kji_country":[7802],"kji_court":[7803],"kji_chamber":[8404],"kji_year":[47917],"kji_subject":[7724],"kji_keyword":[7806,8215,8017,7807],"kji_language":[7805],"class_list":["post-797577","kji_decision","type-kji_decision","status-publish","hentry","kji_country-allemagne","kji_court-bundesgerichtshof","kji_chamber-1-zivilsenat","kji_year-47917","kji_subject-civil","kji_keyword-bundesgerichtshof","kji_keyword-leitsatz","kji_keyword-urteil","kji_keyword-zivilsenat","kji_language-allemand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.8 (Yoast SEO v27.8) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"zh_CN\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"goFit 1. Einem Firmenbestandteil kann nicht bereits deshalb der Schutz als Firmenschlagwort versagt werden, weil er kennzeichnungsschwach ist. Entscheidend ist, ob er im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet ist, sich als Teil des Unternehmenskennzeichens im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen. 2. Der Betreiber einer plattforminternen Suchmaschine, die nach Eingabe eines mit einem Unternehmenskennzeichen \u00e4hnlichen oder identischen Suchworts automatisch Vorschl\u00e4ge zu einer Suchworterg\u00e4nzung anzeigt, die auf einer Auswertung fr\u00fcherer Suchanfragen basieren, benutzt das Zeichen selbst (Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Mai 2013, VI ZR 269\/12, BGHZ 197, 213 Rn. 17 - Autocomplete-Funktion). 3. Die Verwendung eines Unternehmenskennzeichens als Schl\u00fcsselwort f\u00fcr die Anzeige automatischer Suchworterg\u00e4nzungen erfolgt nicht unbefugt, wenn dadurch den Internetnutzern lediglich eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen dieses Unternehmens vorgeschlagen werden soll und die Funktion des Unternehmenskennzeichens nicht beeintr\u00e4chtigt wird, als Hinweis auf das Unternehmen zu dienen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"26 \u5206\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\\\/\",\"name\":\"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\\\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-05-01T03:46:29+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jurisprudences\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/jurisprudences\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\\\/16\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"description\":\"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"zh-Hans\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#organization\",\"name\":\"Kohen Avocats\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"zh-Hans\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/Logo-Kohen-1000.webp\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/Logo-Kohen-1000.webp\",\"width\":1000,\"height\":1000,\"caption\":\"Kohen Avocats\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kohenavocats.com\\\/zh-hans\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/","og_locale":"zh_CN","og_type":"article","og_title":"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16","og_description":"goFit 1. Einem Firmenbestandteil kann nicht bereits deshalb der Schutz als Firmenschlagwort versagt werden, weil er kennzeichnungsschwach ist. Entscheidend ist, ob er im Vergleich zu den \u00fcbrigen Firmenbestandteilen geeignet ist, sich als Teil des Unternehmenskennzeichens im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen. 2. Der Betreiber einer plattforminternen Suchmaschine, die nach Eingabe eines mit einem Unternehmenskennzeichen \u00e4hnlichen oder identischen Suchworts automatisch Vorschl\u00e4ge zu einer Suchworterg\u00e4nzung anzeigt, die auf einer Auswertung fr\u00fcherer Suchanfragen basieren, benutzt das Zeichen selbst (Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Mai 2013, VI ZR 269\/12, BGHZ 197, 213 Rn. 17 - Autocomplete-Funktion). 3. Die Verwendung eines Unternehmenskennzeichens als Schl\u00fcsselwort f\u00fcr die Anzeige automatischer Suchworterg\u00e4nzungen erfolgt nicht unbefugt, wenn dadurch den Internetnutzern lediglich eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen dieses Unternehmens vorgeschlagen werden soll und die Funktion des Unternehmenskennzeichens nicht beeintr\u00e4chtigt wird, als Hinweis auf das Unternehmen zu dienen.","og_url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/","og_site_name":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u9884\u8ba1\u9605\u8bfb\u65f6\u95f4":"26 \u5206"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/","name":"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16 - Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat en droit p\u00e9nal \u00e0 Paris","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website"},"datePublished":"2026-05-01T03:46:29+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/#breadcrumb"},"inLanguage":"zh-Hans","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/bundesgerichtshof-1-zivilsenat-urteil-2018-02-15-i-zr-201-16\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jurisprudences","item":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/jurisprudences\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Bundesgerichtshof, 1. Zivilsenat, Urteil, 2018-02-15, I ZR 201\/16"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#website","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","name":"Kohen Avocats","description":"Ma\u00eetre Hassan Kohen, avocat p\u00e9naliste \u00e0 Paris, intervient exclusivement en droit p\u00e9nal pour la d\u00e9fense des particuliers, notamment en mati\u00e8re d\u2019accusations de viol. Il assure un accompagnement rigoureux d\u00e8s la garde \u00e0 vue jusqu\u2019\u00e0 la Cour d\u2019assises, veillant au strict respect des garanties proc\u00e9durales.","publisher":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"zh-Hans"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#organization","name":"Kohen Avocats","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"zh-Hans","@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Logo-Kohen-1000.webp","contentUrl":"https:\/\/kohenavocats.com\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Logo-Kohen-1000.webp","width":1000,"height":1000,"caption":"Kohen Avocats"},"image":{"@id":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_likes_enabled":false,"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision\/797577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_decision"}],"about":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kji_decision"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=797577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"kji_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_country?post=797577"},{"taxonomy":"kji_court","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_court?post=797577"},{"taxonomy":"kji_chamber","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_chamber?post=797577"},{"taxonomy":"kji_year","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_year?post=797577"},{"taxonomy":"kji_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_subject?post=797577"},{"taxonomy":"kji_keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_keyword?post=797577"},{"taxonomy":"kji_language","embeddable":true,"href":"https:\/\/kohenavocats.com\/zh-hans\/wp-json\/wp\/v2\/kji_language?post=797577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}