Beschluss vom 16. Februar 2024
Mangels Wahrung des Grundsatzes der Subsidiarität unzulässiger Eilantrag
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BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
— 1 BvR 2318/23 —
In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde
der Frau (…),
— Bevollmächtigte: (…) —
gegen
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe
vom 15. November 2023 — 1 ORs 34 SRs 692/23 -,
b) das Urteil des Landgerichts Karlsruhe
– Auswärtige Strafkammern Pforzheim –
vom 8. März 2023 — 18 Ns 91 Js 4804/18 —
c) das Urteil des Amtsgerichts Pforzheim
vom 3. Mai 2019 — 7 Ds 91 Js 4804/18 —
hier: Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch
den Präsidenten Harbarth,
die Richterin Härtel
und den Richter Eifert
gemäß § 32 Abs. 1 in Verbindung mit § 93d Abs. 2 BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung
vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 16. Februar 2024 einstimmig beschlossen:
Tenor
Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.
Gründe
G r ü n d e :
1
Soweit sich die Beschwerdeführerin im Nachgang zu ihrer Verfassungsbeschwerde vom 14. Dezember 2023 durch ergänzende Eingabe vom 9. Februar 2024 gegen ihre Ladung zum Strafantritt wendet, ist ihr hierin zu sehender Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung durch das Bundesverfassungsgericht nach § 32 Abs. 1 BVerfGG unzulässig, da er nicht dem in § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG zum Ausdruck kommenden Grundsatz der Subsidiarität gerecht wird (vgl. BVerfG, Beschlüsse der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 30. Dezember 2002 — 2 BvQ 59/02 -, Rn. 1; vom 30. Juli 2014 — 2 BvQ 26/14 -, Rn. 2; vom 19. März 2020 — 2 BvR 474/20 -).
2
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
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